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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1 ff (kpl.)
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 138, 139, Zeilen: 138: 35 ff, 139: 1-30
Gleiches gilt für die Wahl der kürzestmöglichen Distanz zwischen zwei Fluorochrommarkierungen an einer Schnittstelle mit einer der Linien aus der Parallelenschar. Bei fünfmaliger Mehrfachauswertung von 20 Gesichtsfeldern resultierten aus diesem Grund Abweichungen für die mittlere Appositionsrate von bis 2,8 %. Eine weitere Einschränkung erfuhr die Standardisierung des Meßverfahrens durch die Positionsbestimmung der Meßfelder. Das in Abb. 9 dargestellte Schema hätte zu exakt reproduzierbaren Positionen führen können, wenn es in ein Okular eingearbeitet worden wäre, welches vollständige Übersichtsaufnahmen der Schliffpräparate ermöglicht. Da eine solche Einrichung [sic] jedoch nicht zur Verfügung stand, konnten die Meßfeldpositionen anhand von Orientierungspunkten auf den Originalpräparaten nur näherungsweise bei geringstmöglicher Vergrößerung (3,2-fach) festgelegt und der Vermessung bei höherer Vergrößerung zugeführt werden. Zu einem Teil wird dieser gewisse Mangel an Präzision neutralisiert durch die hohe Zahl von Meßfeldern, die untersucht wurden. Dessen ungeachtet können die vorgelegten Zahlen nur als Ergebnis einer quantitativen Untersuchung unter eingeschränkt standardisierten Bedingungen gelten und entsprechend gewertet werden. Dies gilt - wie bereits ausgeführt - in besonderem Maße für die quantitative fluoreszenzmikroskopische Auswertung der Übersichtsaufnahmen.

3.1.4 Bestimmung des Kalzium-Phosphor-Quotienten

Bei der Bewertung der Meßergebnisse ist zu berücksichtigen, daß eine quantitative Bestimmung des Mineralgehaltes nicht erfolgt ist. Vielmehr ermöglicht die Kenntnis des molaren Kalzium-Phosphor-Verhältnisses in einer Probe Aussagen über die Qualität des enthaltenen Minerals (151).

Der Kalzium-Phosphor-Quotient ist ein indirekter Parameter für die Mineralzusammensetzung der Probe (151). Die Mineralsubstanz des reifen Knochens besteht zumindest zu 90 - 95 % aus Hydroxylapatit mit einem theoretischen Kalzium-Phosphor-Quotienten von 1,667 (14). Die Meßgenauigkeit der verwendeten Methode ergibt sich aus der Bestimmung dieses Quotienten in Gebieten, in denen ausschließlich reifer Knochen vorliegt: Der Mittelwert aus allen Messungen, die in der den Leerdefekt umgebenden, reifen Spongiosa durchgeführt wurden, entsprach einem molaren Kalzium-Phosphor-Verhältnis von 1,685. Dies entspricht einer Abweichung vom theoretischen Wert für Hydroxylapatit von + 1,1 %.


14 Boskey A L (1981) Current concepts of the physiology and biochemistry of calcification Clin. Orthop, rel. Res. 157: 225-257

151 Rüther W (1939) Diphosphonatwirkungen auf ektope Ossifikationen. Eine tierexperimentelle Studie. Thieme Verlag, Stuttgart, New York

Gleiches gilt für die Wahl der kürzestmöglichen Distanz zwischen zwei Fluorochrommarkierungen an einer Schnittstelle mit einer der Linien aus der Parallelenschar Bei fünfmaliger Mehrfachauswertung von 20 Gesichtsfeldern

[Seite 139]

resultierten aus diesem Grund Abweichungen für die mittlere Appositionsrate von bis zu 2,8 %. Eine weitere Einschränkung erfuhr die Standardisierung des Meßverfahrens durch die Positionsbestimmung der Meßfelder Das in Abb. 32 dargestellte Schema hätte zu exakt reproduzierbaren Positionen führen können, wenn es in ein Okular eingearbeitet worden wäre, welches vollständige Übersichtsaufnahmen der Schliffpräparate ermöglicht. Da eine solche Einrichtung jedoch nicht zur Verfügung stand, konnten die Meßfeldpositionen anhand von Orientierungspunkten auf den Originalpräparaten nur näherungsweise bei geringstmöglicher Vergrößerung (3,2-fach) festgelegt und der Vermessung bei höherer Vergrößerung zugeführt werden. Zu einem Teil wird dieser gewisse Mangel an Präzision neutralisiert durch die hohe Zahl von Meßfeldern, die untersucht wurden. Dessen ungeachtet, können die vorgelegten Zahlen nur als Ergebnis einer quantitativen Untersuchung unter eingeschränkt standardisierten Bedingungen gelten und entsprechend gewertet werden. Dies gilt - wie bereits ausgeführt - in besonderem Maße für die quantitative fluoreszenzmikroskopische Auswertung der Übersichtsaufnahmen.

3.1.4 Bestimmung des Kalzium-Phosphor-Quotienten

Bei der Bewertung der Meßergebnisse ist zu berücksichtigen, daß eine quantitative Bestimmung des Mineralgehaltes nicht erfolgt ist. Vielmehr ermöglicht die Kenntnis des molaren Kalzium-Phosphor-Verhältnisses in einer Probe Aussagen über die Qualität des enthaltenen Minerales (230). Der Kalzium-Phosphor-Quotient ist ein indirekter Parameter für die Mineralzusammensetzung der Probe (230). Die Mineralsubstanz des reifen Knochens besteht zu mindestens 90 bis 95 % aus Hydroxylapatit mit einem theoretischen Kalzium-Phosphor-Quotienten von 1,667 (26). Die Meßgenauigkeit der verwendeten Methode ergibt sich aus der Bestimmung dieses Quotienten in Gebieten, in denen ausschließlich reifer Knochen vorliegt: Der Mittelwert aus allen Messungen, die in der den Leerdefekt umgebenden, reifen Spongiosa durchgeführt wurden, entsprach einem molaren Kalzium-Phosphor- Verhältnis von 1,685. Dies entspricht einer Abweichung vom theoretischen Wert für Hydroxylapatit von +1,1 %.


26 Boskey A L (1981) Current concepts of the physiology and biochemistry of calcification Clin. Orthop, rel. Res. 157: 225-257

230 Rüther W (1989) Diphosphonatwirkungen auf ektope Ossifikationen. Eine tierexperimentelle Studie. Thieme Verlag, Stuttgart, New York

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Sichter
(Langerhans123) Schumann

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