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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 1 ff (kpl.)
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 165, 166, 167, Zeilen: 165: 35 ff, 166: 1 ff, 167: 1-6
Eine Mineralisationshemmung neugebildeter Trabekel wurde erst bei der etwa 10-fachen Dosis nachgewiesen. Bei der Aufnahme einer geplanten Bestrahlungstherapie von Skelettmetastasen ist also die Unterbrechung oder Verschiebung einer simultanen osteolysehemmenden Behandlung mit Clodronat weder notwendig noch zweckmäßig.

Tumorassoziierte Hyperkalzämie

Da auch dieses Krankheitsbild zu einem großen Teil auf die pathologische Aktivierung von Osteoklasten zurückzuführen ist (82, 121, 123, 143, 158, 185, 189), führt der therapeutische Einsatz von Bisphosphonaten zu einer hohen Erfolgsrate: KANIS und Mitarb. (83) fanden unter einer Clodronatdosierung von 300 mg i.v.(= ca. 4 mg/kg/d) über eine Dauer von 5 Tagen in 75 % der Fälle eine Normalisierung des Serum-Kalzium-Spiegels. Unter dieser Dosierung wurde in unseren Untersuchungen nach 6 Wochen eine deutliche Mineralisationshemmung in neugebildeten Regenerattrabekeln nachgewiesen. Die wesentlich kürzere Anwendungsdauer bei der Behandlung von tumorassoziierter Hyperkalzämie läßt entsprechend geringe Effekte erwarten.

Morbus Paget

Die dem Morbus Paget pathogenetisch zugrundeliegende Desorganisation des Knochenabbaues auf dem Boden wahrscheinlich virusbedingter Schädigungen der mononukleären Vorläuferzellen der Osteoklasten (144, 165) führt zur therapeutischen Einsatzmöglichkeit resorptionshemmender Medikamente. Da das Resorptions-Formations-System nicht entkoppelt ist, kommt es mit der Osteoklastenhemmung zu einer Reduktion des überstürzten Knochenanbaues (104). Als Hinweise für die Effektivität der Behandlung dienen neben laborchemischen Parametern (Serumspiegel für Kalzium und alkalische Phosphatase, Hydroxyprolinausscheidung im Urin) der Nachweis einer unter Bisphosphonattherapie reduzierten skelettalen Durchblutung (85, 109). Die unter einer Behandlung mit Etidronat regelmäßig auftretende gravierende Mineralisationsstörung tritt bei der Verwendung von Clodronat nicht auf (15, 109). Die von uns nachgewiesene, mineralisationshemmende Wirkung fällt bei der Therapie der Erkrankung nicht ins Gewicht, da sie zum einen lediglich in neu gebildeten Trabekeln wirksam wird und überdies erst in Dosierungen auftritt, die beim Morbus Paget allenfalls kurzfristig therapeutische Verwendung finden (109).


15 Boyce B F, Folgemann I, Ralston S, Smith L, Johnston E, Boyle I T (1984) Focal osteomalacia due to low-dose diphosphonate therapy in Paget’s disease Lancet I: 821

82 Kanis J A, McCloskey E V (1990) The Use of Clodronate in Disorders of Calcium and Skeletal Meatbolism In: Kanis J A (Ed.) : Calcium Metabolism Prog. Basic Clin. Pharmacol. 4: 89-136 Karger, Basel

83 Kanis J A, McCloskey E V, Paterson A H G (1990) Use of diphophonates in hypercalcaemia due to malignancy Lancet 335: 170-171

85 Kanis J A, Urwin G H, Gray R E S, Beneton M N C, McCloskey E V, Hamdy N A T, Murray S A (1987) Effects of intravenous etidronate disodium on skeletal and calcium metabolism Am., J. Med. 82, Suppl. 2 A: 55-70

