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Jam/Befunde/Übernahmen aus der Wikipedia

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Ungekennzeichnete Übernahmen aus der Wikipedia
[1.] Jam/Fragment 016 11
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:09:16 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Internet 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KayH
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 10-33
Quelle: Wikipedia Internet 2011
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Infrastruktur

Physisch besteht das Internet im Kernbereich hauptsächlich aus Glasfaserkabeln, die durch Router zu einem Netz verbunden sind. Auch Satelliten und Richtfunkstrecken sind in die globale Internet-Struktur eingebunden, haben jedoch einen geringen Anteil.

Auf der sog. „letzten Meile“, also bei den Hausanschlüssen, werden die Daten oft auf Kupferleitungen von Telefon- oder Fernsehanschlüssen und vermehrt auch über Funk, mittels WLAN oder UMTS übertragen. Glasfasern bis zum Haus (FTTH) sind in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet.

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist als hierarchisch höchste Organisation zuständig für die Vergabe von IP-Adressen, die Koordination des Domain Name Systems (DNS) und der dafür nötigen Root-Nameserver-Infrastruktur sowie die Festlegung anderer Parameter der Internetprotokollfamilie, welche weltweite Eindeutigkeit verlangen.

II. Internetprotokoll und Domain Name System
Das Internet basiert auf Protokollen, welche die Adressierung und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Computern und Netzwerken in Form von offenen Standards regeln. Das Protokoll, in welchem die weltweit eindeutige Adressierung von angebundenen Rechnern festgelegt und benutzt wird, heißt Internetprotokoll (IP). Die Kommunikation damit geschieht nicht verbindungsorientiert wie ein Telefonat, sondern paketorientiert. Das heißt, dass die zu übertragenden Daten in IP-Paketen einer Größe von bis zu ca. 65.000 Byte, meist aber nur 1500 Byte, übermittelt werden, welche jeweils IP-Adressen als Absende- und Zielinformation beinhalten. Der Empfänger setzt die Daten aus den Paketinhalten, auch Nutzdaten genannt, in festgelegter Reihenfolge wieder zusammen.

Infrastruktur

[...] Physikalisch besteht das Internet im Kernbereich [...] hauptsächlich aus Glasfaserkabeln, die durch Router zu einem Netz verbunden sind. [...] Auch Satelliten und Richtfunkstrecken sind in die globale Internet-Struktur eingebunden, haben jedoch einen geringen Anteil.

Auf der sogenannten letzten Meile, also bei den Hausanschlüssen, werden die Daten oft auf Kupferleitungen von Telefon- oder Fernsehanschlüssen und vermehrt auch über Funk, mittels WLAN oder UMTS, übertragen. Glasfasern bis zum Haus (FTTH) sind in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet. [...]

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), ist die hierarchisch höchste Organisation zuständig für die Vergabe von IP-Adressen, die Koordination des Domain Name Systems (DNS) und der dafür nötigen Root-Nameserver-Infrastruktur, sowie die Festlegung anderer Parameter der Internetprotokollfamilie, welche weltweite Eindeutigkeit verlangen. [...]

Das Internetprotokoll
Das Internet basiert auf der Internetprotokollfamilie, welche die Adressierung und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Computern und Netzwerken in Form von offenen Standards regelt. Das Protokoll, in welchem die weltweit eindeutige Adressierung von angebundenen Rechnern festgelegt und benutzt wird, heißt Internetprotokoll (IP). Die Kommunikation damit geschieht nicht verbindungsorientiert, wie ein Telefonat, sondern paketorientiert. Das heißt, dass die zu übertragenden Daten in IP-Paketen einer Größe von bis zu ca. 65.000 Byte, meist aber nur 1500 Byte, übermittelt werden, welche jeweils IP-Adressen als Absende- und Zielinformation beinhalten. Der Empfänger setzt die Daten aus den Paketinhalten, auch Nutzdaten genannt, in festgelegter Reihenfolge wieder zusammen.

Anmerkungen

Mit sehr wenigen Anpassungen aus der Wikipedia kopiert.

Sichter
(KayH), Qadosh

[2.] Jam/Fragment 074 07
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 15:58:14 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 7-32
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
a) Auslegungsziel

57 Auslegungsziel ist Sinn- und Inhaltsermittlung der Normen.7 Abstrakte Begriffe erhalten dadurch eine konkrete Bedeutung. Normen müssen interpretiert werden, da sie sind weder selbstverständlich noch eindeutig sind. Schon die Feststellung der Eindeutigkeit ist ein Akt der Auslegung.8

