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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Is/Fragment 179 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 21:03:55 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Is, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Weber et al 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 179, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Weber et al 2004
Seite(n): online, Zeilen: 0
[Sozialmedizinisch ist von wesentlicher Bedeutung, beruflich relevante gesundheitliche Leistungsein-]schränkungen frühzeitig zu erkennen und einem adäquaten „disability management“ zuzuführen. Den betreuenden Haus- und Fachärzten kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Nicht selten sind sie die Weichensteller für die erfolgreiche Bewältigung einer Krankheit, das weitere Berufsleben und die soziale Lage. Behandelnde Ärzte sollten sich insbesondere darüber bewusst sein, dass eine ausschließliche Langzeitkrankschreibung ohne gleichzeitige Angebote von Unterstützung, Bewältigungsstrategien oder Rehabilitation nicht nur zu weiteren ungünstigen psychosozialen Entwicklungen wie zum Beispiel Entwöhnung vom Arbeitsprozess, soziale Isolation, Selbstwertkrise oder zum Verlust der Tagesstrukturierung fuhren kann. Sie kann hinsichtlich der beruflichen Perspektive unter Umständen sogar kontraproduktiv wirken.

Nach allgemeiner sozialmedizinischer Definition versteht man unter Frühinvalidität oder Frühinvalidisierung das krankheitsbedingte Ausscheiden aus dem Erwerbsleben vor dem Erreichen gesetzlich festgelegter Altersgrenzen. Scheidet ein Beamter vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus, spricht man von Frühpensionierung, wobei dieser Begriff a priori noch keine krankheitsbedingte Ursache des vorzeitigen Berufsausstiegs impliziert. Frühinvalidität zählt neben Krankheit, Alter und Tod zu den so genannten elementaren Lebensrisiken.

Bei der Ruhestandsversetzung von beamteten Lehrkräften kann grundsätzlich zwischen Möglichkeiten ohne und mit der Erfüllung bestimmter sozialmedizinischer Voraussetzungen unterschieden werden. Liegen keine sozialmedizinischen Voraussetzungen vor, ist ein Ruhestandseintritt in folgenden Fällen möglich: bei Erreichen der Regelaltersgrenze für Lehrkräfte (65. Lebensjahr) und vorzeitig auf Antrag nach Vollendung des 64. Lebensjahres (mit einem Versorgungsabschlag bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze). Sind bestimmte sozialmedizinische Voraussetzungen erfüllt, ist ein Ruhestandseintritt in folgenden Fällen möglich: vorzeitig auf Antrag für anerkannte Schwerbehinderte (ab dem 60. Lebensjahr) und vorzeitig aufgrund dienstlich relevanter gesundheitlicher Leistungseinschränkungen (Vorliegen von dauernder Dienstunfähigkeit). Ein weiterer Weg eines flexiblen Berufsausstiegs für Lehrkräfte ist die seit 1999 mögliche Altersteilzeit. Im so genannten Teilzeitmodell arbeitet der Beamte bis zum Ruhestand die Hälfte der in den letzten fünf Jahren geleisteten Arbeitszeit (50 Prozent). Im Blockmodell wird in der ersten Hälfte Vollzeit gearbeitet, in der zweiten Hälfte wird der Beamte vollständig vom Dienst freigestellt. Nachdem die Altersvoraussetzung für die Altersteilzeit im Schulbereich zunächst die Vollendung des 56. Lebensjahres war, wurde die Grenze zum 1. Januar 2003 auf 60 Jahre heraufgesetzt, was nicht nur bei Pädagogen und Berufsverbänden Unver[ständnis hervorgerufen hat.]

Sozialmedizinisch ist von wesentlicher Bedeutung, beruflich relevante gesundheitliche Leistungseinschränkungen frühzeitig zu erkennen und einem adäquaten „disability management“ zuzuführen. Den betreuenden Haus- und Fachärzten kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Nicht selten sind sie die Weichensteller für die erfolgreiche Bewältigung einer Krankheit, das weitere Berufsleben und die soziale Lage. Behandelnde Ärzte sollten sich insbesondere darüber bewusst sein, dass eine ausschließliche Langzeitkrankschreibung ohne gleichzeitige Angebote von Unterstützung, Bewältigungsstrategien oder Rehabilitation nicht nur zu weiteren ungünstigen psychosozialen Entwicklungen wie zum Beispiel Entwöhnung vom Arbeitsprozess, soziale Isolation, Selbstwertkrise oder zum Verlust der Tagesstrukturierung führen kann. Sie kann hinsichtlich der beruflichen Perspektive unter Umständen sogar kontraproduktiv wirken.

[...]

Nach allgemeiner sozialmedizinischer Definition versteht man unter Frühinvalidität oder Frühinvalidisierung das krankheitsbedingte Ausscheiden aus dem Erwerbsleben vor dem Erreichen gesetzlich festgelegter Altersgrenzen. Scheidet ein Beamter vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus, spricht man von Frühpensionierung, wobei dieser Begriff a priori noch keine krankheitsbedingte Ursache des vorzeitigen Berufsausstiegs impliziert. Frühinvalidität zählt neben Krankheit, Alter und Tod zu den so genannten elementaren Lebensrisiken (21).

[...]

Bei der Ruhestandsversetzung von beamteten Lehrkräften kann grundsätzlich zwischen Möglichkeiten ohne und mit der Erfüllung bestimmter sozialmedizinischer Voraussetzungen unterschieden werden. Liegen keine sozialmedizinischen Voraussetzungen vor, ist ein Ruhestandseintritt in folgenden Fällen möglich:

c bei Erreichen der Regelaltersgrenze für Lehrkräfte (65. Lebensjahr) und

c vorzeitig auf Antrag nach Vollendung des 64. Lebensjahres (mit einem Versorgungsabschlag bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze).

Sind bestimmte sozialmedizinische Voraussetzungen erfüllt, ist ein Ruhestandseintritt in folgenden Fällen möglich:

- vorzeitig auf Antrag für anerkannte Schwerbehinderte (ab dem 60. Lebensjahr),

- vorzeitig aufgrund dienstlich relevanter gesundheitlicher Leistungseinschränkungen (Vorliegen von dauernder Dienstunfähigkeit).

Ein weiterer Weg eines flexiblen Berufsausstiegs für Lehrkräfte ist die seit 1999 mögliche Altersteilzeit. Im so genannten Teilzeitmodell arbeitet der Beamte bis zum Ruhestand die Hälfte der in den letzten fünf Jahren geleisteten Arbeitszeit (50 Prozent). Im Blockmodell wird in der ersten Hälfte vollzeit gearbeitet, in der zweiten Hälfte wird der Beamte vollständig vom Dienst freigestellt. Nachdem die Altersvoraussetzung für die Altersteilzeit im Schulbereich zunächst die Vollendung des 56. Lebensjahres war, wurde die Grenze zum 1. Januar 2003 auf 60 Jahre heraufgesetzt, was nicht nur bei Pädagogen und Berufsverbänden Unverständnis hervorgerufen hat (14).


14. Nitschke G: Wie kann ich aus meiner Arbeit aussteigen? In: Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. (eds.). Arbeitsbelastung in Schulen – Damit Schule nicht krank macht! Hilfe für Lehrer/innen – 1. Auflage. Dorfen: Präbst Druck 2002; 30–35

Anmerkungen

Hier kein Hinweis mehr auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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