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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Kramer 2009
Seite(n): 13, 14, 15, Zeilen: 13: letzter Absatz - 14: 1ff. (kpl.) - 15: 1-14
Der Unterteilung der RGZ in drei Typen in der Katzenretina (Boycott & Wässle, 1974) folgten mehrere Versuche, die RGZ auch in der Rattenretina entsprechend zu klassifizieren. In der folgenden morphologischen Hauptklassifikation der RGZ der Ratte in drei Gruppen variieren die Dendritenfelder der Ganglienzelle im Durchmesser. Für die RGZ vom Typ I und III sind sie groß (bis zu 540 μm) und klein bis mittelgroß für Typ II-Zellen (140 bis 250 μm) (Thanos, 1988). Allerdings basiert diese Klassifizierung nicht nur auf der Zellgröße, der Größe der Dendritenfelder und der Dendritenmorphologie, sondern auch auf den physiologischen Zelleigenschaften, Leitungsgeschwindigkeiten und zentralen Projektionszielen (Fukuda, 1977; Perry, 1979; Dreher et al., 1985; Ni & Dreher, 1981).

Nach Fukuda (1977) könnten die Typ I-, II- und III-Zellen bei der Ratte den morphologischen α-, β- und γ-Zellen bei der Katze (Boycott & Wässle, 1974) entsprechen. Perry (1979) korreliert die Typ I-Zellen der Ratte zu den α-Zellen der Katze und die Typ II-Zellen zu den β-Zellen, nicht aber die Typ III-Zellen zu den γ-Zellen. Thanos (1988) bestätigt die Korrelationen von Perry (1979) und Fukuda (1977) und verstärkt die Annahme, dass die Typ III-Zellen der Ratte den γ-Zellen der Katze entsprechen könnten. Die verschiedenen Typen von RGZ in der Rattenretina scheinen typenspezifische, stereotype Verastungsschemen zu besitzen. Zusammen mit dem Unterschied in der Verastungshäufigkeit zwischen den Typ I-, II- und III-Zellen sind es wertvolle Parameter um die verschiedenen RGZ-Typen zu unterscheiden (Thanos, 1988). Die große Mehrheit der RGZ ist in der GCL lokalisiert. Ein beträchtlicher Teil der RGZn scheinen "deplaziert" zu sein, und befinden sich am inneren Rand der INL (Perry, 1979; Linden, 1987). Alle morphologischen Klassen und Zellgrößen scheinen in der Gruppe der deplazierten RGZn repräsentiert zu sein und sind auf der ganzen Retina verteilt (Perry, 1979; Dreher et al., 1985; Linden, 1987).

In der Zwischenzeit sind weitere Techniken der Darstellung von Ganglienzellen dazu gekommen. Insbesondere ist hier der Einsatz von lipophilen Karbozyaninfarbstoffen zu erwähnen (Godement et al., 1987; Thanos et al., 1991). Einer davon, das DiI hat die Fähigkeit in formalinfixiertem Gewebe sich in die neuronalen Membrane einzubauen und physikalisch entlang der Membran zu migrieren. Als Ergebnis kommt eine brillante Fluoreszenzanfärbung der Neurone zu[stande (Abb. 5 und weiter).]

Der Erschaffung einer Drei-Gruppen-Klassifikation der RGZn in der Katzenretina (Boycott & Wässle, 1974) folgten mehrere Versuche, die RGZ in der Rattenretina entsprechend zu klassifizieren (s. Abbildung 3).

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In der folgenden morphologischen Hauptklassifikation der RGZn der Ratte in drei Gruppen variieren die Dendritenfelder der Ganglienzelle im Durchmesser. Für die RGZn vom Typ I und III sind sie groß (bis zu 540 μm) und klein bis mittelgroß für Typ II-Zellen (140 bis 250 μm) (Thanos, 1988). Allerdings basiert diese Klassifizierung nicht nur auf der Zellgröße, der Größe der Dendritenfelder und der Dendritenmorphologie, sondern auch auf den physiologischen Zelleigenschaften, Leitungsgeschwindigkeiten und zentralen Projektionszielen (Fukuda, 1977; Perry, 1979; Dreher et al., 1985; Ni & Dreher, 1981).

Nach Fukuda (1977) könnten die Typ I-, II- und III-Zellen bei der Ratte den morphologischen α-, β- und γ-Zellen bei der Katze (Boycott & Wässle, 1974) entsprechen. Perry (1979) korreliert die Typ I-Zellen der Ratte zu den α-Zellen der Katze und die Typ II-Zellen zu den β-Zellen, nicht aber die Typ III-Zellen zu den γ-Zellen. Thanos (1988) bestätigt die Korrelationen von Perry (1979) und Fukuda (1977) und verstärkt die Annahme, dass die Typ III-Zellen der Ratte den γ-Zellen der Katze entsprechen könnten. Die verschiedenen Typen von RGZ in der Rattenretina scheinen typenspezifische, ste-

[Seite 15]

reotype Verastungsschemen zu besitzen. Zusammen mit dem Unterschied in der Verastungshäufigkeit zwischen den Typ I-, II- und III-Zellen sind es wertvolle Parameter um die verschiedenen RGZ-Typen zu unterscheiden (Thanos, 1988). Die große Mehrheit der RGZ ist in der GCL lokalisiert. Ein beträchtlicher Teil der RGZn scheinen "deplaziert" zu sein, und befinden sich am inneren Rand der INL (Perry, 1979; Linden, 1987). Alle morphologischen Klassen und Zellgrößen scheinen in der Gruppe der deplazierten RGZn repräsentiert zu sein und sind auf der ganzen Retina verteilt (Perry, 1979; Dreher et al., 1985; Linden, 1987).

In der Zwischenzeit sind weitere Techniken der Darstellung von Ganglienzellen dazu gekommen. Insbesondere ist hier der Einsatz von lipophilen Karbozyaninfarbstoffen zu erwähnen (Godement et al., 1987; Thanos et al., 1991). Einer davon, das DiI hat die Fähigkeit in formalinfixiertem Gewebe sich in die neuronalen Membrane einzubauen und physikalisch entlang der Membran zu migrieren. Als Ergebnis kommt eine brillante Fluoreszenzanfärbung der Neurone zustande.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), WiseWoman

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