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Gp/052

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Der Einfluß von Bisphosphonaten auf die Knochenregeneration am Beispiel von Clodronat. Eine tierexperimentelle Studie

von Dr. Gunther Pabst

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gp/Fragment 052 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-01-16 15:25:40 Hindemith
Ewerbeck 1993, Fragment, Gesichtet, Gp, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1 ff (kpl.)
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 142, 143, Zeilen: 142: 22 ff, 143: 1-20
Histomorphometrie

Die Größe des zentralen Bereiches im Leerdefekt, der nicht vom Regeneratknochen erreicht wurde (RLV) gibt Aufschluß über die Rekrutierungsgeschwindigkeit der Osteoblasten aus ihren Vorläuferzellen (161). Demgegenüber ist die Gesamtmenge des neugebildeten Knochens (TBV (L)) zusätzlich von der Matrixappositionsrate und damit von der Osteoblastenaktivität abhängig. Für beide Parameter des Formationssystemes konnten keinerlei Hinweise dafür gefunden werden, daß die Beeinflussung durch unterschiedliche Clodronatdosierungen erfolgt. Weder eine hemmende, noch eine stimulierende Wirkung auf die Knochenneubildung war nachweisbar.

Die Vermutung einer Korrelation zwischen Volumendichte der Lagerspongiosa und der Dichte des Regeneratknochens ließ sich im vorliegenden Modell nicht belegen. Die Dichteunterschiede der Lagerspongiosa zwischen den Versuchsgruppen waren gering. Bei größerem Differenzen ist eine solche Korrelation vorstellbar.

Das trabekuläre Knochenvolumen in der Umgebung des Leerdefektes entsprach mit den Werten zwischen 22,1 % und 25,3 % den von SCHENK (160) angegebenen Standardwerten für Beckenkammspongiosa erwachsener Menschen in der 3. Lebensdekade. Eine Beeinflussung durch Clodronat war auch in diesem Bereich nicht erkennbar.

Fluoreszenzmorphometrie

Durch die sequentielle Doppelmarkierung mit Fluorochromfarbstoffen wurde gezeigt, daß die Defektüberbrückung durch neugebildete Trabekel zu Beginn der Regenerationsphase wesentlich rascher verläuft, als gegen deren Ende: Innerhalb der ersten 19 Tage der 42-tägigen Beobachtungsdauer sind bereits mehr als 3/4 (76,6 -81,5 %) der gesamten Regenerationsstrecke überbrückt. Die sich daraus ergebenden Regenerationsgeschwindigkeiten von 0,134 mm/d innerhalb der ersten 19 Tage und 0,04 mm pro Tag innerhalb der zweiten Hälfte des Versuches werden durch Clodronat nicht beeinflußt.

Die mittlere Appositionsrate in der vorbestehenden, defektumgebenden Spongiosa zeigte mit steigender Clodronatdosierung eine leicht zunehmende, jedoch nicht signifikante Tendenz.


160 Schenk R (1976) Standard values -(Histomorphometry) iliac crest, cancellous bone In: Jaworski Z F G (Ed.): Proceedings of the workshop on bone morphometry, S. 392-394 University of Ottawa Press, Ottawa

161 Schenk R (1991) Zur Problematik der Knochenersatzstoffe: Histophysiologie des Knochenumbaus und der Substitution von Knochenersatzstoffen In: Huggler A H, Kuner E H (Hrsg.): Aktueller Stand beim Knochenersatz. Hefte zur Unfallheilkunde 216, S 23-25 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

Histomorphometrie

Die Größe des zentralen Bereiches im Leerdefekt, der nicht vom Regeneratknochen erreicht wurde (RLV) gibt Aufschluß über die Rekrutierungsgeschwindigkeit der Osteoblasten aus ihren Vorläuferzellen (242). Demgegenüber ist die Gesamtmenge des neugebildeten Knochens (TBV (L)) zusätzlich von der Matrixappositionsrate und damit von der Osteoblastenaktivität abhängig. Für beide Parameter des Formationssystemes konnten keinerlei Hinweise dafür gefunden werden, daß eine Beeinflussung durch unterschiedliche Clodronatdosierungen erfolgt. Weder eine hemmende, noch eine stimulierende Wirkung auf die Knochenneubildung war nachweisbar.

Die Vermutung einer Korrelation zwischen der Volumendichte der Lagerspongiosa und der Dichte des Regeneratknochens ließ sich im vorliegenden Modell nicht

[Seite 143]

belegen Die Dichteunterschiede der Lagerspongiosa zwischen den Versuchsgruppen waren gering. Bei größeren Differenzen ist eine solche Korrelation vorstellbar.

Das trabekuläre Knochenvolumen in der Umgebung des Leerdefektes entsprach mit Werten zwischen 22,1 % und 25,3 % den von SCHENK (241) angegebenen Standardwerten für Beckenkammspongiosa erwachsener Menschen in der 3 Lebensdekade Eine Beeinflussung durch Clodronat war auch in diesem Bereich nicht erkennbar

Fluoreszenzmorphometrie

Durch die sequentielle Doppelmarkierung mit Fluorochromfarbstoffen wurde gezeigt, daß die Defektüberbrückung durch neugebildete Trabekel zu Beginn der Regenerationsphase wesentlich rascher verläuft, als gegen deren Ende: Innerhalb der ersten 19 Tage der 42-tägigen Beobachtungsdauer sind bereits mehr als 3/4 (76,6 - 81,5 %) der gesamten Regenerationsstrecke überbrückt. Die sich daraus ergebenden Regenerationsgeschwindigkeiten von 0,134 mm/d innerhalb der ersten 19 Tage und 0,04 mm pro Tag innerhalb der zweiten Hälfte des Versuches werden durch Clodronat nicht beeinflußt.

Die mittlere Appositionsrate in der vorbestehenden, defektumgebenden Spongiosa zeigte mit steigender Clodronatdosierung eine leicht zunehmende, jedoch nicht signifikante Tendenz.


241 Schenk R(1976) Standard values -(Histomorphometry) iliac crest, cancellous bone In: Jaworski Z F G (Ed): Proceedings of the workshop on bone morphometry, S. 392- 394 University of Ottawa Press, Ottawa

242 Schenk R(1991) Zur Problematik der Knochenersatzstoffe: Histophysiologie des Knochenumbaus und der Substitution von Knochenersatzstoffen In: Huggler A H, Kuner E H (Hrsg ): Aktueller Stand beim Knochenersatz. Hefte zur Unfallheilkunde 216, S. 23-35 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Sichter
(Langerhans123) Schumann


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