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Jam/Befunde

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BefundeBearbeiten

  • Die Monografie enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Betroffen sind folgende Kapitel (von denen manche vollständig bzw. nahezu vollständig übernommen wurden – siehe Klammervermerke):
    • § 2 Das Internet...was ist das eigentlich?
      • A. Begriffe (S. 14): Seite 14
      • B. Kurzer historischer Überblick (S. 15-16): Seiten 15, 16 – [vollständig]
      • [C. Technischer Kommunikationsablauf:] I. Infrastruktur (S. 16): Seite 16 – [vollständig]
      • [C. Technischer Kommunikationsablauf:] II. Internetprotokoll und Domain Name System (S. 16-17): Seiten 16, 17 – [vollständig]
    • § 4 Juristische Recherche im Internet und in Bibliotheken
      • [A. Recherchieren im Internet >> II. Gesetzestexte und Rechtsprechung:] 1. Gesetzestexte (S. 38-39): Seite 39
    • § 5 Inhaltliche Grundstrukturen rechtswissenschaftlicher Arbeiten
      • [A. Stilistik, Sprache und Darstellungsweise:] I. Gutachtentechnik in Hausarbeiten (S. 53): Seite 53
      • 1. Perspektive (S. 53): Seite 53
      • 2. Struktur (S. 54): Seite 54 – [vollständig]
      • 3. Form (S. 54-55): Seiten 54, 55
      • 4. Die „richtige“ Definition (S. 56): Seite 56
      • 5. Darstellung des Meinungsstandes (S. 58): Seite 58
      • [A. Stilistik ... >> II. Alle Arbeiten: Angemessene Sprache:] 1. Stilistik (S. 59): Seite 59
      • 3. Korrekte Verwendung juristischer Fachbegriffe (S. 60): Seite 60 – [vollständig]
      • 4. Korrekte, einheitliche und vollständige Bezeichnung von Vorschriften (S. 60): Seite 60 – [nahezu vollständig]
      • 5. Eigene Argumentation (S. 61): Seite 61
      • [C. Die Technik, überzeugend zu argumentieren >> I. Gegenstände der Argumentation:] 1. Die Gesetzesauslegung (S. 73-93): Seiten 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 83, 84, 88, 89, 92
      • 2. Rechtsfortbildung (S. 94-102): Seiten 97, 99, 101
      • [C. Die Technik ... >> II. Mittel der Argumentation:] 1. Sachargumente (S. 102-103): Seite 103
      • 2. Gesetzlicher Interessenausgleich (S. 106): Seite 106
      • [C. Die Technik ...:] III. Die Verhältnismäßigkeitsprüfung (S. 107-110): -- 107, 108, 109, 110
      • [C. Die Technik ... >> III. Die Verhältnismäßigkeitsprüfung:] 3. Verhältnismäßigkeit bei gebundenen Entscheidungen? (S. 110): Seite 110 – [vollständig]
    • § 6 Formale Aspekte rechtswissenschaftlicher Arbeiten
      • [C. Literaturverzeichnis]: I. Optische Gestaltung (S. 112-113): Seite 112
      • II. Allgemeines zur inhaltlichen Gestaltung (S. 113-116): Seiten 113, 115, 116
      • E. Gliederung (S. 116): Seite 116
      • [E. Gliederung:] III. Überschriften (S. 117): Seite 117 – [vollständig]
      • [E. Gliederung:] IV. Absätze (S. 118): Seite 118
    • § 7 Zitatenkunde (insb. das Zitieren von Internetquellen): Seite 121
      • A. Zweck und „Kunst“ des Zitierens (S. 121): Seite 121
      • I. Zweck des Zitats in der juristischen Arbeit (S. 121-122): Seiten 121, 122
      • II. Die „Kunst“ des richtigen Zitierens (S. 122-123): Seiten 122, 123
      • 1. Direktes und indirektes Zitieren (S. 123-134): Seite 123
      • 2. Häufige Fehler (S. 124): Seite 124 – [vollständig]
      • B. Zitierfähigkeit und Zitierweise nach Quellen (S. 125): Seite 125
      • [I. Klassische gedruckte Quellen:] 1. Das Zitieren von Rechtsprechung (S. 125-127): Seite 126
      • 2. Das Zitieren von Gesetzen (S. 127-129): Seiten 127, 128, 129 – [nahezu vollständig]
      • 3. Das Zitieren von Zeitschriftenbeiträgen (S. 129-130): Seite 129
      • 4. Das Zitieren von Lehrbüchern (S. 131-132): Seiten 131, 132
      • 6. Das Zitieren von Beiträgen aus Sammelwerken (S. 132-133) Seite 133
      • 7. Das Zitieren von Kommentaren (S. 133-135): Seiten 133, 134, 135
      • 8. Das Zitieren von nichtjuristischen Werken (S. 135): Seite 135 – [nahezu vollständig]
      • II. Quellen aus dem Internet (S. 135-136): Seiten 135, 136
      • [II. Quellen aus dem Internet:] 1. Allgemeines (S. 136-137) Seiten 136, 137
      • 2. Kriterien für das Zitat (S. 137-142): Seiten 140, 141, 142
      • 3. Archivierung der zitierten Webseite (S. 142-143): Seite 142
      • 6. Das Zitieren von Sekundärliteratur (S. 145-146): Seite 145
      • 7. Wikipedia (S. 146): Seite 146
    • § 8 Überarbeiten, Korrekturlesen und Kürzen als eigener Arbeitsschritt
      • B. Die einzelnen Korrekturformen (S. 148-150): Seite 150
      • [D. Inhaltliche Korrektur:] I. Verfehlte Gedankengänge und inhaltliche Konsequenz (S. 151-153): Seite 152
    • § 9 Mündliche Präsentation der Arbeit
      • [C. Vorbereitung >> III. Weitere Hilfsmittel:] 3. Mind-Map (S. 174-175): Seite 174
    • § 10 Veröffentlichung der Arbeit
      • A. Vor- und Nachteile einer Online-Publikation (S. 185-187): Seiten 185, 186, 187
      • C. Mailing-Listen, eigene Homepage und Blogs (S. 190): Seite 190 – [nahezu vollständig]
      • I. Veröffentlichung über Mailing-Listen (S. 191): Seite 191 – [vollständig]
      • II. Wissenschafts-Blogs (S. 191-192): Seiten 191, 192.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fast die gesamte Seite 186 sowie Teile der Seiten 185 und 190 stammen aus einer frei zugänglichen Einführung in wissenschaftliche Arbeitstechniken mit dem Schwerpunkt Publizieren im Internet von Runkehl & Siever aus dem Jahr 2001. Diese Quelle ist in verschiedenen Fußnoten sowie im Literaturverzeichnis referenziert, nicht jedoch im Kontext der hier dokumentierten Textstellen. Eine Kennzeichnung von wörtlichen Übernahmen als Zitat erfolgt nicht.
  • Es gibt zahlreiche, zumeist wörtliche Übernahmen aus verschiedenen Wikipedia-Artikeln, die als Quelle aber nirgends referenziert sind: Zusammenstellung der Übernahmen aus der Wikipedia.

