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Is/Fragment 223 03

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 223, Zeilen: 3 ff.
Quelle: Mayring 2001
Seite(n): online, Zeilen: 0
Solche Kombinations- und Integrationsmöglichkeiten stellt Mayring u. a. auf fünf Ebenen vor:

[Abb.]

Abb.: Integrationsansätze qualitative - quantitative Forschung284

Technische Ebene

Seit etwa 25 Jahren wird immer wieder der Einsatz von Computerprogrammen zur Unterstützung qualitativer Forschung empfohlen. Verschiedene Materiale wie Beobachtungsprotokolle oder Interviewtranskripte fielen an und das Suchen, Navigieren, Ausschneiden, Neuzusammenstellen und Kodieren wurde so erleichtert. Computerprogramme wie Microsoft Word, Microsoft Excel, SPSS, Harvard Graphics u. a. ermöglichten Textverarbeitung, Textverwaltungsprozeduren, Auswertungsprozeduren und schließlich die Kombination qualitativer und quantitativer Analyseschritte. Dazu gehören automatische Suchfunktionen nach vorgegebenen Begriffen, um auf Textstellen aufmerksam zu werden, die übersehen worden waren, Zusammenstellen von Textstellen, die gleich oder ähnlich kodiert wurden, automatische Suche nach gemeinsamem Auftreten mehrerer Kodierungen, Vergleich von Kodierungen im Material nach deren Häufigkeit, komplexere statistische Analysen der Kodierungen u. a.

Datenebene

Bei der qualitativen Analyse werden bestimmten Materialbestandteile, Textstelle und erläuternde, analysierende, interpretierende Auswertungsurteile zugeordnet. Ähnliche Auswertungsurteile (Kodierungen, Kategorien) werden in unterschiedlichen Textstellen aufgefunden. Hierfür werden Kategorien aufgestellt (teils aus Material heraus entwickelt teils vorab festgelegt), mit denen das Material durchgearbeitet wird. Im Rahmen der „Grounded Theory“ werden solche Prozesse als [axiales und selektives Kodieren bezeichnet (Strauss 1987; Strauss/Corbin 1990).]


284 Mayring, Philipp. 2001. S. 3.

Deshalb soll hier versucht werden, solche Kombinations- und Integrationsmöglichkeiten im Einzelnen vorzustellen und zu diskutieren.

[Abb.]

Abb. 1: Integrationsansätze qualitative – quantitativ [8]

[...]

2. Vorbemerkungen

Seit etwa 20 Jahren wird immer wieder der Einsatz von Computerprogrammen zur Unterstützung qualitativer Forschung empfohlen (vgl. PFAFFENBERGER 1988; FIELDING & LEE 1991; HUBER 1992). Ausgangspunkt war dabei zunächst, dass in qualitativer Forschung oft große Mengen an Material wie Beobachtungsprotokolle oder Interviewtranskripte anfallen und das Suchen, Navigieren, Ausschneiden, Neuzusammenstellen und Kodieren erleichtert werden sollte.[...]

[...] Dazu gehören:

  • Automatische Suchfunktionen nach vorgegebenen Begriffen, um auf Textstellen aufmerksam zu werden, die bisher vielleicht übersehen wurden;
  • Zusammenstellen von Textstellen, die gleich oder ähnlich kodiert wurden;
  • Automatische Suche nach gemeinsamem Auftreten mehrerer Kodierungen in Textstellen;
  • Vergleich von Kodierungen im Material nach deren Häufigkeit;
  • Vergleich der Auswertungsurteile mehrerer Auswerter am gleichen Material. [11]

Darüber hinaus bieten einige Programme an, auch komplexere statistische Analysen der Kodierungen vorzunehmen, oder sie ermöglichen das Zusammenstellen einer Datenmatrix (Kodierungen mal Textstellen), die von Statistikprogrammpaketen eingelesen werden können, ohne dass es zu Übertragungsverlusten kommen kann. [12]

[...]

Viele qualitative Ansätze wollen aber darüber hinausgehen und ähnliche Auswertungsurteile (Kodierungen, Kategorien) in unterschiedlichen Textstellen auffinden. Hierfür wird in der Regel ein überschaubares Set an solchen Kategorien aufgestellt (aus dem Material heraus entwickelt oder vorab festgelegt), mit denen das Material durchgearbeitet wird. Im Rahmen der "Grounded Theory" werden solche Prozesse als axiales und selektives Kodieren bezeichnet (vgl. STRAUSS 1987; STRAUSS & CORBIN 1990).

Anmerkungen

Die Quelle wird (für die Abbildung) benannt; dass auch eine teils wörtliche Übernahme des Textes aus der Quelle erfolgt, ist aber nicht ersichtlich.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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