58 Ist der Inhalt bzw. der Sinn einer Norm aber zweifelhaft, ist stets Interpretation und Auslegung geboten. Dann stellt sich die Frage, ob der vom Normgeber subjektiv gewollte oder objektiv verfolgte Sinn (das „Gesagte“) ermittelt werden muss. Neben diesem sachlichen Unterschied gibt es noch einen zeitlichen. Soll dabei auf den historischen Zeitpunkt des Normsetzung abgestellt werden oder auf den aktuellen Zeitpunkt der Normauslegung? Kombiniert man diese beiden Fragen, so ergeben sich vier Möglichkeiten, um das Ziel der Auslegung zu bestimmen:

1. subjektiv-entstehungszeitlich

2. objektiv-entstehungszeitlich

3. subjektiv-auslegungszeitlich

4. objektiv-auslegungszeitlich

59 Die Frage ist bis heute nicht geklärt.9 Praktisch relevant sind Auffassungen 1. und 4. Es gibt Kritik an der objektiven Theorie, da sie interpretatorische Willkür begünstige (Dezisionismus).10 Es gibt aber auch Kritik an der subjektiven Theorie, da sie übersehe, dass der Sinn der Norm vom ursprünglichen Autor ablösbar sei (Wandel der tatsächlichen Umstände).11 Argumente für die subjektive Theorie sind Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Argument für die objektive Theorie ist der Gedanke der Gerechtigkeit. Letztlich kommt es auf die zugrunde gelegte Staatstheorie bzw. Verfassungstheorie an.

60 Das Bundesverfassungsgericht ermittelt in der Regel den objektivierten Willen des Gesetzgebers:


7 Ausführlich Schwacke, Juristische Methodik, S. 80 ff.

8 Anders im Absolutismus (In claris non fit interpretatio) oder im angloamerikanischen und französischen Rechtskreis (Sens-clair- oder Acte-clair-doctrin). Hier durfte ein vermeintlich klar und eindeutig formulierter Rechtstext nicht ausgelegt werden.

9 Schwacke, Juristische Methodik, S. 85 ff.

10 Rüthers, Die unbegrenzte Auslegung, S. 442 ff.

11 Stein, Staatsrecht, S. 36.

Auslegungsziel

Auslegungsziel ist Sinn- und Inhaltsermittlung der Normen. Abstrakte Begriffe erhalten dadurch eine konkrete Bedeutung. Normen müssen interpretiert werden, sie sind weder selbstverständlich noch eindeutig. Schon die Feststellung der Eindeutigkeit ist ein Akt der Auslegung (anders im Absolutismus [In claris non fit interpretatio] oder im angloamerikanischen und französischen Rechtskreis [Sens clair- oder Acte-clair-doctrin] – hier durfte ein vermeintlich klar und eindeutig formulierter Rechtstext nicht ausgelegt werden).[23]

Ist der Inhalt bzw. der Sinn einer Norm aber zweifelhaft, ist stets Interpretation und Auslegung geboten. Dann stellt sich die Frage, ob der vom Normgeber subjektiv gewollte oder objektiv verfolgte Sinn (das „Gesagte“) ermittelt werden muss. Neben diesem sachlichen Unterschied gibt es noch einen Zeitlichen. Soll dabei auf den historischen Zeitpunkt des Normsetzung abgestellt werden oder auf den aktuellen Zeitpunkt der Normauslegung? Kombiniert man diese beiden Fragen, so ergeben sich vier Möglichkeiten, um das Ziel der Auslegung zu bestimmen:

1. subjektiv-entstehungszeitlich

2. objektiv-entstehungszeitlich

3. subjektiv-auslegungszeitlich

4. objektiv-auslegungszeitlich

Die Frage ist bis heute nicht geklärt. Praktisch relevant sind Auffassungen 1. und 4.. Es gibt Kritik an der objektiven Theorie, da sie interpretatorische Willkür begünstige (Dezisionismus).[24] Es gibt aber auch Kritik an der subjektiven Theorie, da sie übersehe, dass der Sinn der Norm vom ursprünglichen Autor ablösbar sei (Wandel der tatsächlichen Umstände).[25] Argumente für die subjektive Theorie sind Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Argument für die objektive Theorie ist der Gedanke der Gerechtigkeit. Letztlich kommt es auf die zugrunde gelegte Staatstheorie bzw. Verfassungstheorie an.

Das Bundesverfassungsgericht ermittelt in der Regel den objektivierten Willen des Gesetzgebers:


[23] vgl. Kent D. Lerch (Hrsg.), Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 Recht, verstehen. Verständlichkeit, Missverständlichkeit und Unverständlichkeit von Recht. Walter de Gruyter, Berlin 2004.

