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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1 ff (komplett)
Quelle: Baumgartner et al 2008
Seite(n): 4, 6, 7, 8, 9, Zeilen: 4: re.Sp. 4 ff. ; 6: ... ; 7: ... ; 8: ... ; 9: ....
2.3.3.2.2 Sonstige Operationsindikationen

-Läsionelle Epilepsien

-Zystische Läsionen: porenzephale Zysten

-Entzündliche bzw. postentzündliche Veränderungen: Neurozystizerkose, Tuberkulome

-Vaskuläre Läsionen

-Posttraumatische Läsionen

-Malformationen der kortikalen Entwicklung („malformations of cortical development“, MCDs)

-Tumoren

-Gefäßmalformationen

-MR-negative Epilepsien

-Diffuse hemisphärische Epilepsien

-Epilepsien, bei denen eine Diskonnektionsoperation sinnvoll ist

2.3.4 Präoperative Epilepsiediagnostik

2.3.4.1. Konzeptionelle Überlegungen

Das Ziel eines epilepsiechirurgischen Eingriffs besteht einerseits in der Entfernung des epileptogenen Gewebes und damit der Beseitigung der Anfallsursache. Zum anderen dürfen durch die Operation keine neurologischen oder neuropsychologischen Defizite verursacht werden. Deshalb müssen im Rahmen der präoperativen Epilepsiediagnostik einerseits Lokalisation und Ausdehnung der durch den epileptogenen Prozess bedingten strukturellen und funktionellen Veränderungen genau bestimmt werden, andererseits müssen auch sogenannte essentielle Hirnregionen (Zentren für Motorik, Sprache und Gedächtnis) exakt lokalisiert werden. In diesem Zusammenhang wurden die folgenden Begriffe geprägt:

• Irritative Zone: Bezeichnet diejenigen Kortexareale, von denen interiktale epileptiforme Entladungen abgeleitet werden können.

• Anfallsursprungszone: Hirnregion, von der die Anfälle ihren Ausgang nehmen bzw. in der die iktalen epileptiformen Entladungen beginnen.

• Iktal symptomatogene Zone: Hirnregion, in der die ersten, klinisch manifesten Anfallssymptome erzeugt werden (kann mit der Anfallsursprungszone identisch sein oder aber erst durch Propagation erfasst werden und in diesem Fall von der Anfallsursprungszone entfernt liegen).

[Seite 4]

3.2.2. Läsionelle Epilepsien

[...]

• Zystische Läsionen: porenzephale Zysten

• Entzündliche bzw. postentzündliche Veränderungen (häufige Ursache in Dritte-Welt-Ländern): Neurozystizerkose, Tuberkulome

• Vaskuläre Läsionen

• Posttraumatische Läsionen

[...]

3.2.2.1. Malformationen der kortikalen Entwicklung („malformations of cortical development“, MCDs)

[...]


[Seite 6]

3.2.2.2 Tumoren

[...]


[Seite 7]

3.2.2.3. Gefäßmalformationen

[...]

3.2.3. MR-negative Epilepsien

[...]

3.2.4. Diffuse hemisphärische Epilepsien

[...]


[Seite 8]

3.2.5. Epilepsien, bei denen eine Diskonnektionsoperation sinnvoll ist

[...]

4. Präoperative Epilepsiediagnostik

4.1. Konzeptionelle Überlegungen

Das Ziel eines epilepsiechirurgischen Eingriffs besteht einerseits in der Entfernung des epileptogenen Gewebes und damit der Beseitigung der Anfallsursache. Zum anderen dürfen durch die Operation keine neurologischen oder neuropsychologischen Defizite verursacht werden. Deshalb müssen im Rahmen der präoperativen Epilepsiediagnostik einerseits Lokalisation und Ausdehnung der durch den epileptogenen Prozess bedingten strukturellen und funktionellen Veränderungen genau bestimmt werden, andererseits müssen auch sogenannte essentielle Hirnregionen (Zentren für Motorik, Sprache und Gedächtnis) exakt lokalisiert werden (Abb. 6). In diesem Zusammenhang wurden die folgenden Begriffe geprägt [86, 87]:

• Irritative Zone: Bezeichnet diejenigen Kortexareale, von denen interiktale epileptiforme Entladungen abgeleitet werden können.

• Anfallsursprungszone: Hirnregion, von der die Anfälle ihren Ausgang nehmen bzw. in der die iktalen epileptiformen Entladungen beginnen.


[Seite 9]

• Iktal symptomatogene Zone: Hirnregion, in der die ersten, klinisch manifesten Anfallssymptome erzeugt werden (kann mit der Anfallsursprungszone identisch sein oder aber erst durch Propagation erfasst werden und in diesem Fall von der Anfallsursprungszone entfernt liegen).


86. Lüders HO, Engel J Jr, Munari C. General principles. In: Engel J Jr (ed). Surgical Treatment of the Epilepsies. 2nd ed. Raven Press, New York, 1993; 137–53.

87. Rosenow F, Luders H. Presurgical evaluation of epilepsy. Brain 2001; 124: 1683–700.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), Hindemith

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