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Morphologische Studie bei 77 Patienten mit Temporallappenepilepsie mittels Magnetresonanztomographie: Vergleich zwischen zwei verschiedenen Bildbearbeitungsalgorithmen

von Georgios Orfanos

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Go/Fragment 019 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-02-03 15:01:44 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Go, SMWFragment, Schmidt und Elger 2005, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1- (komplett)
Quelle: Schmidt und Elger 2005
Seite(n): 135-136, Zeilen: 135:li.Sp. 28ff. - re.Sp. 1ff. - 136:li.Sp. 1ff.
[Meist aber] handelt es sich um komplex-partielle Anfälle (Synonym: Dämmerattacke, psychomotorischer Anfall), die innerhalb weniger Tage gehäuft in Clustern auftreten. In etwa 80% der Fälle kommt es zu einer Aura. Am häufigsten ist die epigastrische Aura mit einem unbeschreibaren [sic], von der Magengegend aufsteigenden Gefühl sowie vegetativen und psychischen Symptomen, wie z.B. Angst. Aber auch olfaktorische und gustatorische Halluzinationen sind nicht selten. Bei olfaktorischer , gustatorischer , dysmnestischer bzw. experimenteller Aura mit einem Gefühl der unangemessenen Vertrautheit mit der Umgebung (deja vu) oder einem Fremdheitsgefühl (jamais vu) und einer Absence ohne fokale Zeichen, handelt es sich bei etwa drei Viertel der Fälle um eine Läsion im Temporallappen. Harndrang ist bei nicht-dominanten Temporallappenanfällen als Aura beschrieben. Komplexe visuelle Halluzinationen und Tunnelblick kommen vor. Bei oroalimentären Automatismen handelt es sich praktisch ausschließlich um Temporallappenepilepsien. Selten sind hingegen pharyngeale Missempfindungen. Während der Aura bleibt die Wahrnehmung der Umgebung erhalten, auf Fragen kann geantwortet werden. Nach der Aura ist die häufigste Sequenz der Anfallssymptome : starrer Gesichtsausdruck , unwillkürliche Schmatz-, Leck-, Schluckbewegung, Rülpsen als sog. oroalimentäre Automatismen, Nesteln, Reiben, Umherblicken, Sichaufrichten, Zurücklehnen, Sichstrecken, Aufstehen, selten ist Gehen oder sogar Laufen („Running Fits“) ; als Rarität kann es zum Orgasmus kommen. Der Patient nimmt während des Anfalls in der Regel die Umgebung gar nicht wahr, und reagiert nicht auf Ansprache, z.B. auf die Aufforderung zu zählen. Bei komplexen fokalen Anfällen ohne sekundäre Generalisierung oder fokalen Zuckungen kommt es nicht selten zu einer langsamen Kopfdrehung, die in der Regel ipsilateral zum EEG-Fokus gerichtet ist. Eine tonische Haltung des zum Anfallherd kontralateralen Arms ist nicht ungewöhnlich. Treten periiktal Kopfschmerzen auf, sind diese meist ipsilateral zum Fokus lokalisiert. Der Anfall endet allmählich und dauert in der Regel 1-2 Minuten. Zum Anfallsende lichtet sich die Bewusstseinstörung [sic] über eine Desorientierungsphase allmählich im Laufe einiger Minuten. In dieser Zeit kann das Kurzzeitgedächtnis gestört sein. Bei Anfallsursprung in der sprachdominanten Hemisphäre kann es zur Dysphasie kommen. Postiktal wird nicht selten die Nase angefasst. Neurologisch besteht ein normaler Befund bis auf eine Kurzzeitgedächtnisstörung, es sei denn, es liegt eine symptomatische Epilepsie vor. Eine zur Seite des Fokus kontralaterale Fazialisschwäche fällt bei unwillkürlichen Bewegungen wie Lachen auf. Polyzystische Ovarien und hypogonadotroper Hypogonadismus treten häufiger auf als bei Frauen in der Gesamtbevölkerung. [Seite 135]

Meist aber handelt es sich um komplexe fokale Anfälle (Synonym: psychomotorischer Anfall, Dämmerattacke), die innerhalb weniger Tage gehäuft in „Clustern“ auftreten Abb. 16.1).

