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121 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Jam/Fragment 126 04 - Diskussion
Bearbeitet: 16. January 2014, 16:47 Schumann
Erstellt: 15. June 2012, 20:04 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 4-18
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 23-24, Zeilen: S. 23, 6-10.27-30 - S. 24, 1-6
Wird aber die amtliche Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts oder eines obersten Bundesgerichts zitiert, ergibt sich aus dem Namen der amtlichen Entscheidungssammlung (BVerfGE, BGHZ, BGHSt, BVerwGE BAGE, BSGE, BFHE) bereits der Name des Gerichts. Bei anderen Fundstellen muss der Name des Gerichts zusätzlich genannt werden. Er ist in der üblichen Weise abzukürzen. Nach Möglichkeit sollte die amtliche Sammlung zitiert werden.12 Dazu sind die Abkürzung der Entscheidungssammlung und die Nummer des Bandes anzugeben.


20 Soweit Entscheidungen (noch) nicht in der amtlichen Sammlung abgedruckt worden sind, können sie auch aus Zeitschriften zitiert werden. Bei Zitaten aus Zeitschriften folgt dem Namen des Gerichts ohne Komma der Name der Zeitschrift und deren Erscheinungsjahr.

21 Sodann folgt sowohl bei Zitaten aus Zeitschriften als auch aus amtlichen Sammlungen die Angabe der Anfangsseite der Entscheidung und die Angabe der genauen Seitenbezeichnung der wiedergegebenen Äußerung in runden Klammern, jeweils ohne „S“ für Seite.


12 Erichsen, in: ders. (Hrsg.), Jura Extra, S. 146 (152); Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 309.

[Seite 23]

Wird also die amtliche Entscheidungssammlung des Bundesverfassungsgerichts oder eines obersten Bundesgerichts zitiert, ergibt sich aus dem Namen der amtlichen Entscheidungssammlung (BVerfGE, BGHZ, BGHSt, BVerwGE, BAGE, BSGE, BFHE) bereits der Name des Gerichts159. Bei anderen Fundstellen muss der Name des Gerichts zusätzlich genannt werden. Er ist in der üblichen Weise abzukürzen160. [...]

Nach Möglichkeit sollte die amtliche Sammlung zitiert werden166. Dazu ist die Abkürzung der Entscheidungssammlung und die Nummer des Bandes anzugeben167. Soweit Entscheidungen (noch) nicht in der amtlichen Sammlung abgedruckt worden sind, werden sie aus Zeitschriften oder sonstigen Entscheidungssammlungen zitiert. Bei Zitaten aus Zeitschriften


166 Erichsen, Hinweise für die Übungen im Öffentlichen Recht, in: ders., Jura Extra, S. 146 (152); Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 309; Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 65; Wagner, JuS 1995, L 73 (L 75); Dietrich, Jura 1998, 142 (151); Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961); Schwerdtfeger, Öffentliches Recht, Rn. 845, der überdies zu Recht darauf hinweist, dass Fundstellen aus Ausbildungszeitschriften wie der JuS häufig kein ausreichender Beleg für Entscheidungen sind, weil bzw. soweit diese Entscheidungen nicht im Original abdrucken, sondern nur über sie berichten.

[Seite 24]

folgt dem Namen des Gerichts nach einem Komma der Name der Zeitschrift und deren Erscheinungsjahr168.

In beiden Fällen – Entscheidungssammlung und Zeitschrift – wird der Nachweis durch die Angabe der Anfangsseite der Entscheidung nach einem Komma hinter Band- bzw. Jahreszahl und Angabe der genauen Seitenbezeichnung der wiedergegebenen Äußerung in runden Klammern erbracht169, jeweils ohne „S.“ für Seite170.

Anmerkungen

Nichts ist als Zitat gekennzeichnet, ein Quellenverweis fehlt vollständig.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[2.] Jam/Fragment 110 02 - Diskussion
Bearbeitet: 16. January 2014, 16:46 Schumann
Erstellt: 16. June 2012, 21:11 (SleepyHollow02)
Dinn 2008, Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 02-10
Quelle: Dinn 2008
Seite(n): 15, Zeilen: 12-21
Wenden wir uns wieder unserem Beispielsfall zu, so würde eine Prüfung der Angemessenheit so aussehen: Die Maßnahme aus dem ersten Fail ist die Errichtung neuer Reitwege sowie das Aufstellen von Reitverbotsschildern. Das Ziel ist nach wie vor der Schutz der Wanderer in diesem Wald. Damit ist das Ziel, die Gesundheit der Wanderer nicht zu verschlechtern. Die Maßnahme hat natürlich auch Nachteile: Die Reiter können nicht mehr kreuz und quer reiten, gerade wie es ihnen beliebt. Der Nachteil ist hier also eine Einschränkung der Handlungsfreiheit. Stellt man beide nun gegenüber und gewichtet Vor- und Nachteil, so ist bereits deutlich erkennbar, dass der Vorteil weitaus größer ist. Die Maßnahme wäre somit angemessen. Wenden wir uns nun unserem Beispielsfall zu, unserem Wald, so würde eine Prüfung der Verhältnismäßigkeit i. e. S. so aussehen:

Die Maßnahme aus dem 1. Fall ist die Errichtung neuer Reitwege, sowie dem Aufstellen von Reitverbotsschildern. Das Ziel ist nach wie vor der Schutz der Wanderer in diesem Wald. Damit ist das Ziel die Gesundheit der Wanderer nicht zu verschlechtern.

Die Maßnahme hat natürlich auch Nachteile, die Reiter können nicht mehr kreuz und quer reiten, gerade wie es ihnen beliebt. Der Nachteil ist hier als [sic!] eine Einschränkung der Handlungsfreiheit.

Stellt man beide nun gegenüber und gewichtet Vor- und Nachteil, so ist bereits deutlich erkennbar, dass der Vorteil weitaus größer ist. Die Maßnahme wäre somit verhältnismäßig i. e. S..

Anmerkungen

fast 1:1

Sichter
Agrippina1

[3.] Jam/Fragment 134 29 - Diskussion
Bearbeitet: 26. June 2013, 06:39 SleepyHollow02
Erstellt: 15. June 2012, 10:18 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 134, Zeilen: 29-33
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 7, Zeilen: 2-8
53 Loseblattwerke haben in der Regel keine Auflage. Sie sind deshalb mit dem Zusatz „Loseblattsammlung“ statt „Aufl.“ und ihrem „Stand“ statt der Jahreszahl zu zitieren. Dabei kommt es für das Literaturverzeichnis auf den Stand der letzten Lieferung des Gesamtwerks an.18 Er wird in den Werken regelmäßig als Kombination aus Monat und Jahr angegeben. Wahlweise - aber im Literaturverzeichnis einheitlich - kann man [den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001).]

18 Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 307.

Loseblattwerke haben in der Regel keine Auflage. Sie sind deshalb mit dem Zusatz „Loseblattsammlung“ statt „Aufl.“ und ihrem „Stand“ statt der Jahreszahl zu zitieren52. Dabei kommt es für das Literaturverzeichnis53 auf den Stand der letzten Lieferung des Gesamtwerks an54. Er wird in den Werken regelmäßig als Kombination aus Monat und Jahr angegeben. Wahlweise – aber im Literaturverzeichnis einheitlich – kann man den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben55, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001).

52 [...]

53 Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 307; Dietrich, Jura 1998, 142 (146).

54 [...]

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme unter Verzicht der Kennzeichnung als Zitat und der Nennung der Quelle. Der ursprüngliche Fußnotenapparat wird ausgedünnt übernommen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[4.] Jam/Fragment 084 14 - Diskussion
Bearbeitet: 14. August 2012, 22:06 Fret
Erstellt: 25. June 2012, 17:29 (SleepyHollow02)
Bamberger Roth 2012, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 14-20
Quelle: Bamberger Roth 2012
Seite(n): § 123 Rn 1, Zeilen: online
Die Vorschrift dient dem Schutz der rechtsgeschäftlichen Entschließungsfreiheit.29 Sie beruht auf dem Gedanken, dass eine Willenserklärung nur dann als Ausdruck rechtsgeschäftlicher Selbstbestimmung angesehen werden kann, wenn diese frei von Täuschung erfolgt ist. Deshalb soll der durch Täuschung zu einer bestimmten Willensbildung Veranlasste seine Erklärung die auf einer solchen Willensbildung beruht, durch Anfechtung rückgängig machen können. [...]30

29 BGHZ51, 141 (147). 30 BGHZ 25, 217 (223 f.).

Die Vorschrift dient dem Schutz der rechtsgeschäftlichen Entschließungsfreiheit (BGH BeckRS 2011, 25937; BGHZ 51, 141, 147); sie beruht auf dem Gedanken, dass eine Willenserklärung (§ 133 Rn 4 ff) nur dann als Ausdruck rechtsgeschäftlicher Selbstbestimmung angesehen werden kann, wenn die Willensbildung des Erklärenden frei von Täuschung oder Drohung erfolgt ist (BGH BeckRS 2011, 25937; Palandt/Ellenberger Rn 1). Deshalb soll der durch Täuschung oder Drohung zu einer bestimmten Willensbildung Veranlasste seine Erklärung, die auf einer solchen - nicht selbstbestimmten - Willensbildung beruht, durch Anfechtung rückgängig machen können (BGH BeckRS 2011, 25937).
Anmerkungen

Genaue Fundstelle siehe: Beck'scher Online-Kommentar BGB. Es ist nicht auszuschließen, dass den Verfassern eine andere Fassung vorgelegen hat. Der Textursprung ist jedoch schwerlich zweifelhaft.

Sichter
fret

[5.] Jam/Fragment 140 23 - Diskussion
Bearbeitet: 14. August 2012, 21:51 WiseWoman
Erstellt: 23. June 2012, 21:32 (Fret)
Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 23-24
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 145, Zeilen: 23-25
Es gibt Webseiten, bei denen die Gefahr besonders groß ist, dass der Inhalt nicht dauerhaft zur Verfügung gestellt wird. Dies betrifft v.a. Fundstellen grauer Literatur, aber auch Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. 483 cc) Schließlich gibt es Webseiten, bei denen die Gefahr besonders groß ist, dass der Inhalt der Webseite nicht dauerhaft zur Verfügung gestellt wird.658 Vor allem die Fundstellen von grauer Literatur, die noch nicht veröffentlicht oder nur im Social Science Research Network (SSRN)659 veröffentlicht wurde, ist genau anzugeben.

658 S. Das Internet in ein schlechtes Archiv, Forschung und Lehre 1/2004, S. 32.

659 Hierzu oben Rn. 236.

Anmerkungen

Kein Verweis auf Möllers 2010.

Sichter
(fret), WiseWoman

[6.] Jam/Fragment 075 29 - Diskussion
Bearbeitet: 14. August 2012, 21:45 Fret
Erstellt: 23. June 2012, 11:39 (Fret)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwacke 2011, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 29-32
Quelle: Schwacke 2011
Seite(n): 89, Zeilen: 24-28
Die Gesetzesauslegung beginnt beim Wortlaut der Norm.14 Sie müssen den Wortsinn auslegen, d.h. vom Wortlaut ausgehend Inhalt und Bedeutung der Regelung bestimmen. Dies erfolgt nach den Regeln der Grammatik und des allgemeinen Sprachgebrauchs sowie der „technisch-juristischen Redeweise“.15

14 BGHSt 3, 262.

15 Ausführlich Schwacke, Juristische Methodik, S. 89 ff.

„Alle Auslegung fängt beim Worte an“ (BGHSt 3, 259, 262). Auslegung nach dem Wortsinn heißt, vom Wortlaut ausgehend Inhalt und Bedeutung von Normen und Normbegriffen zu bestimmen, und zwar nach den Regeln der Grammatik (grammatische Auslegung) und des allgemeinen Sprachgebrauchs sowie der „technisch-juristischen Redeweise“ (Enneccerus/Nipperdey).
Anmerkungen

Die Verfasser unterschlagen Enneccerus/Nipperdey als Autoren des gekennzeichneten wörtlichen Zitats, das bei Schwacke ausgewiesen ist. Zumindest dem flüchtigen Leser ergibt sich der Eindruck, das Zitat stamme von Schwacke; allerdings ergeben dann "[a]usführlich" und "ff." keinen rechten Sinn. Die Übernahme setzt sich auf der nächsten Seite fort.

Sichter
PlagProf:-)

[7.] Jam/Fragment 106 19 - Diskussion
Bearbeitet: 14. August 2012, 21:44 Fret
Erstellt: 22. June 2012, 19:39 (SleepyHollow02)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwacke 2011

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 19-25
Quelle: Schwacke 2011
Seite(n): 143, 144, Zeilen: 46-47, 1-6
Zu beachten ist insoweit auch das „Prinzip der praktischen Konkordanz“.67 Dieses dient dem Grundsatz der Einheit der Verfassung. Danach sollen insbesondere bei Grundrechtskollisionen die Grenzen zwischen den einschlägigen Verfassungsnormen derart austariert werden, dass sie die Entscheidung des Falls im Ergebnis auch mittragen.68 Sollte dies nicht erreicht werden können, „ist unter Berücksichtigung der falltypischen Gestaltung und der Umstände des Einzelfalls zu entscheiden, welches Interesse zurückzutreten hat.“69

67 Hierzu Hesse, Grundzüge des Verfassungsrechts, Rn. 317 ff.

68 Schwacke, Juristische Methodik, S. 144.

69 BVerfGE 35, 202 (225).

Beachtung findet nach wie vor das "Prinzip der praktischen Konkordanz" (Hesse, Grundzüge des Verfassungsrechts, 20. Aufl. 1999, Rn. 317 ff.) das dem Grundsatz der Einheit der Verfassung dient. Danach sollen u.a. bei Grundrechtskollisionen die Grenzen zwischen den einschlägigen Verfassungsnormen so austariert werden, dass sie die Entscheidung des Falls im Ergebnis auch mittragen. Sollte das nicht möglich sein, "ist unter Berücksichtigung der falltypischen Gestaltung und der Umstände des Einzelfalls zu entscheiden, welches Interesse zurückzutreten hat" (BVerfGE 35, 202, 225).
Anmerkungen

Die Kennezeichnung macht nicht deutlich, dass hier der gesamte Passus - inklusive Auswahl des Primärzitats aus der Quelle stammen.

Sichter
fret

[8.] Jam/Fragment 077 03 - Diskussion
Bearbeitet: 14. August 2012, 21:43 Fret
Erstellt: 22. June 2012, 16:22 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwacke 2011, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 2-18
Quelle: Schwacke 2011
Seite(n): 31, 32, Zeilen: 40-45, 1-4
Die wichtigsten Legaldefinitionen sollten Sie kennen:

§ 90 BGB: Sache
§ 99 Abs. 1 BGB: Früchte
§ 121 BGB: unverzüglich
§ 276 Abs. 2 BGB: fahrlässig
§ 932 Abs. 2 BGB: guter Glaube
§ 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB: Amtsträger
§ 12 Abs. 1 StGB: Verbrechen
§ 12 Abs. 2 StGB: Vergehen
§ 25 StGB: Täter
§ 32 Abs. 2 StGB: Notwehr
§ 36 Abs. 2 VwVfG: einzelne Nebenbestimmungen
§ 162 VwGO: Kosten
§ 39 StVO: Verkehrszeichen
Art. 115 a Abs. 1 GG: Verteidigungsfall
Art. 116 Abs. 1 GG: Deutscher
Art. 121 GG: Mehrheit der Mitglieder des Bundestages

Weitere Beispiele für Erläuterungen von Tatbestandselementen:

§ 90 BGB (Sache); § 121 BGB (unverzüglich); § 276 Abs. 2 BGB (fahrlässig); § 932 Abs. 2 BGB (guter Glaube) [...]
§ 11 Abs.1 Nr. 2 StGB (Amtsträger); § 25 StGB (Täter); § 32 Abs. 2 StGB (Notwehr).
§ 36 Abs. 2 VwVfG (einzelne Nebenbestimmungen; § 39 StVO (Verkehrszeichen). Art. 115a Abs. 1 GG (Verteidigungsfall); Art 121 GG (Mehrheit der Mitglieder des Bundestags).

Beispiele für Begrifsserklärungen auf der Rechtsfolgeseite:
§ 12 Abs. 1 StGB (Verbrechen); § 12 Abs. 2 StGB (Vergehen); § 162 VwGO (Kosten).

Anmerkungen

Bei Schwacke stehen die Beispiele unter zwei sinnvollen Überschriften (Tatbestandselemente; Rechtsfolgenseite); in Jam ist "wichtigste Legaldefinitionen" eine sachlich unangemessene Überschreibung der anschließend nicht differenzierten Kategorien. Weiter unten auf der Seite findet sich ein Verweis auf "Schwacke, Juristische Methodik, S. 91.", ein Verweis auf S. 31f ist nicht zu finden.

Sichter
fret

[9.] Jam/Fragment 135 22 - Diskussion
Bearbeitet: 14. August 2012, 21:42 WiseWoman
Erstellt: 20. June 2012, 23:13 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 22-27
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 143, Zeilen: 11-14, 15-16
Auch Beiträge aus nichtjuristischen Werken, z.B. Zeitungen und Zeitschriften (Süddeutsche Zeitung, FAZ, Der Spiegel, Die Zeit, The Economist etc.) dürfen zitiert werden, wenn sie rechtlich relevante Sachverhalte betreffen. Wir raten hier jedoch zum sparsamen Umgang. Dazu sind sowohl die genaue Ausgabe, das Datum der Veröffentlichung sowie die Seitenzahl anzugeben. Soweit der Artikel einen Titel und Autor enthält, sind auch diese zu nennen. 473 bb) Auch Beiträge aus nichtjuristischen Werken, z.B. überregionalen Zeitungen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, DIE ZEIT etc., dürfen mit Datum und Seitenzahl zitiert werden, wenn sie rechtlich relevante Sachverhalte betreffen, [...] Dabei sind das Datum und die genaue Seitenzahl und, soweit die Nachricht einen Titel und einen Autor enthält, auch diese zu nennen.
Anmerkungen

Nicht als Zitat gekennzeichnet; ohne Quellenverweis.

Sichter
(Graf Isolan), WiseWoman

[10.] Jam/Fragment 116 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:13 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 22:26 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 1-3
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 9, Zeilen: 2-5
[Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, sollten Sie die] Zitierweise in Klammern setzen und durch ein „zitiert:“ oder „zit.:“ einleiten. Ausreichend ist, die Zitierweise dort anzugeben, wo sie von der Aufnahme im Literaturverzeichnis abweicht. Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, schlage ich vor, die Zitierweise in Klammern zu setzen und durch ein „zitiert:“ einzuleiten66. Ausreichend ist, die Zitierweise dort anzugeben, wo sie von der Aufnahme im Literaturverzeichnis abweicht67.

66 [...]

67 [...]

Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[11.] Jam/Fragment 115 32 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:12 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 22:30 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 32-33
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 9, Zeilen: 1-3
16 Am Ende eines Eintrags sollten Sie anzeigen, wie das Werk in den Fußnoten zitiert wird. Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, sollten Sie die [Zitierweise in Klammern setzen und durch ein „zitiert:“ oder „zit.:“ einleiten.] Zum Schluss der Aufnahme eines Titels sollte angezeigt werden, wie das Werk in den Fußnoten zitiert wird65. Da dies nicht mehr zum eigentlichen Literaturnachweis gehört, schlage ich vor, die Zitierweise in Klammern zu setzen und durch ein „zitiert:“ einzuleiten66.

65 [...]

66 [...]

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[12.] Jam/Fragment 115 24 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:12 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 22:36 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 24-27
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 6, Zeilen: 17-21
Zitieren Sie mehrere Bände desselben Werks und desselben Autors, so nennen Sie diese in nur einem Eintrag, in dem die Bände hintereinander aufgeführt und durch Semikolon voneinander getrennt werden. Weichen die Autoren oder die Haupttitel dagegen voneinander ab, sind die Werke gesondert aufzunehmen. Werden mehrere Bände desselben Werks und desselben Autors zitiert, erfolgt nur ein Nachweis, in dem die Bände hintereinander aufgeführt und durch Semikola (;) voneinander getrennt werden47. Weichen die Autoren oder die Haupttitel dagegen voneinander ab, sind die Werke gesondert aufzunehmen48.

47 [...]

48 [...]

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[13.] Jam/Fragment 112 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:12 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 19:13 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 1-20
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 5, Zeilen: 9-28
I. Optische Gestaltung

5 Bei der optischen Gestaltung stehen Ihnen verschiedene Alternativen offen. Sie können eine Tabellenstruktur für das Literaturverzeichnis wählen. In die erste Spalte schreiben Sie dann die Autoren, die übrigen Angaben in die zweite Spalte. Sie können auch alle Angaben (Titel, Auflage, Erscheinungsort usw.) jeweils in eine neue Zeile schreiben. Dies fördert die Übersichtlichkeit, ist allerdings auch äußerst platzintensiv. Insgesamt hat die Tabellenstruktur den Vorteil, dass Sie Tabellenfunktionen nutzen können, die z.B. MS Word bereitstellt. Hierzu zählen etwa die alphabetische Sortierung oder das Setzen gleichmäßiger Abstände nach jedem Nachweis. Eine Tabelle hat dagegen den Nachteil, dass sie grundsätzlich relativ viel Platz in Anspruch nimmt. Sie sollten sie aus diesem Grunde nicht für umfangreiche Arbeiten, z.B. Dissertationen, verwenden. Hier sollten Sie besser auf die zweite Alternative zurückgreifen und die Nachweise schlicht hintereinander wegschreiben. Jeder Nachweis sollte dann mit einer neuen Zeile anfangen. Sie können ergänzend kleine automatische Abstände einfügen, um mehrzeilige Nachweise von anderen abzusetzen. Darüber hinaus können Sie jeweils die zweite und folgende Zeile eines Nachweises einziehen (sog. hängender Einzug). Wenn Sie jeweils den Autor noch hervorheben wollen, können Sie nach seinem Namen jeweils eine neue Zeile mit hängendem Einzug beginnen. Das Literaturverzeichnis gewinnt schließlich noch weiter an Übersichtlichkeit, wenn Sie Vor- und Nachnamen der Autoren durch Kursivsetzung herausstellen.

