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Is/Fragment 182 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 182, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Weber et al 2004
Seite(n): online, Zeilen: 0
[50 Prozent der untersuchten Lehrpersonen hatten vor der DU- Begutachtung wenigstens eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme in Form einer Kur oder] eines Sanatoriumsaufenthaltes in Anspruch genommen. Maßgebliche Frühpensionierungsleiden waren bei dienstunfähig beurteilten Lehrkräften psychische und psychosomatische Erkrankungen mit einem Anteil von 42 Prozent. Bei Lehrerinnen lag der Anteil derartiger Leiden höher als bei Lehrern (46 versus 39 Prozent). Die Diagnose einer psychischen Erkrankung war ausreichend valide und in der Regel durch fachärztliche Zusatzgutachten und Vorbefunde abgesichert.

Als häufigste somatische Leiden wurden bei 18 Prozent Muskel-/Skelett- sowie bei 16 Prozent Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert. Bei der retrospektiven Prüfung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens beziehungsweise einer potenziellen Verweisbarkeit auf alternative Tätigkeiten zeigte sich, dass 65 Prozent der dienstunfähig beurteilten Lehrpersonen offensichtlich derartige gesundheitliche Leistungseinschränkungen aufwiesen, dass ihnen keine Erwerbs- oder Alternativtätigkeiten mehr zugemutet werden konnten (dies entspricht dem Tatbestand der Erwerbsunfähigkeit nach dem damals geltenden Recht der Gesetzlichen Rentenversicherung).

In einer weiteren sozialmedizinischen Feldstudie der Erlanger Arbeitsgruppe konnten anhand größerer Fallzahlen und repräsentativer Daten differenzierte Erkenntnisse über Frühpensionierungsleiden und mögliche Determinanten gewonnen werden. In dieser prospektiv angelegten Totalerhebung erfolgte eine Evaluation aller DU- Begutachtungen (n = 11 528) von Beamten (einschließlich Lehrkräften), die im Zeitraum von 1996 bis 1999 in Bayern durchgeführt wurden. 7 103 Fälle betrafen Lehrkräfte - 57 Prozent Frauen (n = 4 049) und 43 Prozent Männer (n = 3 054). Diese stellten somit das größte Teilkollektiv dar. Datengrundlage bildete ein standardisierter Erhebungsbogen, der unmittelbar nach Abschluss der amtsärztlichen Begutachtung vom jeweiligen Gutachter anonymisiert und kodiert wurde.

Das mediane Lebensalter lag bei 54 Jahren (Lehrerinnen: 53 Jahre, Lehrer: 56 Jahre). Bezogen auf die verschiedenen Schultypen waren Grundschul- (31 Prozent), Hauptschul- (20 Prozent) und Gymnasiallehrkräfte (11 Prozent) am häufigsten vertreten, wobei die Verteilung der Schularten repräsentativ für die bayerischen Verhältnisse war. Vorangegangene Konflikte am Arbeitsplatz Schule (unter anderem mit Schulleitungen oder Kollegium) ließen sich bei der amtsärztlichen Untersuchung in 13 Prozent der Fälle eruieren.

Von den 7 103 Untersuchten wurden 78 Prozent als dienstunfähig eingestuft, wobei sich signifikante Unterschiede in der DU- Quote weder zwischen Lehrerinnen und Lehrern noch zwischen den verschiedenen Schularten ergaben.

50 Prozent der untersuchten Lehrpersonen hatten vor der DU-Begutachtung wenigstens eine medizinische Reha-Maßnahme in Form einer Kur oder eines Sanatoriumsaufenthaltes in Anspruch genommen. Maßgebliche Frühpensionierungsleiden waren bei dienstunfähig beurteilten Lehrkräften psychische und psychosomatische Erkrankungen mit einem Anteil von 42 Prozent.

Bei Lehrerinnen lag der Anteil derartiger Leiden höher als bei Lehrern (46 versus 39 Prozent). Die Diagnose einer psychischen Erkrankung war ausreichend valide und in der Regel durch fachärztliche Zusatzgutachten und Vorbefunde abgesichert. Als häufigste somatische Leiden wurden bei 18 Prozent Muskel-/Skelett- sowie bei 16 Prozent Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert. Bei der retrospektiven Prüfung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens beziehungsweise einer potenziellen Verweisbarkeit auf alternative Tätigkeiten zeigte sich, dass 65 Prozent der dienstunfähig beurteilten Lehrpersonen offensichtlich derartige gesundheitliche Leistungseinschränkungen aufwiesen, dass ihnen keine Erwerbs- oder Alternativtätigkeiten mehr zugemutet werden konnten (dies entspricht dem Tatbestand der Erwerbsunfähigkeit nach dem damals geltenden Recht der Gesetzlichen Rentenversicherung) (21).

In einer weiteren sozialmedizinischen Feldstudie der Erlanger Arbeitsgruppe konnten anhand größerer Fallzahlen und repräsentativer Daten differenzierte Erkenntnisse über Frühpensionierungsleiden und mögliche Determinanten gewonnen werden. In dieser prospektiv angelegten Totalerhebung erfolgte eine Evaluation aller DU-Begutachtungen (n = 11 528) von Beamten (einschließlich Lehrkräften), die im Zeitraum von 1996 bis 1999 in Bayern durchgeführt wurden. 7 103 Fälle betrafen Lehrkräfte – 57 Prozent Frauen (n = 4 049) und 43 Prozent Männer (n = 3 054). Diese stellten somit das größte Teilkollektiv dar. Datengrundlage bildete ein standardisierter Erhebungsbogen, der unmittelbar nach Abschluss der amtsärztlichen Begutachtung vom jeweiligen Gutachter anonymisiert und kodiert wurde. Das mediane Lebensalter lag bei 54 Jahren (Lehrerinnen: 53 Jahre, Lehrer: 56 Jahre). Bezogen auf die verschiedenen Schultypen waren Grundschul- (31 Prozent), Hauptschul- (20 Prozent) und Gymnasiallehrkräfte (11 Prozent) am häufigsten vertreten, wobei die Verteilung der Schularten repräsentativ für die bayerischen Verhältnisse war. Vorangegangene Konflikte am Arbeitsplatz Schule (unter anderem mit Schulleitungen oder Kollegium) ließen sich bei der amtsärztlichen Untersuchung in 13 Prozent der Fälle eruieren. Von den 7 103 Untersuchten wurden 78 Prozent als dienstunfähig eingestuft, wobei sich signifikante Unterschiede in der DU-Quote weder zwischen Lehrerinnen und Lehrern noch zwischen den verschiedenen Schularten ergaben.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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