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Is/Fragment 132 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1ff. (komplett)
Quelle: Rosenbach 2006
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
1. Situiert und anhand authentischer Probleme lernen (Minimale Umsetzung: Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte auf aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen anknüpfen. Maximale Umsetzung: Die Lernenden in eine authentische Problemsituation versetzen, die reales Handeln erfordert.)

2. In multiplen Kontexten lernen (Minimale Umsetzung: Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte auf mehrere unterschiedliche Anwendungssituationen verweisen. Maximale Umsetzung: Die Lernenden dazu anregen, das Gelernte in unterschiedlichen Problemstellungen konkret anzuwenden.)

3. Unter multiplen Perspektiven lernen (Minimale Umsetzung: Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte mehrere verschiedene Sichtweisen deutlich machen. Maximale Umsetzung: Die Lernenden dazu anregen, das Gelernte in unterschiedlichen Problemstellungen konkret anzuwenden.)

4. In einem sozialen Kontext lernen (Minimale Umsetzung: Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte Phasen mit Gruppenarbeit einbauen. Maximale Umsetzung: Die Lernenden erwerben ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen dadurch, dass sie in einer Expertengemeinschaft lernen und arbeiten.

Johanna Meixner212 fasst die Prinzipien konstruktivistisch orientierten Lernens wie folgt zusammen:

o Stelle die neu zu erlernenden Wissenseinheiten in einen situativen Zusammenhang,

o Setze relevante Kontexte und möglichst authentisches Material ein und mache den Lernstoff zur Sache des Lerners.

o Nutze möglichst viele motorische Elemente und verschiedene Sinneskanäle,

o Stelle die Lernarbeiten in ein soziales Umfeld.

o Bestimme maieutische Gesprächsführung zur Dialogform im Unterricht,

o Bringe den Lerner dazu, sein Wissen aus Kontext und Interaktion zu bauen und aus eigenen Fehlern zu lernen,

o Ziele auf flexible Anwendung des Wissens ab.

o Erzeuge Lernumgebungen, die einen Wissenstransfer nahe legen,

o Es gibt keine vorbestimmten Endpunkte des Lernens.

Diese Aufstellungen lassen erkennen, dass hier Prinzipien eines didaktischen Handelns bekräftigt werden, die auch schon beachtet wurden, als konstruktivistische Einsichten noch nicht allgemein rezipiert worden waren.


212 Zitiert nach Terhart, Ewald. 1999. S. 640.


Terhart, Ewald: Konstruktivismus und Unterricht. Gibt es einen neuen Ansatz in der Allgemeinen Didaktik? Zeitschrift für Pädagogik 45. 1999. Nr. 5. S. 629 - 647.

»Situiert und anhand authentischer Probleme lernen«

Minimale Umsetzung:
Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte auf aktuelle Probleme, authentische Fälle oder persönliche Erfahrungen anknüpfen.
Maximale Umsetzung:
Die Lernenden in eine authentische Problemsituation versetzen, die reales Handeln erfordert.

»In multiplen Kontexten lernen«

Minimale Umsetzung:
Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte auf mehrere unterschiedliche Anwendungssituationen verweisen.
Maximale Umsetzung:
Die Lernenden dazu anregen, das Gelernte in unterschiedlichen Problemstellungen konkret anzuwenden.

»Unter multiplen Perspektiven lernen«

Minimale Umsetzung:
Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte mehrere verschiedene Sichtweisen deutlich machen
Maximale Umsetzung:
Die Lernenden dazu anregen, das Gelernte in unterschiedlichen Problemstellungen konkret anzuwenden.

»In einem sozialen Kontext lernen«

Minimale Umsetzung:
Bei der systematischen Darbietung neuer Inhalte Phasen mit Gruppenarbeit einbauen.
Maximale Umsetzung:
Die Lernenden erwerben erwerben ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen dadurch, dass sie in einer Expertengemeinschaft lernen und arbeiten.

Johanna MEIXNER (zitiert nach TERHART, a.a.O. S. 640) fasst die Prinzipien konstruktivistisch orientierten Lernens wie folgt zusammen:

• Stelle die neu zu erlernenden Wissenseinheiten in einen situativen Zusammenhang.
• Setze relevante Kontexte und möglichst authentisches Material ein und mache den Lernstoff zur Sache des Lerners.
• Nutze möglichst viele motorische Elemente und verschiedene Sinneskanäle.
• Stelle die Lernarbeiten in ein soziales Umfeld.
• Bestimme maieutische Gesprächsführung zur Dialogform im Unterricht.
• Bringe den Lerner dazu, sein Wissen aus Kontext und Interaktion zu bauen und aus eigenen Fehlern zu lernen.
• Ziele auf flexible Anwendung des Wissens ab.
• Erzeuge Lernumgebungen, die einen Wissenstransfer nahelegen.
• Es gibt keine vorbestimmten Endpunkte des Lernens.

Diese Aufstellungen lassen erkennen, dass hier Prinzipien eines didaktischen Handelns bekräftigt werden, die auch schon beachtet wurden, als konstruktivistische Einsichten noch nicht allgemein rezipiert worden waren.


• Ewald TERHART
Konstruktivismus und Unterricht
Gibt es einen neuen Ansatz in der Allgemeinen Didaktik?
Zeitschrift für Pädagogik 45 (1999), Nr. 5, S. 629 - 647

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Selbst der Hinweis " Zitiert nach" findet sich genauso in der Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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