II. Optische Gestaltung des Literaturverzeichnisses

Hinsichtlich der optischen Gestaltung gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann das Literaturverzeichnis als Tabelle aufzeichnen, wobei die Autoren in die erste Spalte, die restlichen Angaben in die zweite Spalte geschrieben werden32. Übersichtlich, aber sehr platzintensiv ist es, alle Angaben (Titel, Auflage, Erscheinungsort usw.) jeweils in eine neue Zeile zu schreiben33. Ich halte dies nicht für erforderlich. Die Tabellenstruktur hat den Vorteil, dass man Tabellenfunktionen benutzen kann, die etwa MS Word anbietet, z.B. die alphabetische Sortierung34 oder das Setzen gleichmäßiger Abstände nach jedem Nachweis35. Der Nachteil einer Tabelle ist, dass sie relativ viel Platz beansprucht. Daher ist sie für längere Ausarbeitungen wie etwa Dissertationen mit einem entsprechend umfangreichen Literaturverzeichnis nicht zu empfehlen. Hier sollten die Nachweise hintereinander weggeschrieben werden, wobei jeder mit einer neuen Zeile beginnt36. Um mehrzeilige Nachweise von anderen abzusetzen, können kleine automatische Abstände eingefügt werden37; zusätzlich kann man jeweils die zweite und folgende Zeilen eines Nachweises einziehen (sog. hängender Einzug)38. Will man den Autor hervorheben, kann man nach seinem Namen eine neue Zeile mit hängendem Einzug beginnen. So habe ich das im Literaturverzeichnis dieser Abhandlung gestaltet39.

Das Literaturverzeichnis gewinnt auch dadurch an Übersicht, dass man den Autorennamen hervorhebt. Geschmackssache ist, ob man nur den Nachnamen oder auch den Vornamen hervorhebt. Dies kann durch Fetten, Unterstreichen, KAPITÄLCHEN oder Kursivsetzen geschehen, wobei sich Letzteres weitgehend durchgesetzt hat; [...]

Anmerkungen

Jeder einzelne Satz wird inhaltlich übernommen. Die wesentlichen Formulierungen werden beibehalten. Einzig die Syntax der Sätze wird verändert. Rechtfertigt das den Verzicht auf eine Quellenangabe?

Später wird nicht mehr soviel "Sorgfalt" angewandt; dann werden die Textblöcke eins zu eins übernommen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[14.] Jam/Fragment 109 20 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:11 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 21:37 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, WissMit 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 20-27
Quelle: WissMit 2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
d) Angemessenheit

Schließlich mündet die Prüfung in der Beurteilung der Angemessenheit des Mittels im Hinblick auf den erstrebten Zweck, was auch „Verhältnismäßigkeit im engeren Sinne“ genannt wird. Um angemessen zu sein, darf das eingesetzte Mittel nicht außer Verhältnis zu dem bezweckten Erfolg stehen. Im Regelfall spielt sich hier der Schwerpunkt der Verhältnismäßigkeitsprüfung ab. Besonders wichtig ist es hier, konkret am Fall zu argumentieren und die Umstände des Einzelfalls hinreichend in der Argumentation zu berücksichtigen.

3. Angemessenheit

Schließlich mündet die Prüfung in der Beurteilung der Beurteilung der Angemessenheit des Mittels im Hinblick auf den erstrebten Zweck. Das eingesetzte Mittel darf nicht außer Verhältnis zu dem bezweckten Erfolg stehen. Besonders wichtig ist auch hier, konkret am Fall zu argumentieren und die Umstände des Einzelfalls hinreichend in der Argumentation zu berücksichtigen.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe übernommen und etwas ausgebaut.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[15.] Jam/Fragment 109 11 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:11 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 21:07 (SleepyHollow02)
Dinn 2008, Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 11-19
Quelle: Dinn 2008
Seite(n): 12, Zeilen: 27ff
Kommen wir zurück zu unserem Beispiel aus dem Wald: Ziel ist es nach wie vor, die Reiter von den Wanderern zu trennen. Um dieses Ziel zu erreichen, könnte man
  • spezielle Reitwege anlegen und das Reiten nur noch auf diesen gekennzeichneten Wegen gestatten, oder
  • das Reiten im Wald generell verbieten.

Dieses Beispiel zeigt ein Ziel und zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Für die Prüfung der Erforderlichkeit werden nun beide Mittel verglichen. Es zeigt sich deutlich, dass das komplette Reitverbot nicht erforderlich ist, weil ein milderes Mittel (die neuen Reitwege) das Ziel ebenso gut erreichen kann.

Kommen wir nun zurück zu unserem Beispiel aus dem Wald:

Ziel ist es nach wie vor die Reiter von den Wanderern zu trennen. Um dieses Ziel zu erreichen könnte man • spezielle Reitwege anlegen und das Reiten nur noch auf diesen gekennzeichneten Wegen gestatten, oder • das Reiten im Wald generell verbieten Dieses Beispiel zeigt ein Ziel und 2 unterschiedliche Möglichkeiten. Für die Prüfung der Erforderlichkeit werden nun beide Mittel verglichen. Es zeigt sich ganz deutlich, dass das komplette Reitverbot nicht erforderlich ist, weil ein milderes Mittel ( die neuen Reitwege ) das Ziel ebenso gut erreichen kann.

Anmerkungen

Abgesehen von marginalen Korrekturen wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[16.] Jam/Fragment 109 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:11 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 21:32 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, WissMit 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 1-3
Quelle: WissMit 2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
[Man spricht insofern auch von einem "Interventionsminimum", das die öffentliche Hand als Maßstab] berücksichtigen soll, Ziel ist es, der öffentlichen Gewalt die Pflicht aufzuerlegen, bei der Wahl des Mittels behutsam und bedacht vorzugehen und den Betroffenen nicht über das notwendige Maß hinaus zu belasten. (Man spricht insofern auch von einem Interventionsminimum, dass [sic!] die öffentliche Hand als Maßstab) berücksichtigen soll. Ziel ist es, der öffentlichen Gewalt die Pflicht aufzuerlegen, bei der Wahl des Mittels behutsam und bedacht vorzugehen und den Betroffenen nicht über das notwendige Maß hinaus zu belasten.
Anmerkungen

Fortsetzung von Seite 108.

Sichter
(SleepyHollow02), Agrippina1

[17.] Jam/Fragment 108 33 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:10 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 21:30 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, WissMit 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 33-37
Quelle: WissMit 2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
c) Erforderlichkeit

Ferner muss das gewählte Mittel auch erforderlich sein, den konkreten Zweck zu erreichen. Erforderlich ist ein Mittel dann, wenn es von mehreren gleich geeigneten Mitteln den Betroffenen und die Allgemeinheit am wenigsten belastet. Man spricht insofern auch von einem „Interventionsminimum“, das die öffentliche Hand als Maßstab [berücksichtigen soll]

2. Erforderlichkeit

Ferner muss das gewählte Mittel auch erforderlich sein, den konkreten Zweck zu erreichen. Erforderlich ist das Mittel dann, wenn es von mehreren gleich geeigneten Mittel [sic!] den Betroffenen und die Allgemeinheit am wenigsten belastet. Man spricht insofern auch von einem Interventionsminimum, dass [sic!] die öffentliche Hand als Maßstab berücksichtigen soll.

Anmerkungen

geht auf s.109 weiter. Der Grammatik- und der orthographische Fehler der Vorlage wurden korrigiert, die Quelle aber nicht angegeben.

Sichter
(SleepyHollow02), Agrippina1

[18.] Jam/Fragment 174 14 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:09 Guckar
Erstellt: 17. June 2012, 15:20 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Mindmap 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 174, Zeilen: 14-19
Quelle: Wikipedia_Mindmap_2011
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
Eine Mind-Map (englisch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt grundsätzlich eine kognitive Technik, die man z.B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen. Eine Mind-Map (englisch: mind map; auch: Gedanken[land]karte, Gedächtnis[land]karte) beschreibt eine besonders von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die man z.B. zum Erschließen und visuellen Darstellen eines Themengebietes, zum Planen oder für Mitschriften nutzen kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen.
Anmerkungen

Ohne Quellenverweis

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[19.] Jam/Fragment 127 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:09 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 19:40 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 1
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 24, Zeilen: 18-19
[Um das Nachprüfen eines Nachweises] zu erleichtern, bietet es sich an, auch diese zu nennen. Um das Nachprüfen eines Nachweises zu erleichtern, bietet es sich an, auch diese zu nennen.
Anmerkungen

Abschluss des Fragments von der vorangegangenen Seite.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[20.] Jam/Fragment 125 16 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:09 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 00:08 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 16-25
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 3, Zeilen: 3-12
16 Juristische Haus-, Seminar- und Doktorarbeiten haben zudem einen wissenschaftlichen Anspruch. Die Quellen für diese wissenschaftliche Arbeit sollten deshalb ebenfalls wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Boulevardpresse und Publikumszeitschriften wie z.B. „Sport BILD“, „Playboy“ oder „Bunte“ gehören grundsätzlich nicht dazu. Der Übergang ist allerdings fließend. Insbesondere bei Seminararbeiten oder Dissertationen zu aktuellen Themen kann es angezeigt sein, aus seriösen Publikumszeitschriften zu zitieren.10 Bei der Auswahl der Belege müssen Sie darauf achten, dass Leitentscheidungen der Rechtsprechung und sog. Primärliteratur verwendet werden. Auf Sekundärliteratur, die die Ergebnisse anderer lediglich übernommen hat und wiedergibt, kann dagegen häufig verzichtet werden.11

10 Hierzu unten Rn. 56.

11 Schwerdtfeger, Öffentliches Recht, Rn. 845.

Die eingangs genannten juristischen Arbeiten sollen wissenschaftliche sein. Quellen für diese wissenschaftliche Arbeit sollten deshalb ebenfalls wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Publikumszeitschriften wie z.B. „Brigitte“, „Men’s Health“ oder „Hör zu“ gehören nicht dazu. Der Übergang ist allerdings fließend. Insbesondere bei Seminararbeiten oder Dissertationen zu aktuellen Themen kann es angezeigt sein, aus Publikumszeitschriften wie „Der Spiegel“, „Die Zeit“, „Focus“ oder „Stern“ zu zitieren17.

Bei der Auswahl der Belege ist darauf zu achten, dass Leitentscheidungen der Rechtsprechung und sog. Primärliteratur verwendet werden18. Auf Sekundärliteratur, die die Ergebnisse anderer lediglich übernommen hat und wiedergibt, kann dagegen in der Regel verzichtet werden19.


17 Theisen, Wissenschaftliches Arbeiten, S. 141.

18 Dietrich, Jura 1998, 142 (148).

19 Ebenso Schwerdtfeger, Öffentliches Recht, Rn. 845. [...]

Anmerkungen

Keinerlei Kennzeichnung als Zitat trotz wörtlicher Übereinstimmung. Als Camouflage wurden die Zeitschriftentitel ausgetauscht.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[21.] Jam/Fragment 125 06 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:09 Guckar
Erstellt: 14. June 2012, 23:55 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 6-9
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 2, Zeilen: 23-27
15 Der Nachweis, dass man den Gedanken eines anderen übernommen hat, dient dem Leser dazu, prüfen zu können, ob der Bearbeiter den anderen richtig zitiert. Ein solcher Nachweis hat nur einen Sinn, wenn die angegebene Fundstelle auch recherchiert werden kann. Sie muss also in irgendeiner Form für den Leser beziehbar sein.9

9 Zur Wichtigkeit des Merkmals der Öffentlichkeit vgl. unten Rn. 64.

Der Nachweis, dass man den Gedanken eines anderen übernommen hat, dient dem Leser dazu, prüfen zu können, ob der Bearbeiter den anderen richtig zitiert. Ein solcher Nachweis hat nur einen Sinn, wenn die angegebene Fundstelle auch recherchiert werden kann. Sie muss also in irgendeiner Form – wenn auch wegen geringer Auflage in gewissem Maße beschränkt – veröffentlicht worden sein15.

15 Theisen, Wissenschaftliches Arbeiten, S. 140.

Anmerkungen

trotz wörtlicher Übereinstimmung ohne jede Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[22.] Jam/Fragment 122 02 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:09 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 20:58 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 1-6
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 24-29
3 Sie können sich nun eine Definition mit den bereits thematisierten Techniken selbst erarbeiten oder bei Ihrer Suche nach der richtigen Definition auf einen Definitionsvorschlag oder ein Auslegungsargument eines anderen zurückgreifen. Dann müssen Sie aber zwingend kenntlich machen, dass es sich nicht um einen eigenen Vorschlag handelt. Dies erfolgt durch das Zitat. Das Zitat hat hier also die Funktion der Quellenangabe. Nicht kenntlich zu machen ist dagegen der Rückgriff auf den Sachverhalt. Welchen Weg man auf der Suche nach einer Definition auch beschreitet, greift man auf einen Definitionsvorschlag oder ein Auslegungsargument eines anderen zurück – sei es, um sie zu übernehmen, sei es, diese zu widerlegen –, muss man kenntlich machen, dass es sich nicht um einen eigenen Vorschlag handelt2. Dies erfolgt durch das Zitat. Das Zitat hat also die Funktion der Quellenangabe3. Nicht kenntlich zu machen ist dagegen der Rückgriff auf den Sachverhalt4.

2 [...]

3 [...]

4 [...]

Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend, nicht als Zitat gekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[23.] Jam/Fragment 121 26 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:09 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 23:15 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 26-32
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 6-12
Die Subsumtion gliedert sich in die Gedankenschritte (1) Obersatz, (2) Definition, (3) Subsumtion und (4) Ergebnis. Während die Schritte (1), (3) und (4) immer an die konkrete Fallkonstellation anknüpfen, ist die Definition vom Fall unabhängig. Sie bildet den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung eines juristischen Gutachtens liegt deshalb in der genauen Fassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs. Diese Subsumtion gliedert sich bekanntlich in die Gedankenschritte (1) Obersatz (auch Hypothese genannt), (2) Definition, (3) Untersatz (auch Subsumtion genannt) und (4) Ergebnis. Während die Schritte (1), (3) und (4) bei jedem Fall anders sind, weil sie sich auf dessen konkrete Situation beziehen, ist die Definition vom Fall unabhängig; sie bildet den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung einer Fallbearbeitung liegt deshalb in der genauen Fassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs.
Anmerkungen

Nichts ist als Zitat gekennzeichnet, eine Quellenangabe fehlt.

Das ist übrigens das zweite Mal, das diese Passage in Jam "verarbeitet" wurde; das erste Mal findet sich hier: Jam/Fragment_056_05.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[24.] Jam/Fragment 190 24 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:08 Guckar
Erstellt: 14. June 2012, 16:21 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, Runkehl Siever 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 24-28
Quelle: Runkehl Siever 2001
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 27-28; 14: 1-5
Und was ist zu tun, wenn man selbst Texte ins Netz einspeist, die für andere sinnvoll nutzbar sein sollen? Die Anforderungen des Einzelnen an eine Netz-Publikation sind dabei ganz unterschiedlich: Der Erste möchte eine konventionelle Textdatei im Internet verfügbar machen, ein Zweiter will durch eingebaute Links auf ebenfalls im Netz befindliche Texte Bezug nehmen und ein Dritter möchte Videodateien in seine Publikation einbinden. Und was ist zu tun, wenn man selbst Texte ins Netz einspeist, die für andere sinnvoll nutzbar sein sollen? [...] Die Anforderungen des Einzelnen an eine Netz-Publikation sind dabei ganz unterschiedlich: Der Erste möchte eine konventionelle Textdatei im Internet verfügbar machen, ein Zweiter will durch eingebaute Links auf ebenfalls im Netz befindliche Texte Bezug nehmen und ein Dritter setzt sich zum Ziel, eine Hyperfiction zu verfassen.
Anmerkungen

Die Quelle wird 5 Seiten weiter oben zum letzten Mal genannt.

Nur das Ende ist abgeändert, ansonsten copy-paste.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[25.] Jam/Fragment 187 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:08 Guckar
Erstellt: 14. June 2012, 21:03 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Walter 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 1-5
Quelle: Walter_2006
Seite(n): 2, Zeilen: 16-19
Ein wesentlicher Anreiz des Publizierens im Internet in Konkurrenz zu den Printmedien ist schließlich die unmittelbare Veröffentlichung. So muss beispielsweise nicht monatelang gewartet werden, bis etwa eine Doktorarbeit endlich in schriftlicher und gebundener Form vorliegt, sondern sie kann nach wenigen Minuten und einigen Mausklicks online stehen. Ein wesentlicher Vorteil des Publizierens im Internet in Konkurrenz zu den Printmedien ist dabei sicher die unmittelbare Veröffentlichung [FN 2]. So muss beispielsweise nicht monatelang gewartet werden, bis etwa eine Doktorarbeit endlich in schriftlicher und gebundener Form vorliegt, sondern sie kann nach wenigen Minuten und einigen Mausklicks online stehen.
Anmerkungen

Eine kurze Passage fast wörtlich übernommen, kein Quellenverweis

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[26.] Jam/Fragment 185 22 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:08 Guckar
Erstellt: 14. June 2012, 18:06 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Runkehl Siever 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 22-29
Quelle: Runkehl Siever 2001
Seite(n): 24, Zeilen: 2-7, 13-15
Der Zugriff auf Online-Informationen kann

1. schnell,

2. ortsunabhängig und

3. zeitunabhängig

erfolgen. Ferner erlaubt die Multimedialität des Internets neben der Präsentation von Text auch die interaktive Einbindung von Bildern, Tönen und Filmen.

Auch auf der Kostenseite schließen sich weitere Vorteile an: Viele Universitäten sind über die jeweils zuständigen Rechenzentren an das Internet angeschlossen und stellen [den Wissenschaftlern entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung.]

Der Zugriff auf Informationen kann damit

1. schnell,

2. ortsunabhängig und

3. zeitunabhängig

erfolgen. Ferner erlaubt die Multimedialität dieses Mediums neben der Präsentation von Text auch hier die interaktive Einbindung von Bildern, Tönen und Filmen: [...]

Auch auf der Kostenseite schließen sich weitere Vorteile an: Viele Universitäten sind über die jeweils zuständigen Rechenzentren an das Internet angeschlossen und stellen den Wissenschaftlern entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung.

Anmerkungen

Auf die Quelle wird zum letzten Mal am Ende des vorherigen Kapitels verwiesen, ohne erkennbaren Bezug zu diesem Kapitel.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[27.] Jam/Fragment 145 06 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:08 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 23:49 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 6-19
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 145, Zeilen: -
97 Sie können in der Regel über Ihren Universitätszugang inzwischen auf zahlreiche Datenbanken im Internet zurückgreifen. Wer beispielsweise Zugang zu Beck-Online hat, kann hierüber die NJW auch online abrufen.30 In diesem Fall müssen Sie nicht offenlegen, dass Sie die NJW „nur“ elektronisch eingesehen haben. Es reicht aus, dass Sie unmittelbar die Seite angeben, auf die Sie verweisen wollen. Für den Leser ist dann zwar nicht ersichtlich, dass Sie die gedruckte Version der NJW nicht nachgeschlagen haben. Dies ist aber unschädlich, da die Datenbank die jeweilige Druckseite exakt ausweist. Sie dürfen deshalb unmittelbar die NJW-Seite zitieren. Vergleichbares gilt für andere Datenbanken wie Juris etc.

98 Zum Teil finden sich Leseproben von Verlagen auch online im pdf-Format, bei GoogleBooks oder als Originalveröffentlichungen auf Homepages der Autoren. Weil die Seiten eingescannt wurden und deshalb mit dem Original übereinstimmen, brauchen Sie auch hier die Webseite nicht anzugeben. Das gilt auch dann, wenn eine ganze Doktorarbeit in pdf-Format vollständig im Internet bereitgestellt wird.31


30 Ausführlich zu Beck-online 5 4 Rn, 4 ff.

31 Vgl. bspw. Miami, unten in $ 10 Rn. 9 ff.

[...] So können inzwischen zahlreiche Datenbanken über das Internet abgerufen werden.650 Wer beispielsweise Zugang zu Beck-Online hat, kann die Neue Juristische Wochenschrift Online über die Datenbank des Beck-Verlages abrufen. In diesem Fall müssen sie nicht kundtun, dass Sie die NJW „nur“ elektronisch abgerufen haben; es reicht vielmehr aus, dass sie unmittelbar die Seite angeben. Für den Leser ist dann nicht ersichtlich, dass Sie die gedruckte Version der NJW-Seite nicht nachgeschlagen haben. Das ist aber unschädlich, da die Datenbank die jeweilige Seite der gedruckten Version exakt ausweist. Sie dürfen deshalb unmittelbar die NJW-Seite zitieren. Vergleichbares gilt für LEXIS und Westlaw bei der Suche von US-amerikanischen Entscheidungen oder Literatur.

Zum Teil finden sich Leseproben von Verlagen im pdf-Format. [...] Weil die Seiten eingescannt wurden und deshalb dem Original entsprechen, brauchen Sie wiederum die Web-Seite nicht anzugeben.653 Das gilt auch, wenn eine ganz Doktorarbeit in pdf-Format vollständig in das Netz gestellt wird.654


650 S. oben Rn. 186 ff.

653 [...]

654 Beispiel: Bremer, Strafbare Internet-Inhalte in internationaler Hinsicht, 2001, abrufbar unter www.karstenbremer.de (Abruf v. 4. 1. 2008).

