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Der Einfluß von Bisphosphonaten auf die Knochenregeneration am Beispiel von Clodronat. Eine tierexperimentelle Studie

von Dr. Gunther Pabst

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gp/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-05 22:10:12 WiseWoman
Ewerbeck 1993, Fragment, Gesichtet, Gp, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1 ff (kpl.)
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 26ff - 17: 1-29
Es muß allerdings betont werden, daß identische Verhältnisse zu den menschlichen Gegebenheiten nicht vorliegen: so beträgt zum Beispiel die tägliche Anbaurate im Lamellenknochen eines erwachsenen Menschen ca. 0,7 Mikrometer (31), beim ausgewachsenen Hund dagegen 1,5 Mikrometer (98). Ein Hund im Alter von etwa 3 Jahren entspricht einem etwa 30-jährigen Menschen (40, 60). FROST (60) wies auf die Notwendigkeit einer Präkonditionierung der Tiere vor Beginn eines Experimentes hin. Diese Forderung beruht auf der Erkenntnis, daß ein Umgebungswechsel zu einer Störung des remodeling-Systems führt, welches eine gewisse Zeit benötigt, um ein neues Gleichgewicht zu finden. Diese Zeitspanne beträgt beim Hund etwa 2 Monate. Aus ihr ergibt sich die Minimaldauer der Präkonditionierungsphase für alle am Experiment teilnehmenden Tiere. FUKUDA und IDA (62) konnten zeigen, daß bei Beagle-Hunden unterschiedliche Bedingungen der Tierhaltung (UV-Licht, Motilität, Mineralgehalt der Nahrung) zu histomorphometrisch faßbaren Änderungen der Beckenkammspongiosa führen. Bei identischen Bedingungen der Aufzucht treten keine derartigen Abweichungen auf.

Da rassenabhängige Strukturunterschiede des Knochens erheblichen Ausmaßes bestehen können (40), sollte innerhalb eines Experimentes nur eine Hunderasse Verwendung finden.

Unter Berücksichtigung der aufgeführten Gesichtspunkte dienen als Versuchstiere ausgewachsene, 2 Jahre alte Beagle-Hunde. Die Aufzucht erfolgte ausschließlich in der Tierversuchsanstalt "Kirchheimer Mühle" der Universität Heidelberg, auf deren Gelände ebenfalls der Tieroperationstrakt zur Verfügung stand. Die Tiere lebten mit Ausnahme der ersten 3 postoperativen Tage unter Bedingungen der Außenhaltung mit freier Bewegungsmöglichkeit. Um Verluste zu vermeiden, wurde jedes Tier einzeln in einem Zwinger von 10 m² Größe gehalten. Unter den kurzfristigen Bedingungen der Innenhaltung stand den Tieren postoperativ eine Grundfläche von jeweils 6 m² zur Verfügung. Jahreszeitlich bedingte Änderungen der Tierhaltung waren nicht erforderlich, alle Operationen wurden zu Beginn des Frühjahres durchgeführt. Um zyklusbedingte hormonelle Einflüsse auf den Knochenstoffwechsel zu umgehen, fanden ausschließlich männliche Tiere Verwendung.

Die Ernährung erfolgte durch eine standardisierte Hundenahrung (Ssmiff-HZ) mit einem konstanten Gehalt an Kalzium (1,2 %) und Phosphor (1 %). Wasser wurde ad libitum zur Verfügung gestellt. Das mittlere Körpergewicht der Tiere betrug zu Beginn des Versuches 13,24 kg (10 - 17 kg), die mittlere Gewichtszunahme während der Dauer des Experimentes 1,3 kg (0,9 - 1,7 kg).


31 Delling G (1989) Morphometrie des Knochengewebes Verh. Dtsch. Ges. Inn. Med. 85: 225-239

40 Eitel F, Seiler H, Schweiberer L (1981) Vergleichende morphologische Untersuchungen zur Übertragbarkeit tierexperimenteller Ergebnisse auf den Regenerationsprozeß des menschlichen Röhrenknochens. I. Untersuchungsmethoden, II. Untersuchungsergebnisse Unfallheilkunde 84: 250-264

60 Frost H M (1969) Tetracycline - based histological analysis of bone remodeling Calc. Tiss. Reg. 3: 211-237

62 Fukuda S, Iida H (1992) Comparison of histomorphometric values in iliac trabecular bone of beagle dogs raised under different breeding systems Jikke-Dobutsu 41: 131-137

98 Lee W R (1964) Appositional bone formation in canine bone: a quantitative microscopic study using tetracycline markers J. Anat. 98: 665-677

