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Is/Fragment 091 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 91, Zeilen: 1-23
Quelle: Arnold 2005
Seite(n): online, Zeilen: 0
[Lehrer sollten um die rekonstellie]rende Kraft ihrer eigenen pädagogischen Geprägtheiten wissen, um diese in konkreten Situationen erkennen und relativieren zu können. Die „bevorzugte Reaktionsweise“ ist die, welche einem Vertrautheit, Wiedererkennen und Sicherheit suggeriert, aber es ist nicht in jedem Fall diejenige, die der Komplexität einer gegebenen Situation wirklich angemessen Rechnung zu tragen vermag. Da man sich als pädagogischer Professional dieser „Angemessenheit“ nur situativ, durch hermeneutisch-empathische Suchbewegungen anzunähern vermag gilt es dabei, den der eigenen „Rigidität“ in den vertrauten Deutungs- und Emotionsmustern zugrunde liegenden Einspurungen systematisch nachzugehen, um diese sehr persönlichen Tendenzen in ihrer prägenden Substanz erkennen und entsprechend relativieren zu können.

Die Schulentwicklungskompetenz: Schulen und Unterricht lassen sich nicht top down oder durch Schuladministration entwickeln, sie können sich nur selbst entwickeln. Aus diesem Grund wird in der internationalen Schulentwicklungsdiskussion der Autonomie von Schule eine grundlegende Bedeutung zugeschrieben. Damit Schulen ihre Profile und Programme selbst bestimmen und durch projektmanagementbezogene sowie zielbezogene Kooperation der Akteure ihre Abläufe optimieren und ihre Nutzer sowie „Abnehmer“ zufriedener stellen können, müssen Lehrer, aber insbesondere auch diejenigen, die Schule leiten und gestalten, einiges von dem wissen und können, was in der derzeitigen Schulentwicklungsdebatte entwickelt und erprobt wird. Lehrer müssen sich nicht nur als die für ihre eigene kontinuierliche Kompetenzentwicklung selbst Zuständige begreifen, sie müssen auch über entsprechendes Handwerk verfügen.

Lehrerinnen und Lehrer sollten um die rekonstellierende Kraft ihrer eigenen pädagogischen Geprägtheiten wissen, um diese in konkreten Situationen erkennen und relativieren zu können. Denn die "bevorzugte Reaktionsweise" ist die, welche einem Vertrautheit, Wiedererkennen und Sicherheit suggeriert, aber es ist nicht in jedem Fall diejenige, die der Komplexität einer gegebenen Situation wirklich angemessen Rechnung zu tragen vermag. Da man sich als pädagogischer Professional dieser "Angemessenheit" nur situativ, durch hermeneutisch-empathische Suchbewegungen anzunähern vermag - was einem tastenden Vorgehen mehr entspricht als einer "expertenschaftlichen" Entschlossenheit, gilt es dabei, den der eigenen "Rigidität" in den vertrauten Deutungs- und Emotionsmustern zugrundeliegenden Einspurungen systematisch nachzugehen, um diese sehr persönlichen Tendenzen in ihrer prägenden Substanz erkennen und entsprechend "relativieren" zu können. [...]

Zur Schulentwicklungskompetenz

Schulen und Unterricht lassen sich nicht - "top down" oder durch Schuladministration - entwickeln, sie können sich nur selbst entwickeln. Aus diesem Grund wird in der internationalen Schulentwicklungsdiskussion der Autonomie von Schule eine grundlegende Bedeutung zugeschrieben. Damit Schulen ihre Profile und Programme selbst bestimmen und durch projektmanagementbezogene sowie zielbezogene Kooperation der Akteure ihre Abläufe optimieren und ihre Nutzer sowie "Abnehmer" zufriedener stellen können, müssen Lehrerinnen und Lehrer, aber insbesondere auch diejenigen, die Schule leiten und gestalten, einiges von dem wissen und können, was in der derzeitigen Schulentwicklungsdebatte entwickelt und erprobt wird. Es geht dabei um die Ausgestaltung der Ownership-Mentalität. Lehrerinnen und Lehrer müssen sich nicht nur als die für ihre eigene kontinuierliche Kompetenzentwicklung selbst Zuständige begreifen (lernen), sie müssen vielmehr auch über entsprechendes Handwerkzeug verfügen können, um diese Zuständigkeit zielführend und nachvollziehbar ausgestalten zu können.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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