Anmerkungen

Nicht ist als Zitat gekennzeichnet, keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1, KayH

[28.] Jam/Fragment 137 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 09:37 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 137, Zeilen: 1-2
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 2, Zeilen: 11-12
[Internetseiten können jederzeit verändert werden oder auch ganz] verschwinden. Der Inhalt, auf den man sich bezieht, kann also z.T. nicht mehr auffindbar sein. Internetseiten können jederzeit verändert werden oder auch ganz verschwinden. Der Inhalt, auf den man sich bezieht, kann also z.T. nicht mehr auffindbar sein.
Anmerkungen

Fortsetzung von: Jam/Fragment_136_36, Quellenangabe fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[29.] Jam/Fragment 136 36 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 09:31 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 36-40
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 2, Zeilen: 7-11
61 Eine zweite und mit der Qualitätskontrolle zusammenhängende Schwierigkeit liegt bei der Überprüfbarkeit. Manchmal sind weder Autoren noch verwendete Quellen ersichtlich. Man weiß also vielleicht nicht, wer einen Text verfasst hat und auf welche Texte dieser sich dabei bezieht. Und schließlich ist die Flüchtigkeit des Webmediums zu berücksichtigen. Internetseiten können jederzeit verändert werden oder auch ganz [verschwinden.] Eine zweite und mit der Qualitätskontrolle zusammenhängende Schwierigkeit liegt b) bei der Überprüfbarkeit. Meist sind weder Autoren oder Autorinnen noch verwendete Quellen ersichtlich. Man weiss also oft nicht, wer einen Text verfasst hat und auf welche Texte dieser sich dabei bezieht. Und schliesslich ist c) die Flüchtigkeit des Webmediums zu berücksichtigen. Internetseiten können jederzeit verändert werden oder auch ganz verschwinden.
Anmerkungen

ohne Quellenangabe. Die Rechtschreibung der Schweizer Quelle (kein ß) wird deutschen Gepflogenheiten angepasst.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[30.] Jam/Fragment 136 20 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 09:27 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 20-27
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1: letzte Zeile, 2: 1-7
60 Wichtig ist aber vor allem ein bewusster Umgang, der die Vorteile, aber auch die Nachteile des Internets als Quelle wissenschaftlicher Arbeiten berücksichtigt. Die Vorteile des Internets liegen sicherlich in seiner Schnelligkeit und in seiner Fülle. Erste Informationen finden sich im Netz immer mit wenigen Klicks. Zudem finden sich durchaus fundierte wissenschaftliche Seiten, die für eine Arbeit sehr nützlich sein können. Die Nachteile des Internets liegen zum Einen bei der Qualitätskontrolle. Oft ist es schwierig, die wissenschaftliche Qualität einer Seite zu beurteilen. Beim Internet fehlt die Qualitätsgarantie viel mehr als bei gedruckter Fachliteratur. Wichtig ist vor allem ein bewusster Umgang,

[Seite 2]

der die Vorteile, aber auch die Nachteile des Internets als Quelle wissenschaftlicher Arbeiten berücksichtigt. Die Vorteile des Internets liegen sicherlich in seiner Schnelligkeit und in seiner Fülle. Erste Informationen finden sich im Webmedium immer mit wenigen Klicks. Zudem finden sich durchaus fundierte wissenschaftliche Seiten, die für eine Arbeit sehr nützlich sein können.

Die Nachteile des Internets liegen a) bei der Qualitätskontrolle. Oft ist es schwierig, die wissenschaftliche Qualität einer Seite zu beurteilen. Beim Internet fehlt die Qualitätsgarantie noch viel mehr als bei gedruckter Fachliteratur.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[31.] Jam/Fragment 136 04 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 00:10 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 4-13
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 1, Zeilen: 28-37
Wie soll man mit dieser Fülle an Informationen, die sich mit einem Klick ergeben, umgehen?

1. Allgemeines

59 Zuerst ist es wichtig, zu wissen, dass für wissenschaftliche Texte hauptsächlich Fachliteratur verwendet wird. Ein Großteil dieser wichtigen Texte findet sich nach wie vor in gedruckter Form in den Bibliotheken. Es kann Ihnen daher nach wie vor passieren, dass Professoren eine Arbeit, die hauptsächlich auf nichtwissenschaftlichen Internet-Texten basiert, nicht akzeptieren. Dies gilt allerdings nicht für Fachliteratur oder Gerichtsentscheidungen, die (auch) über das Internet zugänglich sind. Sie können das Internet also selbstverständlich als Quelle für wissenschaftliche Arbeiten benutzen

Wie soll man mit dieser Fülle an Informationen, die sich mit

einem Klick ergeben, umgehen?

Zuerst ist es wichtig, zu wissen, dass für wissenschaftliche Texte hauptsächlich Fachliteratur verwendet wird. Ein Grossteil dieser [...] wichtigen Texte findet sich nach wie vor in gedruckter Form in den Bibliotheken. Grundsätzlich gilt, dass Arbeiten, die hauptsächlich auf Internet-Texten basieren [...] nicht akzeptiert werden. Eine Ausnahme bilden wissenschaftliche Artikel, die über das Internet zugänglich sind.

Das heisst aber nicht, dass das Internet nicht als Quelle für wissenschaftliche Arbeiten benutzt werden darf.

Anmerkungen

Am Ende etws umgeschrieben -- ohne Quellenverweis

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[32.] Jam/Fragment 136 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 00:05 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 1-2
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 1, Zeilen: 27-28
[Wer sein Ar-]beitsthema in eine Suchmaschine wie Google eingibt, findet meist eine kaum zu bewältigende Anzahl von Beiträgen. Wer sein Arbeitsthema in Google eingibt, findet meist eine kaum zu bewältigende Anzahl von Beiträgen.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[33.] Jam/Fragment 135 33 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 23:44 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 33-35
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 1, Zeilen: 25-28
Bei der Literaturrecherche für eine wissenschaftliche juristische Arbeit ist das Internet ein wichtiges Instrument geworden. Die Bibliothekskataloge sind online abrufbar. Daneben finden sich im Internet zu fast allen Themen unzählige Einträge. Wer sein Ar-[beitsthema in eine Suchmaschine wie Google eingibt, findet meist eine kaum zu bewältigende Anzahl von Beiträgen.] Bei der Literaturrecherche für eine wissenschaftliche Arbeit ist das Internet ein wichtiges Instrument geworden. Die Bibliothekskataloge sind online abrufbar. Daneben finden sich im Internet zu fast allen Themen unzählige Einträge. Wer sein Arbeitsthema in Google eingibt, findet meist eine kaum zu bewältigende Anzahl von Beiträgen.
Anmerkungen

Ohne Quellenangabe mit leichten Anpassungen übernommen

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[34.] Jam/Fragment 132 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:06 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 17:38 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1-2
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 18, Zeilen: 14-16
[Die einzelnen Angaben] innerhalb eines Nachweises werden durch Kommata voneinander getrennt, mehrere Nachweise durch ein Semikolon. Die einzelnen Angaben eines Nachweises (also Name, konkrete Fundstelle) werden durch Kommata (,) voneinander getrennt, mehrere Nachweise durch Semikola (;)126.

126 Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (960).

Anmerkungen

Schließt das Fragment der vorangegangenen Seite ab.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[35.] Jam/Fragment 133 28 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:04 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 10:54 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 28-35
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 11, Zeilen: 7-15
7. Das Zitieren von Kommentaren

Im Literaturverzeichnis bereitet die Aufnahme von Kommentaren erfahrungsgemäß einige Schwierigkeiten. Der Grund liegt darin, dass einige Kommentare kaum unter dem Namen ihres Herausgebers, sondern besser unter ihrem Titel bekannt sind (z.B. „Alternativ-Kommentar zum GG“; „Münchener Kommentar zum BGB“). Andere werden traditionell nach ihrem Begründer zitiert (z.B. „Palandt“), oder zu früheren Herausgebern sind neue hinzugetreten (z.B: „Maunz/Dürig“). Es existiert keine verbindliche Regel, wie diese zu zitieren sind.

3. Besonderheiten bei Aufnahme von Kommentaren

Kommentare werden im Grundsatz wie Handbücher in das Literaturverzeichnis aufgenommen. Es besteht jedoch die Schwierigkeit, dass einzelne Kommentare kaum unter dem Namen ihres Herausgebers, sondern jedenfalls besser unter ihrem Titel bekannt sind (Bsp.: Bonner Kommentar zum Grundgesetz; Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Systematischer Kommentar zum Strafgesetzbuch). Andere werden nach ihrem Begründer zitiert (Bsp.: Palandt), oder zu früheren (bereits verstorbenen) Bearbeitern sind neue hinzugetreten (Bsp.: Maunz/Dürig). Eine verbindliche Regel, wie diese zu zitieren sind, gibt es nicht.

Anmerkungen

Gekürzt und leicht überarbeitet, aber das Original bleibt (bis hin zu einzelnen Beispielen) unverkennbar. Eine Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[36.] Jam/Fragment 133 22 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:04 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 13:33 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 22-25
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 19, Zeilen: 14-18
Handelt es sich um eine Festschrift, Festgabe oder Gedächtnisschrift, wird nicht deren Herausgeber und der Titel aufgenommen, sondern die Schriften abgekürzt („FS“, „FG“ oder „GS“) und der Nachname des Geehrten angefügt. Abschließend folgt die Anfangsseite des Beitrags (mit „S.“) und in Klammern die konkret zitierte Stelle.

Beispiel

37 Holznagel/Schumacher/Behle, in: FS Henle, S. 97 (100).

Handelt es sich um eine Festschrift, Festgabe oder Gedächtnisschrift, wird nicht deren Titel aufgezeichnet, sondern die jeweilige Abkürzung der genannten Schriften („FS“133, „FG“ oder „GS“) und der Nachname des Geehrten, wahlweise (aber einheitlich) mit der oder ohne die Präposition „für“134. Abschließend folgt die Seitenzahl mit „S.“. Ich finde es dabei schöner, wenn nicht nur die konkrete Seite, auf die Bezug genommen wird, sondern auch die erste Seite des zitierten Beitrags genannt wird135, wobei erstere letzterer in runden Klammern folgt.

133 Die Abkürzung „FS“ entspricht wiederum dem Vorschlag von Kirchner/Butz; man sollte sich daran halten und keine eigenen Abkürzungen erfinden (etwa „Fs.“ oder gar „Festschr.“).

134 Vgl. Fn. 2 in Abb. 12.

135 Ebenso Hopt, Jura 1992, 225 (231); Dietrich, Jura 1998, 142 (150).

Anmerkungen

Zunächst wieder wörtliche Übereinstimmung. Der abschließende Vorschlag der Vorlage wird zu einer konkreten Anweisung "eingedampft", der dann das Beispiel folgt. Kein Hinweis auf die Quelle.

In der Quelle ist - z.B. anhand von Fußnoten - mehr Mühe erkennbar, dem Lesenden auch einsichtig zu machen, warum gewisse Vorgehensweisen (hier: Abkürzungen) gewählt wurden, als in der untersuchten Arbeit.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[37.] Jam/Fragment 133 12 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:04 Guckar
Erstellt: 15. June 2012, 12:01 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: 12-15, 16-18
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 19, Zeilen: 7-12
In den Fußnoten wird - unabhängig davon, ob Sie einen Beitrag aus einem Handbuch oder sonstigen Sammelwerk eigenständig oder das Handbuch bzw. Sammelwerk als solches in das Literaturverzeichnis aufgenommen haben - immer der Verfasser des konkreten Beitrags aufgeführt. Nach dem Namen des Autors benennen Sie das Sammelwerk, in dem der Beitrag abgedruckt ist. Hierzu führen Sie in der Regel den Nachnamen des Herausgebers ohne Zusatz „Hrsg.“ und den (Kurz-)Titel des Handbuchs bzw. Sammelwerks an, verbunden mit „in:“. Unabhängig davon, ob ein Beitrag in einem Handbuch oder sonstigen Sammelwerk eigenständig oder das Handbuch bzw. Sammelwerk nur als solches in das Literaturverzeichnis aufgenommen worden ist, wird in den Fußnoten immer der Verfasser des Beitrags aufgeführt130. Als Stichwort erscheint jedoch nicht der Titel des Beitrags, sondern der Nachname des Herausgebers ohne Zusatz „Hrsg.“ und der (Kurz-131)Titel des Handbuchs bzw. Sammelwerks, verbunden mit „in:“.

130 Geck, JZ 1987, 870 (870); Tettinger, Juristische Arbeitstechnik, Rn. 306; Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 65; Wagner, JuS 1995, L 73 (L 75).

131 Die Abkürzung „HKWP II“ in Fn. 1 der Abb. 12 ist die vom „Handbuch der kommunalen Wissenschaft und Praxis“ (so lautet der Titel) vorgeschlagene Abkürzung, die hier verwendet werden kann. „II“ steht für „Band 2“.

Anmerkungen

Wie man es machen könnte/sollte, zeigt die ungenannte Vorlage, die wieder mal weitgehend wortwörtlich - allerdings auch bereinigt um die Quellenangaben -übernommen wurde.

Ein eigenständiger Satz mittendrin wurde in die Zeilenzählung nicht mitaufgenommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[38.] Jam/Fragment 107 05 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:03 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 21:24 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, WissMit 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 5-8
Quelle: WissMit 2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
III. Die Verhältnismäßigkeitsprüfung

Jeder kennt sie, doch vielen Studenten gelingt gerade in den ersten Semestern die saubere Prüfung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit nicht. Dabei bildet die Verhältnismäßigkeit in der Regel einen wesentlichen Schwerpunkt jeder juristischen Arbeit, sodass ein sicheres Vorgehen im Rahmen dieser Prüfung unentbehrlich ist.

Die Verhältnismäßigkeit

Jeder kennt sie, doch vielen Studenten gelingt gerade in den ersten Semestern die saubere Prüfung nicht. Dabei kann die Verhältnismäßigkeit einen wesentlichen Schwerpunkt der öffentlich-rechtlichen Klausur bilden, sodass ein sicheres Vorgehen im Rahmen dieser Prüfung von Vorteil ist.

Anmerkungen
Sichter
(SleepyHollow02), Agrippina1

[39.] Jam/Fragment 101 04 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:03 Guckar
Erstellt: 16. June 2012, 20:37 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Analogieverbot 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 4-9
Quelle: Wikipedia_Analogieverbot_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Ein aktuelles Analogieproblem im Strafrecht ergibt sich aus § 238 Abs. 1 Nr. 5 StGB, 122 der mit den Worten „eine andere vergleichbare Handlung vornimmt“ auf die Umschreibung konkreten tatbestandsmäßigen Handelns verzichtet und damit offen zur Analogie zu den Nummern 1 bis 4 einlädt (sog. Stalking). Im strafrechtlichen Schrifttum wird überwiegend davon ausgegangen, dass dies die Grenze des Bestimmtheitsgebotes und des Analogieverbotes überschreitet.[59]

[59] Vgl. nur Lackner/Kühl, StGB, § 238 Rn. 5; Neubacher, ZStW 118, 855 (870): Gazeas KJ 2006, 247 (266); Vander, KritV 2006, 81 (89); Mitsch, NJW 2007,1237 (1239).

Aktuell

In der strafrechtlichen Fachliteratur wird überwiegend davon ausgegangen, dass der neue § 238 Abs. 1 Nr. 5 StGB, der mit den Worten „eine andere vergleichbare Handlung vornimmt“ auf die Umschreibung konkreten tatbestandsmäßigen Handelns verzichtet und damit offen zur Analogie zu Nrn. 1 bis 4 einlädt (Nachstellen vulgo Stalking), die Grenze des Bestimmtheitsgebotes und des Analogieverbotes überschreitet.[3]


[3]. vgl. nur Lackner/Kühl, StGB, § 238 Rn. 5; Neubacher ZStW 118, 855, 870; Gazeas KJ 06, 247, 266; Vander, KritV 2006, 81, 89; Mitsch NJW 2007, 1237, 1239.

Anmerkungen

abgesehen von einer kleinen Umstellung identisch, keine Quellenangabe

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[40.] Jam/Fragment 099 24 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:02 Sotho Tal Ker
Erstellt: 15. June 2012, 19:01 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Analogie (Recht) 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 24-32
Quelle: Wikipedia_Analogie_(Recht)_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Es besteht auch die Möglichkeit, eine Regelung doppelt analog anzuwenden. Dies erfolgt, wenn eine gesetzliche Regelung wegen zwei verschiedenen Aspekten nicht unmittelbar anwendbar ist. Dies ist z.B. in einer Situation im Verwaltungsprozess nötig, bei der sich ein begehrter Verwaltungsakt vor Klageerhebung der Verpflichtungsklage z.B. wegen Zeitablaufs erledigt hat. § 113 Abs.1 Satz 4 VwGO wird in dieser Situation doppelt analog herangezogen. § 113 Abs.1 Satz 4 VwGO ist grundsätzlich nur auf die Anfechtungsklage anwendbar, wenn der Verwaltungsakt sich nach Klagerhebung erledigt hat. Im beschriebenen Fall liegt aber eine Verpflichtungsklage und eine Erledigung vor Klageerhebung vor und erfordern so die doppelte Analogie. Auch die Möglichkeit, eine Regelung doppelt analog zu nehmen, besteht. Dies erfolgt, wenn eine gesetzliche Regelungen wegen zwei verschiedenen Aspekten nicht unmittelbar anwendbar ist. Dies ist z. B. in einer Situation im Verwaltungsprozess nötig, bei der sich ein begehrter Verwaltungsakt vor Klageerhebung der Verpflichtungsklage z. B. wegen Zeitablaufs erledigt hat. § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO wird in dieser Situation doppelt analog herangezogen. § 113 Abs.1 Satz 4 VwGO ist grundsätzlich nur auf die Anfechtungsklage anwendbar, wenn der Verwaltungsakt sich nach Klagerhebung erledigt hat. Im beschriebenen Fall liegt aber eine Verpflichtungsklage und eine Erledigung vor Klageerhebung vor und erfordert so die doppelte Analogie.
Anmerkungen

Minimale Änderungen, ein Quellenverweis fehlt: bemerkenswert ist die Fehleridentität beim fehlenden Genitiv nach "wegen" (korrekt wäre: "wegen zweier verschiedener Aspekte")

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[41.] Jam/Fragment 079 18 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 21:01 Sotho Tal Ker
Erstellt: 16. June 2012, 22:07 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 18-20
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): -, Zeilen: -
74 Für das Bundesverfassungsgericht kommt der historischen Auslegung eine „besondere“ Bedeutung bei der Auslegung der Kompetenztitel des Grundgesetzes zu. Bei diesen soll auch die Staatspraxis berücksichtigt werden, indem z.B. auf weiter zurückliegende Ereignisse als die unmittelbare Entstehungsgeschichte der Norm zurückgegriffen wird. Für das Bundesverfassungsgericht kommt der historischen Auslegung eine „besondere“ Bedeutung bei der Auslegung der Kompetenztitel des Grundgesetzes zu. Bei diesen soll auch die Staatspraxis berücksichtigt werden.
Anmerkungen

Leicht ergänzt aus WP übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh, Graf Isolan

[42.] Jam/Fragment 075 13 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 20:57 Sotho Tal Ker
Erstellt: 15. June 2012, 07:21 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Kötter 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 75, Zeilen: 13-24
Quelle: Kötter_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Um den Gesetzeszweck zu ermitteln, bezieht sich der Senat an mehreren Stellen ganz ausdrücklich auf den Willen des Gesetzgebers und bezieht dabei auch die Gesetzesbegründungen mit ein:

Nachehelicher Unterhalt - BVerfG NJW 2011, 836 (838)

„Der Richter darf sich nicht dem vom Gesetzgeber festgelegten Sinn und Zweck des Gesetzes entziehen.“

Dieser zur Ermittlung des Gesetzeszwecks methodisch einleuchtende Rekurs auf den Willen des historischen Gesetzgebers macht deutlich, dass das Bundesverfassungsgericht heute keineswegs mehr der lange von ihm favorisierten objektiven Lehre folgt, die nach einem objektiven Regelungsgehalt des Gesetzes fragt und die Entstehungsgeschichte und die subjektive Vorstellung der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Organe nur zur Bestätigung eines Auslegungsergebnisses heranzieht.[FN 13]


[FN 13] BVerfGE 11, 126 (129f.).

Um den Gesetzeszweck zu ermitteln, bezieht sich der Senat an mehreren Stellen ganz ausdrücklich auf den Willen des Gesetzgebers („Der Richter darf sich nicht dem vom Gesetzgeber festgelegten Sinn und Zweck des Gesetzes entziehen.“) und bezieht dabei auch die Gesetzesbegründungen mit ein. Dieser zur Ermittlung des Gesetzeszwecks methodisch einleuchtende Rekurs auf den Willen des historischen Gesetzgebers macht ein weiteres Mal deutlich, dass das BVerfG heute keineswegs mehr der lange von ihm favorisierten objektiven Lehre folgt, die nach einem objektiven Regelungsgehalt des Gesetzes fragt und die Entstehungsgeschichte und die subjektive Vorstellung der am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Organe nur zur Bestätigung eines Auslegungsergebnisses heranzieht (BVerfGE 11, 126, 129f.).
Anmerkungen

Ohne Verweis auf Kötter wörtlich mit marginalen Umstellungen übernommen.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[43.] Jam/Fragment 055 32 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 20:54 Sotho Tal Ker
Erstellt: 15. June 2012, 08:44 (Strafjurist)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wittreck 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
strafjurist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 32-36
Quelle: Wittreck 2007
Seite(n): 2, Zeilen: 17-21
Wichtig ist immer, dass die Grundstruktur

■ Obersatz
■ einschlägige Norm bzw. Rechtslage und Definition
■ Subsumtion
■ Ergebnis
beibehalten wird. [Insbesondere auf die Formulierung der Obersätze zu den Hauptprüfungsabschnitten (in aller Regel „Zulässigkeit“ und „Begründetheit“ der Klage) sollte größtmögliche Sorgfalt verwandt werden.]

Wichtig ist für die Klausurbearbeitung aber, dass die Grundstruktur

Obersatz – einschlägige Norm bzw. Rechtslage – Subsumtion – Ergebnis

gewahrt wird. Insbesondere auf die Formulierung der Obersätze zu den Hauptprüfungsabschnitten sollte größtmögliche Sorgfalt verwandt werden.

