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BefundeBearbeiten

  • Die untersuchte Arbeit stimmt nahezu vollständig – größtenteils wörtlich – mit der Habilitationsschrift Ewerbeck (1993) überein. Daher wird auf eine kapitelbezogene Aufstellung der betroffenen Seiten verzichtet und für einen Gesamtüberblick auf die Illustration weiter unten verwiesen.
  • Keine Parallelen mit dieser Publikation wurden festgestellt für die Kapitel:
  • 1.2.1 Chemische und physikalische Grundlagen (S. 2)
  • 1.2.2 Eigenschaften im lebenden Organismus (S. 2-3 [S. 3 nur obere Hälfte])
  • 3.1.5 Zur Applikationsweise des Medikamentes (S. 50-51) sowie (den Beginn von) Teil
  • 6 Anhang (Abbildungen) (S. 69-92 [nur S. 69-71 = Abb. 1-6]).
  • Differenzen zwischen beiden Texten sind ansonsten in der Regel marginal und im wesentlichen sprachlicher Art (etwa betr. Numerus- und Tempusformen, Bindestriche, Umformulierungen bzw. synonymhafte Wortersetzungen, Rechtschreibfehler).

Die QuelleBearbeiten

  • Die Habilitationsschrift des Doktorvaters Ewerbeck (1993) weist sehr deutliche Parallelen mit der untersuchten Arbeit auf, aber obwohl es einige (wenige) Hinweise auf eine Nähe der beiden Arbeiten gibt, machen diese das Ausmaß und die Qualität der Parallelen keineswegs transparent für den Leser:
  • Ewerbeck (1993) wird im Literaturverzeichnis erwähnt (Nummer 44) sowie dreimal im Hauptteil der Arbeit:
  • Kap. 2.1 Planung (S. 10):
    "Planung und Durchführung der Versuche waren integrierter Bestandteil eines größeren tierexperimentellen Projektes, welches neben den genannten Fragestellungen (s. 1.1) die Untersuchung von Einheilungsvorgängen autologer Spongiosatransplantate unter dem Einfluß von Bisphosphonaten zum Ziel hatte (44)." [vollständiger Kapiteltext]
  • Kap. 2.2.2 Vorversuch (S. 18):
    "Mittels Vorversuchen, die im Rahmen des Gesamtprojektes (44) durchgeführt wurden, ließ sich zeigen, daß sowohl die gewählte Defektgröße mit einem Durchmesser von 9 mm, als auch die Fluorochrommarkierungszeitpunkte (19./38. Tag) den Anforderungen entsprachen und somit im Hauptversuch beibehalten werden konnten." [vollständiger Kapiteltext]
  • Kap. 2.3.4 Lichtmikroskopische Histomorphometrie (S. 23-25, hier S. 24):
    "Die histomorphometrische Untersuchung erfolgt mit Hilfe eines elektronischen Bildanalysesystems im Institut für experimentelle Pathologie, DKFZ Heidelberg (44)."
  • Der Doktorvater wird zudem in der Danksagung erwähnt (S. 111):
    "Ein besonderes Anliegen ist es mir, meinem Doktorvater, Herrn Privatdozent Dr. med. V. Ewerbeck zu danken, der mich weit über die für ihn notwendig gewesene Arbeit hinaus mit freundlichem, großzügigem und ruhigem Wesen betreut hat."
  • Umgekehrt wird die untersuchte Arbeit in Ewerbeck (1993) nicht erwähnt. Der Autor der Dissertation wird aber in der Danksagung genannt (S. [209]):
    "Ohne die mir von vielen Seiten zuteil gewordene Beratung, tatkräftige Unterstützung und verständnisvolle Rücksichtnahme hätte das Ziel nicht erreicht werden können In diesem Sinne möchte ich mich herzlich bedanken bei [...] Meinem Doktoranden, Herrn [G. P.], für seine unermüdliche Hilfe und viele konstruktive Vorschläge während der Durchführung des gesamten Versuchsvorhabens."
  • Die Titel der beiden Arbeiten sind sehr ähnlich:
    • untersuchte Dissertation:
      "Der Einfluß von Bisphosphonaten auf die Knochenregeneration am Beispiel von Clodronat. Eine tierexperimentelle Studie"
    • Habilitationsschrift des Doktorvaters:
      "Der Einfluß von Bisphosphonaten auf die Knochenregeneration und das Einbauverhalten autologer Spongiosatransplantate am Beispiel von Clodronat. Eine tierexperimentelle Studie".

Die ÜbernahmerichtungBearbeiten

  • Allerdings ist häufig zu beobachten, dass Rechtschreibfehler in der Doktorarbeit vorhanden sind, die in der Habilitationsschrift nicht existieren, bei ansonsten vollständiger Textidentität. Diese Stellen sind Indizien (mehr aber nicht), dass die Übernahme (möglicherweise zum Teil) in die andere Richtung stattgefunden haben könnte. Siehe z.B:

StatistikBearbeiten

  • Die untersuchte Arbeit hat 92 Seiten im Hauptteil. Auf 88 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 95,7% entspricht.
  • Die 92 Seiten lassen sich bezüglich des Anteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
100 % = 82 Seiten
93 % = 1 Seite (S. 24)
90 % = 1 Seite (S. 50)
77 % = 1 Seite (S. 10)
68 % = 1 Seite (S. 18)
46 % = 1 Seite (S. 51)
37 % = 1 Seite (S. 3)
0 % = 4 Seiten (S. 2, 69, 70, 71)
  • Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich angeben, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind rund 94% des Textes im Hauptteil der Arbeit.

IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Gp col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 13. Februar 2016.

In der Habilitationsschrift von Ewerbeck (1993) verteilen sich die festgestellten Parallelen zwischen beiden Texten wie nachfolgend (violett eingefärbt) dargestellt:

Gp Habil Ewerbeck 1993.png

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