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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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[1.] Is/Fragment 140 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-12-22 17:40:40 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Höpflinger und Perrig-Chiello 2006, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Die zweite wesentliche intergenerationelle Entwicklung, die sich häufig im mittleren Erwachsenenalter abspielt, ist das Älterwerden der eigenen Eltern und später ihr Absterben. Das Älterwerden der Eltern kann zur Umkehr der intergenerationellen Betreuung und Pflege führen: Die Eltern, die einen während der Kindheit betreut und gepflegt haben, werden ihrerseits oft zunehmend abhängig und pflegebedürftig. Demographische und soziale Veränderungen moderner Gesellschaften (Langlebigkeit und Frauenerwerbstätigkeit) führen dazu, dass in der späten Familienphase nicht selten ein Vereinbarkeitskonflikt zwischen Pflege und Beruf entsteht.

Das Absterben der eigenen Eltern kann - neben der damit einhergehenden Trauer - wichtige soziale und wirtschaftliche Konsequenzen aufweisen: Erstens werden Frauen und Männer im mittleren und späteren Erwachsenenalter mit dem Absterben ihrer Elterngeneration selbst zur ältesten überlebenden Generation. Sie treten an die Spitze des Generationengefüges. Zweitens können Frauen und Männer nicht selten substantielle Vermögensbeiträge erben. Da Erbschaften sozial höchst ungleich verteilt sind, erhöht sich die wirtschaftliche Ungleichheit in dieser Altersgruppe zusätzlich. Es gehört sozusagen zu den sozialen Widersprüchen dieser Lebensphase, dass im mittleren Lebensalter zwar die Ablösung von der Herkunftsfamilie - durch den Tod der Eltern - endgültig wird, jedoch gerade diese endgültige Loslösung via Erbschaften den Effekt der Herkunftsfamilie für die eigene wirtschaftliche Lage erneut hervorhebt.

Das mittlere Erwachsenenalter ist auch eine Phase im Lebenslauf, in welcher biographische Festlegungen erstmals verstärkt hervortreten und bewältigt werden müssen. Diese Festlegungen können sich auf berufliche Dimensionen richten, indem z. B. die Konsequenzen einer speziellen fachlichen Ausrichtung für den künftigen Karriereverlauf deutlich werden oder sich das Ende der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten abzeichnet. Biographische Festlegungen können aber auch im privaten und familiären Bereich auftreten, wenn sich z. B. die Chancen einer neuen Partnerwahl reduzieren oder der bisherige Lebensstil nur unter großen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Auch in Form körperlich-physischer Aspekte können sich biographische Festlegungen niederschlagen, wenn die Vernachlässigung der Gesundheit in jungen Jahren in dieser Lebensphase erstmals zu wahrnehmbaren Schädigungen und Behinderungen führt.

Das bisher Erreichte und Nichterreichte - vor dem Hintergrund sich allmählich eingrenzender Optionen - wird in dieser Lebensphase erstmals in seiner Bedeutung sichtbar. In den mittleren Jahren rücken die einen in die gesellschaftlichen Spitzenpositionen auf. Entsprechend sehen sie sich zumindest äußerlich auf dem Höhepunkt ihres Lebens.

Die zweite wesentliche intergenerationelle Entwicklung, die sich häufig im mittleren Erwachsenenalter abspielt, ist das Älterwerden der eigenen Eltern und später ihr Absterben. Das Älterwerden der Eltern kann zur Umkehr der intergenerationellen Betreuung und Pflege führen: Die Eltern, die einen während der Kindheit betreut und gepflegt haben, werden ihrerseits oft zunehmend abhängig und pflegebedürftig. Demografische und soziale Veränderungen moderner Gesellschaften (Langlebigkeit und Frauenerwerbstätigkeit) führen dazu, dass in der späten Familienphase nicht selten ein Vereinbarkeitskonflikt zwischen Pflege und Beruf entsteht.

Auch das Absterben der eigenen Eltern kann - neben der damit verbundenen Trauer - wichtige soziale und wirtschaftliche Konsequenzen aufweisen: Erstens werden Frauen und Männer im mittleren und späteren Erwachsenenalter mit dem Absterben ihrer Elterngeneration selbst zur 'ältesten überlebenden Generation'. Sie treten an die Spitze des Generationengefüges. Zweitens können Frauen und Männer nicht selten substantielle Vermögensbeiträge erben. Da Erbschaften sozial höchst ungleich verteilt sind, erhöht sich die wirtschaftliche Ungleichheit in dieser Altersgruppe zusätzlich. Es gehört sozusagen zu den sozialen Widersprüchen dieser Lebensphase, dass im mittleren Lebensalter zwar die Ablösung von der Herkunftsfamilie - durch den Tod der Eltern - endgültig wird, jedoch gerade diese 'endgültige Loslösung' via Erbschaften den Effekt der Herkunftsfamilie für die eigene wirtschaftliche Lage erneut hervorhebt.

Mittleres Lebensalter und biographische Festlegungen

Das mittlere Erwachsenenalter ist auch eine Phase im Lebenslauf, in welcher biographische Festlegungen erstmals verstärkt hervortreten und bewältigt werden müssen. Diese Festlegungen können sich auf berufliche Dimensionen richten, etwa indem die Konsequenzen einer speziellen fachlichen Ausrichtung für den inskünftigen Karriereverlauf deutlich werden oder sich das Ende der beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten abzeichnet. Biographische Festlegungen können aber auch im privaten und familialen Bereich auftreten, etwa wenn sich die Chancen einer neuen Partnerwahl reduzieren oder der bisherige Lebensstil nur unter grossen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Biographische Festlegungen können sich aber auch in Form körperlich-physischer Aspekte niederschlagen, etwa wenn die Vernachlässigung der Gesundheit in jungen Jahren in dieser Lebensphase erstmals zu wahrnehmbaren Schädigungen und Behinderungen führt. Das bisher Erreichte und Nichterreichte - vor dem Hintergrund sich allmählich eingrenzender Optionen - wird in dieser Lebensphase erstmals in seiner Bedeutung sichtbar. In den mittleren Jahren rücken die einen in die gesellschaftlichen Spitzenpositionen auf. Entsprechend sehen sie sich zumindest äusserlich auf dem Höhepunkt ihres Lebens.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Wenige und minimale Unterschiede (bei völliger Inhaltsgleichheit), trotz denen eine Einstufung als Komplettplagiat noch gerechtfertigt erscheint.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20151222174051

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