Anmerkungen

Nur satztechnische Umarbeitung, keine Quellenangabe bei Jam, obwohl dies dort eine ganze Rn. ausmacht (§ 5 Rn. 12)

Sichter
(strafjurist), Agrippina1, Hindemith

[44.] Jam/Fragment 055 13 - Diskussion
Bearbeitet: 3. August 2012, 20:50 Sotho Tal Ker
Erstellt: 15. June 2012, 08:32 (Strafjurist)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wittreck 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
strafjurist, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 13-22
Quelle: Wittreck 2007
Seite(n): 2, Zeilen: 4-12
Achtung: Das Gutachten soll Lösungsalternativen für einen feststehenden Sachverhalt anbieten, also verschiedene möglicherweise anwendbare Normen aufzeigen (z.B. stellt der Rechtsanwalt dem Mandanten Gesellschaftsformen für sein Unternehmen vor) oder unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten einer Norm erläutern. Keinesfalls darf das Gutachten den Sachverhalt variieren (beliebter Fehler!), also prüfen, wie ein anderer Fall zu entscheiden wäre.

Keine Sachverhaltsvariation! Der Mandant ist mit einer BAK (Blutalkoholkonzentration) von 0,8%o erwischt worden und fragt nach seiner Strafbarkeit. Was ihm mit 0,2 oder 2,0%o blühte, interessiert ihn in diesem Augenblick herzlich wenig.

Beachten: das Gutachten soll Lösungsalternativen für einen feststehenden Sachverhalt anbieten, also verschiedene möglicherweise anwendbare Normen aufzeigen (Beispiel: Der Rechtsanwalt stellt dem Mandanten Gesellschaftsformen für sein Unternehmen vor) oder unterschiedliche Auslegungen einer Norm erläutern (Beispiel: es ist umstritten, ob Art. 93 I Nr. 1 GG auch auf Parteien anwendbar ist). Keinesfalls darf das Gutachten den Sachverhalt variieren (beliebter Fehler!), also prüfen, wie ein anderer Fall zu entscheiden wäre (Beispiel: der Mandant ist mit einer BAK von 0,7‰ erwischt worden und fragt nach seiner Strafbarkeit; wie sich diese mit einer BAK von 0,1 oder 2,0‰ darstellen würde, interessiert in diesem

Kontext nicht).

Anmerkungen

Die letzen vier Zeilen bei Jam sind in einem Kasten als Beispiel herausgehoben, gändert wurden lediglich die Promillewerte. Eine Fußnote oder eine Belegangabe gibt es bei Jam nicht.

Sichter
(strafjurist), Qadosh

[45.] Jam/Fragment 054 24 - Diskussion
Bearbeitet: 5. July 2012, 22:09 WiseWoman
Erstellt: 14. June 2012, 15:34 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wittreck 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 24-27
Quelle: Wittreck 2007
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1: 35-37; 2: 1
3. Form

An den Anfang des Gutachtens sowie jedes einzelnen Abschnittes wird ein Obersatz gestellt, der das Prüfungsprogramm umreißt (i.d.R.: „Die Klage hat Aussicht auf Erfolg, wenn sie zulässig und soweit sie begründet ist.“).

III. Form

An den Anfang des Gutachtens sowie jedes einzelnen Abschnittes wird ein Obersatz gestellt, der das Prüfungsprogramm bestimmt (z.B.: "Die Klage hat Aussicht auf Erfolg, wenn sie [zulässig und begründet ist.")]

Anmerkungen

Nur geringfügige Änderungen, Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Agrippina1, SleepyHollow02), Qadosh, Hindemith, WiseWoman

[46.] Jam/Fragment 054 15 - Diskussion
Bearbeitet: 5. July 2012, 22:07 WiseWoman
Erstellt: 14. June 2012, 15:09 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wittreck 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 15-23
Quelle: Wittreck 2007
Seite(n): 1, Zeilen: 27-34
2. Struktur

Das Gutachten ist mehrgleisig aufgebaut. Es zeigt zunächst die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten auf, würdigt sie mit Pro- und Contra-Argumenten und gibt dann ein Votum für eine Alternative ab. Wichtig: Selbst wenn der Gutachter frühzeitig zu einem Ergebnis gelangt, prüft er weiter. Denn der Adressat könnte die Einzelfrage anders entscheiden.

Weiter prüfen ...

Der Gutachter hält die Klage für verfristet. Er prüft dennoch weiter, ob sie inhaltlich Aussicht auf Erfolg hat (also "begründet" ist).

II. Struktur

Das Gutachten ist "mehrgleisig" aufgebaut. Es zeigt zunächst die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten auf, würdigt sie mit pro- und contra-Argumenten und gibt dann ein Votum für eine Alternative ab. Wichtig: selbst wenn der Gutachter frühzeitig zu einem Ergebnis gelangt, prüft er grds. weiter (der Adressat könnte die Einzelfrage anders entscheiden).

Beispiel: Der Gutachter hält die Klage ebenfalls für verfristet. Er prüft dennoch weiter, ob sie inhaltlich Aussicht auf Erfolg hat (= "begründet" ist).

Anmerkungen

Nur geringe Abweichungen, Quellenverweis fehlt

Sichter
(SleepyHollow02), Agrippina1, Hindemith

[47.] Jam/Fragment 129 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. July 2012, 09:49 Guckar
Erstellt: 24. June 2012, 13:05 (SleepyHollow02)
BMJ 2009, Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 1-11
Quelle: BMJ 2009
Seite(n): Rn. 178, Zeilen: -
Die amtlichen Veröffentlichungsorgane werden im Vollzitat wie folgt angegeben:

Angabe Veröffentlichungsorgane

  • bei Veröffentlichungen im Bundesgesetzblatt
    • im Teil I: (BGBL ... [Jahrgang] I S. ...),
    • im Teil II: (BGBL ... [Jahrgang] II S. ...);
  • bei Veröffentlichungen im Bundesanzeiger: (BAnz. S. ...)
  • bei Veröffentlichungen im Amtsblatt der Europäischen Union:
    • in der Reihe L: (ABI. L ... [Nummer des Amtsblattes der Reihe L] vom ... [Ausgabedatum des Amtsblattes in der Form T.M.JJJJ], S. ...),
    • in der Reihe C: (ABI. C ... [Nummer des Amtsblattes der Reihe C] vom ... [Ausgabedatum des Amtsblattes in der Form T.M.JJJJ], S. ...).
Die amtlichen Veröffentlichungsorgane werden im Vollzitat wie folgt angegeben:
  • bei Veröffentlichungen im Bundesgesetzblatt im Teil I: (BGBl. I S. …), im Teil II: (BGBl. … [Jahrgang] II S. …);
  • bei Veröffentlichungen im Bundesanzeiger: (BAnz. S. …) Beilagen zum Bundesanzeiger: (BAnz. Nr. … vom …);
  • bei Veröffentlichungen im elektronischen Bundesanzeiger: (eBAnz24 AT… [Zählung der amtlichen Veröffentlichung im Jahr in arabischen Ziffern] … [Jahrgang] V… [Zählung der verkündeten Rechtsverordnungen in arabischen Ziffern], z. B. (eBAnz AT46 2006 V1);
  • bei Veröffentlichungen im Verkehrsblatt: (VkBl. S. …);
  • bei Veröffentlichungen im Amtsblatt der Europäischen Union: in der Reihe L: (ABl. L … [Nummer des Amtsblattes der Reihe L] vom … [Ausgabedatum des Amtsblattes in der Form T.M.JJJJ], S. …), in der Reihe C: (ABl. C … [Nummer des Amtsblattes der Reihe C] vom … [Ausgabedatum des Amtsblattes in der Form T.M.JJJJ], S. …).

24Abkürzungen, die auf Kleinbuchstaben enden, werden ohne Punkt geschrieben, wenn sie mehrere einzelne Wörter zusammenfassen

Anmerkungen

Dem Handbuch der Rechtsförmlichkeit ohne Fundstellenangabe mit leichten Kürzungen entnommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[48.] Jam/Fragment 128 04 - Diskussion
Bearbeitet: 1. July 2012, 09:45 Guckar
Erstellt: 24. June 2012, 12:55 (SleepyHollow02)
BMJ 2009, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 128, Zeilen: 04-34
Quelle: BMJ 2009
Seite(n): Rn. 276 f., Zeilen: -
Die Bezeichnung einer europäischen Verordnung enthält in der nachstehenden Reihenfolge:
  • die Bezeichnung „Verordnung“,
  • die Kurzbezeichnung der jeweils erlassenden Gemeinschaft,
  • die Bezugsnummer, bestehend aus der Abkürzung „Nr.“, der Ordnungsnummer und der Jahreszahl des Erlasses,
  • die erlassenden Organe,
  • den Zeitpunkt der Annahme,
  • die Bezeichnung des Gegenstands der Verordnung und
  • die Fundstelle im Amtsblatt.

Beispiel

[...]

Die Bezeichnung einer EU-Richtlinie enthält in der nachstehenden Reihenfolge:

  • die Bezeichnung „Richtlinie“,
  • die Bezugsnummer, bestehend aus der Jahreszahl des Erlasses, der Ordnungsnummer und der Abkürzung für die jeweils erlassende Gemeinschaft,
  • die erlassenden Organe,
  • den Zeitpunkt der Annahme,
  • die Bezeichnung des Gegenstands der Richtlinie und
  • die Fundstelle im Amtsblatt.

Beispiel

[...]

Die Bezeichnung einer Verordnung der Europäischen Gemeinschaften29 enthält in der nachstehenden Reihenfolge:
  • die Bezeichnung „Verordnung“,
  • die Kurzbezeichnung der jeweils erlassenden Gemeinschaft: EG, EAG30,
  • die Bezugsnummer, bestehend aus der Abkürzung „Nr.“, der Ordnungsnummer und der Jahreszahl des Erlasses,
  • die erlassenden Organe,
  • den Zeitpunkt der Annahme,
  • die Bezeichnung des Gegenstands der Verordnung und
  • die Fundstelle im Amtsblatt (Rn. 177).

Beispiel:

[...]

Die Bezeichnung einer Richtlinie der Europäischen Gemeinschaften32 enthält in der nachstehenden Reihenfolge:

  • die Bezeichnung „Richtlinie“,
  • die Bezugsnummer, bestehend aus der Jahreszahl des Erlasses, der Ordnungsnummer und der Abkürzung für die jeweils erlassende Gemeinschaft: EG, EAG33,
  • die erlassenden Organe,
  • den Zeitpunkt der Annahme,
  • die Bezeichnung des Gegenstands der Richtlinie und
  • die Fundstelle im Amtsblatt (Rn. 177).

Beispiel:

[...]


29 Vertrag von Lissabon: Verordnung der Europäischen Union

30 Vertrag von Lissabon: EU

[...]

32 Vertrag von Lissabon: Richtlinie der Europäischen Union 33 Vertrag von Lissabon: EU

Anmerkungen

Kein Verweis auf die Quelle. Diese wird auf der vorherigen Seite genannt, jedoch wird schon dort der referenzierte Passus nicht als Vollzitat erkenntlich gemacht.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[49.] Jam/Fragment 127 23 - Diskussion
Bearbeitet: 1. July 2012, 09:40 Guckar
Erstellt: 24. June 2012, 11:53 (SleepyHollow02)
BMJ 2009, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 23-30
Quelle: BMJ 2009
Seite(n): -, Zeilen: Rn. 169
Dabei werden Gesetze und Rechtsverordnungen grundsätzlich mit einem Vollzitat auszitiert. Dieses setzt sich zusammen aus: 13
  • Zitiername (Bezeichnung oder ggf. Kurzbezeichnung),
  • Angabe der Ausfertigung oder der (letzten) Bekanntmachung des vollständigen Wortlauts,
  • Fundstelle und
  • ggf. Hinweis auf die letzte Änderung.

Beispiel

[...]


13 BMJ, Handbuch der Rechtsförmichkeit, Rn. 169.

Zitiert werden Gesetze und Rechtsverordnungen grundsätzlich mit einem Vollzitat. Das Vollzitat setzt sich zusammen aus:
  • Zitiername (Bezeichnung oder ggf. Kurzbezeichnung, vgl. Rn. 173),
  • Angabe der Ausfertigung oder der (letzten) Bekanntmachung des vollständigen Wortlauts (Rn. 174 ff.),
  • Fundstelle (Rn. 177 ff.) und
  • ggf. Hinweis auf die letzte Änderung (Rn. 189 ff.).

Beispiel:

[...]

Anmerkungen

Quelle ist ausgewiesen. Man hätte das aber durchaus als beinahe wörtliches Zitat kennzeichnen können. Nachfolgend in beiden Fällen ein (voneinander unabhängiges) Beispiel.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[50.] Jam/Fragment 103 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. July 2012, 09:35 Guckar
Erstellt: 18. June 2012, 19:00 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, Lundmark 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 103, Zeilen: 1-7
Quelle: Lundmark 2011
Seite(n): 32, Zeilen: -
a) Umkehrschluss

Ist z.B. im Gesetz bewusst eine Rechtsfrage nicht in einem bestimmten Sinne geregelt worden, ist ein Umkehrschluss (argumentum e contrario) vorzunehmen.63 Damit bildet das argumentum e contrario das Gegenstück zum Analogieschluss. Aus der Nichtregelung eines Sachverhalts wird geschlossen, dass die Gesetzgebung bewusst dazu schweigt, weil sie ihn nicht in einer bestimmten Form geregelt sehen will. Man spricht hier auch vom „beredten“ Schweigen des Gesetzes.


63 Schwacke, Juristische Methodik, S. 138.

3. Umkehrschluss
  • argumentum e contrario, argumentum e silentio
  • Gegenstück zum Analogieschluss
  • Aus der Nichtregelung wird geschlossen, dass die Gesetzgebung bewusst dazu schweigt, weil sie ihn nicht geregelt sehen will
  • „beredtes Schweigen“
Anmerkungen
Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[51.] Jam/Fragment 076 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. June 2012, 17:19 KayH
Erstellt: 23. June 2012, 11:56 (Fret)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwacke 2011

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
fret
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 01-09
Quelle: Schwacke 2011
Seite(n): 89, Zeilen: 33-46
In der Regel wird im Rahmen der Rechtsanwendung nur nach dem spezifisch juristischen Sinn gefragt. Dies müssen Sie stets bedenken, auch wenn Gesetzestexte an den allgemeinen Sprachgebrauch anknüpfen. Benutzt der Gesetzgeber Umgangssprache, so müssen Sie sich immer fragen, ob die gesetzgeberische Formulierung auch tatsächlich umgangssprachlich verwendet wurde und sich auch so der rechtliche Sinn einer Norm bestimmen lässt. Dies ist eigentlich nur in Ausnahmen tatsächlich der Fall (z.B. „Gewissen“, Art. 4 Abs. 1 GG).16 Macht die genaue Begriffserklärung oder Bestimmung des Begriffsumfangs nach dem allgemeinen Sprachgebrauch des Worts Probleme, können Sie anerkannte Wörterbücher der deutschen Sprache zu Rate ziehen.17

16 Siehe dazu BVerfGE 12, 45 (54 f.).

17 Schwacke, Juristische Methodik, S. 89.

Bei der Rechtsanwendung und -auslegung wird in der Regel nur nach dem spezifisch juristischen Sinn gefragt (s. S. 46). Das ist stets zu beachten, auch wenn Gesetzestexte - ein Mindestmaß an Allgemeinverständlichkeit voraussetzend - an den allgemeinen Sprachgebrauch anknüpfen (s. S. 45 f.).

Bedient sich der Gesetzgeber der Umgangssprache, die auch der Durchschnittsbürger, an den sich Normierungen als Orientierungsmaßstäbe wenden, versteht (z. B. „Die Wohnung ist unverletzlich“, Art. 13 Abs. 1 GG), so muss der Rechtsauslegende mithin herausfinden, ob die gesetzgeberische Formulierung tatsächlich umgangssprachlich verwendet wurde und sich auch so der rechtliche Sinn einer Bestimmung ermitteln lässt. Ist das ausnahmsweise der Fall (z. B. bei „Gewissen“, Art. 4 Abs. 1,3 GG; s. dazu BVerfGE 12,45,54 f.), macht aber die genaue Begriffsklärung oder Bestimmung des Begriffsumfangs nach dem allgemeinen Sprachgebrauch des Worts Probleme, sind anerkannte Wörterbücher der deutschen Sprache heranzuziehen.

Anmerkungen

Text nur leicht umformuliert aus Schwacke 2011, 89 entnommen. Verletzung des von den Verfassern auf S. 123 erläuterten Gebots zur Kennzeichnung wörtlicher Zitate.

Sichter
PlagProf:-)

[52.] Jam/Fragment 192 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. June 2012, 17:16 KayH
Erstellt: 24. June 2012, 10:14 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, Kaufmann 2009, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 192, Zeilen: 01-22
Quelle: Kaufmann 2009
Seite(n): 57 ff., Zeilen: 13 ff.
Ein gemeinsames Kennzeichen aller Blogs ist, dass die Beiträge chronologisch angeordnet sind, d.h. nach der Reihenfolge ihrer Erstellung: Neue Blogartikel stehen oben, je weiter Sie in der Liste der Blogartikel nach unten gehen, desto weiter gehen Sie zeitlich zurück. Diese Anordnung hat nichts mit dem Inhalt der Artikel zu tun.27 Um eine leichte Orientierung hinsichtlich der archivierten Beiträge zu gewährleisten, werden diese mit Datum und Uhrzeit versehen.28 Dabei enthalten viele Weblogs Navigationshilfen, wie beispielsweise in Form eines Kalenders, in denen die Einträge nach Tagen, Monaten und Jahren sortiert sind.29 Technisch möglich sind zur Recherchevereinfachung auch weitere Ordnungsfunktionen, wie beispielsweise die Systematisierung nach Schlagworten (Tags).

Von herkömmlichen Homepages30 unterscheiden sich Blogs durch ein äußerst schlichtes Layout, in welchem die Textbeiträge häufig links in einer eigenständigen Textspalte eingebettet sind und rechts in einer schmaleren Textspalte der so genannte Blogroll angezeigt wird, der eine Auflistung jener Weblogs enthält, die der Weblog-Inhaber selbst liest oder empfiehlt und die durch Hyperlinks zu dem jeweiligen Weblog führen.31 Technisch möglich ist ebenso wie bei Homepages das Einbinden von Bildern und Filmen. Weblogs im originären Sinne sind jedoch selten mit derartigen Elementen ausgestattet. Inhaltlich sind der Themenauswahl keine Grenzen gesetzt.32 Die Bandbreite reicht von persönlichen Tagebüchern eines Teenagers über Erfahrungsberichte aus dem alltäglichen Leben bis hin zu anspruchsvollen Internetmagazinen zu politischen und tagesaktuellen Fragestellungen.33


27 Przepiorka, in: Picot/Fischer (Hrsg.), Weblogs professionell, S. 14.

28 Pahl, in: Alphonso/Pahl (Hrsg.), Blogs, S. 309.

29 Zerfaß/Boelter, Weblogs, S. 35.

30 Auch hier deckt sich die Terminologie nicht mit der Technik, da Homepage die Bezeichnung für die Eingangs- oder Startseite ist, Brockhaus, S. 425 unter dem Stichwort "Homepage". Da der Begriff "Homepage" häufig als Synonym für „Webpräsenz“ oder Internetauftritt“ benutzt wird, wird im Folgenden gleichfalls die Bezeichnung „Homepage“ benutzt.

31 Zerfaß/Boelter, Weblogs, S. 35.

32 Przepiorka, in: Picot/Fischer (Hrsg.), Weblogs professionell. S. 14; Pahl in: Aiphonso/Pahl (Hrsg ), S. 309; Flanagan, Communications Law, Vol. 10, No. 4, 2005, 125.

3333 Mayer-Kuckuk, Handelsblan v. 11.4.2004, 21. 33 Mayer-Kuckuk, Handelsblatt v. 11.4.2004, 21.

Die Reihenfolge der Einträge gestaltet sich dabei chronologisch von oben nach unten, so dass der neueste Eintrag an erster Stelle steht und die vorherigen Beiträge automatisch nach unten rücken und anschließend automatisch in ein Archiv verschoben werden.5 Um eine leichte Orientierung hinsichtlich der archivierten Beiträge zu gewährleisten, werden diese mit Datum und Uhrzeit versehen.6 Dabei enthalten viele Weblogs Navigationshilfen, wie beispielsweise in Form eines Kalenders, in denen die Einträge nach Tagen, Monaten und Jahren sortiert sind.7 Technisch möglich sind zur Recherchevereinfachung auch weitere Ordnungsfunktionen,8 wie beispielsweise die Systematisierung nach Schlagworten.

Inhaltlich sind der Themenwahl keine Grenzen gesetzt.9 Die Bandbreite reicht von persönlichen Tagebüchern eines Teenagers über Erfahrungsberichte aus dem alltäglichen Leben bis hin zu anspruchsvollen Internetmagazinen zu politischen und tagesaktuellen Fragestellungen.10

[...]

Von herkömmlichen Homepages35 unterscheiden sich Weblogs durch ein äußerst schlichtes Layout, in welchem die Textbeiträge häufig links in einer eigenständigen Textspalte eingebettet sind und rechts in einer schmaleren Textspalte der so genannte Blogroll angezeigt wird, der eine Auflistung jener Weblogs enthält, die der Weblog-Inhaber selbst liest oder empfiehlt und die durch Hyperlinks zu dem jeweiligen Weblog führen.36 Technisch möglich ist ebenso wie bei Homepages das Einbinden von Bildern und Filmen. Weblogs im originären Sinne sind jedoch selten mit derartigen Elementen ausgestattet.


5 Reißmann: Online-Journalismus, S. 63; Eick: Online-Journalismus, S. 104; Przepiorka: Picot/Fischer, S. 14.

6 Pahl: Alphonso/Pahl, S. 309.

7 Pahl: Alphonso/Pahl, S. 309; Zerfaß/Boelter, S.35.

8 Langenhan/Langenhan, NiP 2003, 74.

9 Przepiorka: Picot/Fischer, S. 14; Pahl, Alphonso/Pahl, S. 309; Flanagan, Communications Law, Vol. 10, No. 4, 2005, 125.

10 Reißmann: Online-Journalismus, S. 63; Mayer-Kuckuk, Handelsblatt v. 21.4.2004, S.21.

[...]

