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Untersuchungen zur Morphologie, Größe und Verteilung der retinalen Ganglienzellen im Auge des Affen Macaca fascicularis

von Georgios Triantafyllou

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gt/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-20 20:53:20 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Gt, KomplettPlagiat, Kramer 2009, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-33
Quelle: Kramer 2009
Seite(n): 9-10, Zeilen: 9:13-33 - 10:1-12
[Synonyme für Midgetzellen sind P1-, b-]Zellen (Leventhal et al., 1981), β-Zellen (Boycott and Wässle, 1974), Pβ-Zellen (Perry and Cowey, 1981), Typ-III- und X-Zellen.

1.5.2 Raum-, Kontrast- und Bewegung-kodierende Parasolzellen

Die Parasolzellen (Schirmzellen, Abb. 4)) bilden eine sehr heterogene Gruppe von Ganglienzellen mit vielen Untergruppen. Sie besitzen ein breitflächiges Dendritenfeld, das sich nah im Zentrum der inneren plexiformen Schicht verzweigt (Dogiel, 1989; Rodieck, 1973; Leventhal et al., 1981; Boycott and Wässle, 1991; Dacey and Petersen, 1992). Sie bilden unterschiedlich große konzentrische, elliptische oder asymmetrische bzw. lobuläre Dendritenbäume aus zwei oder mehreren dicken primären Dendriten (Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Ghosh et al., 1996). Parasolzellen mit asymmetrischen Dendritenbäumen findet man hauptsächlich in der peripheren Retina. Sowohl die Zellkörper als auch die Dendritenbäume der Parasolzellen und der Midgetzellen werden mit zunehmender zentraler Entfernung größer (Perry et al., 1984; Rodieck et al., 1985; Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992; Ghosh et al., 1996). In den vorliegenden Studien werden die kleinen und großen Parasolzellen nicht einheitlich gehandhabt. Die kleinsten zentralen Parasolzellen, nämlich die bei Kolb erwähnten P2-Ganglienzellen, wurden wegen ihrer Dendritenbaumgröße als Midgetzellen betrachtet. Die P2-Zellen lassen sich in der zentralen Retina infolge des Dendritenbaumdurchmessers von 10 bis 100 µm nur schwer von P1-Zellen (Midgetzellen) unterscheiden. Wegen ihrer kleinen Dendritenbäume wurden sie von den meisten Forscher zu den Midgetzellen gezählt (Rodieck et al., 1985; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992). Dagegen wurden sie bei Polyak als kleine zentrale Parasolzellen betrachtet. Der Name „Parasolzelle“ wurde ebenfalls von Polyak eingeführt weswegen diese Ganglienzellen infolge der horizontalen Verzweigungsmuster wie ein „chinesischer Schirm“ genannt wurden (Polyak, 1941). Die P2-Ganglienzellen kommen in zwei Formen vor: P2a-Zellen verzweigen sich in Schicht 2 der IPL (OFF-Center-Zellen) und P2b-Zellen verzweigen sich breitflächig in Schicht 3 und 4 der IPL (ON-Center-Zellen). Wegen ihrer unterschiedlichen Verzweigungstiefe in den Schichten der IPL und der physiologischen und physikalischen Informationsverarbeitung unterteilt man auch die menschlichen Parasolzellen – je nach ihrem Reaktionsverhalten auf Beleuchtung – in ON- und OFF-Center-Zellen [(Watanabe and Rodieck, 1989; Dacey and Petersen, 1992; Kolb et al., 1992; Dacey and Lee, 1994).]

Synonyme für Midgetzellen sind P1-, b-Zellen (Leventhal et al., 1981), β-Zellen (Boycott and Wässle, 1974), Pβ-Zellen (Perry and Cowey, 1981), Typ-III- und X-Zellen.

1.5.2 Raum-, Kontrast und Bewegung kodierender Parasolzellen

Die Parasolzellen (Schirmzellen) bilden eine sehr heterogene Gruppe von Ganglienzellen mit vielen Untergruppen. Sie besitzen ein breitflächiges Dendritenfeld, das sich nah im Zentrum der inneren plexiformen Schicht verzweigt (Dogiel, 1989; Rodieck, 1973; Leventhal et al., 1981; Boycott and Wässle, 1991; Dacey and Petersen, 1992). Sie bilden unterschiedlich große konzentrische, elliptische oder asymmetrische bzw. lobuläre Dendritenbäume aus zwei oder mehreren dicken primären Dendriten (Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Ghosh et al., 1996). Parasolzellen mit asymmetrischen Dendritenbäumen findet man hauptsächlich in der peripheren Retina. Sowohl die Zellkörper als auch die Dendritenbäume der Parasolzellen und der Midgetzellen werden mit zunehmender zentraler Entfernung größer (Perry et al., 1984; Rodieck et al., 1985; Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992; Ghosh et al., 1996). In den vorliegenden Studien werden die kleinen und großen Parasolzellen nicht einheitlich gehandhabt. Die kleinsten zentralen Parasolzellen, nämlich die bei Kolb erwähnten P2-Ganglienzellen, wurden wegen ihrer Dendritenbaumgröße als Midgetzellen betrachtet. Die P2-Zellen lassen sich in der zentralen Retina infolge des Dendritenbaumdurchmessers von 10 bis 100 µm nur schwer von P1-Zellen (Midgetzellen) unterscheiden. Wegen ihrer kleinen Dendritenbäume wurden sie von den meisten Forscher zu den Midgetzel-

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len gezählt (Rodieck et al., 1985; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992). Dagegen wurden sie bei Polyak als kleine zentrale Parasolzellen betrachtet. Der Name „Parasolzelle“ wurde ebenfalls von Polyak eingeführt weswegen diese Ganglienzellen infolge der horizontalen Verzweigungsmuster wie ein „chinesischer Schirm“ genannt wurden (Polyak, 1941). Die P2-Ganglienzellen kommen in zwei Formen vor: P2a-Zellen verzweigen sich in Schicht 2 der IPL (OFF-Center-Zellen) und P2b-Zellen verzweigen sich breitflächig in Schicht 3 und 4 der IPL (ON-Center-Zellen). Wegen ihrer unterschiedlichen Verzweigungstiefe in den Schichten der IPL und der physiologischen und physikalischen Informationsverarbeitung unterteilt man auch die menschlichen Parasolzellen – je nach ihrem Reaktionsverhalten auf Beleuchtung – in ON- und OFF-Center-Zellen (Watanabe and Rodieck, 1989; Dacey and Petersen, 1992; Kolb et al., 1992; Dacey and Lee, 1994).

Anmerkungen

Komplettübernahme.

Sichter
(WiseWoman) Schumann


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