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Ibw/Fragment 004 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
P.Schwartz, WiseWoman, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 2-32
Quelle: Reiter 2008
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: 5ff; 9: 1ff
Das Saumepithel, welches eine organische Verbindung mit den Zahnoberflächen und den darunter liegenden Bindegeweben eingeht, stellt eine mechanische Barriere für parodontal pathogene Mikroorganismen dar. Durch die lockere Anordnung der Epithelzellen ist seine Barrierefunktion jedoch begrenzt. Erreichen Bakterien, Bakterienbestandteile oder bakteriell produzierte Endotoxine das subepitheliale Bindegewebe, verursachen sie dort eine initiale Phase der Gingivitis. Er kommt zu einer Hyperämie in der Mikrozirkulation mit erhöhter Permeabilität sowie Leukodiapedese. Wird die bakterielle Plaque als ursächlicher Reiz nicht entfernt, geht diese initiale Schädigung in eine sogenannte Frühläsion über. In dieser Phase wird zusätzlich saumepithelnah eine Anreicherung von Lymphozyten beobachtet. Die erhöhte Serumkonzentration an Leukozyten bewirkt, basierend auf einer Veränderung des osmotischen Drucks, einen vermehrten Durchfluss von Sulkusflüssigkeit, was dazu führt, dass das Saumepithel weiter aufgelockert wird. Bei persistierender Plaque entwickelt sich innerhalb weniger Wochen eine etablierte Läsion. Das Epithel wird dabei hyperämisch und gleichsam intraepithelial aufgelockert, so dass es zur parodontalen Taschenbildung kommt. Sofern diese nicht tiefer als 2-3 mm ist, wird das bindegewebige Stützgewebe noch nicht und der beginnende Entzündungsprozess ist noch reversibel und kann über Jahre bestehen. Die Gingivitis ist laut Definition streng auf die marginalen Anteile des Parodontiums beschränkt und hat lediglich vorbereitenden Charakter für eine Ausdehnung des marginalen Entzündungsprozesses auf die zahntragenden Strukturen. Bei andauerndem Einfluss von schädlichen Noxen kommt es jedoch zur Progredienz der Erkrankung und aus der Gingivitis kann sich eine Parodontitis entwickeln. Nicht jede Gingivitis führt jedoch zwangsläufig zur Ausbildung einer Parodontitis. Die Gingivitis sollte vielmehr als Manifestation einer erfolgreichen Körperabwehr betrachtet werden.

1.4. Pathogenese der marginalen Parodontitis

Die marginale Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung aller Anteile des Parodontiums, das sich aus Gingiva, Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen zusammensetzt.

Die marginale Gingiva besitzt als mechanische Barriere das Saumepithel, welches eine organische Verbindung mit der Zahnoberfläche und dem darunter liegenden Bindegewebe herstellt. Durch die lockere Anordnung der Epithelzellen ist seine Barrierefunktion jedoch begrenzt. Durch die relativ große Durchlässigkeit des Saumepithels können sowohl Gewebeflüssigkeit, Zellen und Zellbestandteile nach oral penetrieren als auch Mikroorganismen oder ihre Metaboliten von außen in das Bindegewebe gelangen. Erreichen Bakterien, Bakterienbestandteile oder bakteriell produzierte Noxen das subepitheliale Bindegewebe, verursachen sie dort die initiale Phase einer Gingivitis. Die subgingivalen Gefäße reagieren mit erhöhter Permeabilität und erlauben Serum- und Leukodiapedese. Wird die bakterielle Plaque als ursächlicher Reiz nicht entfernt, geht diese initiale Schädigung in eine sogenannte Frühläsion über, bei der nun zusätzlich saumepithelnah eine Anreicherung mit Lymphozyten beobachtet wird. Die erhöhte Serumkonzentration bewirkt einen gesteigerten Durchstrom an Sulkusflüssigkeit, das Saumepithel wird weiter aufgelockert.

Aus der Frühläsion entwickelt sich bei persistierender Plaque innerhalb weniger Wochen eine etablierte Läsion. Das Epithel proliferiert, es wird intraepithelial aufgelockert, teilweise eingeschmolzen und es reißt ein. So entsteht eine Tasche, die kaum tiefer als 2-3 mm reicht und von bakterieller Plaque besiedelt wird. Dieser chronische Entzündungszustand ist, sofern er das bindegewebige Stützgewebe noch nicht erreicht hat, reversibel und kann über Jahre bestehen.

[Seite 9]

dem Einfluß der schädlichen Noxe kommt es zur Progredienz der Erkrankung und aus der Gingivitis kann sich eine Parodontitis entwickeln. Nicht jede Gingivitis führt jedoch zwangsläufig zur Ausbildung einer Parodontitis. Die Gingivitis sollte vielmehr als Manifestation einer erfolgreichen Körperabwehr betrachtet werden.

1.1.2 Pathogenese der marginalen Parodontitis

Die marginale Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung aller Anteile des Parodontiums, das sich aus Gingiva, Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen zusammensetzt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Sentinelll

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