[24] vgl. Bernd Rüthers, Die unbegrenzte Auslegung. Zum Wandel der Privatrechtsordnung im Nationalsozialismus., 6. Aufl,, Tübingen, Mohr (Siebeck), 2005. ISBN 3-16-148473-8

[25] vgl. Ekkehart Stein, Lehrbuch des Staatsrechts, Mohr, 19. Aufl, 2004

Anmerkungen

Kein Hinweis darauf, dass es sich um einen bereits vorhandenen Text handelt, der sich in der Wikipedia finden lässt. Die Übernahme setzt sich auf s.75 oben fort, allerdings mit einem o-ton-zitat des Bundesverfassungsgerichts, das als solches kenntlich gemacht ist.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[3.] Jam/Fragment 078 32
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 21:35:48 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 11-37
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: "Grammatische Auslegung"
71 Eine besondere Rolle kommt der Wortlautauslegung im Strafrecht zu. Hier ist es verfassungsrechtlich gem. Art. 103 Abs. 2 GG unzulässig, den Anwendungsbereich einer Norm über ihren eigentlichen Wortsinn zu Lasten des Täters auszudehnen (Verbot strafbegründender und strafschärfender Analogie). Gleiches gilt, wenn der Gesetzgeber durch eine enumerative Aufzählung zu erkennen gegeben hat, dass er eine Ausdehnung des Anwendungsbereichs auf ähnliche, nicht genannte Fälle nicht zulässt ("enumeratio ergo limitatio").

enumeratio ergo limitatio

T schlägt den O mit der Faust in das Gesicht. Dies stellt eine einfache Körperverletzung, § 223 StGB, dar. Darüber hinaus hätte er auch den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung, § 224 StGB, erfüllt, wenn er die Körperverletzung mittels eines „gefährlichen Werkzeugs“ begangen hätte. Dazu müsste die Faust ein Werkzeug sein. Unter „Werkzeug“ versteht man aber nach allgemeinem Sprachgebrauch einen beweglichen Gegenstand, den ein Mensch verwendet, nicht jedoch einen Teil dieses Menschen. Demnach spricht die grammatische Auslegung dagegen, die Faust als Werkzeug anzusehen. Vertritt man darüber hinaus die Ansicht, die Faust werde selbst bei extensivster Auslegung des Wortes „Werkzeug“ nicht mehr erfasst, so bleibt wegen des strafrechtlichen Analogieverbotes kein Raum mehr für die Anwendung anderer Auslegungsmethoden. Demnach hätte T nur eine einfache, aber keine Gefährliche Körperverletzung begangen.

bb) Historische Auslegung (Entstehungsgeschichte)

72 Die historische Auslegung der Norm legt den Gesetzgebungsprozess zugrunde. Nach der dogmengeschichtlichen Auslegung werden dabei übergeordnete Gedanken von Vorläufer-Normen und andere Normtexte berücksichtigt und Entwicklungslinien der bisherigen Regelungen nachgezeichnet. Die Grenze markiert dabei das Inkrafttreten der anzuwendenden Norm. "Neue" Normen dürfen ebenso wenig berücksichtigt werden, wie die spätere Anwendungspraxis durch die Normadressaten.

Eine besondere Rolle kommt der grammatikalischen Auslegung im Strafrecht zu. Hier ist es verfassungsrechtlich (vgl. Art. 103 Abs. 2 GG) unzulässig, den Anwendungsbereich einer Norm über ihren eigentlichen Wortsinn zu Lasten des Täters auszudehnen (Verbot strafbegründender und strafschärfender Analogie – kurz, aber ungenau: Analogieverbot). Gleiches gilt, wenn der Gesetzgeber durch eine enumerative Aufzählung zu erkennen gegeben hat, dass er eine Ausdehnung des Anwendungsbereichs auf ähnliche, nicht genannte Fälle nicht zulässt (enumeratio ergo limitatio).

Beispiel: T schlägt den O mit der Faust in das Gesicht. Dies stellt eine einfache Körperverletzung, § 223 StGB, dar. Darüber hinaus hätte er auch den Tatbestand der Gefährlichen Körperverletzung, § 224 StGB, erfüllt, wenn er die Körperverletzung mittels eines „gefährlichen Werkzeugs“ begangen hätte. Dazu müsste die Faust ein Werkzeug sein. Unter „Werkzeug“ versteht man aber nach allgemeinem Sprachgebrauch einen beweglichen Gegenstand, den ein Mensch verwendet, nicht jedoch einen Teil dieses Menschen. Demnach spricht die grammatische Auslegung dagegen, die Faust als Werkzeug anzusehen. Vertritt man darüber hinaus die Ansicht, die Faust werde selbst bei extensivster Auslegung des Wortes „Werkzeug“ nicht mehr erfasst, so bleibt wegen des strafrechtlichen Analogieverbotes kein Raum mehr für die Anwendung anderer Auslegungsmethoden. Demnach hätte T nur eine einfache, aber keine Gefährliche Körperverletzung begangen.

[...]

