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Heterogenität als Chance. Lehrerprofessionalität im Wandel

von Dr. Ingeborg Seitz

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[1.] Is/Fragment 193 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-26 23:50:01 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Is, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sieland 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 193, Zeilen: 1-25
Quelle: Sieland 2000
Seite(n): online, Zeilen: 0
In der Literatur gibt es mehrere Untersuchungen zum Thema Lehrerzufriedenheit. So hat Grimm255 Lehrer befragt, welche Unterrichtssituationen sie als angenehm empfinden, welche Gefühle sie dabei erleben und auf welche Bedingungen die positiven Gefühle und Anlässe zurückgeführt werden. Die Lehrer nannten ganz unterschiedliche Situationen für berufsbezogene Freuden.

Mayr256 verwendet das Konstrukt des Flow-Erlebens für positive Erlebnisse im Unterricht von Lehrern und Studenten im Praktikum. Dabei findet er interessante Korrelationen zwischen dem Erleben verschiedener angenehmer und unangenehmer Situationstypen (Langeweile, Apathie, Steuerung, Angst und Flow) und den Interessen, Intelligenzprofilen und Fähigkeiten seiner Probanden. Diese empirischen Untersuchungen zeigen deutlich: Lehrerberuf ist schön und schwer zugleich. Die Schule ist nicht nur eine Folterbank sondern für viele Lehrer auch eine Quelle von Sinn- und Befriedigungserfahrungen. Die Kunst der (gemeinsamen) Erlebnisverarbeitung ist dabei von besonderer Bedeutung. Je weniger die Person Grundhaltungen der Dankbarkeit, Fröhlichkeit usw. mitbringt, umso mehr sollte sie sich aus eigenem Interesse und zum Wohle ihrer Schüler, Eltern und Kollegen eigenaktiv und in Kooperation mit Kollegen um ihr Wohlbefinden kümmern. Dabei müssen sich auch Verhältnisse und Rahmenbedingungen ändern.

Lehrer haben wie ihre Schüler das Recht und die Pflicht sich wohl zu fühlen, denn sie haben ein doppeltes Interesse daran: die Pflege der eigenen Gesundheit und die Steigerung und Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit zum Wohle der Schüler. Der Weg zum Wohlfühlen aber ist zweigleisig: Man kann seine Ressourcen stärken und seine Anforderungen gemäß den verfügbaren Ressourcen dosieren.


255 Grimm, Matthias Alexander. 1996.

256 Mayr, Johannes. 1998. S. 235 - 250.

In der Literatur gibt es einige Untersuchungen zum Thema Lehrerzufriedenheit. So hat Grimm (1996) LehrerInnen befragt, welche Unterrichtssituationen sie als angenehm empfinden, welche Gefühle sie dabei erleben und auf welche Bedingungen die positiven Gefühle und Anlässe zurückgeführt werden.

Die LehrerInnen nannten ganz unterschiedliche Situationen für berufsbezogene Freuden. [...]

[...]

Mayr (1998) verwendet das Konstrukt des Flow-Erlebens für positive Erlebnisse im Unterricht von LehrerInnen und StudentInnen im Praktikum. Dabei findet er interessante Korrelationen zwischen dem Erleben verschiedener angenehmer und unangenehmer Situationstypen: (Langeweile, Apathie, Steuerung, Angst und Flow) und den Interessen, Intelligenzprofilen und Fähigkeiten seiner ProbandInnen.

Diese empirischen Untersuchungen zeigen deutlich: Lehrerberuf ist schön und schwer zugleich. Die Schule ist nicht nur eine Folterbank sondern für viele LehrerInnen auch eine Quelle von Sinn- und Befriedigungserfahrungen. Die Kunst der (gemeinsamen) Erlebnisverarbeitung ist dabei von besonderer Bedeutung. Je weniger die Person Grundhaltungen der Dankbarkeit, Fröhlichkeit usw. mitbringt, um so mehr sollte sie sich aus eigenem Interesse und zum Wohle ihrer SchülerInnen, Eltern und KollegInnen eigenaktiv und in Kooperation mit KollegInnen um ihr Wohlbefinden kümmern. Dabei müssen sich auch Verhältnisse und Rahmenbedingungen ändern, wie das abschließende Fallbeispiel zeigt: [...]

Haben Lehrer (wie ihre Schüler) das Recht und die Pflicht sich wohlzufühlen? Ja, denn sie haben ein doppeltes Interesse daran: die Pflege der eigenen Gesundheit und die Steigerung und Erhaltung der beruflichen Leistungsfähigkeit zum Wohle der Schüler.

Der Weg zum Wohlfühlen aber ist zweigleisig: Man kann seine Ressourcen stärken und seine Anforderungen gemäß den verfügbaren Ressourcen dosieren.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der Eigenanteil beschränkt sich im wesentlichen auf die Tilgung des Binnen-I aus dem übernommenen Text.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20151026235206

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