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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-23
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 18, 19, Zeilen: 18: 24 ff, 19: 1-11
Erwünscht ist, daß am Ende eines Versuches im Zentrum des Defekts ein Bereich ohne knöchernes Regenerat verbleibt (Abbildung 2), dessen Größe abhängig ist von der Regenerationsgeschwindigkeit bzw. deren Hemmung. Andernfalls wäre das Regenerationstempo nur mit wesentlich höherem methodischem Aufwand bestimmbar.

Defektgröße, Regenerationspotenz und Beobachtungsdauer müssen also in einem abgewogenen Verhältnis zueinander stehen. In Tierexperimenten SCHWEIBERERS (167) zeigte sich, daß Defekte im Tibiakopf des Hundes mit einem Durchmesser von 10 mm innerhalb von 4 Wochen fast vollständig von jungem Regeneratknochen aufgefüllt sein können.

Allerdings bestehen offensichtlich auch diesbezüglich erhebliche speziesabhängige Unterschiede: KATTHAGEN (86) konnte in 6 mm großen Bohrlochdefekten der distalen Femurmetaphyse des Kaninchens nach 6 Wochen keine nenneswerte Tendenz einer Spontanüberbrückung erkennen. Ähnliches scheint für 8 mm große Stanzdefekte im Bereich der Beckenschaufel des Schweines noch nach 12 Wochen zu gelten (111).

Die genannten Gesichtspunkte führten zu der Entscheidung, die Untersuchungen zur Knochenregeneration am zylinderförmigen Stanzdefekt der distalen Femurmetapyhse [sic] durchzuführen. Der zweckmäßige Durchmesser dieses Defektes mußte mangels verläßlicher Literaturangaben in Vorversuchen (siehe unten) ermittelt werden, er beträgt 9 mm.

Die Dauer des Experimentes wurde in Kenntnis des zeitlichen Ablaufes von Regenerationsvorgängen bei der Frakturheilung (161) auf 6 Wochen begrenzt, eine Entscheidung, die durch die Ergebnisse der Vorversuche als günstig bestätigt wurde. Nach Ablauf dieser Zeit ist mit dem Beginn von Umbauvorgängen und räumlicher Umstrukturierung der jungen Trabekel im Sinne einer funktionellen Adaptation zu rechnen: Die Entkopplung von Resorption und Formation ist wieder aufgehoben.


86 Katthagen B D (1986) Knochenregeneration mit Knochenersatzmaterialien. Eine tierexperimentelle Studie. Hefte zur Unfallheilk. 178 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

111 Meiss L, Delling G (1989) Stimulation of bone regeneration by fragmented cortical bone and porous calcium phosphate ceramics (tricalcium phosphate and hydroxyapatite) - an experimental study and preliminary clinical results In: Willer H G, Heuck F H (Hrsg): Neuere Ergebnisse in der Osteologie, S. 619- 631 Spinger Verlag Heidelberg

161 Schenk R (1991) Zur Problematik der Knochenersatzstoffe: Histophysiologie des Knochenumbaus und der Substitution von Knochenersatzstoffen In: Huggler A H, Kuner E H (Hrsg.): Aktueller Stand beim Knochenersatz. Hefte zur Unfallheilkunde 216, S 23-25 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

167 Schweiberer L (1970) Experimentelle Untersuchungen von Knochentransplantaten mit unveränderter und mit denaturierter Knochengrundsubstanz. Ein Beitrag zur kausalen Osteogenese. Hefte zur Unfallheilkunde 103 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

Erwünscht ist, daß am Ende des Versuches im Zentrum des Defektes ein Bereich ohne knöchernes Regenerat verbleibt, dessen Größe abhängig ist von der Regenerationsgeschwindigkeit bzw. deren Hemmung Andernfalls wäre das Regenerationstempo nur mit wesentlich höherem methodischem Aufwand bestimmbar Defektgröße, Regenerationspotenz und Beobachtungsdauer müssen also in einem abgewogenen Verhältnis zueinander stehen. In Tierexperimenten SCHWEIBERERS (251) zeigte sich, daß Defekte im Tibiakopf des Hundes mit einem Durchmesser von 10 mm innerhalb von 4 Wochen fast vollständig von jungem Regeneratknochen aufgefüllt sein können. Allerdings bestehen offensichtlich auch diesbezüglich erhebliche speziesabhängige Unterschiede: KATTHAGEN (133) konnte in 6 mm großen Bohrlochdefekten der distalen Femurmetaphyse des Kaninchens nach 6 Wochen keine nennenswerte Tendenz einer Spontanüberbrückung erkennen Ähnliches scheint für 8 mm große Stanzdefekte im Bereich der Beckenschaufel des Schweines noch nach 12 Wochen zu gelten (176).

[Seite 19]

Die genannten Gesichtspunkte führten zur Entscheidung, die Untersuchungen zur Knochenregeneration am zylinderförmigen Stanzdefekt der distalen Femurmetaphyse durchzuführen. Der zweckmäßige Durchmesser dieses Defektes mußte mangels verläßlicher Literaturangaben in Vorversuchen (s. unten) ermittelt werden, er beträgt 9 mm Die Dauer des Experimentes wurde in Kenntnis des zeitlichen Ablaufes von Regenerationsvorgängen bei der Frakturheilung (242) auf 6 Wochen begrenzt, eine Entscheidung, die durch die Ergebnisse der Vorversuche als günstig bestätigt wurde.

Nach Ablauf dieser Zeit ist mit dem Beginn von Umbauvorgängen und räumlicher Umstrukturierung der jungen Trabekel im Sinne der funktionellen Adaptation zu rechnen: Die Entkopplung von Resorption und Formation ist wieder aufgehoben.


133 Katthagen B D (1986) Knochenregeneration mit Knochenersatzmaterialien. Eine tierexperimentelle Studie. Hefte zur Unfallheilk. 178 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

176 Meiss L, Delling G (1989) Stimulation of bone regeneration by fragmented cortical bone and porous calcium phosphate ceramics (tricalcium phosphate and hydroxyapatite) - an experimental study and preliminary clinical results In: Willert H G, Heuck F H (Hrsg): Neuere Ergebnisse in der Osteologie, S. 619-631 Springer Verlag, Heidelberg

242 Schenk R(1991) Zur Problematik der Knochenersatzstoffe: Histophysiologie des Knochenumbaus und der Substitution von Knochenersatzstoffen In: Huggler A H, Kuner E H (Hrsg ): Aktueller Stand beim Knochenersatz. Hefte zur Unfallheilkunde 216, S. 23-35 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York

251 Schweiberer L (1970) Experimentelle Untersuchungen von Knochentransplantaten mit unveränderter und mit denaturierter Knochengrundsubstanz. Ein Beitrag zur kausalen Osteogenese. Hefte zur Unfallheilkunde 103 Springer Verlag, Berlin, Heidelberg New York

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Rechtschreibfehler des Doktoranden finden sich beim Habilitanden nicht, was darauf hindeuten könnte, dass dem Habilitanden der Text des Doktoranden vorlag.

Sichter
(Langerhans123) Schumann

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