104 Lowell J B, Bowerman J W, Fingerman G A, Gold R H, Krengel W F, Murray W R, Volz R G (1982) Die Bedetuung des Diphosphonates EHDP bei der Prophylaxe heterotoper Ossifikationen nach totalem Hüftgelenksersatz. In: Ziegler R (Hrsg.): EHDP - Ein neues therapeutisches Prinzip bei Osteopathien und Calciumstoffwechselstörungen. S. 173-195 Urband und Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore

109 McCloskey E V, Yates A J P, Beneton M N C, Galloway J, Harris S, Kanis J A (1987) Comparative effects of intravenous diphosphonates on calcium and skeletal metabolism in man Bone 8, Supp. 1: 35-41

121 Mundy G R (1985) Pathogenesis of hypercalcaemia of malignancy Clin. Endocrinol. 23: 705-714

123 Mundy G R (1990) Incidence and pathophysiology of hypercalcaemia Calcif. Tissue Int. 46:3-10

143 Ralston S H, Dryburgh F J, Cowan R A, Gardner M D, Jenkins A S, Boyle I T (1985) Comparison of aminohydroxypropylidene-diphosphonate, mithramycin and corticosteroids / calcitonin in treatment of cancer-associated hyper- calcaemia Lancet 2: 907-910

144 Remagen W (1988) Sechs generalisierte und lokale Osteopathien Orthopäde 17: 392-396

158 Scharia S H, Minne H W, Sattar P, Mende U, Blind E, Schmidt-Gayk H, Wüster C, Ho T, Ziegler R (1987) Therapie der Tumorhypercalcämie mit Clodronat. Einfluß auf Parathormon und Calcitriol Dtsch. med. Wschr. 112: 1121-1125

165 Schulz A, Delling G (1982) Pathologie des Morbus Paget - Auswirkungen der Behandlung In: Ziegler R (Hrsg.): EHDP - Ein neues therapeutisches Prinzip bei Osteopathien und Calciumstoffwechselstörungen. S. 31-45 Urban und Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore

185 Yates A J P, Jones T H, Mundy K I, Hague R V, Brown C B, Guilland- Cumming D, Kanis J A (1984) Immobilisation hypercalcaemia in adults and treatment with clodronate Br. Med. J. 289: 1111-1112

189 Ziegler R, Scharia S H (1989) Treatment of tumor hypercalcaemia with Clodronate Recent Results in Cancer Research 116: 46-53

Eine Mineralisationshemmung neugebildeter Trabekel wurde erst bei der etwa 10-fachen Dosis nachgewiesen.

[Seite 166]

Bei der Aufnahme einer geplanten Bestrahlung zur Therapie von Skelettmetastasen ist also die Unterbrechung oder Verschiebung einer simultanen osteolysehemmenden Behandlung mit Clodronat weder notwendig noch zweckmäßig. [...]

Tumorassoziierte Hyperkalzämie

Da auch dieses Krankheitsbild zu einem großen Teil auf die pathologische Aktivierung von Osteoklasten zurückzuführen ist (129, 189, 191, 221, 239, 286, 290), führt der therapeutische Einsatz von Bisphosphonaten zu einer hohen Erfolgsrate: KANIS und Mitarb. (130) fanden unter einer Clodronatdosierung von 300 mg i. v.(= ca. 4 mg/kg/d) über eine Dauer von 5 Tagen in 75 % der Fälle eine Normalisierung des Serum-Kalzium-Spiegels. Unter dieser Dosierung wurde in unseren Untersuchungen nach 6 Wochen eine deutliche Mineralisationshemmung in neugebildeten Regenerattrabekeln nachgewiesen Die wesentlich kürzere Anwendungsdauer bei der Behandlung der tumorassoziierten Hyperkalzämie läßt entsprechend geringere Effekte erwarten. [...]

