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Hw/Fragment 006 15

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 15-25
Quelle: Blume 2003
Seite(n): 16, Zeilen: 5ff
Die größte Familie Sialinsäure-bindender Lektine in Säugetieren bilden die Siglecs. Beim Menschen sind 13 verschiedene Siglecs gefunden worden. Die meisten befinden sich auf den Zellen des Immunsystems. Näher untersucht wurde zum Beispiel Siglec1/Sialoadhäsin, welches ausschließlich von Makrophagen exprimiert wird und die Interaktion dieser Zellen mit anderen Zellen des Immunsystems über die Bindung α2,3-gebundener Sialinsäuren reguliert (Hartner et al., 2001). Siglec2/CD22 ist an der homophilen Interaktionen von B-Zellen beteiligt und bindet ausschließlich α2,6-verknüpfte Sialinsäuren (Tedder et al., 1997).

Andererseits nutzen auch Pathogene Sialinsäuren als Bindungspartner auf ihren Zielzellen. So sind virale Hämagglutinine sialinsäurebindende Lektine, welche die Agglutination von Erythrozyten vermitteln können. Das Hämagglutinin des Influenza A-Virus ist das derzeit am besten untersuchte. Seine Spezifität für bestimmte Sialinsäuretypen ist streng abhängig von der [Sialylierung der Wirtszelle, z.B. von Mensch, Huhn oder Schwein (Suzuki et al., 2000).]

Beim Menschen sind 11 verschiedene Siglecs gefunden worden, die meisten finden sich auf den Zellen des Immunsystems. Die Funktionen der einzelnen Siglecs sind bis heute nur unzureichend geklärt; einige wenige, seit längerem bekannte Vertreter sind jedoch intensiver untersucht worden. Siglec1/Sialoadhäsin wird ausschließlich auf Makrophagen exprimiert und reguliert die Interaktion dieser Zellen mit anderen Zellen des Immunsystems über die Bindung α2,3-gebundener Sialinsäuren (Hartnell et al., 2001). Siglec2/CD22 ist an der homophilen Interaktion von B-Zellen beteiligt und bindet ausschließlich α2,6-gebundene Sialinsäuren (Tedder et al., 1997). [...]

[...]

Nicht nur endogene sialinsäurebindende Lektine eines multizellulären Organismus nutzen Sialinsäuren als Bindungspartner auf ihren Zielzellen, sondern auch Pathogene, wie Viren, Bakterien und Parasiten. So besitzen Viren Hämagglutinine, sialinsäurebindende Lektine, die die Agglutination von Erythrozyten (Hämozyten) vermitteln können. Das am besten untersuchte Hämagglutinin ist das des Influenza A-Virus. Seine Spezifität für bestimmte Sialinsäuretypen hängt streng von der Sialylierung der Wirtszelle (z.B. von Mensch, Huhn oder Schwein) ab (Suzuki et al., 2000).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der folgenden Seite: Hw/Fragment 007 01

Sichter
(Hindemith) Singulus

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