35 Auch hier deckt sich die Terminologie nicht mit der Technik, da Homepage die Bezeichnung für die Eingangs- oder Startseite ist, Brockhaus, S. 425 unter dem Stichwort "Homepage". Da der Begriff "Homepage" häufig als Synonym für „Webpräsenz“ oder Internetauftritt“ benutzt wird, wird im Folgenden gleichfalls die Bezeichnung „Homepage“ benutzt.

36 Zerfaß/Boelter, S. 35.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle; nur wenige (stilistische) Angleichungen.

Sichter
fret

[53.] Jam/Fragment 191 12 - Diskussion
Bearbeitet: 25. June 2012, 17:16 KayH
Erstellt: 24. June 2012, 09:48 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, Kaufmann 2009, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 12-14
Quelle: Kaufmann 2009
Seite(n): 57, Zeilen: 11-13
Ein Weblog, oder auch kurz Blog genannt, ist eine Internetseite, auf der Texte in Form von kurzen Einträgen veröffentlicht werden, die von jedem Internetnutzer gelesen werden können. Ein Weblog, oder auch kurz Blog genannt, stellt eine Internetseite dar, auf der Texte in Form von kurzen Einträgen veröffentlicht werden, die von jedem Internetbenutzer gelesen werden können.
Anmerkungen

Die Übernahme geht auf der Folgeseite weiter; im gesamten Abschnitt findet sich keinerlei Hinweis auf die Quelle.

Sichter
fret.

[54.] Jam/Fragment 076 25 - Diskussion
Bearbeitet: 24. June 2012, 20:59 WiseWoman
Erstellt: 22. June 2012, 15:48 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwacke 2011, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 076, Zeilen: 25-27
Quelle: Schwacke 2011
Seite(n): 090, Zeilen: 46-49
Inhaltlich sind rechtliche Fachtermini an den spezifischen Sprachgebrauch eines Gesetzes (Legaldefinition) gebunden oder in der ihnen fachlich zugeschriebenen Weise (z.B. „Vertrag“, „Anfechtung“) zu verstehen. Rechtliche Fachbegriffe sind inhaltlich grundsätzlich zunächst an den spezifischen Sprachgebrauch eines Gesetzes (Legaldefinitionen, S. 31 f., Fiktionen und Verweisungen, S. 36 ff.) gebunden oder in der ihnen fachlich zugeschriebenen Weise (z.B. "Vertrag", "Anfechtung", S. 84) zu verstehen.
Anmerkungen

Unmittelbar vor dieser Passage verweist eine Fußnote korrekt auf Schwacke, S. 90, dem das zuvor zitierte Beispiel entnommen ist. Also wohl neben Verschleierung auch Bauernopfer.

Sichter
fret

[55.] Jam/Fragment 110 11 - Diskussion
Bearbeitet: 24. June 2012, 20:56 WiseWoman
Erstellt: 18. June 2012, 18:42 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, WissMit 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 11-31
Quelle: WissMit 2011
Seite(n): -, Zeilen: -
3. Verhältnismäßigkeit bei gebundenen Entscheidungen?

147

Wenn eine verwaltungsrechtliche Ermächtigungsgrundlage auf Rechtsfolgenseite Ermessen vorsieht, ist der Anknüpfungspunkt für die Prüfung der Verhältnismäßigkeit leicht gewählt. So ist die Maßnahme regelmäßig ermessensfehlerhaft, wenn sie unverhältnismäßig ist.

148

Bei gebundenen Entscheidungen ergibt sich die Rechtsfolge dagegen unmittelbar aus der einschlägigen Vorschrift. So sieht bspw. § 46 Abs. 1 Satz 1 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) vor, dass die Fahrerlaubnisbehörde die Fahrerlaubnis zu entziehen hat wenn sich der Inhaber einer Fahrerlaubnis als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erweist. Gleichwohl gilt das Verhältnismäßigkeitsprinzip auch hier. Denn das Rechtsstaatsprinzip erfordert, dass jedes Handeln der Verwaltung verhältnismäßig ist Daher müssen sich grundsätzlich auch gebundene Entscheidungen daran überprüfen lassen. Im Einzelfall kann und muss daher auch von gebundenen Entscheidungen eine Ausnahme gemacht werden, da die einschlägigen Vorschriften nur eine typisierende Betrachtung zugrunde legen und nicht allen im konkreten Einzelfall bestehenden Gegebenheiten gerecht werden. Dies müssen Sie vor allem dann erwägen, wenn das Gesetz selbst (an anderer Stelle) ergreifbare Minusmaßnahmen vorsieht. § 4 Abs. 2 FeV beispielsweise sieht die Möglichkeit vor, dem Fahrerlaubnisinhaber nachträgliche Auflagen (wie etwa die Durchführung verkehrstherapeutischer Sitzungen) aufzuerlegen, sodass im Einzelfall die Erteilung von Auflagen der Entziehung der Fahrerlaubnis aus Gründen der Verhältnismäßigkeit vorzuziehen ist.

V. ACHTUNG: “Verhältnismäßigkeit” bei gebundenen Entscheidungen?

Sind die Voraussetzungen eines bestimmten Tatbestands gegeben, so ergibt sich bei gebundenen Entscheidungen die Rechtsfolge in der Regel aus der einschlägigen Vorschrift. So sieht beispielsweise § 4 Abs. 1 Nr. 1 GastG NRW vor, dass die Erlaubnis zum Betrieb eines Gaststättengewerbes zu untersagen ist, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die für den Gewerbebetrieb erforderliche Zuverlässigkeit nicht besitzt, insbesondere dem Trunke ergeben ist oder befürchten läßt, daß er Unerfahrene, Leichtsinnige oder Willensschwache ausbeuten wird oder dem Alkoholmißbrauch, verbotenem Glücksspiel, der Hehlerei oder der Unsittlichkeit Vorschub leisten wird oder die Vorschriften des Gesundheits- oder Lebensmittelrechts, des Arbeits- oder Jugendschutzes nicht einhalten wird, Im Einzelfall kann und muss hiervon jedoch eine Ausnahme gemacht werden, wenn die einschlägige Vorschrift nur eine typisierende Betrachtung zugrunde legt und nicht allen im konkreten Einzelfall bestehenden Gegebenheiten gerecht wird. Dies kommt insbesondere dann in Betracht und ist vor allem dann zu erwägen, wenn das Gesetz selbst ergreifbare Minusmaßnahmen vorsieht. § 5 GastG NRW selbst sieht die Möglichkeit vor, dem Gaststättengewerbebetreiber nachträglich Auflagen aufzuerlegen, sodass im Einzelfall die Erteilung von Auflagen der Rücknahme der Erlaubnis aus gründen der Verhältnismäßigkeit vorzuziehen ist.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle; Quelle datiert vom 3.12.2011 - somit vor Erscheinungsdatum des Buches.

Sichter
fret

[56.] Jam/Fragment 142 12 - Diskussion
Bearbeitet: 24. June 2012, 16:21 KayH
Erstellt: 17. June 2012, 14:57 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 12-19
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 145, Zeilen: 1-8
Dies gilt etwa, wenn eine gerichtliche Entscheidung so aktuell ist, dass sie noch nicht in den juristischen Zeitschriften veröffentlicht wurde. Auch gibt es zahlreiche Entscheidungen untergerichtlicher Instanzen, die nicht in Fachzeitschriften veröffentlicht werden, aber in der Urteilsdatenbank NRW oder von Bloggern ins Netz gestellt werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, solche Quellen zu zitieren, sollten sie zwingend das gerichtliche Aktenzeichen angeben. Abgesehen davon empfiehlt es sich, eher aus amtlichen Webseiten zu zitieren, bei denen sichergestellt ist, dass sie über ein Archiv verfügen, ihre Materialien also dauerhaft abgerufen werden können. Oder eine Entscheidung ist so aktuell, dass sie noch nicht in den juristischen Zeitschriften veröffentlicht wurde.656 Auch gibt es zahlreiche Entscheidungen untergerichtlicher Instanzen, die (noch) nicht in Juristischen Fachzeitschriften veröffentlicht aber von dem jeweiligen Gericht oder einem Rechtsanwalt ins Netz gestellt wurden. Bei solchen Entscheidungen ist das Aktenzeichen mit anzugeben. Es empfiehlt sich, aus amtlichen Internet-Webseiten zu zitieren, bei denen sichergestellt ist, dass sie über ein Archiv verfügen, ihre Materialen also dauerhaft abgerufen werden können.

656 [...]

Anmerkungen

Nicht ist als Zitat gekennzeichnet, kein Verweis auf die Herkunft des Textes.

Sichter
fret

[57.] Jam/Fragment 129 30 - Diskussion
Bearbeitet: 24. June 2012, 13:49 WiseWoman
Erstellt: 15. June 2012, 18:10 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 129, Zeilen: 30-32
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 13, Zeilen: 26-28
Anführungszeichen sind im Literaturverzeichnis nicht zu verwenden, es sei denn, sie stehen im Titel des nachgewiesenen Werks. Anführungszeichen („“) sind im Literaturverzeichnis nicht zu verwenden, es sei denn, sie stehen im Titel des nachgewiesenen Werks zur besonderen Kennzeichnung einzelner Worte92.

92 Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74); a.A. Dietrich, Jura 1998, 142 (146), der allerdings kein Argument dafür liefert, warum bei Zeitschriften abweichend von Büchern verfahren werden sollte und wie bei der Verwendung von Anführungszeichen im Originaltitel zu verfahren ist.

Anmerkungen

Nicht als Zitat gekennzeichnet

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[58.] Jam/Fragment 123 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 22:50 Graf Isolan
Erstellt: 16. June 2012, 18:42 (Agrippina1)
Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1, Graf Isolan, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 1-6
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 133, Zeilen: 1-8
[Sie geht damit Hand in Hand mit einem guten juristischen Stil und sorgfältiger Argu]mentation. Das Zitat lässt den Urheber einer Ansicht eindeutig erkennen und gibt dem Leser die Möglichkeit, die Originalquelle schnell zu finden. Darüber hinaus gewinnen Aussagen des Bearbeiters an Überzeugungskraft, wenn er Thesen und Argumente mit gewichtigen Fundstellen aus der Literatur oder ständigen Rechtsprechung belegt. Schließlich ist die Arbeit auch schon formal ansprechend, wenn – für den Leser erkennbar – das einschlägige Schrifttum ausgewertet wird. Sie geht damit Hand in Hand mit gutem juristischen Stil und sorgfältiger juristischer Argumentation. Das Zitat lässt den Urheber einer Ansicht eindeutig erkennen und gibt dem Leser die Möglichkeit, die Originalquelle schnell zu finden. Darüber hinaus gewinnen die Aussagen des Bearbeiters an Überzeugungskraft, wenn er Thesen und Argumente mit gewichtigen Fundstellen aus der Literatur oder ständigen Rechtsprechung belegen kann. Schließlich ist die Arbeit auch schon formal ansprechend, wenn, für den Leser erkennbar, die einschlägigen Werke ausgewertet wurden.
Anmerkungen

Auf Möllers wird nur in einem Absatz der vorhergehenden Seite verwiesen. Das wörtliche Zitat hier ist in keiner Weise als solches gekennzeichnet. Zum Schluss wird die Vorlage leicht bearbeitet.

Sichter
(Agrippina1, Graf Isolan), Qadosh

[59.] Jam/Fragment 122 23 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 22:43 Graf Isolan
Erstellt: 14. June 2012, 14:42 (KayH)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02, Agrippina1, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 23-26, 33-34, 101-102
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 132-133, Zeilen: S. 132, 32-35.116 - S. 133, 1-2
Wenn eine Rechtsmeinung dar- oder eine These aufgestellt wird, die in Rechtsprechung oder Schrifttum vertreten wird, muss dies in einer Fußnote angeben [sic!] werden. Damit wird es dem Leser ermöglicht, fremde von eigenen Ansichten des Autors zu unterscheiden.4

[...]

Eine gute Zitierweise lässt die Präzision und Genauigkeit der Arbeitsweise erkennen. Sie geht damit Hand in Hand mit einem guten juristischen Stil und sorgfältiger Argu[mentation.]


4 Möllers, Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten, Rn. 432; Noltensmeier/Schuhr, JA 2008, 576 (581).

[Seite 132]

432 Wer eine Rechtsmeinung darstellt oder eine These aufstellt, die in der Rechtsprechung oder -literatur vertreten wird, muss diese zitieren. Das Zitat in den Fußnoten übernimmt damit eine Beweisfunktion, weil Sie hierdurch fremde Ansichten von den eigenen unterscheiden.592 Eine gute saubere Zitierweise lässt die Präzision und

[Seite 133]

Genauigkeit der Arbeitsweise des Autors erkennen. Sie geht damit Hand in Hand mit gutem juristischen Stil und sorgfältiger juristischer Argumentation.


592 Noltensmeier/Schuhr, JA 2008, 576, 581.

Anmerkungen

Der erste Satz ist als Paraphrase durch die Quellenangabe durchaus abgedeckt. Die folgenden Ausführungen gehen jedoch immer mehr in eine wörtliche Textübernahme über (die auf der Folgeseite fortgesetzt wird), ohne dass dies kenntlich gemacht und belegt wird. Der Quellenverweis auf Noltensmeier/Schuhr wird aus der Quelle übernommen.

Sichter
Graf Isolan

[60.] Jam/Fragment 141 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 15:18 PlagProf:-)
Erstellt: 17. June 2012, 17:15 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 1-4
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 146, Zeilen: 1-4
Um nicht ständig diesen langen Quellennachweis zitieren zu müssen, bietet es sich an, diesen nur beim ersten Mal zu verwenden und dann jeweils auf diese Fußnote zu verweisen. Alternativ können Sie den umfangreichen Nachweis in das Literaturverzeichnis aufnehmen und ein Kurzzitat hinzufügen. Um nicht ständig diesen langen Quellennachweis zitieren zu müssen, bietet es sich an diesen nur beim ersten Mal zu verwenden und dann jeweils auf diese Fußnote zu verweisen. Alternativ können Sie den umfangreichen Nachweis in das Literaturverzeichnis aufnehmen und ein Kurzzitat hinzufügen.
Anmerkungen

Nicht als Zitat gekennzeichnet, keine Quellenangabe.

Sichter
PlagProf:-)

[61.] Jam/Fragment 113 14 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 14:56 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 22:04 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 14-18
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 193, Zeilen: 10-16
Im Literaturverzeichnis ist nicht jedes Werk aufzuführen, das Sie anlässlich der Abfassung der Arbeit gelesen haben, sondern nur diejenigen Veröffentlichungen, die Sie in den Fußnoten zitieren. Die dort zitierten Autoren sind vollständig aufzuzählen. Gerichtsentscheidungen, Gesetze, Gesetzes- oder Amtsblätter, Gesetzesmaterialien und Gesetzessammlungen werden nicht ins Literaturverzeichnis aufgenommen. Im Literaturverzeichnis ist nicht jedes Werk aufzuführen, welches der Verfasser anlässlich der Abfassung der Hausarbeit gelesen hat, sondern nur diejenigen Veröffentlichungen, welche er in den Fußnoten zitiert. Die dort zitierten Autoren sind jedoch vollständig aufzuzählen. Gerichtsentscheidungen sind nicht in das Literaturverzeichnis aufzunehmen.
Anmerkungen

nichts ist als Zitat gekennzeichnet; ein Hinweis auf eine Quelle unterbleibt

Sichter
(Graf Isolan), PlagProf:-)

[62.] Jam/Fragment 039 11 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 14:49 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 21:13 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 11-18
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 186, Zeilen: 13-20
Unter http://www.gesetze-im-internet.de stellt das Bundesministerium der Justiz zusammen mit Juris die wichtigsten aktuellen Gesetzestexte zum Abruf bereit. Falls sich diese Seite nicht direkt aufrufen lässt, können Sie auch über http://www.bmj.bund.de gehen und dort „Service“ anklicken. Bei aktuellen Gesetzesänderungen lohnt es sich zudem, die Gesetzesbegründungen nachzulesen. Diese werden in den Bundestags-Drucksachen (meist abgekürzt „BT-Drucks.“) veröffentlicht, welche Sie auch über das Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge (DIP) unter http://dip.bundestag.de abrufen können. Die jeweils neuste Gesetzesversion steht im Internet unter <http://www.gesetze-im-internet.de>. Falls sich diese Seite nicht direkt aufrufen lässt, kann man über <http://www.bmj.bund.de> gehen und dort »service« anklicken. Bei aktuellen Gesetzesänderungen lohnt es sich, die Gesetzesbegründung der Bundesregierung zu lesen. Diese wird in den Bundestags-Drucksachen (meist abgekürzt »BT-Drucks.«) veröffentlicht, welche auch über das Internet unter »http://dip.bundestag.de« abrufbar sind.
Anmerkungen

inhaltlich identisch; trotz wörtlicher Übereinstimmungen ist trotzdem nichts als Zitat gekennzeichnet; ein Quellenverweis unterbleibt

Sichter
(Graf Isolan), PlagProf:-)

[63.] Jam/Fragment 118 02 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 11:53 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 19:35 (Sotho Tal Ker)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: 2-4
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 191, Zeilen: 31-34
Untergliedern Sie den Text durch Absätze. Setzen Sie jeweils selbstständige Gedanken ab. Kein Absatz sollte mehr als ein Drittel einer Seite umfassen. Ein Absatz sollte aber auch nicht nur aus einem Satz bestehen. Untergliedern Sie den Text durch Absätze. Setzen Sie jeweils selbständige Gedanken ab. Kein Absatz sollte mehr als ein Drittel einer Seite umfassen. Ein Absatz sollte aber auch nicht nur aus einem Satz bestehen.
Anmerkungen

Kurze, komplette Übernahme. Weitere Verwertung von Gruber, S. 191 (Fragment_111_05 und Fragment_117_21).

Sichter
PlagProf:-)

[64.] Jam/Fragment 135 03 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 11:43 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 19:54 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 3-9
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 192, Zeilen: 16-22
In den Fußnoten werden Kommentare nicht nach Seitenzahl, sondern nach Paragraph bzw. Artikel und Randnummer zitiert. Bei Kommentaren und Sammelwerken, in denen sich Beiträge von mehreren Autoren finden, muss auch der Name des konkreten Bearbeiters auftauchen.

Beispiel

Nicht nur den Namen eines Kommentars (Sachs, GG), sondern diesen ergänzt um den jeweiligen Bearbeiter (Pagenkopf, in: Sachs, GG, Art. 18 Rn. 3) angeben.

Kommentare werden nicht nach Seitenzahl, sondern nach Paragraf (beziehungsweise Artikel) und Randnummer zitiert. Bei Kommentaren und Sammelwerken, in denen sich Beiträge von mehreren Autoren finden, muss auch der Name des konkreten Bearbeiters auftauchen.

Beispiel: Nicht nur den Namen eines Kommentars (z.B. Palandt, BGB-Kommentar), sondern diesen ergänzt um den jeweiligen Bearbeiter (Palandt-Heldrich, Art. 32 EGBGB, Rdnr. 3) angeben.

Anmerkungen

Nichts ist als Zitat gekennzeichnet, keine Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), PlagProf:-)

[65.] Jam/Fragment 124 28 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 11:36 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 19:00 (Sotho Tal Ker)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 28-34
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 192,193, Zeilen: 38-40, 1-4
Beispiel

„Als Handelsgewerbe gilt auch ein Gewerbebetrieb, der nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert, sofern die Firma des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist.“
Wer hier als Beleg für diese Aussage Wörlen, Handelsrecht, 9. Aufl. 2008, Rn. 23 zitiert, wird vom Korrektor Punkte abgezogen bekommen, da sich diese Aussage bereits unmittelbar im Gesetz (§ 2 Satz 1 HGB) findet.

[S. 192]

Beispiel: »Als Handelsgewerbe gilt auch ein Gewerbebetrieb, der nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert, sofern die Firma des

[S. 193]
Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist«. Wer hier als Beleg für diese Aussage Wörlen, Handelsrecht, 7. Aufl., Rdnr. 23 zitiert, wird vom Korrektor Punkte abgezogen bekommen, da sich diese Aussage bereits unmittelbar im Gesetz (§ 2 S. 1 HGB) findet.

Anmerkungen

Weitere Übernahme eines Beispiels.

Sichter
PlagProf:-)

[66.] Jam/Fragment 117 21 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 11:27 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 19:26 (Sotho Tal Ker)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 21-25
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 191, Zeilen: 29-33
Selbstständige Gesichtspunkte und Gedankengänge sollten im Text durch Überschriften gekennzeichnet und dadurch vom übrigen Text abgehoben werden. Die Struktur der Arbeit muss bereits durch die Überschriften erkennbar sein. Überschriften sollten kurz und prägnant sein und den Inhalt des nachfolgenden Textes nicht vorwegnehmen, sondern nur den Gegenstand der nachstehenden Ausführungen angeben. Selbständige Gesichtspunkte und Gedankengänge sollten durch Überschriften gekennzeichnet und dadurch vom übrigen Text abgehoben werden. Die Struktur der Arbeit muss bereits durch die Überschriften erkennbar sein. Überschriften sollten kurz und prägnant sein und den Inhalt des überschriebenen Textes nicht

vorwegnehmen, sondern nur den Gegenstand der nachstehenden Ausführungen angeben.

Anmerkungen

Fast komplett identische Übernahme.

Sichter
PlagProf:-)

[67.] Jam/Fragment 124 05 - Diskussion
Bearbeitet: 20. June 2012, 11:25 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 18:45 (Sotho Tal Ker)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 4-13
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 192, Zeilen: 27-36
Verwenden Sie keine fallbezogenen Zitate, bei denen Sie sich für eine nur auf den konkreten Fall bezogene Aussage auf einen anderen Autor berufen.

Beispiel
„Also hat Kaufmann Karl mit Prokurist Paul einen wirksamen Kaufvertrag geschlossen.“
Wird für diese Aussage in der Fußnote Hopt, in: Baumbach/Hopt, HGB, 33. Aufl. 2008, § 49 Rn. 1 zitiert, ist dies ein Fehler. Der Autor Hopt hat sich in dem Kommentar nur allgemein mit der Vertretungsbefugnis des Prokuristen befasst. Zu den Handlungen des Prokuristen Paul findet sich dort keine Aussage. Ein solches Zitat wirkt sich daher negativ auf die Benotung aus.

