Fandom

VroniPlag Wiki

Is/Fragment 141 01

< Is

31.358Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[Wenn sie Diskrepanzen erfahren, dann nicht wegen] Nichterreichen der beruflichen Ziele, sondern weil auch dieser äußere Erfolg nicht die Erfüllung aller Wünsche bringt. Die anderen verharren auf ihrem gesellschaftlichen Stand oder werden sogar abgewertet. Sie müssen ihre weitergehenden Aufstiegs- und Konsumwünsche zurückstecken und werden zunehmend von Jüngeren überholt.

Biographisch gesehen ist das individuelle Altern nicht primär ein Problem der Biologie und des Körpers, sondern ein Problem der Festlegung. Im Hinblick auf das eigene Lebensalter und im Rückblick auf die eigene Vergangenheit eröffnen sich Frauen und Männern bestimmte Möglichkeiten. Manche davon werden realisiert und viele verschließen sich. Altern realisiert die Karriere, und zwar gerade dadurch, dass es deren Potentiale verschließt: Mit jeder Entscheidung, mit jeder Wahl wurden und werden individuell erreichbare Alternativen aussortiert. In diesem Sinne ist Altern die gleichzeitige Akkumulation von Erreichtem und Ausgelassenem. Gerade im mittleren Lebensalter wird dieses Dilemma modernen Lebens erstmals richtig sichtbar.

2.5.1.2 Hauptergebnisse eines empirischen Projekts aus der Schweiz zum Wandel des mittleren Erwachsenenalters

Die wichtigsten empirischen Resultate eines von Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger im Rahmen des Schwerpunktsprogramms „Zukunft Schweiz“ durchgeführten Forschungsprojekts „Mittleres Alter im Wandel“ lassen sich in Thesenform wie folgt zusammenfassen:

1) Wichtige Grundlagen für die Bewältigung der späteren Lebensphasen werden im mittleren Lebensalter gelegt. Eine vermehrte Beachtung des mittleren Lebensalters ist sowohl wichtig, weil sich in dieser Lebensphase zentrale lebenszyklische Übergänge vollziehen als auch, weil damit auch Hinweise zur zukünftigen Entwicklung des Alterns gewonnen werden können.

2) Gesellschaftlich betrachtet handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine soziokulturell ungenügend definierte Lebensphase, die durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das mittlere Erwachsenenalter - bis Mitte des 20. Jh. eine eher undifferenzierte Lebensphase - sich gegen Ende des 20. Jh. und zu Beginn des 21. Jh. immer mehr zu einer eigenständigen, ausdifferenzierten Lebensphase entwickelt, eine Lebensphase, welche spezifische Lebensdefinitionen, kulturelle Ausdrucksformen und Handlungsanweisungen einschließt.

3) Das demographische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demographischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau). Die nächsten Jahre sind durch eine starke demographische Alterung der Erwerbsbe-[völkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer Arbeitnehmer und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung.]

Wenn sie Diskrepanzen erfahren, dann nicht wegen Nichterreichen der beruflichen Ziele, sondern weil auch dieser äussere Erfolg nicht die Erfüllung aller Wünsche bringt. Die anderen verharren auf ihrem gesellschaftlichen Stand oder werden sogar abgewertet. Sie müssen ihre weitergehenden Aufstiegs- und Konsumwünsche zurückstecken und werden zunehmend von Jüngeren überholt.

Biographisch gesehen ist das individuelle Altern nicht primär ein Problem der Biologie und des Körpers, sondern ein Problem der Festlegung. Im Hinblick auf das eigene Lebensalter und im Rückblick auf die eigene Vergangenheit eröffnen sich Frauen und Männer bestimmte Möglichkeiten. Manche davon werden realisiert und viele verschliessen sich. Altern realisiert die Karriere, und zwar gerade dadurch, dass es deren Potentiale verschliesst: Mit jeder Entscheidung, mit jeder Wahl wurden und werden individuell erreichbare Alternativen aussortiert. In diesem Sinne ist Altern die gleichzeitige Akkumulation von Erreichtem und Ausgelassenem. Und es ist gerade im mittleren Lebensalter, wo dieses Dilemma modernen Lebens erstmals richtig sichtbar wird.

Hauptergebnisse eines empirischen Projekts zum Wandel des mittleren Erwachsenenalters - in Thesenform

Die wichtigsten empirischen Resultate eines von Pasqualina Perrig-Chiello und François Höpflinger im Rahmen des Schwerpunktsprogramms "Zukunft Schweiz" durchgeführten Forschungsprojekts "Mittleres Alter im Wandel" lassen sich in Thesenform wie folgt zusammenfassen:

1) Wichtige Grundlagen für die Bewältigung der späteren Lebensphasen werden im mittleren Lebensalter gelegt. Eine vermehrte Beachtung des mittleren Lebensalters ist sowohl wichtig, weil sich in dieser Lebensphase zentrale lebenszyklische Übergänge vollziehen als auch, weil damit auch Hinweise zur zukünftigen Entwicklung des Alterns gewonnen werden können.

2) Gesellschaftlich betrachtet handelt es sich beim mittleren Lebensalter um eine sozio-kulturell ungenügend definierte Lebensphase, die durch ihren Zwischencharakter (nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt) bestimmt wird. Es zeichnet sich jedoch ab, dass das mittlere Erwachsenenalter - bis Mitte des 20. Jh. eine eher undifferenzierte Lebensphase - sich gegen Ende des 20. Jh. und zu Beginn des 21. Jh. immer mehr zu einer eigenständigen, ausdifferenzierten Lebensphase entwickelt; eine Lebensphase, welche spezifische Lebensdefinitionen, kulturelle Ausdrucksformen und Handlungsanweisungen einschliesst.

3) Das demografische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demografischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau) mittelfristig (Schweiz bis 2010). In der Schweiz sind die nächsten Jahre durch eine starke demografische Alterung der Erwerbsbevölkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer ArbeitnehmerInnen und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Die Autoren der eigentlichen Quelle werden zwar genannt, aber genauso wie auch in der Quelle selbst.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki