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Jam/186

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Juristische Arbeitstechniken und Methoden

von Bernd Holznagel, Pascal Schumacher, Thorsten Ricke

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jam/Fragment 186 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 11:52:15 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jam, Runkehl Siever 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 1-34
Quelle: Runkehl Siever 2001
Seite(n): 16, 24, 25, 27, 28, Zeilen: 16: 1-2; 24: 13-18, 28-36; 25: 20-23; 27: 25-27, 28-36: 28:4-5, 27-29, 30-35
[Viele Universitäten sind über die jeweils zuständigen Rechenzentren an das Internet angeschlossen und stellen] den Wissenschaftlern entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung. Im Gegensatz zu gedruckten Publikationen entfallen teure Druck- und Lagerkosten. Damit verbunden eröffnet sich durch die weltweit angelegten Verbreitungskanäle für den Autor der Weg zur Selbstdistribution seiner Werke.

5 Damit wird der direkte Dialog zwischen Autor (Produzent) und Leser (Rezipient) möglich: „Im Gegensatz zu den vertrauten Medien wie Buch, Fernsehen oder Zeitungen erlaubt die Kommunikationssituation des Internets massive und direkte Einflussnahme der Informationssuchenden auf das Angebot der bereitgestellten Daten. Multidirektionale Kommunikationskanäle versetzen den Leser in die Lage, seinerseits direkt auf den gelesenen Text zu antworten, etwa via elektronischer Post. Während der Buchleser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer nur unter Aufwand die aufgenommenen Informationen kommentierend an die Quelle zurückgeben kann, reizt das Internet mit dieser Einflussmöglichkeit zu massiver Rückkoppelung.“6 Damit einhergehend entwickelt sich ein weiterer wesentlicher Vorteil, der den Aspekt des wissenschaftlichen Diskurses stärkt. So kann der Einsatz des Internets aufgrund der schnellen und interaktiven Kommunikationswege zu einer Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte führen.7

6 Auf der anderen Seite werden jedoch auch Problemfelder des elektronischen Publizierens deutlich. Zum einen treten Probleme wie die mangelnde Dauerhaftigkeit von Internet-Quellen oder verschiedener Datenformate bei gedruckten Publikationen nicht auf. Des Weiteren gibt es eine immer wieder geführte Diskussion über die inhaltliche Verschlechterung von Arbeiten: Das Arbeiten mit Textbausteinen, Zitatensammlungen und Referenzen kann das Schreiben inhaltlich-operativ reduzieren. Schreiben kann sich dann auf das Zusammenstellen, im besten Falle „Komponieren“, von Texten aus gespeicherten Textstücken beschränken.8 Pessimisten sehen hierin die Gefahr, dass partikulare Wissensbrocken in arbiträren Strukturen zusammengefügt werden. An dieser Stelle soll nur auf die immer stärker genutzte Möglichkeit des Hausaufgaben und Referate-Downloads bei Schülern und Studenten hingewiesen werden.

7 Im Ergebnis jedoch sollte das elektronische Publizieren als eine wesentliche Errungenschaft begrüßt werden, da dadurch das Anliegen der Veröffentlichung weiter gestärkt wird. Entscheidend sollte an dieser Stelle für Sie die Überlegung sein, dass Sie durch die neuen Technologien einen einfacheren Zutritt zur Möglichkeit des Publizierens erhalten, sowie der Leser den freien Zugang zu möglichst vielen, sachlich und strukturell guten Arbeiten erhalten kann.


6 Krajewski, in: Grät/Krajewski (Hrsg.), Soziologie des Internet, S. 60 (61).

7 Rutenfranz. Wissenschaft im Informanonszeitalrer, S. 153.

8 Riehm/Böhle/Gabel-Becker/Wingert, Elektronisches Publizieren, S. 26.

[Seite 24: 13-18]

Viele Universitäten sind über die jeweils zuständigen Rechenzentren an das Internet angeschlossen und stellen den Wissenschaftlern entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung. Im Gegensatz zu gedruckten Publikationen entfallen teure Druck- und Lagerkosten. Damit verbunden eröffnet sich durch die weltweit angelegten Verbreitungskanäle für den Autor der Weg zur Selbstdistribution seiner Werke. [...]

[Seite 24: 28-36]

Damit wird der direkte Dialog zwischen Autor (Produzent) und Leser (Rezipient) möglich. »Im Gegensatz zu den vertrauten Medien wie Buch, Fernsehen oder Zeitungen erlaubt die Kommunikationssituation des Internet massive und direkte Einflussnahme der Informationssuchenden auf das Angebot der bereitgestellten Daten. Multidirektionale Kommunikationskanäle versetzen den Leser in die Lage, seinerseits direkt auf den gelesenen Text zu antworten, etwa via elektronischer Post. Während der Buchleser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer nur unter Aufwand die aufgenommenen Informationen kommentierend an die Quelle zurückgeben kann, reizt das Internet mit dieser Einflußmöglichkeit zu massiver Rückkoppelung.« (Krajewski 1997: 61)

[Seite 25: 20-23]

Damit einhergehend entwickelt sich ein weiterer wesentlicher – vielleicht der wesentlichste – Vorteil, der den Aspekt des wissenschaftlichen Diskurses stärkt. Er kommt in der These zum Ausdruck, dass der »Einsatz von Computern als Kommunikationsmedium [...] zu einer Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte« (Rutenfranz 1997: 153) führt. [...]

[Seite 27: 25-27]

Dadurch werden jedoch auch Problemfelder des elektronischen Publizierens deutlich [...]

[Seite 16: 1-2]

Doch Probleme wie die mangelnde Dauerhaftigkeit von Internet-Quellen oder verschiedener Datenformate treten bei gedruckten Publikationen nicht auf.

[Seite 27: 28-36]

Es gibt eine immer wieder geführte Diskussion über die inhaltliche Verschlechterung von Arbeiten, die hier jedoch nur knapp skizziert werden soll: »Das Arbeiten mit ›Textbausteinen‹, Zitatensammlungen und Referenzen kann das Schreiben inhaltlich-operativ noch weiter entleeren. Schreiben kann sich dann auf das Zusammenstellen, im besten Falle ›Komponieren‹, von Texten aus gespeicherten Textstücken beschränken.« (Riehm et al. 1992: 26)

Pessimisten sehen hierin [...] immer häufiger die Gefahr, dass partikulare Wissensbrocken in arbiträren Strukturen zusammengefügt werden.

[Seite 28: 4-5]

doch soll an dieser Stelle auf die immer stärker genutzte Möglichkeit des Hausaufgaben- und Referate-Downloads bei Schülern und Studenten hingewiesen werden. [EN 11]

[Seite 28: 27-29, 30-35]

Im Ergebnis jedoch sollte das elektronische Publizieren als eine wesentliche Errungenschaft begrüßt werden, da dadurch das Anliegen der ›Veröffentlichung‹ weiter gestärkt wird. [...] Entscheidend sollte an dieser Stelle das Gewicht der Überlegung sein, dass Autoren durch die neuen Technologien einen einfacheren Zutritt zur Möglichkeit des Publizierens erhalten, sowie der Leser [...] den freien Zugang zu möglichst vielen, sachlich und strukturell guten Arbeiten erhalten kann.

Anmerkungen

Fast die gesamte Seite ist aus Textfragmenten der Quelle zusammengestückelt. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20120618220614

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