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Gp/045

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Der Einfluß von Bisphosphonaten auf die Knochenregeneration am Beispiel von Clodronat. Eine tierexperimentelle Studie

von Dr. Gunther Pabst

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gp/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-24 20:17:23 Schumann
Ewerbeck 1993, Fragment, Gesichtet, Gp, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1 ff (kpl.)
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 134, 135, Zeilen: 134: 9-19, 32 ff; 135: 1-20
Eine weitere, allen Tierversuchen immanente Fehlerquelle besteht in den nicht erfaßbaren Unterschieden körperlicher Aktivität zwischen den Tieren. Die gewählte Gruppengröße von je 8 Individuen erfüllt zwar die Bedingungen für eine statistische Auswertung, jedoch ließe sich der genannte Unsicherheitsfaktor allein durch Unterschung [sic] wesentlich größerer Kollektive reduzieren. Eine solche Ausweitung war sowohl unter dem Aspekt des Tierschutzes, als auch unter finanziellen Gesichtspunkten nicht vertretbar.

In Anbetracht des relativ konstanten trabekulären Knochenvolumens in der Umgebung der Stanzdefekte, erscheint eine unbeabsichtigte, dauerhafte Immobilisierung eines Tieres zumindest höchst unwahrscheinlich:

Auch bei Beagle-Hunden macht sich eine Ruhigstellung bemerkbar durch einen erheblichen Knochenmasseverlust (175).

Ein Einfluß des zur Prävention eines Hämarthros aufgebrachten Kollagenvlieses auf die Knochenneubildung ist nicht wahrscheinlich. SCHARF und Mitarb. (157) konnten einen derartigen Effekt tierexperimentell nicht finden. Kollagen kann bei Verwendung als Knochenersatzmaterial allenfalls im Sinne einer Leitschiene (osteokonduktiv) wirken (79, 169).

3.1.2 Lichtmikroskopische Histomorphometrie

Das aufwendige Herstellungsverfahren von unentkalkten, methylmethacrylat-eingebetteten Schnitten führt zu einer guten Beurteilbarkeit der Osteoidsäume. Knochenmark, Gefäßsinus, Osteoblasten und Osteoklasten bleiben in ihren Lagebeziehungen erhalten (30). Unvermeidlich ist jedoch das Auftreten kleiner Risse in voll mineralisiertem Knochen. Ihr Ausmaß hält sich jedoch, insbesondere in spongiösem Knochen, in vertretbaren Grenzen (159). Die sich aus den Mikrorissen bei der morphometrischen Erfassung des mineralisierten Knochenanteiles ergebenden Fehlermöglichkeiten sind aus folgenden Gründen zu vernachlässigen:

Die verwendete elektronische Meßmethode "erkennt" alle Rißbildungen oberhalb der Größe eines Pixels (6,47 Quadratmikrometer) anhand ihres Grauwertes als nicht zum Knochen gehörig. Eine meßfehlerbedingte, artifizielle Volumenvergrößerung wird so weitgehend vermieden. Die Breite eines Pixels entspricht auf der Abbildung 5 abgebildeten Übersichtsaufnahmen einer Distanz von 0,065 mm. Erkennbar werden dort jedoch Risse bis zu 1,5 mm. Es ist davon auszugehen, daß die volumetrisch ins Gewicht fallenden artifiziellen Defekte durch das Meßverfahren identifiziert werden. Unberührt davon sind Mikrorisse, die in allen Präparaten nach dem lichtmikroskopischen Eindruck eine annähernd homogene Verteilung aufweisen.


30 Delling G (1972) Über eine vereinfacht Methacrylateinbettung für unentkalkte Knochenschnitte Beitr. Path. 145: 100-105

79 Johnson E E, Urist M R, Schmalzried T P, Chotivichit A, Huang H K, Finerman GAM (1989) Autogenic cancellous bone grafts in extensive segmental ulnar defects in dogs Clin. Orthop. 243: 254-265

157 Scharf W, Lintner F, Böhm G, Opitz A (1988) Einheilung von Kollagen und Fibrinkollagen in standardisierte Defekte im Kaninchenknochen In: Hackenbroch M H, Refior H J, Wirth C J (Hrsg.): Knorpel-Knochentransplantation. Experimentelle Grundlagen und neuere Anwendungsmöglichkeiten. S. 44-48 Georg Thieme Verlag, Stuttgart, New York

159 Schenk R (1965) Zur histologischen Verarbeitung von unentkalktem Knochen Acta anat. 60: 3-19

169 Springomm H W, Adler C P, Jäger W, Ober E (1977) Tierexperimentelle Untersuchung der Knochenregeneration standardisierten Tibiadefekt des Kaninchens nach Implantation von Kollagenvlies im Vergleich zur autologen und homologen Spongiosap as i Z. Orthop. 115: 686-693

