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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Is/Fragment 076 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-27 10:23:01 Hindemith
BauernOpfer, Combe Helsper 2002, Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 14-27
Quelle: Combe Helsper 2002
Seite(n): 30, Zeilen: 5-21
Zur Bestimmung des Verhältnisses von Professionen zu nicht professionalisierten Berufstätigkeiten waren zunächst die an der ärztlichen Tätigkeit orientierten klassischen Professionstheorien (vgl. T. H. Marshall104/Talcott Parsons105) von großem Einfluss. Folgende Merkmale wurden als Besonderheiten der Professionen hervorgehoben:

• eine auf wissenschaftliches Wissen gründende Berufsausübung

• die freiberufliche Stellung

• Autonomie bei der Formulierung von Standards der Berufsausübung und Ausbildung

• eine berufsständige Organisation sowie eine explizit artikulierte Berufsethik, die Standards der Berufsausübung nach innen und außen kontrolliert und den Bezug zu zentralen gesellschaftlichen Werten offensiv artikuliert

• und schließlich die so genannte Klientenorientierung als besonderes und zunächst ebenfalls deskriptives Klassifikationsmerkmal, die Tatsache nämlich, dass sich die sachlichen Ziele nur im Aufbau einer gelingenden Beziehung zum Klienten realisieren lassen.106


104 Marshall, Thomas Humphrey. 1939. S. 325 - 340.

105 Parsons, Talcott. 1968. S. 160 - 179.

106 Combe, Arno/Helsper, Werner. 2002. S. 30.

Zur Bestimmung des Verhältnisses von Professionen zu nicht professionalisierten Berufstätigkeiten waren zunächst die an der ärztlichen Tätigkeit orientierten klassischen Professionstheorien (vgl. Marshall 1963; PARSONS 1951, 1964, 1965, 1975) von nicht geringem Einfluss. Dabei stand die Frage im Raum, welche besonderen Merkmale Professionen auszeichnen. Folgende Merkmale wurden hervorgehoben:

• eine auf wissenschaftliches Wissen gründende Berufsausübung;

• die freiberufliche Stellung;

• Autonomie bei der Formulierung von Standards der Berufsausübung und Ausbildung;

• eine berufsständische Organisation sowie eine explizit artikulierte Berufsethik, die Standards der Berufsausübung nach innen und außen kontrolliert und den Bezug zu zentralen gesellschaftlichen Werten offensiv artikuliert;

• und schließlich als besonderes und zunächst ebenfalls deskriptives Klassifikationsmerkmal: die sogenannte Klientenorientierung, die Tatsache nämlich, dass sich die sachlichen Ziele nur im Aufbau einer gelingenden Beziehung zum Klienten realisieren lassen.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in Fn. 106 genannt, die wörtliche Übernahme bleibt jedoch ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20160227104512

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