Verwenden Sie keine fallbezogenen Zitate, bei denen Sie sich für eine

nur auf den konkreten Fall bezogene Aussage auf einen anderen Autor berufen. Beispiel: »Also hat Kaufmann Karl mit Prokurist Paul einen wirksamen Kaufvertrag geschlossen.« Wird für diese Aussage in der Fußnote Baumbach/Hopt, Handelsgesetzbuch (Kurz-Kommentar), 32. Aufl., § 49, Rdnr. 1 zitiert, ist dies ein Fehler. Der Autor Hopt hat sich in seinem Kommentar nur allgemein mit der Vertretungsbefugnis des Prokuristen befasst. Zu den Handlungen des Prokuristen Paul findet sich dort keine Aussage. Ein solches Zitat wirkt sich daher negativ auf die Benotung aus.

Anmerkungen

Komplette Übernahme des Bsp., nur leicht andere Zitierweise. Anders als an anderen Stellen behalten der "Kaufmann Karl" und der "Prokurist Paul" die Namen, die sie schon in der Vorlage getragen haben.

Sichter
PlagProf:-)

[68.] Jam/Fragment 121 04 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 23:27 KayH
Erstellt: 14. June 2012, 14:22 (WiseWoman)
Fragment, Gesichtet, Jam, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 4-14
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 131, Zeilen: Rn 430
Das sog. „Copy and Paste“ ist in Zeiten des Internets schon fast zum Volkssport geworden. Zu verführerisch scheinen die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zu sein, Texte aus dem Internet herunterzuladen und als eigene auszugeben. Von einem solchen Vorgehen ist strikt abzuraten: Zum einen ist es illegal, zum anderen setzen inzwischen fast alle Fakultäten Computerprogramme ein, die das Internet auf bestimmte Textteile der vermeintlich eigenen Arbeit des Kandidaten absuchen. Diese Programme arbeiten zunehmend professioneller. Mit den neueren Versionen werden inzwischen mindestens 75 Prozent der Testfälle richtig erkannt. In den USA werden Studenten, die einen solchen Täuschungsversuch begehen, unverzüglich der Universität verwiesen. Auch in Deutschland kann ein Täuschungsversuch weitreichende Folgen haben. An der Universität Münster [...] 430 Inzwischen scheint es fast zum Volkssport geworden zu sein, Texte aus dem Internet herunterzuladen und als eigene auszugeben.580 Doch sei vor einem solchen Vorgehen gewarnt. Inzwischen setzen die einzelnen Fakultäten Computerprogramme ein, die das Internet auf bestimmte Textteile der vermeintlich eigenen Arbeit des Kandidaten absuchen.581 Diese Programme sind jüngst deutlich verbessert worden. Mit den neuen Produkten werden inzwischen mindestens 75 Prozent der Testfälle richtig erkannt.582 [...] In den USA werden Studenten, die einen solchen Täuschungsversuch begehen, unverzüglich der Universität verwiesen. Auch in Deutschland kann ein Täuschungsversuch weitreichende Folgen [...] haben. An der Universität Augsburg [...]
Anmerkungen
Sichter
Graf Isolan

[69.] Jam/Fragment 137 02 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 20:54 KayH
Erstellt: 17. June 2012, 15:28 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, Möllers 2010, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 137, Zeilen: 2-4
Quelle: Möllers 2010
Seite(n): 143f., Zeilen: -
Die Quelle ist damit unbeständig. Zahlreiche Internetseiten werden nicht aktualisiert, sodass die Verwendung von Verweisen auf Gesetze hier nicht ohne Risiko ist, da es sich möglicherweise nicht mehr um die aktuelle Fassung handelt. [...] die Quelle ist damit unbeständig. [...] Zahlreiche Internetseiten werden nicht aktualisiert, so dass die Verwendung von und der Verweis auf Gesetze nicht ohne Risiko ist, da es sich möglicherweise nicht mehr um eine aktuelle Fassung handelt.
Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf eine mögliche Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[70.] Jam/Fragment 080 19 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:35 Hindemith
Erstellt: 18. June 2012, 10:02 (Graf Isolan)
Busse 2009, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 19-32
Quelle: Busse 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
75 Problematisch ist aber, dass die Feststellung der einen, gültigen Bedeutung mit Heranziehung der „Entstehungsgeschichte“ kaum gelöst werden kann. Die Absichtserklärungen, die in den Parlamentsmaterialien evtl. abgegeben werden, können selbst widersprüchlich, unklar oder rechtlich irrelevant sein. Zudem wird in Parlamentsdebatten selten in juristisch verwertbarer Weise über Ziel und Zweck von Normen debattiert. Die allermeisten Gesetze werden vom Gesetzgeber nach Vorlagen aus den Ministerien ohne Debatte abgestimmt. Viele „Gesetzesbegründungen“ sind in Wahrheit Begründungen des Gesetzentwurfs, der in der Regel aus den zuständigen Fachministerien stammt. Ob die Erklärungen von Ministerialbeamten, die qua Verfassung Teil der Exekutive (und eben nicht der Legislative) sind, bindenden Charakter für die Rechtsprechung haben können, ist äußerst fraglich. Das für die Auslegungsmethodik wichtigste Problem besteht schließlich darin, dass alle verfügbaren Materialien als Texte selbst wiederum auslegungsfähig und -bedürftig sind, der Rechtsanwender also auch hier wieder auf die grammatische Auslegung angewiesen ist. Es steht indes zu vermuten daß das (rechtspositivistisch gesehen) eigentliche Auslegungsproblem, nämlich die Feststellung der einen, gültigen Bedeutung (bzw. Auslegung), mit Heranziehung der "Entstehungsgeschichte" nicht gelöst wird.

Die Absichtserklärungen, welche in den Parlamentsmaterialien evtl. abgegeben werden, können selbst widersprüchlich, unklar oder rechtlich irrelevant sein. Zudem wird in Parlamentsdebatten selten in juristisch verwertbarer Weise über Ziel und Zweck von Gesetzen/Normen debattiert; die allermeisten Gesetze werden vom "Gesetzgeber", dem Parlament, nach Vorlagen aus den Ministerien ohne Debatte abgestimmt; und ob die Kommentare /Erklärungen von Ministerialbeamten, die qua Verfassung Teil der Exekutive (und eben nicht der Legislative) sind, bindenden Charakter für die Rechtsprechung haben können, ist äußerst fraglich.

[...]

Das für die Auslegungsmethodik wichtigste Problem besteht aber darin, daß alle heranziehbaren Materialien als Texte selbst wiederum auslegungsfähig und -bedürftig sind, der Rechtsanwender also auch hier wieder auf die "grammatische Auslegung" angewiesen ist.

Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf eine Quelle

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[71.] Jam/Fragment 092 01 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:35 Hindemith
Erstellt: 18. June 2012, 12:36 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KEK 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 1-8
Quelle: KEK 2006
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 77-87
Der Markt muss also für den Prozess der öffentlichen Meinungsbildung bedeutend oder zur Verstärkung der Meinungsmacht im Fernsehen geeignet sein. Zum anderen ist entscheidend, welchen Grad von „Verwandtschaft“ dieser Medienmarkt mit dem bundesweiten Fernsehen aufweist. Die jeweilige „Verwandtschaftsnähe“ ergibt sich aus vergleichbaren, den potenziellen Meinungseinfluss charakterisierenden Leistungsmerkmalen. Dies sind gemäß der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vorrangig Suggestivkraft, Breitenwirkung und Aktualität. [...] d. h. der Markt muss für den Prozess der öffentlichen Meinungsbildung bedeutend („Publikumsmärkte“) oder zur Verstärkung der Meinungsmacht im Fernsehen geeignet sein („vor- und nachgelagerte Märkte“). Zum anderen ist entscheidend, welchen Grad von „Verwandtschaft“ dieser Medienmarkt mit dem bundesweiten Fernsehen aufweist. Die jeweilige „Verwandtschaftsnähe“ ergibt sich aus den vergleichbaren, den potenziellen Meinungseinfluss charakterisierenden Leistungsmerkmalen. Dies sind gemäß der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts vorrangig Suggestivkraft, Breitenwirkung und Aktualität.
Anmerkungen

Die Autoren sind Fachleute auf diesem Gebiet und kennen sicherlich die Erklärung der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) zur Übernahme der ProSiebenSAT.1 Media AG durch die Axel Springel AG aus dem Jahre 2006 aus dem effeff. Nichtsdestotrotz wäre es angebracht gewesen, die Auszüge aus dieser Erklärung als Zitat zu kennzeichnen und die Quelle zu nennen. Beides ist unterblieben.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[72.] Jam/Fragment 088 25 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:35 Hindemith
Erstellt: 19. June 2012, 10:00 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 25-27, 28-30, 32-35
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Allgemein sorgt die europarechtskonforme Auslegung (auch: integrationsfreundliche Auslegung) für Übereinstimmung der nationalen Normen mit dem Europarecht.

96 Eine Sonderform bildet die richtlinienkonforme Auslegung. Sie ist in der besonderen Rechtsnatur der EU-Richtlinien begründet. Diese gelten grundsätzlich nicht unmittelbar, sondern müssen von den Mitgliedstaaten erst in nationales Recht umgewandelt werden (Art. 288 AEUV). Entstehen dabei Unklarheiten, sind die Gerichte verpflichtet, die umgesetzten Regelungen so zu interpretieren, dass den Zielen der EU-Richtlinie möglichst umfassend Geltung verschafft wird. Aus dem Vorrang des überstaatlichen Unionsrechts folgt damit die Verpflichtung aller Organe der Mitgliedstaaten, d.h. vor allem der Gerichte und Behörden, nationales Recht im Sinne der Vorgaben des EU- Rechts, also unionsrechtskonform auszulegen.

Aus dem Vorrang des überstaatlichen Gemeinschaftsrechts folgt die Verpflichtung aller Organe der Mitgliedstaaten, d.h. vor allem der Gerichte und Behörden, nationales Recht im Sinne der Vorgaben des EU-Rechts, also unionskonform auszulegen.

[...]

Allgemein sorgt die europarechtskonforme Auslegung (auch: integrationsfreundliche Auslegung) für Übereinstimmung der nationalen Normen mit dem Europarecht. Speziell ist dabei die richtlinienkonforme Auslegung zu nennen, die die Übereinstimmung von nationalen Normen mit dem Inhalt der (europarechtlichen) Richtlinien, auf denen sie beruhen, sichert. Die richtlinienkonforme Auslegung ist problematisch, da Richtlinien nicht unmittelbar wirken, sondern nur die Mitgliedsstaaten binden und von diesen in nationales Recht transformiert werden müssen.

Anmerkungen

Zwei eingeschobene eigenständige (?) Sätze (welche nicht in die Zeilenzählung aufgenommen wurden), aber drumherum finden sich die Formulierungen fast wortwörtlich bereits in der Wikipedia. Nichts wurde als Zitat gekennzeichnet, ein Quellenverweis unterbleibt vollständig.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[73.] Jam/Fragment 141 20 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:30 Hindemith
Erstellt: 17. June 2012, 22:32 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wissenschaftliches-arbeiten.org 2010b

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 20-22
Quelle: wissenschaftliches-arbeiten.org 2010b
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 37-39
81 Sollte das Datum der Veröffentlichung bzw. der letzten Aktualisierung der Quelle nicht auf der zitierten Internet-Seite angezeigt werden, wird diese Angabe nicht weggelassen, sondern durch den Hinweis „o. J.“ (d.h. ohne Jahr) ersetzt. Sollte das Datum der Veröffentlichung bzw. der letzten Aktualisierung der Quelle nicht auf der zitierten Internet-Seite angezeigt werden, wird diese Angabe nicht weggelassen sondern durch den Hinweis “o. J.” (d.h. ohne Jahr) ersetzt.
Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat, keine Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[74.] Jam/Fragment 140 09 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:30 Hindemith
Erstellt: 17. June 2012, 22:47 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wissenschaftliches-arbeiten.org 2010b

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 140, Zeilen: 9-21
Quelle: wissenschaftliches-arbeiten.org 2010b
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 40-50, 52-54
bb) Genauere Textstellenangabe ohne Seitenzahlen

75 Da es auf HTML-Seiten keine Seitenzahlen gibt, sollten Sie anhand von Zwischenüberschriften versuchen, eine Textstelle genauer zu lokalisieren. Dabei können Sie - wenn vorhanden - auch einen Anker innerhalb des Dokuments benutzen und diesen an die URL anhängen.

Erklärung

Mit Hilfe eines Ankers kann man innerhalb eines HTML-Dokuments zu einer vom Herausgeber der Seite definierten Stelle oder einem bestimmten Abschnitt springen. Die Verwendung von Ankern ist gerade bei längeren Texten sinnvoll, da das aufwendigere Suchen von bestimmten Textabschnitten entfällt.

76 Anders sieht es bei zitierten PDF-Dokumenten aus. Wenn in einem PDF-Dokument Seitenzahlen verwendet werden, sollten Sie diese beim Zitieren selbstverständlich mit angeben.

b) Genauere Textstellenangabe ohne Seitenzahlen

Da es auf html-Seiten keine Seitenzahlen gibt, sollte man anhand von Zwischenüberschriften versuchen, eine Textstelle genauer zu lokalisieren. Dabei kann man – wenn vorhanden – auch einen Anker innerhalb des Dokuments benutzen und diesen an die URL anhängen.

Erklärung: Mit Hilfe eines Ankers kann man innerhalb eines .html-Dokuments zu einer vom Herausgeber der Seite definierten Stelle oder einem bestimmten Abschnitt springen (auf dieser Seite zum Beispiel zum Inhaltsverzeichnis).

Die Verwendung von Ankern ist gerade bei längeren Texten sinnvoll, da das aufwendigere Suchen von bestimmten Textabschnitten entfällt.

[...]

Anders sieht es bei zitierten .pdf-Dokumenten aus: Wenn in einem .pdf-Dokument Seitenzahlen verwendet werden, sollten diese beim Zitieren selbstverständlich mit angegeben werden.

Anmerkungen

keine Kennzeichnung von Zitaten, keine Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[75.] Jam/Fragment 097 23 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:30 Hindemith
Erstellt: 18. June 2012, 08:39 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Analogie (Recht) 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 97, Zeilen: 23-25
Quelle: Wikipedia_Analogie_(Recht)_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Oft lässt sich aus den Wertungen der Verfassung oder der Generalklauseln ableiten, dass eine Lücke planwidrig sein muss, weil sich der Gesetzgeber sonst in Widerspruch zu grundsätzlichen Wertungen gesetzt hätte. Oft lässt sich aus den Wertungen der Verfassung oder der Generalklauseln ableiten, dass eine Lücke planwidrig sein muss, weil sich der Gesetzgeber sonst in Widerspruch zu grundsätzlichen Wertungen gesetzt hätte.
Anmerkungen

Die Übernahme ist nur kurz, aber wortwörtlich und ohne Quellenverweis

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[76.] Jam/Fragment 099 03 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:30 Hindemith
Erstellt: 18. June 2012, 08:42 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Analogie (Recht) 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 3-5
Quelle: Wikipedia_Analogie_(Recht)_2011
Seite(n): 1, Zeilen: -
Die Interessenlage ist vergleichbar, wenn es beispielsweise aus Sicht des Betroffenen vom Zufall abhängt, ob eine einschlägige Norm vorhanden ist oder nicht. Die Interessenlage ist vergleichbar, wenn beispielsweise aus Sicht des Betroffenen vom Zufall abhängt, ob eine einschlägige Norm vorhanden ist oder nicht
Anmerkungen

Die Übernahme ist kurz, aber eindeutig. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[77.] Jam/Fragment 127 09 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:30 Hindemith
Erstellt: 18. June 2012, 09:25 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Goldberg 2009, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 127, Zeilen: 09-23
Quelle: Goldberg 2009
Seite(n): 2, Zeilen: 14-19, 21-29
23 Gesetze, Gesetzes- oder Amtsblätter, Gesetzesmaterialien und Gesetzessammlungen werden nicht ins Literaturverzeichnis aufgenommen.

24 Den Wortlaut von Normen müssen Sie grundsätzlich nicht in der Arbeit wiedergeben. Vielmehr kommt es auf die Anwendung der Paragraphen an bzw. auf die Erläuterung, welche Tatbestandsmerkmale genannt sind, wie die benutzten unbestimmten Rechtsbegriffe ausgelegt werden, welche Besonderheiten es hinsichtlich der Rechtsfolgen gibt. Nur wenn Sie einen Paragraphen sehr ausführlich beschreiben möchten, können Sie ihn zuvor einmal im Wortlaut niederschreiben. Achten Sie unbedingt darauf, Ihrer Arbeit den aktuell gültigen Gesetzesstand zugrunde zu legen. Machen Sie sich bei allen einbezogenen Paragraphen wegen eventueller Änderungen kundig. Berichten Sie bei Bedarf auch über beabsichtigte Gesetzesänderungen (und den Stand des Gesetzgebungsverfahrens).

25 Wenn Sie über Gesetzesvorhaben, neue oder unbekannte Gesetze oder über die Veränderungen von gesetzlichen Regelungen im Laufe der Zeit schreiben, sollten Sie zudem die Fundstelle im Bundesgesetzblatt in eine Fußnote aufnehmen.

• Der Wortlaut von Paragraphen muss grundsätzlich nicht in der Arbeit wiedergegeben werden. Vielmehr kommt es auf die Anwendung der Paragraphen an bzw. auf die Erläuterung, welche Tatbestandsmerkmale genannt sind, wie die benutzten unbestimmten Rechtsbegriffe ausgelegt werden, welche Besonderheiten es hinsichtlich der Rechtsfolgen gibt. Nur wenn Sie einen Paragraphen sehr ausführlich beschreiben möchten, können Sie ihn zuvor einmal im Wortlaut niederschreiben (dann aber in kleinerer Schrift). [...] Bitte achten Sie unbedingt darauf, Ihrer Arbeit den aktuell gültigen Gesetzesstand zugrunde zu legen; machen Sie sich bei allen einbezogenen Paragraphen wegen eventueller Änderungen kundig. Berichten Sie bei Bedarf auch über beabsichtigte Gesetzesänderungen (und den Stand des Gesetzgebungsverfahrens).

• Bitte beachten Sie, dass Sie im Text auch die oben erwähnten nicht im Literaturverzeichnis aufzuführenden Quellen nennen müssen, z. B. Gesetzes- oder Amtsblätter (BGBl. I, S. 247) und Gesetzesmaterialien (BT-Drucks. 16/2285, S. 3). Diese Quellen sind insbes. wichtig, wenn Sie über neue Gesetzesvorhaben schreiben oder über die Veränderungen von gesetzlichen Regelungen im Laufe der Zeit.

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf eine Quelle. Der zweite hier wiedergegebene Abschnitt des Originals wird in zwei Teile zerlegt und in freierer Form vor und hinter der wortwörtlich übernommenen Stelle platziert.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[78.] Jam/Fragment 089 08 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:16 PlagProf:-)
Erstellt: 17. June 2012, 22:07 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Würzburg Rechtstheorie 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 8-17
Quelle: Würzburg Rechtstheorie 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 3-16
Rückzahlung von Versandkosten beim Widerruf eines Fernabsatzvertrags:
  • Muss der Unternehmer dem Verbraucher auch die Hinsendekosten erstatten, wenn dieser einen Fernabsatzvertrag widerruft?
  • Entscheidung des EuGH im Vorlageverfahren (NJW 2010,1941): Die Richtlinie 97/7/EG ist so auszulegen, dass im Falle des Widerrufs der Unternehmer die Hinsendekosten nicht einbehalten darf.
  • Entscheidung des BGH: „§ 346 Abs. 1 BGB in Verbindung mit §§ 312d, 355 BGB [sind] - richtlinienkonform - dahin auszulegen, dass dem Verbraucher nach dem Widerruf eines Fernabsatzvertrages ein Anspruch auf Rückgewähr geleisteter Hinsendekosten zusteht.“
Rückzahlung von Versandkosten beim Widerruf eines Fernabsatzvertrags
  • Muß der Unternehmer dem Verbraucher auch die Hinsendekosten erstatten, wenn dieser einen Fernabsatzvertrag widerruft?
  • Entscheidung des EuGH im Vorlageverfahren (Rs. C-511/08, NJW 2010, 1941 ): Die Richtlinie 97/7/EG ist so auszulegen, dass im Falle des Widerrufs der Unternehmer die Hinsendekosten nicht einbehalten darf
  • Entscheidung des BGH: „§ 346 Abs. 1 BGB in Verbindung mit §§ 312d, 355 BGB [sind] - richtlinienkonform - dahin auszulegen, dass dem Verbraucher nach dem Widerruf eines Fernabsatzvertrages ein Anspruch auf Rückgewähr geleisteter Hinsendekosten zusteht.“
Anmerkungen

Ohne Quellenverweis. Übernahme aus der gleichen Quelle geht im Anschluss gleich weiter: Jam/Fragment 089 18

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[79.] Jam/Fragment 146 30 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:14 PlagProf:-)
Erstellt: 17. June 2012, 21:55 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wissenschaftliches-arbeiten.org 2010a

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 30-32
Quelle: wissenschaftliches-arbeiten.org 2010a
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 11-14
103 Es steht Ihnen aber natürlich frei, Wikipedia aufgrund der einfachen und schnellen Zugänglichkeit für den Ersteinstieg in ein Thema zu nutzen und sich über die bei vielen Artikeln angegebene Literatur weiter in das Thema der Arbeit einzuarbeiten. Es steht aber jedem frei, die Wikipedia aufgrund der einfachen und schnellen Zugänglichkeit für den Ersteinstieg in ein Thema zu nutzen und sich über die bei vielen Artikeln angegebene Literatur weiter in das Thema der Hausarbeit zu vertiefen.
Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat, keine Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[80.] Jam/Fragment 146 23 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 16:13 PlagProf:-)
Erstellt: 17. June 2012, 21:38 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wissenschaftliches-arbeiten.org 2010a

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 23-27
Quelle: wissenschaftliches-arbeiten.org 2010a
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 4-9
102 Dies ist auf der einen Seite ein Vorteil (z.B. bei der Aktualität von Artikeln), andererseits ein Nachteil, da die fachliche Qualifikation und die Identität der Autoren nicht sichergestellt werden kann. Auch wenn viele Artikel der Wikipedia eine hohe Qualität aufweisen, dürfen Sie Wikipedia in wissenschaftlichen Arbeiten daher nicht als zitierfähige Quelle ansehen. Dies ist auf der einen Seite ein Vorteil (z.B. bei der Aktualität von Artikeln), andererseits ein Nachteil, da die fachliche Qualifikation und die Identität der Autoren nicht sichergestellt werden kann.

