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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 4-23
Quelle: Hoffmann 2004
Seite(n): 4, Zeilen: 3-13, 17-27
Es handelt sich dabei um äußerst reaktionsfähige Sauerstoffverbindungen, die als Nebenprodukt des Zellstoffwechsels gebildet werden. Die Einteilung der ROS erfolgt aufgrund ihrer unterschiedlichen chemischen Strukturen und Ladungen in Superoxid-Anionen (O2.-), Hydroxylradikale (OH˙), Singulett-Sauerstoff (1O2) und Wasserstoffperoxid (H2O2).

Radikale sind chemisch äußerst aggressiv und reagieren leicht mit Molekülen ihrer Umgebung. H2O2 zählt wegen seiner Reaktionsfreudigkeit ebenfalls zu den ROS, obwohl es sich bei diesem Molekül nicht um ein Radikal handelt (Rodney et al., 2000).

Der Organismus schützt sich vor der toxischen Wirkung der Radikale durch verschiedene Mechanismen (Slot et al., 1986). Übersteigt die zelluläre Produktion von ROS die Kapazität der Schutzmechanismen, so werden zelleigene Fette, Proteine und DNA geschädigt.

Dieser als “oxidativer Stress” bezeichnete Zustand wird für eine Reihe von Erkrankungen verantwortlich gemacht (Thannikal et al., 2000). ROS sind aber nicht nur toxische Nebenprodukte des Zellstoffwechsels, sondern haben in niedrigen Konzentrationen auch eine Funktion als second messenger und spielen eine wichtige Rolle im zellulären Signaltransduktionssystem (Finkel, 1998; Rhee, 1999; Ulrich und Bachschmid, 2000). An verschiedenen Zelltypen konnten Studien zudem zeigen, dass ROS auch unter Hypoxie als second messenger von besonderer Bedeutung für den Organismus sind (Chandel und Schumacker, 2000).

Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) sind äusserst reaktionsfähige

Sauerstoffverbindungen, die als Nebenprodukt des Zellstoffwechsels gebildet werden. Zu den reaktiven Sauerstoffspezies werden die Sauerstoffradikale Hydroxylradikal (.OH), Superoxid-Anion (O2.-) und Singulett-Sauerstoff (1O2) gezählt. Als Sauerstoffradikale bezeichnet man Sauerstoffverbindungen, die ein oder mehrere ungepaarte Elektronen aufweisen. Zu den reaktiven Sauerstoffspezies zählt wegen seiner Reaktionsfreudigkeit zusätzlich Wasserstoffperoxid (H2O2), obwohl es sich bei diesem Molekül nicht um ein Radikal handelt (Rodney et al., 2000).

Radikale sind chemisch äußerst agressiv und reagieren leicht mit Molekülen ihrer Umgebung. Der Organismus schützt sich vor der toxischen Wirkung der Radikale durch verschiedene Mechanismen. [...] Wenn die zelluläre Produktion von ROS die Kapazität der Schutzmechanismen übersteigt, werden zelleigene Fette, Proteine und DNA geschädigt. Dieser als “oxidativer Stress” bezeichnete Zustand wird für eine Reihe von Erkrankungen verantwortlich gemacht (Thannikal et al., 2000).

ROS sind aber nicht nur toxische Nebenprodukte des Zellstoffwechsels, sondern dienen der Zelle in niedrigen Konzentrationen als second messenger und spielen eine wichtige Rolle im zellulären Signaltransduktionssystem (Finkel, 1998; Rhee, 1999; Ulrich und Bachschmid, 2000). Die ROS scheinen als second messenger auch an den adaptiven Mechanismen der Zelle auf Hypoxie beteiligt zu sein und damit eine massgebliche Funktion im O2-Sensormechanismus der Zelle zu haben (Chandel und Schumacker, 2000).

Anmerkungen

Nicht nur sinngemäße, sondern zum großen Teil wörtliche Übereinstimmungen mit der weder hier noch im Literaturverzeichnis genannten Quelle.

Sichter
Guckar

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