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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Höpflinger und Perrig-Chiello 2006
Seite(n): Online-Quelle, Zeilen: –
[3) Das demographische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demographischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau). Die nächsten Jahre sind durch eine starke demographische Alterung der Erwerbsbe-] völkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer Arbeitnehmer und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung. Berufliche Weiterbildung. aber auch berufliche Neuorientierungen im mittleren Lebensalter werden entsprechend eine noch vermehrte Bedeutung erhalten.

4) In Zusammenhang mit der erhöhten Lebenserwartung erfuhr auch das mittlere Lebensalter eine verstärkte demographische Sicherheit. Damit wurde es historisch erstmals möglich, so etwas wie eine Lebensmitte zu definieren und zu konstruieren. Wie in anderen Lebensphasen zeigen Frauen auch im mittleren Lebensalter signifikant geringere Mortalitätsrisiken als Männer. Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede sind somit auch in dieser Lebensphase bedeutsam.

5) Die zunehmende Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte führte zu einer Ausdehnung der gemeinsamen Lebenszeit von Generationen, womit Mehr-Generationen-Beziehungen historisch erstmals häufig wurden. Heutige Frauen und Männer können damit rechnen, selbst noch im 5. und 6. Lebensjahrzehnt zumindest einen Elternteil (meist Mutter) zu besitzen. Das mittlere und spätere Erwachsenenalter ist aber auch diejenige Lebensphase, in welcher häufig das Altern und Sterben der eigenen Eltern bewältigt werden muss.

6) Im Kohortenvergleich hat sich das Ausbildungsniveau von Männern und Frauen deutlich erhöht. Bei den heutigen Personen mittleren Lebensalters sind allerdings noch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede des Bildungshintergrunds feststellbar. Frauen mittleren Lebensalters stehen momentan noch stark im Spannungsfeld traditioneller und moderner weiblicher Lebenschancen und sie sehen sich oft konfrontiert zwischen traditionell orientierten Müttern und modern orientierten Töchtern.

7) Aus- und Weiterbildungsprozesse lassen sich auch in späteren Lebensjahren feststellen.

8) Rasche technologische und arbeitsmarktbezogene Wandlungen schwächen in jüngeren Kohorten die Verknüpfung zwischen formaler Bildung in jungem Erwachsenenalter und späterem Berufsstatus im mittleren Lebensalter ab. Dennoch verbleiben bedeutsame Effekte von Bildungsstatus auf den späteren Berufsstatus weiterhin bestehen.

9) Heirats- und Familiengründungsverhalten haben sich im Kohortenvergleich deutlich gewandelt: Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters ihr Elternhaus relativ früh verließen, verbleiben die Kinder dieser Generationen länger zu Hause. Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters mehrheitlich die Ehe als erste Form des Zusammenlebens wählten, ist es bei ihren Kindern mehrheitlich ein nichteheliches Zusammenleben. Die heutigen Vertreter des mittleren Erwachsenenalters haben im Kohortenvergleich früher und häufiger geheiratet als frühere oder spätere Geburtenjahrgänge.

10) Die große Mehrheit von Frauen und Männern mittleren Alters sind und bleiben verheiratet. Allerdings sind Zweit-Ehen in dieser Lebensphase durchaus nicht selten, und auch die [Scheidungshäufigkeit im mittleren Lebensalter ist ansteigend.]

3) Das demografische Gewicht der mittleren Altersgruppe erhöht sich aufgrund demografischer Entwicklungen (Älterwerden geburtenstarker Jahrgänge, geringes Geburtenniveau) mittelfristig (Schweiz bis 2010). In der Schweiz sind die nächsten Jahre durch eine starke demografische Alterung der Erwerbsbevölkerung charakterisiert, mit bedeutsamen Konsequenzen für die Stellung älterer ArbeitnehmerInnen und die Organisation beruflicher Fort- und Weiterbildung. Berufliche Weiterbildung, aber auch berufliche Neuorientierungen im mittleren Lebensalter werden entsprechend eine noch vermehrte Bedeutung erhalten.

4) In Zusammenhang mit der erhöhten Lebenserwartung erfuhr auch das mittlere Lebensalter eine verstärkte demografische Sicherheit. Damit wurde es historisch erstmals möglich, so etwas wie eine Lebensmitte zu definieren und zu konstruieren. Wie in anderen Lebensphasen zeigen Frauen auch im mittleren Lebensalter signifikant geringere Mortalitätsrisiken als Männer. Geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede sind somit auch in dieser Lebensphase bedeutsam.

5) Die zunehmende Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte führte zu einer Ausdehnung der gemeinsamen Lebenszeit von Generationen, womit Mehr-Generationen-Beziehungen historisch erstmals häufig wurden. Heutige Frauen und Männer können damit rechnen, selbst noch im 5. und 6. Lebensjahrzehnt zumindest einen Elternteil (meist Mutter) zu besitzen. Das mittlere und spätere Erwachsenenalter ist aber auch diejenige Lebensphase, in welcher häufig das Altern und Sterben der eigenen Eltern bewältigt werden muss.

6) Im Kohortenvergleich hat sich das Ausbildungsniveau von Männern und Frauen deutlich erhöht. Bei den heutigen Personen mittleren Lebensalter sind allerdings noch deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede des Bildungshintergrunds feststellbar. Frauen mittleren Lebensalters stehen momentan noch stark im Spannungsfeld traditioneller und moderner weiblicher Lebenschancen (und sie sehen sich oft konfrontiert zwischen traditionell orientierten Müttern und modern orientierten Töchtern).

7) Aus- und Weiterbildungsprozesse lassen sich auch in späteren Lebensjahren feststellen [...]

8) Rasche technologische und arbeitsmarktbezogene Wandlungen schwächen in jüngeren Kohorten die Verknüpfung zwischen formaler Bildung in jungem Erwachsenenalter und späteren Berufsstatus im mittleren Lebensalter ab. Dennoch verbleiben bedeutsame Effekte von Bildungsstatus auf den späteren Berufsstatus weiterhin bestehen.

9) Heirats- und Familiengründungsverhalten haben sich im Kohortenvergleich deutlich gewandelt: Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters ihr Elternhaus relativ früh verliessen, verblieben die Kinder dieser Generationen länger zu Hause. Während die heutigen Erwachsenen mittleren Alters mehrheitlich die Ehe als erste Form des Zusammenlebens wählten, ist es bei ihren Kindern mehrheitlich ein nichteheliches Zusammenleben. Die heutigen VertreterInnen des mittleren Erwachsenenalters haben im Kohortenvergleich früher und häufiger geheiratet als frühere oder spätere Geburtenjahrgänge.

10) Die grosse Mehrheit von Frauen und Männern mittleren Alters sind und bleiben verheiratet. Allerdings sind Zweitehen in dieser Lebensphase durchaus nicht selten, und auch die Scheidungshäufigkeit im mittleren Lebensalter ist ansteigend.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(Schumann), Hindemith

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