Auch wenn viele Artikel der Wikipedia eine hohe Qualität aufweisen, kann die Wikipedia aufgrund der genannten Argumente nicht als zitierfähige Quelle angesehen werden [...]

Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat, keine Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[81.] Jam/Fragment 074 07 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 15:58 PlagProf:-)
Erstellt: 15. June 2012, 19:51 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 7-32
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
a) Auslegungsziel

57 Auslegungsziel ist Sinn- und Inhaltsermittlung der Normen.7 Abstrakte Begriffe erhalten dadurch eine konkrete Bedeutung. Normen müssen interpretiert werden, da sie sind weder selbstverständlich noch eindeutig sind. Schon die Feststellung der Eindeutigkeit ist ein Akt der Auslegung.8

58 Ist der Inhalt bzw. der Sinn einer Norm aber zweifelhaft, ist stets Interpretation und Auslegung geboten. Dann stellt sich die Frage, ob der vom Normgeber subjektiv gewollte oder objektiv verfolgte Sinn (das „Gesagte“) ermittelt werden muss. Neben diesem sachlichen Unterschied gibt es noch einen zeitlichen. Soll dabei auf den historischen Zeitpunkt des Normsetzung abgestellt werden oder auf den aktuellen Zeitpunkt der Normauslegung? Kombiniert man diese beiden Fragen, so ergeben sich vier Möglichkeiten, um das Ziel der Auslegung zu bestimmen:

1. subjektiv-entstehungszeitlich

2. objektiv-entstehungszeitlich

3. subjektiv-auslegungszeitlich

4. objektiv-auslegungszeitlich

59 Die Frage ist bis heute nicht geklärt.9 Praktisch relevant sind Auffassungen 1. und 4. Es gibt Kritik an der objektiven Theorie, da sie interpretatorische Willkür begünstige (Dezisionismus).10 Es gibt aber auch Kritik an der subjektiven Theorie, da sie übersehe, dass der Sinn der Norm vom ursprünglichen Autor ablösbar sei (Wandel der tatsächlichen Umstände).11 Argumente für die subjektive Theorie sind Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Argument für die objektive Theorie ist der Gedanke der Gerechtigkeit. Letztlich kommt es auf die zugrunde gelegte Staatstheorie bzw. Verfassungstheorie an.

60 Das Bundesverfassungsgericht ermittelt in der Regel den objektivierten Willen des Gesetzgebers:


7 Ausführlich Schwacke, Juristische Methodik, S. 80 ff.

8 Anders im Absolutismus (In claris non fit interpretatio) oder im angloamerikanischen und französischen Rechtskreis (Sens-clair- oder Acte-clair-doctrin). Hier durfte ein vermeintlich klar und eindeutig formulierter Rechtstext nicht ausgelegt werden.

9 Schwacke, Juristische Methodik, S. 85 ff.

10 Rüthers, Die unbegrenzte Auslegung, S. 442 ff.

11 Stein, Staatsrecht, S. 36.

Auslegungsziel

Auslegungsziel ist Sinn- und Inhaltsermittlung der Normen. Abstrakte Begriffe erhalten dadurch eine konkrete Bedeutung. Normen müssen interpretiert werden, sie sind weder selbstverständlich noch eindeutig. Schon die Feststellung der Eindeutigkeit ist ein Akt der Auslegung (anders im Absolutismus [In claris non fit interpretatio] oder im angloamerikanischen und französischen Rechtskreis [Sens clair- oder Acte-clair-doctrin] – hier durfte ein vermeintlich klar und eindeutig formulierter Rechtstext nicht ausgelegt werden).[23]

Ist der Inhalt bzw. der Sinn einer Norm aber zweifelhaft, ist stets Interpretation und Auslegung geboten. Dann stellt sich die Frage, ob der vom Normgeber subjektiv gewollte oder objektiv verfolgte Sinn (das „Gesagte“) ermittelt werden muss. Neben diesem sachlichen Unterschied gibt es noch einen Zeitlichen. Soll dabei auf den historischen Zeitpunkt des Normsetzung abgestellt werden oder auf den aktuellen Zeitpunkt der Normauslegung? Kombiniert man diese beiden Fragen, so ergeben sich vier Möglichkeiten, um das Ziel der Auslegung zu bestimmen:

1. subjektiv-entstehungszeitlich

2. objektiv-entstehungszeitlich

3. subjektiv-auslegungszeitlich

4. objektiv-auslegungszeitlich

Die Frage ist bis heute nicht geklärt. Praktisch relevant sind Auffassungen 1. und 4.. Es gibt Kritik an der objektiven Theorie, da sie interpretatorische Willkür begünstige (Dezisionismus).[24] Es gibt aber auch Kritik an der subjektiven Theorie, da sie übersehe, dass der Sinn der Norm vom ursprünglichen Autor ablösbar sei (Wandel der tatsächlichen Umstände).[25] Argumente für die subjektive Theorie sind Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Argument für die objektive Theorie ist der Gedanke der Gerechtigkeit. Letztlich kommt es auf die zugrunde gelegte Staatstheorie bzw. Verfassungstheorie an.

Das Bundesverfassungsgericht ermittelt in der Regel den objektivierten Willen des Gesetzgebers:


[23] vgl. Kent D. Lerch (Hrsg.), Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 Recht, verstehen. Verständlichkeit, Missverständlichkeit und Unverständlichkeit von Recht. Walter de Gruyter, Berlin 2004.

[24] vgl. Bernd Rüthers, Die unbegrenzte Auslegung. Zum Wandel der Privatrechtsordnung im Nationalsozialismus., 6. Aufl,, Tübingen, Mohr (Siebeck), 2005. ISBN 3-16-148473-8

[25] vgl. Ekkehart Stein, Lehrbuch des Staatsrechts, Mohr, 19. Aufl, 2004

Anmerkungen

Kein Hinweis darauf, dass es sich um einen bereits vorhandenen Text handelt, der sich in der Wikipedia finden lässt. Die Übernahme setzt sich auf s.75 oben fort, allerdings mit einem o-ton-zitat des Bundesverfassungsgerichts, das als solches kenntlich gemacht ist.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[82.] Jam/Fragment 086 12 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 15:26 PlagProf:-)
Erstellt: 15. June 2012, 18:50 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 12-19, 102-104
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: "Verfassungsrecht"
90 Allerdings haben die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und die Methodenlehre für das Verfassungsrecht auch einige besondere Auslegungskriterien entwickelt, sodass eine eigenständige Darstellung der verfassungskonformen Auslegung angebracht erscheint. Im Schrifttum stehen sich dabei verschiedene Richtungen gegenüber.34 Das Bundesverfassungsgericht hat sich keiner dieser Lehren ausdrücklich angeschlossen. Es wendet vielmehr im Grundsatz die Lehren Savignys an. Teilweise geht es darüber hinaus. So zieht es im Rahmen der verfassungsrechtlichen Auslegung sachbezogene Grundsätze funktionell- oder materiell-rechtlicher Art heran.

34 Vgl. Forsthoff, Zur Problematik der Verfassungsauslegung, einerseits und Hollerbach, AöR 85 (1960), 241ff. andererseits; sowie Schneider/Ehmke, VVdStRL 20, 1963, S. 6 ff.; Dreier/Schwegmann, Probleme der Verfassungsinterpretation; Überblick bei Böckenförde, NJW 1976, 2089 ff. und Herdegen, JZ 2004, 873 ff.

Verfassungsrecht

Die Methodenlehre hat für das Verfassungsrecht besondere Kriterien der Auslegung entwickelt. Dabei stehen sich verschiedene Richtungen gegenüber.[34] [...] Das Bundesverfassungsgericht hat sich keiner dieser Lehren ausdrücklich angeschlossen. Es wendet weitgehend die Kriterien Savignys an, ohne sich auf diesen zu beziehen. Außerdem ist es darüber hinausgegangen, [...] Schließlich hat es sachbezogene Grundsätze funktionell- oder materiellrechtlicher Art herangezogen.[37]


[34] vgl. Ernst Forsthoff, Zur Problematik der Verfassungsauslegung, Stuttgart 1961 einerseits und Alexander Hollerbach, Auflösung der rechtsstaatlichen Verfassung?, AöR 85 (1960), S. 241ff. andererseits; sowie Peter Schneider und Horst Ehmke, Prinzipien der Verfassungsinterpretation, VVdStRL 20, 1963; Dreier/Schwegmann, Probleme der Verfassungsinterpretation, 1976; Überblicke bei: Ernst-Wolfgang Böckenförde, Die Methoden der Verfassungsinterpretation, NJW 76, 2089 ff. und Matthias Herdegen, Verfassungsinterpretation als methodische Disziplin, JZ 2004, S. 873–879.

[...]

[37] BVerfGE 3, 225 (231); 28, 243 (261); 34, 165 (183) mwN.

Anmerkungen

Ohne Angabe der Herkunft wurden der Gedankengang, längere Formulierungen und eine Fußnote mit einer größeren Zahl von Quellenangaben übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[83.] Jam/Fragment 083 08 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 15:23 PlagProf:-)
Erstellt: 15. June 2012, 18:18 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 8-13
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
84 Der BGH geht davon aus, dass kein Gesetz in seinem Anwendungsbereich auf die vom Gesetzgeber ins Auge gefassten Fälle begrenzt ist.

Gesundheitszeugnisse - BGHSt 10, 157 (159 f.)

„...denn es ist nicht toter Buchstabe, sondern lebendig sich entwickelnder Geist, der mit den Lebensverhältnissen fortschreiten und ihnen sinnvoll angepasst weitergelten will, solange dies nicht die Form sprengt, in die er gegossen ist.“

Der Bundesgerichtshof geht davon aus, dass kein Gesetz in seinem Anwendungsbereich auf die vom Gesetzgeber ins Auge gefassten Fälle begrenzt ist, „denn es ist nicht toter Buchstabe, sondern lebendig sich entwickelnder Geist, der mit den Lebensverhältnissen fortschreiten und ihnen sinnvoll angepasst weitergelten will, solange dies nicht die Form sprengt, in die er gegossen ist“ (BGHSt 10, 157, 159 f.).
Anmerkungen

Absatz wurde so ohne jeglichen Hinweis auf die Herkunft komplett übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[84.] Jam/Fragment 053 28 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 15:20 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 12:04 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 28-30
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 190, Zeilen: 6-9
5 Es darf also nie das Ergebnis vorweggenommen, sondern es muss im Konjunktiv darauf hingeführt werden. Insoweit unterscheidet sich der Gutachtenstil fundamental vom Urteilsstil, in welchem ein Richter seine Urteile abfasst. Es darf nie das Ergebnis vorweggenommen, sondern es muss im Konjunktiv darauf hingeführt werden. Insoweit unterscheidet sich der Gutachtenstil fundamental vom Urteilsstil, in welchem ein Richter seine Urteile abfasst.
Anmerkungen

wörtliche Übereinstimmung, keine Kennzeichnung als Zitat, keine Quellenangabe

Sichter
(Graf Isolan), PlagProf:-)

[85.] Jam/Fragment 116 21 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 15:13 PlagProf:-)
Erstellt: 18. June 2012, 21:00 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 21-25
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 189, Zeilen: 14-19
19 Die Gliederung ist ganz entscheidend für die Qualität der Arbeit. Sie zeigt, ob der Bearbeiter folgerichtig denken kann. Eine für den Korrektor nicht nachvollziehbare Gliederung führt stets zu einer schlechten Note, und dies selbst dann, wenn aus der Klausur oder der Hausarbeit ersichtlich ist, dass der Bearbeiter über ein beachtliches Wissen verfügt. Die Gliederung ist ganz entscheidend für die Qualität der Arbeit. Sie zeigt, ob der Bearbeiter folgerichtig denken kann. Eine für den Korrektor nicht nachvollziehbare Gliederung führt stets zu einer schlechten Note, und dies selbst dann, wenn aus der Klausur ersichtlich ist, dass der Bearbeiter über ein beachtliches Wissen verfügt.
Anmerkungen

keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Graf Isolan)

[86.] Jam/Fragment 061 07 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 15:07 PlagProf:-)
Erstellt: 15. June 2012, 13:43 (Strafjurist)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
strafjurist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 7-9
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 11, Zeilen: 39-41
Wertende Ausdrücke wie „ganz offensichtlich“ oder „ein klarer Vertragsbruch“ ersetzen ebenfalls keine Begründung und sollten von Ihnen vermieden werden. Wertende Ausdrücke wie „ganz offensichtlich“ oder „ein klarer [Vertragsbruch]“ ersetzen ebenfalls keine Begründung und sollten von Ihnen vermieden werden.
Anmerkungen

Ist nur ein einzelner Satz, damit ist aber dieser Abschnitt der Quelle quasi komplett bei Jam übernommen worden.

Sichter
(strafjurist), PlagProf:-)

[87.] Jam/Fragment 060 24 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 14:56 PlagProf:-)
Erstellt: 15. June 2012, 13:21 (Strafjurist)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
strafjurist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 24-35
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 11, Zeilen: 6-24
In fast allen Gesetzen werden die einzelnen Normen als Paragraphen bezeichnet (z.B. § 1 GewO). Im Grundgesetz und im Europarecht spricht man von Artikeln (z.B. Art. 12 GG). Zitieren Sie die Paragraphen und Artikel mit dem dazugehörenden Gesetz, denn immer dann, wenn Sie z.B. Normen aus verschiedenen Gesetzen erörtern, ist es im Interesse der Klarheit notwendig, dass Sie sagen, welche Gesetzesnorm gemeint ist. Steht im Text bspw. nur § 48, muss der Prüfer überlegen, ob der Verfasser § 48 HGB oder $ 48 BGB meint. Lediglich wenn in einer Arbeit überwiegend Normen aus einem einzigen Gesetz geprüft werden, kann man in einer Fußnote folgenden Hinweis anbringen: „§§ ohne nähere Bezeichnung sind solche des BGB. In diesem Fall werden dann im Text die BGB-Normen ohne Gesetzesangabe zitiert. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Normen jeweils mit dem einschlägigen Absatz, und wenn es darauf ankommt zusätzlich mit dem einschlägigen Satz zitiert werden. Wir schlagen vor, Absatz mit „Abs.“ abzukürzen und „Satz“ auszuschreiben.[FN] Häufig findet man aber auch die (Kurz-)Zitierweise „§ 39 I 2 VwVfG“.

[FN]: Denn die Abkürzung „S.“ verwendet man in der Regel für „Seite“.

In fast allen Gesetzen, so auch im HGB und BGB, werden die einzelnen Normen als Paragraphen bezeichnet (z.B. § 1 HGB), in den für das Handelsrecht relevanten Gesetzen spricht man lediglich im EGHGB, im EGBGB, im Scheckgesetz, im Wechselgesetz, im UN-Kaufrecht und im Grundgesetz (GG) von Artikeln (z.B. Art. 1 EGHGB). Zitieren Sie die Paragraphen und Artikel mit dem dazugehörenden Gesetz, denn immer dann, wenn Sie sowohl Normen des BGB als auch des HGB in einer Klausur erörtern, ist es im Interesse der Klarheit notwendig, dass Sie sagen, welche Gesetzesnorm gemeint ist. Steht im Text bspw. nur § 48, muss der Prüfer überlegen, ob der Verfasser § 48 HGB oder § 48 BGB meint. Lediglich wenn in einer Arbeit überwiegend HGB-Normen geprüft werden, kann man in einer Fußnote folgenden Hinweis anbringen: „§§ ohne nähere Bezeichnung sind solche des HGB“. In diesem Fall werden dann im Text die HGB-Normen ohne Gesetzesangabe zitiert. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Normen jeweils mit dem einschlägigen Absatz, und wenn es darauf ankommt zusätzlich mit dem einschlägigen Satz zitiert werden. Im Folgenden wird dafür die Zitierweise „§ 15 II 2 HGB“ gewählt, womit § 15 HGB, Absatz 2 und dort Satz 2 gemeint ist. Häufig findet man in Büchern aber auch die Zitierweise „§ 15 Abs. 2 S. 2 HGB“.
Anmerkungen

Änderungen nur bei den Gesetzesbezeichnungen, leichte Kürzungen, die vor allem der Verallgemeinerung dienen (in der Quelle geht es nur um Handelsrecht, wohl v.a. für BWL-Studierende) und am Ende eine Umkehrung der Zitierempfehlung. Erneut eine komplette Rn. bei Jam (§ 5 Rn. 28), keinerlei Belegangabe. Die letzten zwei Sätze sind abgewandelt und werden daher nicht als Verletzung des Zitiergebots gewertet.

Sichter
PlagProf:-)

[88.] Jam/Fragment 055 01 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 14:41 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 13:17 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-12
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 190, Zeilen: 24-37
[Dabei] werden die einzelnen Obersätze im Konjunktiv formuliert („Die Klage müsste zulässig sein“). Erst das Ergebnis steht im Indikativ.

Beispiel

Dazu müsste zwischen dem Kläger und der Beklagten ein Kaufvertrag zustande gekommen sein. Dies setzt voraus, dass der Prokurist die Beklagte wirksam gemäß § 164 BGB vertreten hat. Nach § 49 HGB ermächtigt die Prokura zu allen Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt. Der Kauf von Holzpaletten gehört zu der Art von Geschäften, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt. Somit hat der Prokurist die Beklagte beim Kauf dieser Paletten wirksam gem. § 164 BGB, § 49 HGB vertreten (...). Ergebnis: Der Kläger hat gegen die Beklagte einen Kaufpreisanspruch in Höhe von 30.000 € nach § 433 Abs. 2 BGB.

Zwischenergebnisse und das Endergebnis eines Gutachtens sind daher nicht im Konjunktiv, sondern im Indikativ zu schreiben.

Beispiel: Dazu müsste zwischen Kaufmann Karl und der Gernegross GmbH ein Kaufvertrag zustande gekommen sein. ... Dies setzt voraus, dass Prokurist Paul die Gernegross GmbH wirksam gemäß § 164 BGB vertreten hat. Nach § 49 HGB ermächtigt die Prokura zu allen Arten von gerichtlichen und außergerichtlichen Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt. Der Kauf von Holzpaletten gehört zu der Art von Geschäften, die der Betrieb eines Handelsgewerbes mit sich bringt. Somit hat Prokurist Paul die Gernegross GmbH beim Kauf dieser Paletten wirksam gemäß § 164 BGB, § 49 HGB vertreten. ... Ergebnis: Kaufmann Karl hat gegen die Gernegross GmbH einen Kaufpreisanspruch in Höhe von 30.000 € nach § 433 II BGB.

Anmerkungen

Setzt die Übernahme von der vorangegangenen Seite fort. Das offensichtlich ("Holzpaletten") und im Wortlaut übernommene Beispiel wird hier ebenfalls fortgeführt; es erfolgt kein Hinweis auf irgendeine Quelle. Der Hinweis auf die Zwischenergebnisse im Indikativ fällt unter den Tisch.

Sichter
(Graf Isolan), PlagProf:-)

[89.] Jam/Fragment 054 27 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 14:33 PlagProf:-)
Erstellt: 19. June 2012, 12:27 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 27-36
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 190, Zeilen: 10-14, 18-24
An den Anfang des Gutachtens [...] Sie formulieren am Anfang das Ergebnis, das Sie in dem zu prüfenden Fall für möglich halten, als Hypothese.

Obersatz

Der Kläger könnte gegen die Beklagte einen Anspruch auf Bezahlung des Kaufpreises in Höhe von 30.000 € gemäß § 433 Abs. 2 BGB haben.

8 Dann sind Schritt für Schritt die rechtlichen Voraussetzungen zu prüfen, die erfüllt werden müssen, damit die Hypothese zutrifft. Man nennt die Prüfung, ob durch den Sachverhalt alle Tatbestandsmerkmale einer Gesetzesnorm erfüllt werden, „Subsumtion“ (aus dem Lateinischen: subsumere = unterordnen). Liegen alle Voraussetzungen vor, ist am Schluss der Prüfung zu sagen, ob die Hypothese zutrifft oder nicht.

Das Gutachten stellt im ersten Denkschritt zunächst das Ergebnis, das der Autor in dem zu prüfenden Fall für möglich hält, als Hypothese voran. Beispiel: Kaufmann Karl könnte gegen die Gernegross GmbH einen Anspruch auf Bezahlung des Kaufpreises in Höhe von 30.000 € gemäß § 433 II BGB haben.

[...]

Dann sind Schritt für Schritt die rechtlichen Voraussetzungen zu prüfen, die erfüllt werden müssen, damit die Hypothese zutrifft. Man nennt die Prüfung, ob durch den Sachverhalt alle Tatbestandsmerkmale einer Gesetzesnorm erfüllt werden, in der juristischen Fachsprache »Subsumtion« (lateinisch für: unterordnen). Liegen alle Voraussetzungen vor, ist am Schluss der Prüfung zu sagen, ob die Hypothese zutrifft oder nicht.

Anmerkungen

wörtliche Übereinstimmung insbesondere zum Schluss des Abschnitts hin; das Beispiel ist (bis auf den legeren Tonfall identisch); nichts ist als Zitat gekennzeichnet; eine Quelle wird nicht genannt ...

