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Is/Fragment 184 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Weber et al 2004
Seite(n): online, Zeilen: 0
[Grafik]

Grafik: Hauptdiagnose „Psyche“ bei dienstunfähigen Lehrkräften (n=2885)
(erschienen im Deutschen Ärzteblatt Heft 13 vom 26.03.2004)

Die maßgeblichen Hauptdiagnosen waren wie in der ersten Studie ausreichend fachärztlich validiert. 60 Prozent der Lehrkräfte hatten im Zeitraum vor einer erstmaligen DU- Begutachtung mindestens eine medizinische Reha-Maßnahme absolviert, wobei die Häufigkeit bei Männern und Frauen annähernd gleich war. Die objektivierten Gesundheitsstörungen wurden bei 66 Prozent der dienstunfähig beurteilten Lehrkräfte als derartig schwerwiegend eingestuft, dass keine Verweisung auf andere Tätigkeiten in Betracht kam.

Zusammenfassend belegen die vorgenannten Untersuchungen die herausragende Bedeutung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen für einen krankheitsbedingten vorzeitigen Berufsausstieg beamteter Lehrerinnen und Lehrer. Im zeitlichen Verlauf ist bei einem Vergleich der beiden Erlanger Studien (1985 bis 1995 und 1996 bis 1999) eine Zunahme in der Prävalenz psychischer Gesundheitsstörungen um etwa zehn Prozentpunkte zu beobachten.

Darüber hinaus sind derartige Leiden bei Lehrkräften von erheblicher sozialmedizinischer Relevanz: Sie führen nicht nur zu einer Vorverlegung des Ruhestandseintritts um durchschnittlich zehn Jahre, sondern zeigen auch deutliche Auswirkungen auf das erwerbsbezogene Leistungsvermögen. So war etwa zwei Drittel der erkrankten Lehrkräfte keine regelmäßige Erwerbstätigkeit mehr zuzumuten. Zudem unterstreichen die Studien, dass Fragen der Qualität und Effektivität interventioneller beziehungsweise rehabilitativer Maßnahmen dringend weiter bearbeitet werden müssen. Psychische Erkrankungen sind Hauptursache für Frühpensionierungen. Psychischen und psychosomatischen Erkrankungen [kommt eine seit Jahren wachsende sozialmedizinische und sozioökonomische Bedeutung zu.]

Die maßgeblichen Hauptdiagnosen waren wie in der ersten Studie ausreichend fachärztlich validiert. 60 Prozent der Lehrkräfte hatten im Zeitraum vor einer erstmaligen DU-Begutachtung mindestens eine medizinische Reha-Maßnahme absolviert, wobei die Häufigkeit bei Männern und Frauen annähernd gleich war. Die objektivierten Gesundheitsstörungen wurden bei 66 Prozent der dienstunfähig beurteilten Lehrkräfte als derartig schwerwiegend eingestuft, dass keine Verweisung auf andere Tätigkeiten in Betracht kam (24, 26).

Zusammenfassend belegen die vorgenannten Untersuchungen die herausragende Bedeutung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen für einen krankheitsbedingten vorzeitigen Berufsausstieg beamteter Lehrerinnen und Lehrer. Im zeitlichen Verlauf ist bei einem Vergleich der beiden Erlanger Studien (1985 bis 1995 und 1996 bis 1999) eine Zunahme in der Prävalenz psychischer Gesundheitsstörungen um etwa zehn Prozentpunkte zu beobachten. Darüber hinaus sind derartige Leiden bei Lehrkräften von erheblicher sozialmedizinischer Relevanz: Sie führen nicht nur zu einer Vorverlegung des Ruhestandseintritts um durchschnittlich zehn Jahre, sondern zeigen auch deutliche Auswirkungen auf das erwerbsbezogene Leistungsvermögen. So war etwa zwei Drittel der erkrankten Lehrkräfte keine regelmäßige Erwerbstätigkeit mehr zuzumuten. Zudem unterstreichen die Studien, dass Fragen der Qualität und Effektivität interventioneller beziehungsweise rehabilitativer Maßnahmen dringend weiter bearbeitet werden müssen. [...]

Psychische Erkrankungen sind Hauptursache für Frühpensionierungen

Psychischen und psychosomatischen Erkrankungen kommt eine seit Jahren wachsende sozialmedizinische und sozioökonomische Bedeutung zu.

Anmerkungen

Nur die Grafik wird regelgerecht zitiert, der Text darunter aber ungekennzeichnet wörtlich übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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