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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Is/Fragment 115 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-02-27 10:48:46 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Gudjons 2003, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 1-13
Quelle: Gudjons 2003
Seite(n): 20, Zeilen: 5 ff.
Auch die Freiheits- und Spontaneitätstendenz tritt heute stärker in der Persönlichkeitsstruktur hervor. Doch bei manchen Verkrustungen der Institution Schule haben es vor allem die Berufsanfänger schwer. Einerseits sind ihre neuen Ideen angesichts „überalterter“ Kollegien gefragt, andererseits stoßen sie auf Widerstände, wenn sie die jugendliche Lebenskultur zu stark betonen. Riemann bemerkt zur Dominanz dieser Tendenz, dass auch sie eine tiefe Abwehr des Erwachsenenwerdens und des Alterns enthält, man meint, man könne „die Illusion ewiger Jugend aufrechterhalten“.182

Dem Vorherrschen dieser beiden Grundtendenzen entsprechen zwei heute vielfach dominierende Grundgefühle: erstens in der Schule eher Objekt zu sein (sich nicht subjekthaft verwirklichen zu können) und zweitens sich nicht wirklich auf die Realität dieser Schule einlassen zu können (sondern ständig wie ein Schauspieler Rollen spielen zu müssen).


182 Ebd. [= Riemann 1977] S. 161.

Auch die Freiheits- und Spontaneitätstendenz tritt heute stärker in der Persönlichkeitsstruktur hervor. Doch bei manchen Verkrustungen der Institution Schule haben es vor allem die Berufsanfänger schwer. Einerseits sind ihre neuen Ideen angesichts überalterter Kollegien gefragt, andererseits stoßen sie auf Widerstände, wenn sie die jugendliche Lebenskultur zu stark betonen. Riemann bemerkt zur Dominanz dieser Tendenz, daß auch sie eine tiefe Abwehr des Erwachsenenwerdens und des Alterns enthält, man meint, man könne „die Illusion ewiger Jugend aufrecht erhalten“ (Riemann, S. 161).

Dem Vorherrschen dieser beiden Grundtendenzen entsprechen zwei heute vielfach dominierende Grundgefühle: Erstens in der Schule eher Objekt zu sein (sich nicht subjekthaft verwirklichen zu können), und zweitens sich nicht wirklich auf die Realität dieser Schule einlassen zu können (sondern ständig wie ein Schauspieler Rollen spielen zu müssen).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20160227105657

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