175 Uhthoff H K, Sekaly G, Jaworski Z F G (1985) Effect of long term immobilization on metaphyseal spongiosa in young adult and old beagle dogs Clin. Orthop. 182: 278-283

Eine weitere, allen Tierversuchen immanente Fehlerquelle besteht in den nicht erfaßbaren Unterschieden körperlicher Aktivität zwischen den Tieren. Die gewählte Gruppengröße von je 8 Individuen erfüllt zwar die Bedingungen für eine statistische Auswertung, jedoch ließe sich der genannte Unsicherheitsfaktor allein durch Untersuchung wesentlich größerer Kollektive reduzieren. Eine solche Ausweitung war sowohl unter dem Aspekt des Tierschutzes, als auch unter finanziellen Gesichtspunkten nicht vertretbar In Anbetracht des relativ konstanten trabekulären Knochenvolumens in der Umgebung der Stanzdefekte erscheint eine unbeabsichtigte, dauerhafte Immobilisierung eines Tieres zumindest höchst unwahrscheinlich: Auch bei Beagle-Hunden macht sich eine Ruhigstellung bemerkbar durch einen erheblichen Knochenmasseverlust (267).

[...]

Ein Einfluß des zur Prävention eines Hämarthros aufgebrachten Kollagenvlies auf die Knochenneubildung ist nicht wahrscheinlich. SCHARF und Mitarb. (238) konnten einen derartigen Effekt tierexperimentell nicht finden. Kollagen kann bei Verwendung als Knochenersatzmaterial allenfalls im Sinne einer Leitschiene (osteokonduktiv) wirken (149, 257).

[Seite 135]

3.1.2 Lichtmikroskopische Histomorphometrie

Das aufwendige Herstellungsverfahren von unentkalkten, Methylmethacrylat-eingebetteten Schnittpräparaten fuhrt zu einer guten Beurteilbarkeit der Osteoidsäume. Knochenmark, Gefäßsinus, Osteoblasten und Osteoklasten bleiben in ihren Lagebeziehungen erhalten (50). Unvermeidlich ist jedoch das Auftreten kleiner Risse in voll mineralisiertem Knochen. Ihr Ausmaß hält sich jedoch, insbesondere in spongiösem Knochengewebe, in vertretbaren Grenzen (240). Die sich aus den Mikrorissen bei der morphometrischen Erfassung des mineralisierten Knochenanteiles ergebenden Fehlermöglichkeiten sind aus folgenden Gründen zu vernachlässigen:

Die verwendete elektronische Meßmethode „erkennt” alle Rißbildungen oberhalb der Größe eines Pixels (6,47 pm2) anhand ihres Grauwertes als nicht zum Knochen gehörig. Eine Meßfehler-bedingte, artifizielle Volumenvergrößerung wird so weitgehend vermieden. Die Breite eines Pixels entspricht auf den Abb. 17 und 19 abgebildeten Übersichtsaufnahmen einer Distanz von 0,065 mm. Erkennbar werden dort jedoch Risse bis zu 1,5 mm. Es ist also davon auszugehen, daß die volumetrisch ins Gewicht fallenden artifiziellen Defekte durch das Meßverfahren identifiziert werden. Unberührt davon sind Mikrorisse, die in allen Präparaten nach dem lichtmikrokopischen [sic] Eindruck eine annähernd homogene Verteilung aufweisen.


50 Delling G (1972) Über eine vereinfachte Methacrylateinbettung fur unentkalkte Knochenschnitte Beitr. Path. 145: 100-105

149 Lane J M, Sandhu H S (1987) Current approaches to experimental bone grafting Orthopedic Clin. North. Am. 18: 213-225

238 Scharf W, Lintner F, Böhm G, Opitz A (1988) Einheilung von Kollagen und Fibrinkollagen in standardisierte Defekte im Kaninchenknochen In: Hackenbroch M H, Refior H J, Wirth C J (Hrsg ): Knorpel- Knochentransplantation. Experimentelle Grundladen und neuere Anwendungsmöglichkeiten. S. 44-48 Georg Thieme Verlag, Stuttgart New York

240 Schenk R(1965) Zur histologischen Verarbeitung von unentkalktem Knochen Acta anat. 60: 3-19

257 Springorum H W, Adler C P, Jäger W, Ober E (1977) Tierexperimentelle Untersuchung der Knochenregeneration am standardisierten Tibiadefekt des Kaninchens nach Implantation von Kollagenvlies im Vergleich zur autologen und homologen Spongiosaplastik Z. Orthop. 115: 686-693

267 Uhthoff H K, Sekaly G, Jaworski Z F G (1985) Effect of long term immobilization on metaphyseal spongiosa in young adult and old beagle dogs Clin. Orthop. 182: 278-283

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Sichter
(Langerhans123) Schumann


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