Anmerkungen zu FundstellenBearbeiten

  • Die Ausführungen zu Plagiaten in wissenschaftlichen Arbeiten am Anfang der Seite 121 sind in Teilen ohne Verweis auf die Quelle abgeschrieben aus Möllers 2010.
  • Zahlreiche Übernahmen finden sich aus einer frei zugänglichen Einführung Zitieren in juristischen Arbeiten von Stephan Stüber, erschienen 2006-2010. Auffällig ist vor allem die blockweise Übernahme ganzer Textpassagen im hinteren Teil des Werkes.
  • Die Randnote "Veröffentlichung über Mailing-Listen" wird ohne Quellenverweis, jedoch mitsamt erklärender Fußnoten aus der zweiten, unveränderten Auflage einer 1995 erstmal erschienenen Einführung in das elektronische Publizieren von Beuel übernommen.

Bemerkenswerte ZitateBearbeiten

  • Seite 121, Rn 1: "„E Pluribus Unum“[FN 1: Guttenberg, Verfassung und Verfassungsvertrag, S. 1.] - aus vielen Eines. Wer sich diesen Leitsatz, der das Siegel der Vereinigten Staaten prägt, auch für die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit zu eigen machen will, wird schnell sein blaues Wunder erleben." - Hier wird in zweifacher Hinsicht falsch zitiert. Das "Zitat" aus der "Dissertation" Guttenbergs findet sich nicht - wie in der Fußnote 1 angegeben - auf S. 1, sondern auf S. 15 von Verfassung und Verfassungsvertrag, allerdings dort in der von der "zitierten" abweichenden Kleinschreibung "E pluribus unum". Es folgt Fragment 121 04 mit einer in Teilen wörtlich übernommenen Ausführung zu Plagiaten.
  • Seite 146, Rn 102: "Auch wenn viele Artikel der Wikipedia eine hohe Qualität aufweisen, dürfen Sie Wikipedia in wissenschaftlichen Arbeiten [...] nicht als zitierfähige Quelle ansehen. Wikipedia selbst rät dementsprechend auch vom Zitieren von den eigenen Wikipedia-Artikeln in wissenschaftlichen Arbeiten ab, da keine Garantie für den Inhalt gegeben werden könne.[FN 33: Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Zitieren_von_Internetquellen] (Stand: 25.04.2012)" Vgl. hierzu wiederum: Zusammenstellung der Übernahmen aus der Wikipedia.
  • Seite 186, Rn 6 (sowie auch sehr ähnlich in Runkehl & Siever (2001)): "Des Weiteren gibt es eine immer wieder geführte Diskussion über die inhaltliche Verschlechterung von Arbeiten: Das Arbeiten mit Textbausteinen, Zitatensammlungen und Referenzen kann das Schreiben inhaltlich-operativ reduzieren. Schreiben kann sich dann auf das Zusammenstellen, im besten Falle „Komponieren“, von Texten aus gespeicherten Textstücken beschränken.[FN 8: Riehm/Böhle/Gabel-Becker/Wingert, Elektronisches Publizieren, S. 26.] Pessimisten sehen hierin die Gefahr, dass partikulare Wissensbrocken in arbiträren Strukturen zusammengefügt werden."

Nachnutzung einer früheren PublikationBearbeiten

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 121 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 117 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 4 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 184 Seiten im Hauptteil. Auf 72 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 39.1% entspricht.
    Die 184 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 112
0%-50% Plagiatsanteil 51
50%-75% Plagiatsanteil 14
75%-100% Plagiatsanteil 7
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 10% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Jam col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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