Nach der dogmengeschichtlichen Auslegung werden bei der Sinnfestsetzung übergeordnete Gedanken von Vorläufernormen und andere Normtexte berücksichtigt und Entwicklungslinien der bisherigen Regelungen nachgezeichnet. Die Grenze markiert dabei das Inkrafttreten der anzuwendenden Norm. „Neue“ Normen dürfen ebenso wenig berücksichtigt werden, wie die spätere Anwendungspraxis durch die Normadressaten.

Anmerkungen

Der Text wurde so aus Wikipedia entnommen und nur geringfügig modifiziert. Bemerkenswert: das Komma beim Vergleich im letzten Satz findet sich sowohl in WP als auch in Jam.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[4.] Jam/Fragment 079 18
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:01:16 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 18-20
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): -, Zeilen: -
74 Für das Bundesverfassungsgericht kommt der historischen Auslegung eine „besondere“ Bedeutung bei der Auslegung der Kompetenztitel des Grundgesetzes zu. Bei diesen soll auch die Staatspraxis berücksichtigt werden, indem z.B. auf weiter zurückliegende Ereignisse als die unmittelbare Entstehungsgeschichte der Norm zurückgegriffen wird. Für das Bundesverfassungsgericht kommt der historischen Auslegung eine „besondere“ Bedeutung bei der Auslegung der Kompetenztitel des Grundgesetzes zu. Bei diesen soll auch die Staatspraxis berücksichtigt werden.
Anmerkungen

Leicht ergänzt aus WP übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh, Graf Isolan

[5.] Jam/Fragment 081 02
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:11:49 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 2-18
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
R möchte im Wald umherreiten. Das wird ihm durch die zuständige Behörde aufgrund einer ordnungsgemäßen Ermächtigungsgrundlage untersagt. Ist er in seinem Grundrecht aus Art.2 Abs.1 GG verletzt?

Der Normtext lautet: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […]." Das Umherreiten im Wald betrifft nicht den Kern der Persönlichkeit, R wäre demnach nicht in seinem Grundrecht verletzt. Das Bundesverfassungsgericht hat aber anders entschieden. Der Verfassungsgeber wollte dem Grundrecht ursprünglich den Wortlaut geben „Jeder kann tun und lassen, was er will […]“, wählte dann aber die sprachlich elegantere Formulierung des Art. 2 Abs. 1 GG. Inhaltlich wollte er aber dadurch nichts anderes aussagen. Also schützt das Grundrecht nicht den Kern der Persönlichkeit, sondern die Allgemeine Handlungsfreiheit, die immer eingreift, sofern kein spezielleres Grundrecht einschlägig ist. Also schützt das Grundrecht auch das Reiten im Wald. R war in seiner Grundrechtsausübung zwar beeinträchtigt, dieser Eingriff war aber verfassungsrechtlich gerechtfertigt, da es für das Verbot eine gesetzliche und verfassungsgemäße Grundlage im nordrhein-westfälischen Landschaftsschutzgesetz gab.

Beispiel: Reiter R möchte im Wald umherreiten. Das wird ihm untersagt. Ist er in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG verletzt? Der Normtext lautet: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […].“ Nach dem Wortlaut könnte man vertreten, nur der Kern der Persönlichkeit sei geschützt („Persönlichkeitskerntheorie“). Das Umherreiten im Wald betrifft nicht den Kern der Persönlichkeit, R wäre demnach nicht in seinem Grundrecht verletzt. Das Bundesverfassungsgericht hat aber anders entschieden. Der Verfassungsgeber wollte dem Grundrecht ursprünglich den Wortlaut geben „Jeder kann tun und lassen, was er will […]“, wählte dann aber die sprachlich elegantere Formulierung des Art. 2 Abs. 1 GG. Inhaltlich wollte er aber dadurch nichts anderes aussagen. Also schützt das Grundrecht nicht den Kern der Persönlichkeit, sondern die Allgemeine Handlungsfreiheit, die immer eingreift, sofern kein spezielleres Grundrecht einschlägig ist. Also schützt das Grundrecht auch das Reiten im Wald. R war in seiner Grundrechtsausübung zwar beeinträchtigt, dieser Eingriff war aber verfassungsrechtlich gerechtfertigt, da es für das Verbot eine gesetzliche und verfassungsgemäße Grundlage im nordrhein-westfälischen Landschaftsschutzgesetz gab.
Anmerkungen

Große Textpassagen wurden unwesentlich verändert übernommen, ohne einen Hinweis auf die Herkunft anzugeben.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[6.] Jam/Fragment 082 31
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 20:29:14 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jam, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 82, Zeilen: 31-34
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
dd) Teleologische Auslegung (Sinn und Zweck)

82 Schließlich ist die Norm nach ihrem Sinn und Zweck auszulegen. Dies erfordert, den Sinn des Gesetzes danach festzusetzen, welches Ziel (griechisch τέλoς) mit der Norm erreicht werden soll.26


26 Ausführlich Schwacke, Juristische Methodik, S. 99 ff.

Teleologische Auslegung

Die teleologische Auslegung wird heutzutage häufig als das Kernstück der Auslegungsmethoden angesehen, die im Zweifel den Ausschlag geben. Sie erfordert, den Sinn des Gesetzes danach festzusetzen, was für ein Ziel (griechisch τέλoς) mit der Norm erreicht werden soll (also Sinn und Zweck).

