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Is/Fragment 139 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[Die post-modeme Version] einer „midlife crisis“ kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss. Dieser Prozess kann schmerzvoll sein, denn im Grunde haben wir nicht das Alter zu „lieben gelernt“, sondern nur gelernt, lange jung zu bleiben. Trotzdem handelt es sich beim mittleren Erwachsenenalter gerade um eine Lebensphase, deren Verhaltens- und Lebensweisen sich in starkem Maße auf die Gestaltung des Alters auswirken.

2.5.1.1 Mittleres Lebensalter: Beziehungen zwischen den Generationen und biographische Festlegungen

Ein weiterer Wandel im mittleren Lebensalter ist die Verschiebung im Generationengefüge. Einerseits steht die mittlere Altersgruppe zwischen der jungen und der älteren Generation, wobei das Stichwort Sandwich-Generation wegen seiner suggestiven Aussagekraft kritisch zu hinterfragen ist. Dennoch ist unverkennbar, dass in dieser Lebensphase nicht selten die Verantwortung sowohl für die jüngere Generation (Kinder bzw. Enkelkinder) als auch für die ältere Generation (betagte Eltern bzw. Elternteile) anfällt. Spätestens mit dem Auszug der Kinder setzt die so genannte „nachelterliche Lebensphase“ ein. Der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus - für die herangewachsenen Kinder ein normaler lebenszyklischer Prozess - kann die Lebenslage der Eltern grundlegend verändern. Ehefrauen und Ehemänner sehen sich auf ihre Ehe - Beziehung zurückgeworfen bzw. für allein erziehende Frauen bedeutet der Wegzug der Kinder häufig der Beginn des Alleinlebens.

Der Auszug der Kinder - und damit das Ende der Mutterpflichten - wurde zeitweise als eigentliche Lebenskrise von Frauen angesehen; als ein Lebensereignis, das Frauen in Depressionen stürzen würde, weil damit ihre eigentliche Lebensaufgabe - das Muttersein - zu Ende geht. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff des „empty-nest“- Syndroms geprägt (das Syndrom des „leeren Nestes“). Dieses Konzept, in den 1960er und frühen 1970er Jahren heftig diskutiert, erweist sich aus heutiger Sicht als fragwürdig. So wird etwa mit dem Bild des „leeren Nestes“ eine biologische Analogie verwendet, wonach die eigentlichen Aufgaben einer Frau auf ihre Mutterpflichten fixiert werden. Die nachelterliche Phase wird damit von vornherein abgewertet.

Dabei bleibt unberücksichtigt, dass unter Bedingungen hoher Lebenserwartung die nachelterliche Phase länger dauert als die elterliche Lebensphase.

Die postmoderne Version einer 'midlife crisis' kann sich gerade daraus ergeben, dass endgültig von einer jahrelang internalisierten jugendnahen Wert- und Verhaltensorientierung Abschied genommen werden muss. Dieser Prozess kann 'schmerzvoll' sein, denn im Grunde haben wir nicht das Alter zu 'lieben gelernt', sondern nur gelernt, lange jung zu bleiben. Trotzdem handelt sich beim mittleren Erwachsenenalter gerade um eine Lebensphase, deren Verhaltens- und Lebensweisen sich in starkem Masse auf die Gestaltung des Alters auswirken.

Mittleres Lebensalter und intergenerationelle Beziehungen

Ein weiterer Wandel im mittleren Lebensalter ist die Verschiebung im Generationengefüge. Einerseits steht die mittlere Altersgruppe zwischen der jungen und der älteren Generation, wobei das Stichwort 'Sandwich-Generation' wegen seiner suggestiven Aussagekraft kritisch zu hinterfragen ist. Dennoch ist unverkennbar, dass in dieser Lebensphase nicht selten die Verantwortung sowohl für die jüngere Generation (Kinder bzw. Enkelkinder) als auch für die ältere Generation (betagte Eltern bzw. Elternteile) anfällt. Spätestens mit dem Auszug der Kinder setzt die sogenannte 'nachelterliche Lebensphase' ein. Der Auszug der Kinder aus dem Elternhaus - für die herangewachsenen Kinder ein normaler lebenszyklischer Prozess - kann die Lebenslage der Eltern grundlegend verändern. Ehefrauen und Ehemänner sehen sich auf ihre Ehebeziehung zurückgeworfen bzw. für allein erziehende Frauen bedeutet der Wegzug der Kinder häufig der Beginn des Alleinlebens.

Der Auszug der Kinder - und damit das Ende der Mutterpflichten - wurde zeitweise als eigentliche Lebenskrise von Frauen angesehen; als ein Lebensereignis, das Frauen in Depressionen stürzen würde, weil damit ihre eigentliche Lebensaufgabe - das Muttersein - zu Ende geht. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff des 'empty-nest'-Syndroms geprägt; das Syndrom des 'leeren Nestes'. Dieses Konzept, in den 1960er und frühen 1970er Jahren heftig diskutiert, erweist sich aus heutiger Sicht als fragwürdig. So wird etwa mit dem Bild des 'leeren Nestes' eine biologische Analogie verwendet, wonach die eigentlichen Aufgaben einer Frau auf ihre Mutterpflichten fixiert werden. Die nachelterliche Phase wird damit von vornherein abgewertet. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass unter Bedingungen hoher Lebenserwartung die nachelterliche Phase länger dauert als die elterliche Lebensphase.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

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