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Is/Fragment 185 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Weber et al 2004
Seite(n): online, Zeilen: 0
[Psychischen und psychosomatischen Erkrankungen] kommt eine seit Jahren wachsende sozialmedizinische und sozioökonomische Bedeutung zu. Nicht-psychotische Störungen wie depressive Entwicklungen, Erschöpfungssyndrome (Burnout), Belastungsreaktionen oder Angststörungen sind in der Allgemeinbevölkerung offenbar nicht nur wesentlich häufiger zu finden als früher angenommen, sondern auch von erheblicher Relevanz für die bestehenden sozialen Sicherungssysteme.

Im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung stieg nach Beobachtungen von Krankenkassen der Anteil krankheitsbedingter Fehlzeiten durch psychische Gesundheitsstörungen in den letzten zehn Jahren deutlich an. Einen noch größeren Einfluss haben psychische Leiden auf eine vorzeitige Minderung der Erwerbs- und beruflichen Leistungsfähigkeit, insbesondere von Lehrkräften und Beamten. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes schieden im Jahr 2000 deutschlandweit 40 300 Beamte aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Dienst aus.

Unter den maßgeblichen Erkrankungen wurden die höchsten Anteile (45 Prozent) an psychischen Leiden bei Lehrkräften festgestellt, bei Vollzugsbeamten betrug ihr Anteil 35, bei Richtern 27 Prozent. Sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern waren derartige Erkrankungen die häufigsten Frühberentungsleiden. Ihr Anteil im Westen war jedoch fünf Prozentpunkte höher als im Osten (43 versus 38 Prozent), was möglicherweise auch an der unterschiedlichen Altersstruktur liegen könnte.

Seit einigen Jahren ist zudem bei Frauen - auch bei Lehrerinnen im Angestelltenverhältnis - eine durchweg höhere Prävalenz auffällig.

Als mögliche Ursachen werden gegenwärtig vor allem biologische Einflüsse (unter anderem geschlechtsdifferente Serotoninspiegel, Auswirkungen von Geschlechtshormonen) und Rollenverhalten (so sollen Frauen eher und häufiger Ärzte aufsuchen und ihre Beschwerden besser verbalisieren können) diskutiert.

Ferner spielen beruflich-soziale Belastungen (zum Beispiel Doppelbelastungen durch Haushalt, Kindererziehung sowie höhere berufliche Ansprüche an Frauen) eine Rolle. Unabhängig von Fragen der geschlechtsspezifischen Unterschiede richtet sich im Rahmen einer weiteren Klärung der besonderen Bedeutung psychischer Erkrankungen das Interesse zunehmend auch auf mögliche ätiopathogenetische Faktoren des Berufslebens.

Eine wesentliche Rolle wird dabei psychosozialen und psychomentalen Arbeitsbelastungen (Stress am Arbeitsplatz, Betriebsklima, Arbeitsorganisation, Kommunikationskultur) zugeschrieben.

Psychischen und psychosomatischen Erkrankungen kommt eine seit Jahren wachsende sozialmedizinische und sozioökonomische Bedeutung zu. Nicht-psychotische Störungen wie depressive Entwicklungen, Erschöpfungssyndrome (Burn-out), Belastungsreaktionen oder Angststörungen sind in der Allgemeinbevölkerung offenbar nicht nur wesentlich häufiger zu finden als früher angenommen, sondern auch von erheblicher Relevanz für die bestehenden sozialen Sicherungssysteme (22). Im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung stieg nach Beobachtungen von Krankenkassen der Anteil krankheitsbedingter Fehlzeiten durch psychische Gesundheitsstörungen in den letzten zehn Jahren deutlich an. Einen noch größeren Einfluss haben psychische Leiden auf eine vorzeitige Minderung der Erwerbs- und beruflichen Leistungsfähigkeit, insbesondere von Lehrkräften und Beamten. [...]

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes schieden im Jahr 2000 deutschlandweit 40 300 Beamte aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Dienst aus. Unter den maßgeblichen Erkrankungen wurden die höchsten Anteile (45 Prozent) an psychischen Leiden bei Lehrkräften festgestellt, bei Vollzugsbeamten betrug ihr Anteil 35, bei Richtern 27 Prozent (18). [...]

Sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern waren derartige Erkrankungen die häufigsten Frühberentungsleiden. Ihr Anteil im Westen war jedoch fünf Prozentpunkte höher als im Osten (43 versus 38 Prozent), was möglicherweise auch an der unterschiedlichen Altersstruktur liegen könnte (20). [...]

Seit einigen Jahren ist zudem bei Frauen – auch bei Lehrerinnen im Angestelltenverhältnis – eine durchweg höhere Prävalenz auffällig. [...]

Als mögliche Ursachen werden gegenwärtig vor allem biologische Einflüsse (unter anderem geschlechtsdifferente Serotoninspiegel, Auswirkungen von Geschlechtshormonen) und Rollenverhalten (so sollen Frauen eher und häufiger Ärzte aufsuchen und ihre Beschwerden besser verbalisieren können) diskutiert.

Ferner spielen beruflich-soziale Belastungen (zum Beispiel Doppelbelastungen durch Haushalt, Kindererziehung sowie höhere berufliche Ansprüche an Frauen) eine Rolle (7, 15). Unabhängig von Fragen der geschlechtsspezifischen Unterschiede richtet sich im Rahmen einer weiteren Klärung der besonderen Bedeutung psychischer Erkrankungen das Interesse zunehmend auch auf mögliche ätiopathogenetische Faktoren des Berufslebens. Eine wesentliche Rolle wird dabei psychosozialen und psychomentalen Arbeitsbelastungen (Stress am Arbeitsplatz, Betriebsklima, Arbeitsorganisation, Kommunikationskultur) zugeschrieben (5, 6, 23).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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