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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Is/Fragment 028 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-06 19:04:44 Graf Isolan
Becker et al 2004, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 7-21
Quelle: Becker et al 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 1-14
Dass nicht alle Kinder einer Lerngruppe gleich sind, wird in der Schulpädagogik schon sehr lange, zumeist als ein ärgerlicher Sachverhalt, diskutiert. Johann Friedrich Herbart (1776-1841) sah schon um 1800 das zentrale Problem des Schulunterrichts in der „Verschiedenheit der Köpfe“ und sein Zeitgenosse Ernst Christian Trapp (1745-1810) empfahl, die Methode „auf die Mittelköpfe“ auszurichten.

Diese Empfehlung beherrscht bis heute vorwiegend den Schulalltag: der fiktive Durchschnittsschüler bestimmt das Niveau und das Tempo; die einen werden überfordert, die anderen unterfordert. In unserem Schulsystem wird durch Auslese versucht, die „Verschiedenheit der Köpfe“ einzuschränken, durch Sitzenbleiben, durch Sonderschul-Überweisungen, durch Schulform-Sortierungen und Abschulungen.

Die oft ersehnte homogene Lerngruppe ist aber auch im gegliederten Schulsystem eine pure Fiktion und wird immer häufiger als pädagogisch wenig sinnvoll gesehen.

Editorial Dass nicht alle Kinder einer Lerngruppe gleich sind, wird in der Schulpädagogik schon sehr lange als ein ärgerlicher Sachverhalt, diskutiert. So sah Johann Friedrich Herbart um 1800 in der „Verschiedenheit der Köpfe“ das zentrale Problem des Schulunterrichts - sein Zeitgenosse Ernst Christian Trapp empfahl folgerichtig, die Methode „auf die Mittelköpfe“ auszurichten. Diese Empfehlung beherrscht bis heute den deutschen Schulalltag; denn beim gemeinsam-fortschreitenden Lernen (am liebsten im fragend-entwickelnden Unterricht) bestimmt der fiktive Durchschnittsschüler sowohl das Niveau als auch das Tempo - dabei müssen die einen warten, die anderen werden überfordert. Und das, obwohl in unserem Schulsystem fortlaufend versucht wird, durch Auslese die „Verschiedenheit der Köpfe“ einzuschränken: durch Sitzen bleiben und Sonderschul-Überweisungen, durch Schulform-Sortierungen und Abschulungen. Doch zunehmend setzt sich die Erkenntnis durch, dass die ersehnte homogene Lerngruppe auch im gegliederten Schulsystem nicht nur pädagogisch wenig sinnvoll ist, sondern zudem eine pure Fiktion bleibt, der man auch durch noch soviel Auslese nicht entscheidend näher kommt.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Is/Fragment 028 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-06 19:31:46 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tillmann 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 22-27
Quelle: Tillmann 2004
Seite(n): 6, Zeilen: li.Sp. 14-25
Die didaktischen Vorstellungen, die man heute in der pädagogischen Literatur lesen kann, sind anders angelegt. Die Verschiedenheit der Kinder (nach Geschlecht, Leistung, Herkunft etc.) wird begrüßt, die Heterogenität wird als Chance gesehen. Es soll auf die Individualität der Kinder eingegangen und die Unterschiede sollen pädagogisch fruchtbar gemacht werden: Individualisierung, Binnendifferenzierung, Respekt vor Verschiedenheit usw. Die didaktischen Vorstellungen, die man heute in der pädagogischen Literatur (und also auch in diesem Heft) lesen kann, sind ganz anders angelegt. Die Verschiedenheit von Kindern (nach Geschlecht, Leistung, Ethnie etc.) wird begrüßt, die Heterogenität wird als Chance gesehen. Es geht darum, auf die Individualität der Kinder einzugehen und die Unterschiede pädagogisch fruchtbar zu machen: Individualisierung, Binnendifferenzierung, Respekt vor Verschiedenheit sind dazu die Stichworte (vgl. z. B. Prengel in diesem Heft S. 44ff.).
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Stammt aus demselben Themenheft wie Fragment 028 07.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Is/Fragment 028 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-06 19:03:49 Graf Isolan
Becker et al 2004, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 28-29
Quelle: Becker et al 2004
Seite(n): 1, Zeilen: 16-18
Die Ursachen der der steigenden Heterogenität sind zahlreich: Traditionelle Lebenszusammenhänge und alte Selbstverständlichkeiten lösen sich zunehmend [auf.] Weil sich traditionelle Lebenszusammenhänge und alte Selbstverständlichkeiten zunehmend aufgelöst haben, wachsen die Kinder in immer unterschiedlicheren Milieus auf.
Anmerkungen

Setzt die in Fragment 028 07 begonnene Übernahme fort. Weiterhin ohne jeden Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20151006193331

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