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Morphologische Studie bei 77 Patienten mit Temporallappenepilepsie mittels Magnetresonanztomographie: Vergleich zwischen zwei verschiedenen Bildbearbeitungsalgorithmen

von Georgios Orfanos

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[1.] Go/Fragment 023 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-02-03 14:35:33 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Go, SMWFragment, Schmidt und Elger 2005, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-10
Quelle: Schmidt und Elger 2005
Seite(n): 138, Zeilen: re.Sp. 26ff.
[Häufig treten Gesichtsfelddefekte im] oberen Quadranten sowohl nach Resektion des vorderen Temporallappens als auch nach Amygdala-Hippokampektomie auf, die durch Untersuchungen festgestellt werden können, vom Patienten aber fast nie bemerkt werden. Bei Temporallappenresektion der nicht sprachdominanten Hemisphäre sind zusätzliche Gedächtnisdefekte unwahrscheinlich. Die Temporallappenresektion der sprachdominanten Hemisphäre ruft hingegen ein Defizit in der verbalen Gedächtnisfunktion hervor, das intellektuell anspruchsvolle Tätigkeiten einschränken kann. Durch funktionelle Untersuchungen (z.B. Injektion von Amobarbital in die Carotis beim Wada-Test) kann ein erhöhtes Risiko von Sprach-, Gedächtnis- oder anderen neurologischen Störungen erfasst werden. Dennoch sind bei einigen Patienten neurologische Störungen postoperativ unvermeidbar (Schmidt und Elger, 2005).

Schmidt D, Elger CE. Praktische Epilepsiebehandlung. Stuttgart: Thieme, 2005

Häufig, bei etwa 70%, treten Gesichtsfelddefekte im oberen Quadranten sowohl nach Resektion des vorderen Temporallappens als auch nach Amygdala-Hippokampektomie auf, die durch Untersuchungen festgestellt werden können, vom Patienten aber fast nie bemerkt werden (Egan u. Mitarb. 2000). Bei Temporallappenresektion der nicht sprachdominanten Hemisphäre sind zusätzliche Gedächtnisstörungen unwahrscheinlich. Die Resektion des anteromedialen Temporallappens in der sprachdominanten Hemisphäre von Patienten mit normalem Gedächtnis ruft hingegen ein Defizit der verbalen Gedächtnisfunktion hervor, das intellektuell anspruchsvolle Tätigkeiten einschränken kann. Durch funktionelle Untersuchungen wie nach Injektion von Amobarbital in die Karotis (Wada-Test) kann ein erhöhtes Risiko von Sprach-, Gedächtnis- oder anderen neurologischen Störungen erfasst werden. Dennoch sind bei einigen Patienten neurologische Störungen nach der Operation nicht vermeidbar.
Anmerkungen

Die Quelle wird hier zwar genannt; Art und Umfang der - letztlich vollständigen - Übernahme bleiben jedoch ungekennzeichnet.

Bis auf wenige Sätze wird hier der Text eines Lehrbuchs vollständig und fast unverändert wiedergegeben. Einige Formulierungen wurden minimal gegenüber dem Original abgeändert, wobei inhaltlich keine Änderung erfolgte (z.B. "postoperativ unvermeidbar" statt ursprünglich "nach der Operation nicht vermeidbar"); die vorhandenen Literaturreferenzen wurden gestrichen.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Go/Fragment 023 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-10-22 19:33:06 Hindemith
Baumgartner et al 2008, Fragment, Gesichtet, Go, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 20-25
Quelle: Baumgartner et al 2008
Seite(n): 2, Zeilen: li. Sp. 1-9
2.3.1 Definition – Was ist Epilepsiechirurgie?

Unter Epilepsiechirurgie versteht man eine neurochirurgische Operation zur Behandlung einer therapieresistenten Epilepsie mit den folgenden Zielen: (1) Verbesserung der Anfallskontrolle, im Idealfall Anfallsfreiheit; (2) Minimierung von Nebenwirkungen; (3) Verbesserung der Lebensqualität. Da die Epilepsiechirurgie einen elektiven Eingriff darstellt, sind die Anforderungen an die Qualitätskontrolle besonders hoch.

1. Definition – Was ist Epilepsiechirurgie?

Unter Epilepsiechirurgie versteht man eine neurochirurgische Operation zur Behandlung einer therapieresistenten Epilepsie mit den folgenden Zielen: (1) Verbesserung der Anfallskontrolle, im Idealfall Anfallsfreiheit; (2) Minimierung von Nebenwirkungen; (3) Verbesserung der Lebensqualität [1]. Da die Epilepsiechirurgie einen elektiven Eingriff darstellt, sind die Anforderungen an die Qualitätskontrolle besonders hoch [2].


1. European Federation of Neurological Societies Task Force. Presurgical evaluation for epilepsy surgery – European standards. Eur J Neurol 2000; 7: 119–22.

2. Baumgartner C, Elger CE, Hufnagel A, et al. Qualitätsleitlinien auf dem Gebiet der prächirurgischen Epilepsiediagnostik und operativen Epilepsietherapie. Akt Neurol 2000; 27: 88–9.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20150203143611

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