Morbus Paget

Die den Morbus Paget pathogenetisch zugrundeliegende Desorganisation des Knochenabbaues auf dem Boden wahrscheinlich virusbedingter Schädigungen der mononukleären Vorläuferzellen der Osteoklasten (222, 248) führt zur therapeutischen Einsatzmöglichkeit resorptionshemmender Medikamente Da das Resorptions-Formations-System nicht entkoppelt ist, kommt es mit der Osteoklastenhemmung zu einer Reduktion des überstürzten Knochenanbaues (173). Als Hinweise für die Effektivität der Behandlung dienen neben laborchemischen Parametern (Serumspiegel für Kalzium und alkalische Phosphatase, Hydroxyprolinausscheidung im Urin) der Nachweis einer unter Bisphosphonattherapie reduzierten skelettalen Durchblutung (132, 173). Die unter einer Behandlung mit Etidronat regelmäßig auftretende gravierende

[Seite 167]

Mineralisationsstörung tritt bei Verwendung von Clodronat nicht auf (27, 173). Die von uns nachgewiesene mineralisationshemmende Wirkung fällt bei der Therapie der Erkrankungen nicht ins Gewicht, da sie zum einen lediglich in neugebildeten Trabekeln wirksam wird und überdies erst in Dosierungen auftritt, die beim Morbus Paget allenfalls kurzfristig therapeutische Verwendung finden (173).


27 Boyce B F, Folgeman I, Ralston S, Smith L, Johnston E, Boyle I T (1984) Focal osteomalacia due to low-dose diphosphonate therapy in Paget’s disease Lancet I: 821

129 Kanis J A, McCloskey E V ( 1990) The Use of Clodronate in Disorders of Calcium and Skeletal Metabolism In: Kanis J A (Ed ): Calcium Metabolism Progr. Basic Clin Pharmacol. 4: 89-136 Karger, Basel

130 Kanis J A, McCloskey E V, Paterson A H G (1990) Use of diphosphonates in hypercalcaemia due to malignancy Lancet 335: 170-171

132 Kanis J A, Urwin G H, Gray RES, Beneton M N C, McCloskey E V, Hamdy NAT, Murray S A (1987) Effects of intravenous etidronate disodium on skeletal and calcium metabolism Am., J. Med. 82, Suppl. 2 A: 55-70

173 McCloskey E V, Yates A J P, Beneton M N C, Galloway J, Harris S, Kanis J A(1987) Comparative effects of intravenous diphosphonates on calcium and skeletal metabolism in man Bone 8, Suppl. 1: 35-41

189 Mundy G R (1985) Pathogenesis of hypercalcaemia of malignancy Clin. Endocrinol. 23: 705-714

191 Mundy G R (1990) Incidence and pathophysiology of hypercalcaemia Calcif. Tissue Int. 46: 3-10

221 Ralston S H, Dryburgh F J, Cowan R A, Gardner M D, Jenkins A S, Boyle I T(1985) Comparison of aminohydroxypropylidene-diphosphonate, mithramycin and corticosteroids / calcitonin in treatment of cancer-associated hypercalcaemia Lancet 2: 907-910

222 Remagen W (1988) Sechs generalisierte und lokale Osteopathien Orthopäde 17: 392-396

239 Scharia S H, Minne H W, Sattar P, Mende U, Blind E, Schmidt-Gayk H, Wüster C, Ho T, Ziegler R (1987) Therapie der Tumorhypercalcämie mit Clodronat. Einfluß auf Parathormon und Calcitriol Dtsch. med. Wschr. 112: 1121-1125

248 Schulz A, Delling G (1982) Pathologie des Morbus Paget - Auswirkungen der Behandlung In: Ziegler R (Hrsg ): EHDP - Ein neues therapeutisches Prinzip bei Osteopathien und Calciumstoffwechselstörungen. S. 31-45 Urban und Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore

286 Yates A J P, Jones T H, Mundy K I, Hague R V, Brown C B, Guilland- Cumming D, Kanis J A (1984) Immobilisation hypercalcaemia in adults and treatment with clodronate Br. Med. J. 289: 1111-1112

290 Ziegler R, Scharia S H (1989) Treatment of tumor hypercalcaemia with Clodronate Recent Results in Cancer Research 116: 46-53

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Sichter
(Langerhans123) Schumann

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