Anmerkungen

Hier sind vom Original ausnahmsweise nur Rudimente sichtbar. Im Anbetracht des folgenden (und früherer) Fragmente aus derselben Quelle ist die ungekennzeichnete Herkunft aus einer Fremdquelle aber klar.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh, Hindemith (Plagkat: kW)

[7.] Jam/Fragment 083 08
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 15:23:47 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 8-13
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
84 Der BGH geht davon aus, dass kein Gesetz in seinem Anwendungsbereich auf die vom Gesetzgeber ins Auge gefassten Fälle begrenzt ist.

Gesundheitszeugnisse - BGHSt 10, 157 (159 f.)

„...denn es ist nicht toter Buchstabe, sondern lebendig sich entwickelnder Geist, der mit den Lebensverhältnissen fortschreiten und ihnen sinnvoll angepasst weitergelten will, solange dies nicht die Form sprengt, in die er gegossen ist.“

Der Bundesgerichtshof geht davon aus, dass kein Gesetz in seinem Anwendungsbereich auf die vom Gesetzgeber ins Auge gefassten Fälle begrenzt ist, „denn es ist nicht toter Buchstabe, sondern lebendig sich entwickelnder Geist, der mit den Lebensverhältnissen fortschreiten und ihnen sinnvoll angepasst weitergelten will, solange dies nicht die Form sprengt, in die er gegossen ist“ (BGHSt 10, 157, 159 f.).
Anmerkungen

Absatz wurde so ohne jeglichen Hinweis auf die Herkunft komplett übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[8.] Jam/Fragment 084 30
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-12 15:21:36 Qadosh
Fragment, Gesichtet, Jam, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 084, Zeilen: 30
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetquelle), Zeilen: -
In der Normenhierarchie bildet das Grundgesetz unter den nationalen Rechtsnormen die höchste Rechtsquelle. Das Bundesverfassungsgericht muss daher ein Gesetz für nichtig erklären, wenn es nicht im Einklang mit der Verfassung ausgelegt werden kann. Denn die Rangordnung im Recht verbietet es, dass niederrangige Normen mit der Werteordnung des Grundgesetzes kollidieren Das deutsche Grundgesetz bildet national die höchste Rechtsquelle. Die Grundrechte etablieren elementare Institutionen einer rechtsstaatlichen Demokratie, wie die Meinungs- oder die Pressefreiheit in Art. 5 Abs. 1 GG. Die Rangordnung im Recht verbietet es aber, dass niederrangige Normen, etwa das Bürgerliche Gesetzbuch, mit der Werteordnung des höherrangigen Grundgesetzes kollidieren.
Anmerkungen

Genaue WP-Version müsste noch bestimmt werden.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[9.] Jam/Fragment 086 05
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 23:00:34 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 5-11
Quelle: Wikipedia_Auslegung_(Recht)_2010
Seite(n): -, Zeilen: -
Ein klassisches Anwendungsfeld einer so verstandenen verfassungskonformen Auslegung sind Schmerzensgeldprozesse gegen die Boulevard-Presse und ihre Paparazzi Hier sind die Rechte fotografierter Kinder von prominenten Eltern aus Art. 2 Abs. 1 und 1 Abs. 1 GG (Allgemeines Persönlichkeitsrecht) sowie aus Art. 6 Abs. 1 GG (Schutz von Ehe und Familie) abzuwägen gegen die individuelle Garantie der Pressefreiheit eines Zeitschriftenverlages aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG; die Schadensersatznorm des BGB, hier der Begriff des „sonstigen Rechts“ in § 823 Abs. 1 BGB ist „in systematischer Konformität“ mit dem Grundgesetz auszulegen. So sind z. B. in Schmerzensgeldprozessen gegen die Boulevard-Presse und ihre Paparazzi die Rechte fotografierter Kinder von prominenten Eltern aus Art. 1 I, 2 I GG (allgemeines Persönlichkeitsrecht) und aus Art. 6 I GG (Schutz von Ehe und Familie) abzuwägen gegen die individuelle Garantie der Pressefreiheit eines Zeitschriftenverlages aus Art. 5 I 2 GG; die Schadensersatznorm des BGB, hier der Begriff des „sonstigen Rechts“ in § 823 I BGB, ist also „in Konformität“ mit dem Grundgesetz auszulegen.
Anmerkungen