Es muß allerdings betont werden, daß identische Verhältnisse zu den menschlichen Gegebenheiten nicht vorliegen: so beträgt z. B. die tägliche Anbaurate im Lamellenknochen eines erwachsenen Menschen ca, 0,7 µm (51), beim ausgewachsenen Hund dagegen 1,5 µm (153). Ein Hund im Alter von etwa 3 Jahren entspricht einem etwa 30jährigen Menschen (64, 94). [...] FROST (94) wies auf die Notwendigkeit einer Präkonditionierung der Tiere vor Beginn eines Experimentes hin. Diese Forderung beruht auf der Erkenntnis, daß ein

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Umgebungswechsel zu einer Störung des remodeling-Systemes führt, welches eine gewisse Zeit benötigt, um ein neues Gleichgewicht zu finden. Diese Zeitspanne beträgt beim Hund etwa 2 Monate. Aus ihr ergibt sich die Minimaldauer der Präkonditionierungsphase für alle am Experiment teilnehmenden Tiere FUKUDA und IIDA (97) konnten zeigen, daß bei Beagle-Hunden unterschiedliche Bedingungen der Tierhaltung (UV-Licht, Motilität, Mineralgehalt der Nahrung) zu histomorphometrisch faßbaren Änderungen der Beckenkammspongiosa führen. Bei identischen Bedingungen der Aufzucht treten keine derartigen Abweichungen auf.

Da rasseabhängige Strukturunterschiede des Knochens erheblichen Ausmaßes bestehen können (64), sollte innerhalb eines Experimentes nur eine Hunderasse Verwendung finden.

Unter Berücksichtigung der aufgeführten Gesichtspunkte dienten als Versuchstiere ausgewachsene, 2 Jahre alte Beagle-Hunde. Die Aufzucht erfolgte ausschließlich in der Tierversuchsanstalt „Kirchheimer Mühle” der Universität Heidelberg, auf deren Gelände ebenfalls der Tieroperationstrakt zur Verfügung stand. Die Tiere lebten mit Ausnahme der ersten 3 postoperativen Tage unter Bedingungen der Außenhaltung mit freier Bewegungsmöglichkeit. Um Verluste zu vermeiden, wurde jedes Tier einzeln in einem Zwinger von 10 m² Größe gehalten. Unter den kurzfristigen Bedingungen der Innenhaltung stand den Tieren postoperativ eine Grundfläche von jeweils 6 m² zur Verfügung Jahreszeitlich bedingte Änderungen der Tierhaltung waren nicht erforderlich, alle Operationen wurden zu Beginn des Frühjahres durchgeführt. Um zyklusbedingte hormonelle Einflüsse auf den Knochenstoffwechsel zu umgehen, fanden ausschließlich männliche Tiere Verwendung.

Die Ernährung erfolgte durch eine standardisierte Hundenahrung (Ssmiff-HZ®) mit einem konstanten Gehalt an Kalzium (1,2 %) und Phosphor (1 %). Wasser wurde ad libitum zur Verfügung gestellt. Das mittlere Körpergewicht der Tiere betrug zu Beginn des Versuches 13,24 kg (10 - 17 kg), die mittlere Gewichts¬zunahme während der Dauer des Experimentes 1,3 kg (0,9 - 1,7 kg).


51 Delling, G (1979) Morphometrie des Knochengewebes Verh. Dtsch. Ges. Inn. Med. 85: 225-239

64 Eitel F, Seiler H, Schweiberer L (1981) Vergleichende morphologische Untersuchungen zur Übertragbarkeit tierexperimenteller Ergebnisse auf den Regenerationsprozeß des menschlichen Röhrenknochens. I Untersuchungsmethoden, II. Untersuchungsergebnisse Unfallkheilkunde 84: 250-264

94 Frost H M (1969) Tetracycline - based histological analysis of bone remodeling Calc. Tiss. Reg. 3: 211-237

97 Fukuda S, Iida H (1992) Comparison of histomorphometric values in iliac trabecular bone of beagle dogs raised under different breeding systems Jikken-Dobutsu 41: 131-137

153 Lee WR (1964) Appositional bone formation in canine bone: a quantitative microscopic study using tetracycline markers J. Anat. 98: 665-677

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Fehler des Doktoranden finden sich beim Habilitanden nicht ("Fukuda und Ida", richtig "Iida"; "rassenabhängig"), was darauf hindeuten könnte, dass dem Habilitanden der Text des Doktoranden vorlag.
Andererseits findet sich ein Schreibfehler des Habilitanden ("Unfallkheilkunde") nicht beim Doktoranden, was einer solchen Deutung wiederum entgegenstehen könnte.

Sichter
(Langerhans123) Schumann


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