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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 1 ff (kpl.)
Quelle: Ewerbeck 1993
Seite(n): 169, 170, Zeilen: 169: 1 ff, 170: 1-17
5 ZUSAMMENFASSUNG

Bei 32 männlichen, 2 Jahre alten Beagle-Hunden wurde in den Bereich der distalen Femurmetaphysen ein zylinderförmiger Stanzdefekt von 9 mm Durchmesser über die gesamte Metaphysenbreite eingebracht. Der Defekt blieb leer. Die Tiere wurden in 4 randomisierte Versuchsgruppen zu je 8 Hunden eingeteilt, denen verschiedene Dosierungen des Bisphosphonatpräparates Clodronat zugeordnet wurden. Das Medikament wurde über 6 Wochen täglich in einer Dosis von 0.5 mg/kg, 4 mg/kg oder 30 mg/kg parenteral zugeführt. Die Prüfung erfolgte gegen eine scheinbehandelte Kontrollgruppe.

Anhand dieses Versuchsmodells wurde untersucht,

- ob das Medikament einen direkten Einfluß auf die Kochenneubildung [sic] besitzt

- ob die Angaben einer fehlenden Mineralisationshemmung zutreffend sind.

Als Untersuchungsmethoden dienten die qualitative Histomorphologie, die computergestützte Histomorphometrie, die Fluoreszenzmorphometrie und die Röntgenmikrobereichsanalyse im Rasterelektronenmikroskop zur Bestimmung des Kalzium-Phosphor-Quotienten. Die Überprüfung der Ergebnisse auf statistische Signifikanz erfolgte mittels der einfachen Varianzanalyse und des t-Tests, sowie zur weitergehenden Absicherung zusätzlich durch den parameterfreien U-Test nach MANN-WITHNEY.

Anhand der quantitativen Auswertung des neugebildeten, knöchernen Regeneratgewebes im Leerdefekt wurde mittels Histomorphometrie und Fluoreszenzmorphometrie gezeigt, daß Clodronat keinen direkten Einfluß auf die Aktivität von Osteoblasten und deren Progenitorzellen hat.

In statistisch signifikanter Weise wurde belegt, daß Clodronat eine dosisabhängige, mineralisationshemmende Wirkung besitzt. Der Effekt beschränkt sich auf neugebildete Regenerattrabekel und beginnt bei einer Dosierung von 4 mg/kg/d bei parenteraler Applikation. Der Trend der dosisabhängigen Mineralisationshemmung wurde bestätigt in allen drei angewendeten quantitativen Untersuchungsverfahren. In reifem Spongiosagewebe konnte eine Mineralisationshemmung nicht nachgewiesen werden.

5 Zusammenfassung

Bisphosphonate hemmen in vivo die Knochenresorption und in unterschiedlichem Maße die Mineralisation.

Ziel der Untersuchungen war die Beantwortung folgender Fragestellungen:

• Hat Clodronat einen direkten, von der Resorptionshemmung unabhängigen Einfluß auf die Knochenneubildung?

• Sind die Literaturangaben über eine vollständig fehlende mineralisationshemmende Eigenschaft der Substanz zutreffend?

• Haben die Effekte von Clodronat einen Einfluß auf das Einheilungsverhalten von autologen Spongiosatransplantaten?

• Welche Bedeutung kommt der Osteoklastenflmktion für den Erfolg einer autologen Spongiosatransplantation zu?

Folgendes Versuchsmodell fand Verwendung:

Bei 32 männlichen, 2 Jahre alten Beagle-Hunden wurde in den Bereich beider distalen Femurmetaphysen ein zylinderförmiger Stanzdefekt von 8 bzw. 9 mm Durchmesser über die gesamte Metaphysenbreite eingebracht. [...] Der etwas größere, kontralaterale Defekt blieb leer Die Tiere wurden in 4 randomisierte Versuchsgruppen zu je 8 Hunden eingeteilt, denen verschiedenen Dosierungen des Bisphosphonatpräparates Clodronat zugeordnet wurden Das Medikament wurde über 6 Wochen täglich in einer Dosis von 0,5 mg/kg, 4 mg/kg oder 30 mg/kg zugeführt Die Prüfung erfolgte gegen eine scheinbehandelte Kontrollgruppe.

Als Untersuchungsmethoden dienten die qualitative Histomorphologie, die computergestützte Histomorphometrie, die Fluoreszenzmorphometrie und die Röntgenmikrobereichsanalyse im Rasterelektronenmikroskop zur Bestimmung des

[Seite 170]

Kalzium-Phosphor-Quotienten Die Überprüfung der Ergebnisse auf statistische Signifikanz erfolgte mittels der einfachen Varianzanalyse und des t-Tests, sowie zur weitergehenden Absicherung zusätzlich durch den parameterfreien U-Test nach MANN-WITHNEY.

Anhand der quantitativen Auswertung des neugebildeten, knöchernen Regeneratgewebes im Leerdefekt und der appositionellen Knochenneubildung im Transplantat mittels Histomorphometrie und Fluoreszenzmorphometrie wurde gezeigt, daß Clodronat keinen direkten Einfluß auf die Aktivität von Osteoblasten und deren Progenitorzellen hat Diese bisher strittige Frage kann somit als geklärt gelten.

In statistisch signifikanter Weise wurde belegt, daß Clodronat eine dosisabhängige, mineralisationshemmende Wirkung besitzt. Der Effekt beschränkt sich auf neugebildete Regenerattrabekel und beginnt bei einer Dosierung von 4 mg/kg/d bei parenteraler Applikation. Der Trend der dosisabhängigen Mineralisationshemmung wurde bestätigt in allen drei angewendeten quantitativen Untersuchungsverfahren. In reifem Spongiosagewebe und im Spongiosatransplantat konnte eine Mineralisationshemmung nicht nachgewiesen werden.

Anmerkungen

Quelle nicht genannt.

Sichter
(Langerhans123) Schumann

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