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Is/Fragment 138 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
Das mittlere Erwachsenenalter - zwischen Jugend und Alter gelegen - ist häufig eine undramatische Lebensphase, in der sich jedoch viele „stille Übergänge“ abspielen. Einerseits verschiebt sich im mittleren Lebensalter allmählich die Lebensperspektive, sei es, dass das Leben, welches vor einem liegt, kürzer sein wird als das bisherige Leben, sei es, dass durch das Absterben der eigenen Eltern realisiert wird, plötzlich zur „älteren Generation“ zu gehören. Andererseits werden in dieser Lebensphase biographische Festlegungen allmählich bedeutsam, sei es, dass ursprüngliche berufliche und familiäre Ziele plötzlich als unrealisierbar erscheinen, sei es, dass gerade ihre Verwirklichung nicht das gebracht hat, was zu Beginn vom Leben erwartet wurde.

In einem gewissen Sinn handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozial ungenügend definierte Lebensphase, die primär durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Deshalb ergibt sich empirisch ein uneinheitliches Bild, in dem die einen Daten eine kontinuierliche Weiterentwicklung in dieser Lebensphase demonstrieren, wogegen andere Daten auf wesentliche lebenszyklische Einschnitte deuten. Das Auffälligste an den mittleren Jahren ist jedoch oft, dass sie so unauffällig verlaufen. Meist handelt es sich um allmähliche Wandlungsprozesse, die nur bei einer Minderheit die Form einer Krise annehmen. Auch deshalb sind die Wandlungen im mittleren Lebensalter bisher oft unbeachtet geblieben. Einzig die Menopause bei Frauen wird seit einigen Jahren verstärkt thematisiert.

Mit dem Ende der jugendnahen Erwachsenenphase beginnt eine neue Form der Auseinandersetzung mit den Grenzen der eigenen körperlichen Existenz. Der Körper macht nicht mehr alles mit, was von ihm verlangt wird. Menopause, graue Haare bzw. Glatze, Gesichtsfalten usw. sind äußere Zeichen für den beginnenden Verlust eines jugendlichen Körpers. Da bei Frauen der soziale Status stärker als bei Männern mit körperlicher Attraktivität verbunden wird, sehen sich Frauen mit der Diskrepanz zwischen körperlichen Alterssignalen und psychischer Weiterentwicklung verstärkt konfrontiert. Insofern Frauen - von Männern - immer noch weitgehend gemäß jugendbezogenen Attraktivitätsnormen eingeschätzt und geschätzt werden, ist der mit sichtbarem körperlichem Altern verbundene soziale Statusverlust für Frauen fühlbarer als für Männer.

In den letzten Jahrzehnten erfolgte sowohl eine zeitliche Ausdehnung der jugendnahen Lebensphase (Post-Adoleszenz, vorelterliche Phase) als auch eine sozio-kulturelle „Verjüngung“ des Erwachsenenalters. Ein Ende einer jugendnahen Lebensphase - mit ihrer Orientierung an postadoleszenten Lebensformen und jugendlich geprägtem Freizeit- und Konsumverhalten - erfolgt heute häufig erst im 4. Lebensjahrzehnt. Auch deshalb kann der Verlust an Jugendlichkeit im mittleren Lebensalter als bedrohlich erlebt werden. Die post-moderne Version [einer „midlife crisis“ kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss.]

Das mittlere Erwachsenenalter - zwischen Jugend und Alter gelegen - ist häufig eine undramatische Lebensphase, in der sich jedoch viele 'stille Übergänge' abspielen. Einerseits verschiebt sich im mittleren Lebensalter allmählich die Lebensperspektive, sei es, dass das Leben, welches vor einem liegt, kürzer sein wird als das bisherige Leben; sei es, dass durch das Absterben der eigenen Eltern realisiert wird, plötzlich zur 'älteren Generation' zu gehören. Andererseits werden in dieser Lebensphase biographische Festlegungen allmählich bedeutsam, sei es, dass ursprüngliche berufliche und familiale Ziele plötzlich als unrealisierbar erscheinen, sei es, dass gerade ihre Verwirklichung nicht das gebracht hat, was zu Beginn vom Leben erwartet wurde.

Zur Stellung des mittleren Lebensalters zwischen Jugend und Alter

In einem gewissen Sinn handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozial ungenügend definierte Lebensphase, die primär durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Deshalb ergibt sich empirisch ein uneinheitliches Bild, in dem die einen Daten eine kontinuierliche Weiterentwicklung in dieser Lebensphase demonstrieren, wogegen andere Daten auf wesentliche lebenszyklische Einschnitte deuten. Das Auffälligste an den mittleren Jahren ist jedoch oft, dass sie so unauffällig verlaufen. Meist handelt es sich um allmähliche Wandlungsprozesse, die nur bei einer Minderheit die Form einer 'Krise' annehmen. Auch deshalb sind die Wandlungen im mittleren Lebensalter bisher oft unbeachtet geblieben. Einzig die Menopause bei Frauen wird seit einigen Jahren verstärkt thematisiert.

Mit dem Ende der jugendnahen Erwachsenenphase beginnt eine neue Form der Auseinandersetzung mit den Grenzen der eigenen körperlichen Existenz. Der Körper macht nicht mehr alles mit, was von ihm verlangt wird. Menopause, graue Haare bzw. Glatze, Gesichtsfalten usw. sind äussere Zeichen für den beginnenden Verlust eines jugendlichen Körpers. Da bei Frauen der soziale Status stärker als bei Männern mit körperlicher Attraktivität verbunden wird, sehen sich Frauen mit der Diskrepanz zwischen körperlichen Alterssignalen und psychischer Weiterentwicklung verstärkt konfrontiert. Insofern Frauen - von Männern - immer noch weitgehend gemäss jugendbezogenen Attraktivitätsnormen eingeschätzt und geschätzt werden, ist der mit sichtbarem körperlichem Altern verbundene soziale Statusverlust für Frauen fühlbarer als für Männer.

In den letzten Jahrzehnten erfolgte sowohl eine zeitliche Ausdehnung der jugendnahen Lebensphase (Postadoleszenz, vorelterliche Phase) als auch eine sozio-kulturelle 'Verjüngung' des Erwachsenenalters. Ein Ende einer jugendnahen Lebensphase - mit ihrer Orientierung an postadoleszenten Lebensformen und jugendlich geprägtem Freizeit- und Konsumverhalten - erfolgt heute häufig erst im 4. Lebensjahrzehnt. Auch deshalb kann der Verlust an 'Jugendlichkeit' im mittleren Lebensalter als bedrohlich erlebt werden. Die postmoderne Version einer 'midlife crisis' kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme (die sich bis Seite 145 fortsetzt).

Sichter
(Schumann), Hindemith

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