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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Is/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 20:55:35 WiseWoman
Blikk 2002, Fragment, Gesichtet, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-6
Quelle: blikk 2002
Seite(n): online, Zeilen: 0
Die Fülle von Wechselwirkungen und Rückkopplungen in Schulen ist so gewaltig, dass das System Schule vollständig chaotisch wäre, gäbe es keine akzeptierten Randbedingungen. Autonomiegesetze beschreiben den Freiraum in einem staatlich festgelegten Rahmen innerhalb dessen pädagogische Innovationen anzuregen, geeignete Bildungsangebote zu schaffen, Bildungswege zusammenzuführen und ein professionelles Arbeiten zu ermöglichen ist. Die Fülle von Wechselwirkungen und Rückkopplungen in Schulen ist so gewaltig, dass das System Schule (so wie das Wetter) vollständig chaotisch wäre, gäbe es z.B. keine akzeptierten Randbedingungen. Autonomiegesetze (oder Teilautonomie-Gesetze, oder Gesetze einer selbstständigen Schule), der state of the art von Didaktik und Rahmen-Lehrpläne beschreiben den Freiraum in einem staatlich festgelegten Rahmen innerhalb dessen pädagogische Innovationen anzuregen, geeignete Bildungsangebote zu schaffen, Bildungswege zusammenzuführen und ein professionelles Arbeiten zu ermöglichen sowie ein neues Verständnis von Schulaufsicht zu entwickeln ist.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[2.] Is/Fragment 016 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-28 15:49:38 Schumann
Arnold 2005, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 13-15
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
Nimmt man den Konstruktivismus ernst, so können auch hier Systeme, obwohl sie von außen nicht verändert werden können, sich gleichwohl von innen heraus wandeln. Nimmt man den Konstruktivismus ernst, so zeigt sich auch hier, dass Systeme „von außen“ nicht verändert werden können, sie können sich gleichwohl von innen heraus wandeln.
Anmerkungen

Die kurze Passage mag als fachliches Allgemeinwissen erachtet werden, gleichwohl wäre angesichts der Nähe in Inhalt und Formulierung eine Referenz möglich gewesen.

Man mag sich auch fragen, ob/insofern die Gedankenführung der Verfasserin hier auch eine zarte Eigenständigeit beanspruchen kann, da im letzten Satzteil das "können" weggefallen ist.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

[3.] Is/Fragment 016 16 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-27 10:23:27 Hindemith
Fend 2006, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 16-36
Quelle: Fend 2006
Seite(n): 128, 130, 131, Zeilen: 128: 8 ff.; 130: 28 ff.; 131: 9-13
Hat das System Schule das Lernen der Schüler nur zu organisieren oder weitgehend zu ermöglichen, d. h. eine Umwelt zu schaffen, die dem Schüler einen Erwerb von Wissen und Können ermöglicht, über das er noch nicht verfügt?

Jedes System stellt sich für das andere als Umwelt dar und zur Verfügung. Was das andere System daraus macht, ist nicht in der vollen Verfügung des einen Systems. Bildung und Erziehung sind keine direkt vermittelbaren Handlungstheorien, sondern Angebote für die Selbstentwicklung des anderen. Lehrkräfte haben es mit Bewusstseinssystemen zu tun (Schüler), die eigenen autopoietischen und selbstreferentiellen Systembesonderheiten folgen.

Pädagogisches Handeln bedeutet in der Systemtheorie eine strukturelle Koppelung autopoietischer Systeme: das eigene System ist die Umwelt für das andere. Sind Systeme in einer solchen Weise miteinander verbunden, dass das Verhalten des einen Systems systematisch zu neuen Strukturbildungen im anderen führt, spricht man von Lernen und Entwicklung. Diese Situation ist im Verhältnis von Lehrenden und Lernenden konstitutiv. Die Lehrkraft muss für Schüler eine Lernumwelt schaffen, die es ihnen ermöglicht, im Rahmen ihres operativ geschlossenen Bewusstseinssystems neue Bewusstseinsinhalte aufzunehmen und zu neuen Bewusstseinsstrukturen zu verarbeiten. Damit dies möglich ist, muss die Lehrperson ein Bild vom Schüler haben; der Schüler muss „im Bewusstsein“ der Lehrkraft präsent sein. Je genauer die Lehrkraft über den Lernstand eines Schülers Bescheid weiß, je akkurater der Schüler im Bewusstsein der Lehrkraft [präsent ist, umso anschlussfähiger ist der Lehrer, wenn er dem Schüler neue Lernmöglichkeiten bereit stellt.]

Sie können sogar in einer solchen Weise miteinander verbunden sein, dass das Verhalten des einen Systems systematisch zu neuen Strukturbildungen im anderen führt, also strukturell gekoppelt ist und zu dem führt, was wir an der Oberfläche Lernen und Entwicklung nennen.

Diese Situation ist im Verhältnis von Lehrenden und Lernenden konstitutiv. Die Lehrkraft muss für Schüler und Schülerinnen eine Lernumwelt schaffen, die es ihnen ermöglicht, im Rahmen ihres operativ geschlossenen Bewusstseinssystems neue Bewusstseinsinhalte aufzunehmen und zu neuen Bewusstseinsstrukturen zu verarbeiten. Damit dies möglich ist, muss die Lehrperson ein Bild vom Schüler bzw. der Schülerin haben, er bzw. sie muss „im Bewusstsein der Lehrperson präsent sein“. Je genauer die Lehrkraft z.B. über den Lernstand eines Schülers bzw. einer Schülerin Bescheid weiß, je akurater also der Schüler bzw. die Schülerin im Bewusstsein der Lehrkraft „präsent“ ist, umso „anschlussfähiger“ ist sie, wenn sie dem Schüler bzw. der Schülerin neue Lernmöglichkeiten bereit stellt.

[Seite 130:]

Jedes System stellt sich für das andere als Umwelt dar und zur Verfügung. Was das andere System daraus macht, ist nicht in der vollen Verfügung des einen Systems. Hier wird auf Umwegen eine alte pädagogische Vorstellung wirksam: Erziehung ist keine direkte, kausal vermittelte Handlungstechnologie, sondern ein Angebot für die Selbstentwicklung des anderen.

[Seite 131:]

Die Absicht zu erziehen ist aber vor allem an jenen Handlungen ablesbar, in denen z.B. Lehrpersonen eine Umwelt schaffen, die einen Erwerb von Wissen und Können ermöglicht, über das Schülerinnen und Schüler noch nicht verfügen. Im sozialen System der Schule ist dies institutionell verankert.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160328155339

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