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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-17
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 9, Zeilen: 14 ff
Bei der Makroreparatur von Knochendefekten - im folgenden "Knochenregeneration" genannt - bestehen andere Gesetzmäßigkeiten: Die Traumatisierung des Knochens löst eine Aktivierung der Knochenneubildung aus, die im Gegensatz zu Umbauvorgängen nicht durch eine osteoklastische Resorptionsphase eingeleitet wird. Die Überbrückung eines Defektes erfolgt ohne osteoklastische Aktivität ausschließlich durch eine raumgreifende Gerüstbildung aus unreifem Faserknochen, der den einsprossenden Gefäßen folgt ("angiogene Ossifikation, 39, 161). Der tägliche Fortschritt bei der Überwindung der defektbedingten Distanz ist nicht von der Matrixappositionsrate, sondern von der Rekrutierungsgeschwindigkeit der Osteoblasten aus ihren Progenitorzellen abhängig (161). Osteoblasten sind nicht mitosefähig (61). Ihre Matrixproduktion sorgt für eine Verdichtung des Gerüstes und führt auf diese Weise zu einer Volumenzunahme. Zu osteoklastischer Aktivität kommt es erst nach Abschluß der Defektüberbrückung im Rahmen von Umbauvorgängen des Trabekelwerkes.

Die "substantielle Entkopplung der Resorptions-Formations-Synchronisation während der Knochenregeneration" (58) führt zu einer isolierten Aktivität des Formationssystemes. Die Messung von Einflußfaktoren auf die Osteoblasten und ihre Vorläuferzellen wird so durch Beobachtung der Vorgänge während der Defektüberbrückung möglich. Meßgrößen sind Menge und Geschwindigkeit der Knochenneubildung.


39 Eitel F (1987) Morphologische Aspekte der Knochenregeneration In: Wolter D, Jungbluth K H (Hrsg.): Wissenschaftliche und klinische Aspekte der Knochentransplantation, S. 11-30 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

58 Friedlaender G E (1987) Bone grafts: the basic science rationale for clinical applications J. Bone Jt. Surg. 69 A: 786-790

61 Frost H M (1980) Skeletal physiology and bone remodeling In: Urist M R (Ed.): Fundamental and clinical bone physiology, S. 208-241 Lippincott, Philadelphia

161 Schenk R (1991) Zur Problematik der Knochenersatzstoffe: Histophysiologie des Knochenumbaus und der Substitution von Knochenersatzstoffen In: Huggler A H, Kuner E H (Hrsg.): Aktueller Stand beim Knochenersatz. Hefte zur Unfallheilkunde 216, S 23-25 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

Bei der Makroreparatur von Knochendefekten - im folgenden "Knochenregeneration" genannt - bestehen andere Gesetzmäßigkeiten: Die Traumatisierung des Knochens löst eine Aktivierung der Knochenneubildung aus, die im Gegensatz zu Umbauvorgängen nicht durch eine osteoklastische Resorptionsphase eingeleitet wird. Die Überbrückung eines Defektes erfolgt ohne osteoklastische Aktivität ausschließlich durch eine raumgreifende Gerüstbildung aus unreifem Faserknochen, der den einsprossenden Gefäßen folgt („angiogene Ossifikation”, 62, 242). Der tägliche Fortschritt bei der Überwindung der defektbedingten Distanz ist nicht von der Matrixappositionsrate, sondern von der Rekrutierungsgeschwindigkeit der Osteoblasten aus ihren Progenitorzellen abhängig (242). Osteoblasten sind nicht mitosefähig (95). Ihre Matrixproduktion sorgt für eine Verdichtung des Gerüstes und führt auf diese Weise zu einer Volumenzunahme. Zu osteoklastischer Aktivität kommt es erst nach Abschluß der Defektüberbrückung im Rahmen von Umbauvorgängen des Trabekelwerkes.

Die „substantielle Entkopplung der Resorptions-Formations-Synchronisation während der Knochenregeneration” (89) führt zu einer isolierten Aktivität des Formationssystemes. Die Messung von Einflußfaktoren auf die Osteoblasten und ihre Vorläuferzellen wird so durch Beobachtung der Vorgänge während der Defektüberbrückung möglich Meßgrößen sind Menge und Geschwindigkeit der Knochenneubildung.


62 Eitel F (1987) Morphologische Aspekte der Knochenregeneration In: Wolter D, Jungbluth K H (Hrsg ): Wissenschaftliche und klinische Aspekte der Knochentransplantation, S. 11-30 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

89 Friedlaender G E (1987) Bone grafts: the basic science rationale for clinical applications J. Bone Jt. Surg. 69 A: 786-790

95 Frost HM (1980) Skeletal physiology and bone remodeling In: Urist M R (Ed ): Fundamental and clinical bone physiology, S. 208-241 Lippincott, Philadelphia

242 Schenk R(1991) Zur Problematik der Knochenersatzstoffe: Histophysiologie des Knochenumbaus und der Substitution von Knochenersatzstoffen In: Huggler A H, Kuner E H (Hrsg ): Aktueller Stand beim Knochenersatz. Hefte zur Unfallheilkunde 216, S. 23-35 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Sichter
(Langerhans123) Schumann

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