kein Hinweis auf irgendeine Quelle, keine Kennzeichnung als Zitat

Sichter
Graf Isolan

[10.] Jam/Fragment 086 12
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 15:26:14 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 12-19, 102-104
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: "Verfassungsrecht"
90 Allerdings haben die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und die Methodenlehre für das Verfassungsrecht auch einige besondere Auslegungskriterien entwickelt, sodass eine eigenständige Darstellung der verfassungskonformen Auslegung angebracht erscheint. Im Schrifttum stehen sich dabei verschiedene Richtungen gegenüber.34 Das Bundesverfassungsgericht hat sich keiner dieser Lehren ausdrücklich angeschlossen. Es wendet vielmehr im Grundsatz die Lehren Savignys an. Teilweise geht es darüber hinaus. So zieht es im Rahmen der verfassungsrechtlichen Auslegung sachbezogene Grundsätze funktionell- oder materiell-rechtlicher Art heran.

34 Vgl. Forsthoff, Zur Problematik der Verfassungsauslegung, einerseits und Hollerbach, AöR 85 (1960), 241ff. andererseits; sowie Schneider/Ehmke, VVdStRL 20, 1963, S. 6 ff.; Dreier/Schwegmann, Probleme der Verfassungsinterpretation; Überblick bei Böckenförde, NJW 1976, 2089 ff. und Herdegen, JZ 2004, 873 ff.

Verfassungsrecht

Die Methodenlehre hat für das Verfassungsrecht besondere Kriterien der Auslegung entwickelt. Dabei stehen sich verschiedene Richtungen gegenüber.[34] [...] Das Bundesverfassungsgericht hat sich keiner dieser Lehren ausdrücklich angeschlossen. Es wendet weitgehend die Kriterien Savignys an, ohne sich auf diesen zu beziehen. Außerdem ist es darüber hinausgegangen, [...] Schließlich hat es sachbezogene Grundsätze funktionell- oder materiellrechtlicher Art herangezogen.[37]


[34] vgl. Ernst Forsthoff, Zur Problematik der Verfassungsauslegung, Stuttgart 1961 einerseits und Alexander Hollerbach, Auflösung der rechtsstaatlichen Verfassung?, AöR 85 (1960), S. 241ff. andererseits; sowie Peter Schneider und Horst Ehmke, Prinzipien der Verfassungsinterpretation, VVdStRL 20, 1963; Dreier/Schwegmann, Probleme der Verfassungsinterpretation, 1976; Überblicke bei: Ernst-Wolfgang Böckenförde, Die Methoden der Verfassungsinterpretation, NJW 76, 2089 ff. und Matthias Herdegen, Verfassungsinterpretation als methodische Disziplin, JZ 2004, S. 873–879.

[...]

[37] BVerfGE 3, 225 (231); 28, 243 (261); 34, 165 (183) mwN.

Anmerkungen

Ohne Angabe der Herkunft wurden der Gedankengang, längere Formulierungen und eine Fußnote mit einer größeren Zahl von Quellenangaben übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[11.] Jam/Fragment 088 25
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 16:35:47 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 25-27, 28-30, 32-35
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Allgemein sorgt die europarechtskonforme Auslegung (auch: integrationsfreundliche Auslegung) für Übereinstimmung der nationalen Normen mit dem Europarecht.

96 Eine Sonderform bildet die richtlinienkonforme Auslegung. Sie ist in der besonderen Rechtsnatur der EU-Richtlinien begründet. Diese gelten grundsätzlich nicht unmittelbar, sondern müssen von den Mitgliedstaaten erst in nationales Recht umgewandelt werden (Art. 288 AEUV). Entstehen dabei Unklarheiten, sind die Gerichte verpflichtet, die umgesetzten Regelungen so zu interpretieren, dass den Zielen der EU-Richtlinie möglichst umfassend Geltung verschafft wird. Aus dem Vorrang des überstaatlichen Unionsrechts folgt damit die Verpflichtung aller Organe der Mitgliedstaaten, d.h. vor allem der Gerichte und Behörden, nationales Recht im Sinne der Vorgaben des EU- Rechts, also unionsrechtskonform auszulegen.

Aus dem Vorrang des überstaatlichen Gemeinschaftsrechts folgt die Verpflichtung aller Organe der Mitgliedstaaten, d.h. vor allem der Gerichte und Behörden, nationales Recht im Sinne der Vorgaben des EU-Rechts, also unionskonform auszulegen.

[...]