In etwa 80% der Fälle kommt es zu einer Aura. Am häufigsten ist die epigastrische Aura mit einem unbeschreibbaren, von der Magengegend aufsteigenden Gefühl sowie vegetativen und psychischen Symptomen, wie z.B. Angst. Aber auch olfaktorische oder gustatorische Halluzinationen sind nicht selten. Bei olfaktorischer, gustatorischer, dysmnestischer bzw. experimenteller Aura mit einem Gefühl der unangemessenen Vertrautheit mit der Umgebung (déjà vu) oder einem Fremdheitsgefühl (jamais vu) und einer Absence ohne fokale Zeichen handelt es sich meist, bei etwa drei Viertel der Fälle, um eine Läsion im Temporallappen (Manford u. Mitarb. 1996). Harndrang ist bei nichtdominanten Temporallappenanfällen als Aura beschrieben. Komplexe visuelle Halluzinationen und Tunnelblick kommen vor. Bei oroalimentären Automatismen handelt es sich praktisch ausschließlich um Temporallappenepilepsien. Selten sind hingegen pharyngeale Missempfindungen. Während der Aura bleibt die Wahrnehmung der Umgebung erhalten, auf Fragen kann geantwortet werden. Nach der Aura ist die häufigste Sequenz der Anfallssymptome: starrer Gesichtsausdruck, unwillkürliche Schmatz-, Leck-, Schluckbewegung, Rülpsen als sog. oroalimentäre Automatismen, Nesteln, Reiben, Umherblicken, Sichaufrichten, Zurücklehnen, Sichstrecken, Aufstehen (Kotagal u. Mitarb. 1995), selten ist Gehen oder gar Laufen („Running Fits“); als Rarität kann es zum Orgasmus kommen. Der Patient nimmt während des Anfalls in der Regel die Umgebung nicht wahr und reagiert nicht auf Ansprache, z.B. auf die Aufforderung zu zählen. Bei komplexen fokalen Anfällen ohne sekundäre Generalisierung oder fokale Zuckungen kommt es nicht selten zu einer langsamen Kopfdrehung, die in der Regel ipsilateral zum EEG-Fokus gerichtet ist. Eine tonische Haltung des zum Anfallsherd kontralateralen Arms ist nicht ungewöhnlich. Treten periiktal Kopfschmerzen auf, sind diese meist ipsilateral zum Fokus lokalisiert. Der Anfall endet allmählich und dauert in der Regel 1-2 Minuten. Zum Anfallsende lichtet sich die Bewusstseinsstörung über eine Desorientierungsphase allmählich im Laufe einiger Minuten. In dieser Zeit kann das Kurzzeitgedächtnis gestört sein. Bei Anfallsursprung in der sprachdominanten Hemisphäre

[Seite 136]

kann es zur Dysphasie kommen. Postiktal wird nicht selten die Nase mehrfach angefasst.

Neurologisch besteht ein normaler Befund bis auf eine Kurzzeitgedächtnisstörung, es sei denn, es liegt eine symptomatische Epilepsie vor. Eine zur Seite des Fokus kontralaterale Fazialisschwäche fällt bei unwillkürlichen Bewegungen wie Lachen auf (Cascino u. Mitarb. 1993). Polyzystische Ovarien und hypogonadotroper Hypogonadismus treten häufiger auf als bei Frauen in der Gesamtbevölkerung (Herzog u. Mitarb. 1986).

Anmerkungen

Die Quelle wird zwar am Ende des Abschnitts (am Ende von Seite 20) genannt; Art und Umfang der - letztlich vollständigen - Übernahme bleiben jedoch ungekennzeichnet.

Bis auf wenige Sätze wird hier und auf den folgenden Seiten der Text eines Lehrbuchs vollständig und fast unverändert wiedergegeben. Einige Sätze wurden minimal gegenüber dem Original abgeändert; die vorhandenen Literaturreferenzen wurden gestrichen.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20150203150213

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