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Untersuchungen zur Morphologie, Größe und Verteilung der retinalen Ganglienzellen im Auge des Affen Macaca fascicularis

von Georgios Triantafyllou

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gt/Fragment 061 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-21 12:08:10 Singulus
Fragment, Gesichtet, Gt, Kramer 2009, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 6-32
Quelle: Kramer 2009
Seite(n): 54, Zeilen: 5 ff.
5.0 Zusammenfassung

Das Ziel dieser Studie war die neuroanatomische Analyse der Makakenretina insbesondere der retinalen Ganglienzellen und der Vergleich mit den Ganglienzellen der menschlichen Retina und wieterer [sic] Affensüezies [sic] im Hinblick auf die Morphologie, Verzweigungsmuster und Klassifizierung der Ganglienzellen nach funktionellen Kriterien. Eine solche vergleichende Analyse ist deshalb wichtig, weil Ganglienzellen erstens an der Funktion der Netzhaut wesentlichen Anteil haben und zweitens sie als enzige [sic] Zellen die Retina mit visuellen Hirnzentren verbinden. Ausserdem [sic] sind Ganglienzellen bei verschiedenen lokalen und systemischen Erkrankungen mit strukturellen und funktionellen Veränderungen beteilgt [sic] und zeigen pathognomonische Veränderungen.

Die Retinae von Java-Affen (Macaca fascicularis) unterschiedlichen Alters wurden aus Kadaveraugen wenige Minuten nach dem Tod entnommen, aus dem Auge schnell entfernt und in 4 % Formalin flach ausgebreitet und fixiert. Die mit der Ganglienzellschicht nach oben ausgebreiteten Retinae wurden mit dem lipophilen Carbocyanin-Fluoreszenz-Farbstoff DiI angefärbt und über mehrere Wochen bei Raumtemperatur aufbewahrt. Der Fluoreszenzfarbstoff, der die Struktur eines Memnbranlipids [sic] hat, konnte in die Axonmembran der Ganglienzellen eingebaut dann durch physikalische Diffusion entlang der axonalen Membran bis zu den Dendriten der Zellen migrieren: Einzelne, komplett angefärbte Ganglienzellen wurden fluoreszenzmikroskopisch aufgenommen, digitalgespeichert und klassifiziert aufgrund ihrer Morphologie und Größe, der Dendritenposition und -anzahl sowie der Topologie innerhalb der Retinae.

Die fluoreszierenden retinalen Ganglienzellen zeigten eine aufschlussreiche morphologische Vielfältigkeit, die durch dicht verzweigte Dendriten charakterisiert war. Dendriten verzweigten sich über eine oder mehrere Schichten der inneren plexiformen Schicht und bildeten dadurch stark überlappende Mosaiken. Midgetzellen und Parasolzellen konnten durch die Form und Lokalisation ihrer Dendriten und Axone einwandfrei identifiziert, unterklassifiziert und morphometrisch ausgewertet werden. Durch die morphologische Mannigfaltigkeit konnte gezeigt werden, dass beide Klassen von Zellen wegen ihrer typischen Form als Biomarker für pathologische Veränderungen herangezogen werden können.

5.0 Zusammenfassung

Ziel dieser Untersuchung war es, mit Hilfe von neuroanatomischen Verfahren der Fluoreszenzfärbung retinale Ganglienzellen beim Affen Callithrix jacchus, in formalinfixiertem Gewebe zu markieren, um sie möglichst genau zu beschreiben, klassifizieren und ihr Mosaik im postnatalen und im Erwachsenenalter zu verstehen. Eine solche Untersuchung ist deshalb wichtig, weil Ganglienzellen an der Funktion der Netzhaut wesentlichen Anteil haben und bei verschiedenen lokalen und systemischen Erkrankungen mit strukturellen und funktionellen Veränderungen reagieren.

Die Retinae von neugeborenen und erwachsenen Affen unterschiedlichen Alters wurden aus Kadaveraugen wenige Minuten nach dem Tod entnommen, aus dem Auge schnell entfernt und in 4%-ger Formalin flach ausgebreitet und fixiert. Die mit der Ganglienzellschicht nach oben ausgebreiteten Retinae wurden mit dem lipophilen Carbocyanin-Fluoreszenz-Farbstoff „DiI“ angefärbt und über mehrere Wochen bei Raumtemperatur aufbewahrt. Der Fluoreszenzfarbstoff, der die Struktur eines Membranlipids hat, konnte - in die Axonmembran der Ganglienzellen eingebaut - dann durch physikalische Diffusion entlang der axonalen Membran bis zu den Dendriten der Zellen migrieren. Einzelne, komplett angefärbte Ganglienzellen wurden fluoreszenzmikroskopisch aufgenommen und digital gespeichert. Die Klassifizierung der Ganglienzellen erfolgte aufgrund ihrer Morphologie und Größe, der Dendritenposition und -anzahl sowie der Topologie innerhalb der Retinae.

Die postnatalen retinalen Ganglienzellen zeigten eine aufschlussreiche morphologische Vielfältigkeit, die durch dicht verzweigte Dendriten charakterisiert war. Dendriten verzweigten sich über eine oder mehrere Subschichten der inneren plexiformen Schicht und bildeten dadurch stark überlappende Mosaiken. Midgetzellen und Parasolzellen konnten durch die Form und Lokalisation ihrer Dendriten und Axone einwandfrei identifiziert, unterklassifiziert und morphometrisch ausgewertet werden. Durch die morphologische Mannigfaltigkeit und aufgrund der postnatalen Maturations-Veränderungen konnte gezeigt werden, dass beide Klassen von Zellen bereits bei Geburt des Affen morphologisch und wahrscheinlich funktionell festgelegt sind.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle - die ihrerseits massivst plagiatsbehaftet ist und hier als Textschablone dient.

Sichter
(Schumann) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140421120934

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