Allgemein sorgt die europarechtskonforme Auslegung (auch: integrationsfreundliche Auslegung) für Übereinstimmung der nationalen Normen mit dem Europarecht. Speziell ist dabei die richtlinienkonforme Auslegung zu nennen, die die Übereinstimmung von nationalen Normen mit dem Inhalt der (europarechtlichen) Richtlinien, auf denen sie beruhen, sichert. Die richtlinienkonforme Auslegung ist problematisch, da Richtlinien nicht unmittelbar wirken, sondern nur die Mitgliedsstaaten binden und von diesen in nationales Recht transformiert werden müssen.

Anmerkungen

Zwei eingeschobene eigenständige (?) Sätze (welche nicht in die Zeilenzählung aufgenommen wurden), aber drumherum finden sich die Formulierungen fast wortwörtlich bereits in der Wikipedia. Nichts wurde als Zitat gekennzeichnet, ein Quellenverweis unterbleibt vollständig.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[12.] Jam/Fragment 097 23
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 16:30:25 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Analogie (Recht) 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 97, Zeilen: 23-25
Quelle: Wikipedia_Analogie_(Recht)_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Oft lässt sich aus den Wertungen der Verfassung oder der Generalklauseln ableiten, dass eine Lücke planwidrig sein muss, weil sich der Gesetzgeber sonst in Widerspruch zu grundsätzlichen Wertungen gesetzt hätte. Oft lässt sich aus den Wertungen der Verfassung oder der Generalklauseln ableiten, dass eine Lücke planwidrig sein muss, weil sich der Gesetzgeber sonst in Widerspruch zu grundsätzlichen Wertungen gesetzt hätte.
Anmerkungen

Die Übernahme ist nur kurz, aber wortwörtlich und ohne Quellenverweis

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[13.] Jam/Fragment 099 03
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-19 16:30:20 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Analogie (Recht) 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 3-5
Quelle: Wikipedia_Analogie_(Recht)_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Die Interessenlage ist vergleichbar, wenn es beispielsweise aus Sicht des Betroffenen vom Zufall abhängt, ob eine einschlägige Norm vorhanden ist oder nicht. Die Interessenlage ist vergleichbar, wenn beispielsweise aus Sicht des Betroffenen vom Zufall abhängt, ob eine einschlägige Norm vorhanden ist oder nicht
Anmerkungen

Die Übernahme ist kurz, aber eindeutig. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[14.] Jam/Fragment 099 24
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:02:53 Sotho Tal Ker
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Analogie (Recht) 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 24-32
Quelle: Wikipedia_Analogie_(Recht)_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Es besteht auch die Möglichkeit, eine Regelung doppelt analog anzuwenden. Dies erfolgt, wenn eine gesetzliche Regelung wegen zwei verschiedenen Aspekten nicht unmittelbar anwendbar ist. Dies ist z.B. in einer Situation im Verwaltungsprozess nötig, bei der sich ein begehrter Verwaltungsakt vor Klageerhebung der Verpflichtungsklage z.B. wegen Zeitablaufs erledigt hat. § 113 Abs.1 Satz 4 VwGO wird in dieser Situation doppelt analog herangezogen. § 113 Abs.1 Satz 4 VwGO ist grundsätzlich nur auf die Anfechtungsklage anwendbar, wenn der Verwaltungsakt sich nach Klagerhebung erledigt hat. Im beschriebenen Fall liegt aber eine Verpflichtungsklage und eine Erledigung vor Klageerhebung vor und erfordern so die doppelte Analogie. Auch die Möglichkeit, eine Regelung doppelt analog zu nehmen, besteht. Dies erfolgt, wenn eine gesetzliche Regelungen wegen zwei verschiedenen Aspekten nicht unmittelbar anwendbar ist. Dies ist z. B. in einer Situation im Verwaltungsprozess nötig, bei der sich ein begehrter Verwaltungsakt vor Klageerhebung der Verpflichtungsklage z. B. wegen Zeitablaufs erledigt hat. § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO wird in dieser Situation doppelt analog herangezogen. § 113 Abs.1 Satz 4 VwGO ist grundsätzlich nur auf die Anfechtungsklage anwendbar, wenn der Verwaltungsakt sich nach Klagerhebung erledigt hat. Im beschriebenen Fall liegt aber eine Verpflichtungsklage und eine Erledigung vor Klageerhebung vor und erfordert so die doppelte Analogie.
Anmerkungen

Minimale Änderungen, ein Quellenverweis fehlt: bemerkenswert ist die Fehleridentität beim fehlenden Genitiv nach "wegen" (korrekt wäre: "wegen zweier verschiedener Aspekte")

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[15.] Jam/Fragment 101 04
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:03:30 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Analogieverbot 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 4-9
Quelle: Wikipedia_Analogieverbot_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Ein aktuelles Analogieproblem im Strafrecht ergibt sich aus § 238 Abs. 1 Nr. 5 StGB, 122 der mit den Worten „eine andere vergleichbare Handlung vornimmt“ auf die Umschreibung konkreten tatbestandsmäßigen Handelns verzichtet und damit offen zur Analogie zu den Nummern 1 bis 4 einlädt (sog. Stalking). Im strafrechtlichen Schrifttum wird überwiegend davon ausgegangen, dass dies die Grenze des Bestimmtheitsgebotes und des Analogieverbotes überschreitet.[59]

[59] Vgl. nur Lackner/Kühl, StGB, § 238 Rn. 5; Neubacher, ZStW 118, 855 (870): Gazeas KJ 2006, 247 (266); Vander, KritV 2006, 81 (89); Mitsch, NJW 2007,1237 (1239).

