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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Is/Fragment 023 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-29 18:15:57 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Terhart 2000

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 18 ff.
Quelle: Terhart 2000
Seite(n): 125, 127, Zeilen: 125: 13 ff.; 127: 14 ff.
Die internationale und deutschsprachige Forschung zur Berufsbiografie von Lehrern wie auch der Abschlussbericht der von der Kultusministerkonferenz eingesetzten Kommission zur Problembeschreibung einer zukunftsorientierten Lehrerbildung14 machen darauf aufmerksam, dass einerseits die Erfahrungen der Erstausbildung (1. und 2. Phase, pre-service teacher education) zwar wichtige Grundlagen für die spätere berufliche Kompetenz legen, dass andererseits aber mit der formellen Ausbildung und den Staatsexamina noch keine wirkliche, unmittelbar umzusetzende Berufsfertigkeit vorhanden ist. Dem Lernen im Beruf als der dritten Phase der Lehrerbildung muss noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Diese in zeitlicher Hinsicht sicherlich längste Phase des Lernens von Lehrkräften ist ein Prozess, der über die institutionalisierten Formen der Lehrerfortbildung und Lehrerweiterbildung deutlich hinausgeht und den Aufbau einer bestimmten Mentalität bzw. eines selbstverständlichen berufskulturellen Ethos innerhalb der Lehrerschaft erstrebt.

14 S. Terhart, Ewald. 2000. S. 153

Dieses Kapitel wendet sich der in zeitlicher Hinsicht sicherlich längsten Phase des Lernens von Lehrkräften zu: dem Lernen im Beruf. [...] Wichtig ist, dass »Lernen im Beruf« nach dem Verständnis der Kommission über die bekannten institutionalisierten Formen der Lehrerfort- und -Weiterbildung deutlich hinausgeht und keineswegs und primär nur als weitere und zusätzliche Aufgabe der administrativ »von oben« organisierten Dauerversorgung von erfahrenen Lehrern, sondern eher als ein Problem des Aufbaus einer bestimmten Mentalität bzw. eines selbstverständlichen berufskulturellen Elementes innerhalb der Lehrerschaft betrachtet werden muss.

[Seite 127]

Die internationale wie deutschsprachige Forschung zur Berufsbiografie von Lehrerinnen und Lehrern hat darauf aufmerksam gemacht, dass einerseits die Erfahrungen der Erstausbildung (1. und 2. Phase, pre-service teacher education) zwar wichtige Grundlagen für die spätere berufliche Kompetenz legen, dass andererseits aber mit der formellen Ausbildung und den Staatsexamina noch keine wirkliche, sowohl unmittelbar umzusetzende wie das Berufsleben überdauernde Berufsfertigkeit vorhanden ist.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar genannt, doch hätte die Wörtlichkeit der Übernahme deutlicher gekennzeichnet werden sollen (allein nach Fn. 14 findet sich eine längere Folge von mehr als 30 Wörtern).

Das Fragment enthält den letzten Absatz des Kapitels "1.2 Konzept und Aufbau" (S. 20-23).

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20160329181720


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