Aktuell

In der strafrechtlichen Fachliteratur wird überwiegend davon ausgegangen, dass der neue § 238 Abs. 1 Nr. 5 StGB, der mit den Worten „eine andere vergleichbare Handlung vornimmt“ auf die Umschreibung konkreten tatbestandsmäßigen Handelns verzichtet und damit offen zur Analogie zu Nrn. 1 bis 4 einlädt (Nachstellen vulgo Stalking), die Grenze des Bestimmtheitsgebotes und des Analogieverbotes überschreitet.[3]


[3]. vgl. nur Lackner/Kühl, StGB, § 238 Rn. 5; Neubacher ZStW 118, 855, 870; Gazeas KJ 06, 247, 266; Vander, KritV 2006, 81, 89; Mitsch NJW 2007, 1237, 1239.

Anmerkungen

abgesehen von einer kleinen Umstellung identisch, keine Quellenangabe

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[16.] Jam/Fragment 105 23
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 20:26:57 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jam, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Reductio ad absurdum 2011

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 23-25
Quelle: Wikipedia_Reductio_ad_absurdum_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Auch die sog. reductio ad absurdum ist eine Schlussfigur in der Logik. Hier widerlegen Sie eine Aussage, indem Sie zeigen, dass aus ihr ein logischer Widerspruch oder ein Widerspruch zu einer bereits anerkannten These folgt. Die Reductio ad absurdum [...] ist eine Schlussfigur und Beweistechnik in der Logik. Bei der Reductio ad absurdum wird eine Aussage widerlegt, indem gezeigt wird, dass aus ihr ein logischer Widerspruch oder ein Widerspruch zu einer bereits anerkannten These folgt.
Anmerkungen

Gekürzt und leicht angepasst aus der Wikipedia übernommen, die als Quelle nicht genannt wird. Obwohl die Übernahme kurz ist, ist sie doch eindeutig. - Schließe mich an, das ist aber zu kurz und zu trivial, um als Plagiat gewertet zu werden. (KayH)

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith, KayH

[17.] Jam/Fragment 141 30
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 23:07:51 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Permalink 2012

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 30-33
Quelle: Wikipedia_Permalink_2012
Seite(n): 1, Zeilen: -
Der Inhalt hinter einer normalen URL kann dann variieren oder die URL selbst kann vom Webmaster verändert werden, sodass darüber abrufbare Inhalte nicht mehr oder nur unter einer anderen Adresse verfügbar sind. Verweise auf diese URL werden dann zu „toten Links“ oder zeigen auf andere Inhalte. Im Gegensatz zu Permalinks kann der Inhalt hinter einer normalen URL variieren, oder die URL selbst kann vom Webmaster verändert werden, so dass darüber abrufbare Inhalte nicht mehr oder nur unter einer anderen Adresse verfügbar sind. Verweise auf diese URL werden dann zu toten Links oder zeigen auf andere Inhalte.
Anmerkungen

Leicht umgeschrieben aus der Wikipedia übernommen -- ohne Quellenverweis.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[18.] Jam/Fragment 152 05
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-18 22:56:02 KayH
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Murphys Gesetz 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: 5-9
Quelle: Wikipedia_Murphys_Gesetz_2011
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
Dies folgt aus „Murphys Gesetz“, eine auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über das menschliche Versagen bzw. über die Fehlerquellen in komplexen Systemen macht. Murphys Gesetz heißt: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ Murphys Gesetz (engl. Murphy’s Law) ist eine auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy, jr. zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über das menschliche Versagen bzw. über die Fehlerquellen in komplexen Systemen macht. [...]

Murphys Gesetz heißt in der bekannten Form: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ [...]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe für diese kurze Übernahme

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[19.] Jam/Fragment 174 14
Zuletzt bearbeitet: 2012-08-03 21:09:47 Guckar
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Mindmap 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 174, Zeilen: 14-19
Quelle: Wikipedia_Mindmap_2011
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
Eine Mind-Map (englisch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt grundsätzlich eine kognitive Technik, die man z.B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen. Eine Mind-Map (englisch: mind map; auch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt eine besonders von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z.B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen.
Anmerkungen

Ohne Quellenverweis

Sichter
(Hindemith), Qadosh

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