Sichter
(Graf Isolan), PlagProf:-)

[90.] Jam/Fragment 060 13 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 12:06 Graf Isolan
Erstellt: 15. June 2012, 12:48 (Strafjurist)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
strafjurist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 13-22
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 12, Zeilen: 1-11
Ferner ist es wichtig, dass Sie juristische Fachbegriffe korrekt gebrauchen. Insbesondere bei Anfängern finden sich regelmäßig Formulierungen wie: „Damit tritt § xxx VwVfG in Kraft.“ Wann eine Norm in Kraft tritt, bestimmt der Gesetzgeber. Gemeint haben die Studierenden: „Damit sind die Tatbestandsvoraussetzungen des § xxx VwVfG erfüllt.“

Im Zivilprozess gibt es übrigens keinen „Verteidiger“ des Beklagten (den gibt es nur bei Strafverfahren), sondern einen „Prozessbevollmächtigten“. Man sollte sich auch davor hüten, für denselben rechtlichen Sachverhalt abwechselnd zwei verschiedene Begriffe zu verwenden, wie z.B. Anfechtung/Kündigung oder Kaufvertrag/Werkvertrag.

Ferner ist es wichtig, dass man juristische Fachbegriffe korrekt gebraucht. Insbesondere bei Nicht-Juristen findet man in Rechtsklausuren regelmäßig Formulierungen wie: „Damit tritt § xxx HGB in Kraft.“ Wann eine Norm in Kraft tritt, bestimmt der Gesetzgeber. Gemeint haben die Studierenden: „Damit sind die Tatbestandsvoraussetzungen des § xxx HGB erfüllt.“ Im Zivilprozess gibt es übrigens keinen „Verteidiger“ des Beklagten (den gibt es nur bei Strafverfahren), sondern einen „Prozessbevollmächtigten“. Man sollte sich auch davor hüten, dass man für denselben rechtlichen Sachverhalt abwechselnd zwei verschiedene Begriffe, wie z.B. Anfechtung/Kündigung oder Kaufvertrag/Werkvertrag verwendet.
Anmerkungen

Minimale Anpassungen zur situativen Verallgemeinerung, andere Gesetzesbezeichnung und leichte sprachliche Umstellung im letzten Satz, ansonsten wortgleich. Bei Jam sind dies 2 Rnrn. (§ 5 Rn. 26 und 27). Keine Fußnote oder Belegangabe; die Quelle wird in Jam gar nicht benannt.

Sichter
(strafjurist) Agrippina1

[91.] Jam/Fragment 186 01 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 11:52 Graf Isolan
Erstellt: 14. June 2012, 18:28 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Runkehl Siever 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 186, Zeilen: 1-34
Quelle: Runkehl Siever 2001
Seite(n): 16, 24, 25, 27, 28, Zeilen: 16: 1-2; 24: 13-18, 28-36; 25: 20-23; 27: 25-27, 28-36: 28:4-5, 27-29, 30-35
[Viele Universitäten sind über die jeweils zuständigen Rechenzentren an das Internet angeschlossen und stellen] den Wissenschaftlern entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung. Im Gegensatz zu gedruckten Publikationen entfallen teure Druck- und Lagerkosten. Damit verbunden eröffnet sich durch die weltweit angelegten Verbreitungskanäle für den Autor der Weg zur Selbstdistribution seiner Werke.

5 Damit wird der direkte Dialog zwischen Autor (Produzent) und Leser (Rezipient) möglich: „Im Gegensatz zu den vertrauten Medien wie Buch, Fernsehen oder Zeitungen erlaubt die Kommunikationssituation des Internets massive und direkte Einflussnahme der Informationssuchenden auf das Angebot der bereitgestellten Daten. Multidirektionale Kommunikationskanäle versetzen den Leser in die Lage, seinerseits direkt auf den gelesenen Text zu antworten, etwa via elektronischer Post. Während der Buchleser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer nur unter Aufwand die aufgenommenen Informationen kommentierend an die Quelle zurückgeben kann, reizt das Internet mit dieser Einflussmöglichkeit zu massiver Rückkoppelung.“6 Damit einhergehend entwickelt sich ein weiterer wesentlicher Vorteil, der den Aspekt des wissenschaftlichen Diskurses stärkt. So kann der Einsatz des Internets aufgrund der schnellen und interaktiven Kommunikationswege zu einer Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte führen.7

6 Auf der anderen Seite werden jedoch auch Problemfelder des elektronischen Publizierens deutlich. Zum einen treten Probleme wie die mangelnde Dauerhaftigkeit von Internet-Quellen oder verschiedener Datenformate bei gedruckten Publikationen nicht auf. Des Weiteren gibt es eine immer wieder geführte Diskussion über die inhaltliche Verschlechterung von Arbeiten: Das Arbeiten mit Textbausteinen, Zitatensammlungen und Referenzen kann das Schreiben inhaltlich-operativ reduzieren. Schreiben kann sich dann auf das Zusammenstellen, im besten Falle „Komponieren“, von Texten aus gespeicherten Textstücken beschränken.8 Pessimisten sehen hierin die Gefahr, dass partikulare Wissensbrocken in arbiträren Strukturen zusammengefügt werden. An dieser Stelle soll nur auf die immer stärker genutzte Möglichkeit des Hausaufgaben und Referate-Downloads bei Schülern und Studenten hingewiesen werden.

7 Im Ergebnis jedoch sollte das elektronische Publizieren als eine wesentliche Errungenschaft begrüßt werden, da dadurch das Anliegen der Veröffentlichung weiter gestärkt wird. Entscheidend sollte an dieser Stelle für Sie die Überlegung sein, dass Sie durch die neuen Technologien einen einfacheren Zutritt zur Möglichkeit des Publizierens erhalten, sowie der Leser den freien Zugang zu möglichst vielen, sachlich und strukturell guten Arbeiten erhalten kann.


6 Krajewski, in: Grät/Krajewski (Hrsg.), Soziologie des Internet, S. 60 (61).

7 Rutenfranz. Wissenschaft im Informanonszeitalrer, S. 153.

8 Riehm/Böhle/Gabel-Becker/Wingert, Elektronisches Publizieren, S. 26.

[Seite 24: 13-18]

Viele Universitäten sind über die jeweils zuständigen Rechenzentren an das Internet angeschlossen und stellen den Wissenschaftlern entsprechende Speicherkapazitäten zur Verfügung. Im Gegensatz zu gedruckten Publikationen entfallen teure Druck- und Lagerkosten. Damit verbunden eröffnet sich durch die weltweit angelegten Verbreitungskanäle für den Autor der Weg zur Selbstdistribution seiner Werke. [...]

[Seite 24: 28-36]

Damit wird der direkte Dialog zwischen Autor (Produzent) und Leser (Rezipient) möglich. »Im Gegensatz zu den vertrauten Medien wie Buch, Fernsehen oder Zeitungen erlaubt die Kommunikationssituation des Internet massive und direkte Einflussnahme der Informationssuchenden auf das Angebot der bereitgestellten Daten. Multidirektionale Kommunikationskanäle versetzen den Leser in die Lage, seinerseits direkt auf den gelesenen Text zu antworten, etwa via elektronischer Post. Während der Buchleser, Fernsehzuschauer oder Radiohörer nur unter Aufwand die aufgenommenen Informationen kommentierend an die Quelle zurückgeben kann, reizt das Internet mit dieser Einflußmöglichkeit zu massiver Rückkoppelung.« (Krajewski 1997: 61)

[Seite 25: 20-23]

Damit einhergehend entwickelt sich ein weiterer wesentlicher – vielleicht der wesentlichste – Vorteil, der den Aspekt des wissenschaftlichen Diskurses stärkt. Er kommt in der These zum Ausdruck, dass der »Einsatz von Computern als Kommunikationsmedium [...] zu einer Intensivierung wissenschaftlicher Kontakte« (Rutenfranz 1997: 153) führt. [...]

[Seite 27: 25-27]

Dadurch werden jedoch auch Problemfelder des elektronischen Publizierens deutlich [...]

[Seite 16: 1-2]

Doch Probleme wie die mangelnde Dauerhaftigkeit von Internet-Quellen oder verschiedener Datenformate treten bei gedruckten Publikationen nicht auf.

[Seite 27: 28-36]

Es gibt eine immer wieder geführte Diskussion über die inhaltliche Verschlechterung von Arbeiten, die hier jedoch nur knapp skizziert werden soll: »Das Arbeiten mit ›Textbausteinen‹, Zitatensammlungen und Referenzen kann das Schreiben inhaltlich-operativ noch weiter entleeren. Schreiben kann sich dann auf das Zusammenstellen, im besten Falle ›Komponieren‹, von Texten aus gespeicherten Textstücken beschränken.« (Riehm et al. 1992: 26)

Pessimisten sehen hierin [...] immer häufiger die Gefahr, dass partikulare Wissensbrocken in arbiträren Strukturen zusammengefügt werden.

[Seite 28: 4-5]

doch soll an dieser Stelle auf die immer stärker genutzte Möglichkeit des Hausaufgaben- und Referate-Downloads bei Schülern und Studenten hingewiesen werden. [EN 11]

[Seite 28: 27-29, 30-35]

Im Ergebnis jedoch sollte das elektronische Publizieren als eine wesentliche Errungenschaft begrüßt werden, da dadurch das Anliegen der ›Veröffentlichung‹ weiter gestärkt wird. [...] Entscheidend sollte an dieser Stelle das Gewicht der Überlegung sein, dass Autoren durch die neuen Technologien einen einfacheren Zutritt zur Möglichkeit des Publizierens erhalten, sowie der Leser [...] den freien Zugang zu möglichst vielen, sachlich und strukturell guten Arbeiten erhalten kann.

Anmerkungen

Fast die gesamte Seite ist aus Textfragmenten der Quelle zusammengestückelt. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[92.] Jam/Fragment 142 21 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 09:40 Sotho Tal Ker
Erstellt: 16. June 2012, 10:37 (Hindemith)
Baumgartner 2008, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 21-28
Quelle: Baumgartner 2008
Seite(n): 1, Zeilen: -
Besonders bei Arbeiten, die sich empirisch mit dem Internet beschäftigen, ist die Flüchtigkeit des Mediums fatal. Gemeint ist das „Error 404-Site Not Found“-Problem. Dabei ist der Fehler 404 nicht einmal das Schlimmste, was bei einem Quellennachweis passieren kann. Der Super-GAU des wissenschaftlichen Arbeitens ist es wohl, wenn die kritische Steile eines wörtlichen und in der Folge sehr ausführlich diskutierten Zitats genau in diesem einen Punkt abgeändert wird. Glaubwürdigkeit und Authentizität Ihrer Arbeit wird erschüttert: Die Argumentation lässt sich nicht nachvollziehen und ist daher nicht (mehr) intersubjektiv überprüfbar. Besonders bei Arbeiten, die sich empirisch mit dem Internet beschäftigen [...], ist die Flüchtigkeit des Webmediums fatal. Gemeint ist hier das "Error 404-Site Not Found" Problem [...].

Dabei ist der Fehler 404 ja noch gar nicht mal das Schlimmste, was bei einem Quellennachweis passieren kann. Der Supergau des wissenschaftlichen Arbeitens ist es wohl, wenn die diskriminierende Stelle eines wörtlichen und in der Folge sehr ausführlich diskutieren Zitats genau in diesem einen kritischen Punkt abgeändert wird. Glaubwürdigkeit und Authentizität der Arbeit [...] wird erschüttert: Die Argumentation lässt sich nicht nachvollziehen und ist daher nicht (mehr) intersubjektiv überprüfbar.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[93.] Jam/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 19. June 2012, 09:32 Graf Isolan
Erstellt: 14. June 2012, 16:45 (KayH)
Bonnekoh 2007, Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KayH, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-8
Quelle: Bonnekoh 2007
Seite(n): 7f., Zeilen: -
[Dieses vernetzte Computer in den Bereichen von] Wissenschaft und Militärtechnik.9 Das Internet entwickelte sich zunächst als reines Wissenschaftsnetz und verband bis Ende der 1980er Jahre mehr als 28.000 interne Computernetze von Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen miteinander. Danach breitete sich das Internet weltweit aus. Der entscheidende Durchbruch des Netzwerks zum heutigen Massenmedium erfolgte Anfang der 1990er Jahre durch das vom Cern-Forschungslabor in Genf entwickelte Hyper Text Transfer Protocol (HTTP), das mit dem World Wide Web einen benutzerfreundlichen Internet-Dienst schuf.10

9 Zur geschichtlichen Entwicklung des Internet vgl. Hafner/Lyon, Arpa Kadabra oder die Geschichte des Internet, S. 10, 12 ff.

10 Sieber, in: Hoeren/Sieber (Hrsg.), Handbuch Multimedia-Recht, Teil 1 Rn. 3.

Dieses vernetzte Computer in den Bereichen von Wissenschaft und Militärtechnik.17 Das Internet entwickelte sich zunächst als reines Wissenschaftsnetz und verband bis Ende der 1980er Jahre mehr als 28.000 interne Computernetze von Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen miteinander. Danach breitete sich das Internet weltweit aus. Der entscheidende Durchbruch des Netzwerks zum heutigen Massenmedium erfolgte Anfang der 1990er Jahre durch das vom Cern-Forschungslabor in Genf entwickelte Hyper Text Transfer Protocol (HTTP) das mit dem World Wide Web,18 einen benutzerfreundlichen Internet-Dienst schuf.19

17 Zur geschichtlichen Entwicklung des Internets vgl. Hafner/Lyon, Arpa Kadabra oder die Geschichte des Internet, 2. Aufl. 2000, S. 10, 12 ff.

[...]

19 Sieber, in: Hoeren/Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, a. a. O., Teil 1 Rn. 3.

Anmerkungen

Fortsetzung von vorheriger Seite. Übernahmen inkl. der Fußnoten. Trotz Hinweises auf mögliche Quellen ist hier nichts als Zitat gekennzeichnet worden.

Sichter
(KayH), Agrippina1

[94.] Jam/Fragment 124 26 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 23:10 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 20:30 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 26-27
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 29-30
13 Ein häufiger Fehler ist es auch, Aussagen, die sich unmittelbar aus dem Gesetzestext ergeben, durch eine Literaturstelle zu belegen. Ein häufiger Fehler ist es auch, Aussagen, die sich unmittelbar aus dem Gesetzestext ergeben, durch eine Literaturstelle zu belegen5.

5 Fahse/Hansen, Übungen für Anfänger, Kap. 9 Rn. 13; Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74).

Anmerkungen

--

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[95.] Jam/Fragment 056 05 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 23:09 WiseWoman
Erstellt: 15. June 2012, 10:28 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 5-23
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 6ff
Die Subsumtion gliedert sich also in die Gedankenschritte (1) Obersatz, (2) einschlägige Norm bzw. Rechtslage und Definition, (3) Subsumtion und (4) Ergebnis. Waährend die Schritte (1), (3) und (4) immer an der konkreten Fallkonstellation anknüpfen, ist die Definition vom Fall unabhängig. Sie bildet den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung eines juristischen Gutachtens liegt dehalb in der genauen Erfassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs.

Die "richtige" Definition zu finden, ist unterschiedlich schwer. Im juristischen Arbeitsalltag schaut der Richter oder Anwalt in den Kommentar. Schwieriger wird es aber, wenn ein Gesetz anzuwenden ist, das in der Praxis bislang keine große Beachtung gefunden hat oder ganz neu und deshalb (noch) nicht kommentiert worden ist. Zum Erstaunen vieler Studierender trifft dies im Übrigen für die meisten (Landes-)Gesetze zu! Häufig ist vielleicht auch kein Kommentar zur Hand oder darf schlicht und einfach - wie im Rahmen einer Klausur - gar nicht benutzt werden. Manchmal ist es auch gerade die Aufgabe einer (Seminar- oder Doktor-)Arbeit, die Definition eines Rechtsbegriffs zu erarbeiten. In all diesen Fällen müssen Sie auf die juristischen Auslegungsmethoden zurückgreifen und selbst eine Definition (er)finden. Es kann schließlich auch vorkommen, dass für denselben Begriff unterschiedliche Definitionen vorgeschlagen werden. Dann herrscht "Streit" um die "richtige" Interpretation, den Sie ggf. darstellen und entscheiden müssen.

Diese Subsumtion gliedert sich bekanntlich die Gedankenschritte (1) Obersatz (auch Hypothese genannt), (2) Definition, (3)Untersatz (auch Subsumtion genannt) und (4) Ergebnis. Während die Schritte (1), (3) und (4) bei jedem Fall anders sind, weil sie sich auf dessen konkrete Situation beziehen, ist die Definition vom Fall unabhängig; sie bildet daher den Maßstab für die Rechtsanwendung. Die eigentliche wissenschaftliche Leistung einer Fallbearbeitung liegt deshalb in der genauen Fassung der Definition des zu untersuchenden Rechtsbegriffs.

Die "richtige" Definition zu finden ist unterschiedlich schwer. Der Praktiker schaut in den Kommentar. Schwieriger ist es, wenn man ein Gesetz anwenden muss, das in der Praxis keine große Beachtung gefunden hat oder ganz neu und deshlab (noch) nicht kommentiert worden ist. Das sind - zum Erstaunen vieler Studierender - übrigens die meisten (Landes-)Gesetze. Gleiches gilt für den Fall, dass man keinen Kommentar zur Hand hat oder - wie in der Klausur - nicht benutzen darf. Manchmal ist es auch gerade Aufgabe einer Arbeit (Bsp.: Seminararbeit oder Dissertation), die Definition eines Rechtsbegriffs erst zu erarbeiten. In all diesen Fällen muss der Bearbeiter auf die juristischen Auslegungsmethoden zurückgreifen und selbst eine Definition (er)finden. Schließlich kommt es vor, dass für denselben Begriff verschiedene Definitionen vorgeschlagen werden. Dann herrscht "Streit" um die "richtige" Interpretation, der ggf. entschieden werden muss.

Anmerkungen

Übrigens wird der Anfang dieses Abschnitts noch ein weiteres Mal in dieses Werk "eingearbeitet", nämlich hier: Jam/Fragment_121_26

Sichter
(Agrippina1, SleepyHollow02), Qadosh

[96.] Jam/Fragment 150 03 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 23:09 KayH
Erstellt: 16. June 2012, 16:21 (KayH)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wölky 2011

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 3
Quelle: Wölky 2011
Seite(n): 6, Zeilen: -
Jam S 150.png Wölky 2011 S 6.png
Anmerkungen
Sichter
(KayH), Qadosh

[97.] Jam/Fragment 141 30 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 23:07 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 23:03 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Permalink 2012

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 30-33
Quelle: Wikipedia_Permalink_2012
Seite(n): 1, Zeilen: -
Der Inhalt hinter einer normalen URL kann dann variieren oder die URL selbst kann vom Webmaster verändert werden, sodass darüber abrufbare Inhalte nicht mehr oder nur unter einer anderen Adresse verfügbar sind. Verweise auf diese URL werden dann zu „toten Links“ oder zeigen auf andere Inhalte. Im Gegensatz zu Permalinks kann der Inhalt hinter einer normalen URL variieren, oder die URL selbst kann vom Webmaster verändert werden, so dass darüber abrufbare Inhalte nicht mehr oder nur unter einer anderen Adresse verfügbar sind. Verweise auf diese URL werden dann zu toten Links oder zeigen auf andere Inhalte.
Anmerkungen

Leicht umgeschrieben aus der Wikipedia übernommen -- ohne Quellenverweis.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[98.] Jam/Fragment 135 01 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 23:02 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 10:23 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 1-2
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 7, Zeilen: -
[Wahlweise - aber im Literaturverzeichnis einheitlich - kann man] den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001). Wahlweise – aber im Literaturverzeichnis einheitlich – kann man den Monat ausschreiben, als Abkürzung angeben55, oder man ersetzt ihn durch eine Zahl und verbindet diese mit der Jahreszahl durch einen Schrägstrich (Bsp.: 1/2001).

55 [...]

Anmerkungen

Abschluss des vorangegangenen Fragments.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[99.] Jam/Fragment 086 05 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 23:00 KayH
Erstellt: 17. June 2012, 19:47 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 5-11
Quelle: Wikipedia_Auslegung_(Recht)_2010
Seite(n): -, Zeilen: -
Ein klassisches Anwendungsfeld einer so verstandenen verfassungskonformen Auslegung sind Schmerzensgeldprozesse gegen die Boulevard-Presse und ihre Paparazzi Hier sind die Rechte fotografierter Kinder von prominenten Eltern aus Art. 2 Abs. 1 und 1 Abs. 1 GG (Allgemeines Persönlichkeitsrecht) sowie aus Art. 6 Abs. 1 GG (Schutz von Ehe und Familie) abzuwägen gegen die individuelle Garantie der Pressefreiheit eines Zeitschriftenverlages aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG; die Schadensersatznorm des BGB, hier der Begriff des „sonstigen Rechts“ in § 823 Abs. 1 BGB ist „in systematischer Konformität“ mit dem Grundgesetz auszulegen. So sind z. B. in Schmerzensgeldprozessen gegen die Boulevard-Presse und ihre Paparazzi die Rechte fotografierter Kinder von prominenten Eltern aus Art. 1 I, 2 I GG (allgemeines Persönlichkeitsrecht) und aus Art. 6 I GG (Schutz von Ehe und Familie) abzuwägen gegen die individuelle Garantie der Pressefreiheit eines Zeitschriftenverlages aus Art. 5 I 2 GG; die Schadensersatznorm des BGB, hier der Begriff des „sonstigen Rechts“ in § 823 I BGB, ist also „in Konformität“ mit dem Grundgesetz auszulegen.
Anmerkungen

kein Hinweis auf irgendeine Quelle, keine Kennzeichnung als Zitat

Sichter
Graf Isolan

[100.] Jam/Fragment 122 09 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:58 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 20:47 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 9-21
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 2, Zeilen: 4-10, 107-111
Deshalb muss die Zitierweise dem Gebot der Klarheit entsprechen. Sog. Blindzitate, also die ungeprüfte Übernahme von Nachweisen z.B. aus Kommentaren oder Lehrbüchern, sind unzulässig. Sie fallen jedem routinierten Prüfer auf. Wer seine zunächst übernommenen Zitate prüft, wird feststellen, dass zahlreiche Nachweise bei genauer Betrachtung gar nicht so passen. Eine große Anzahl belegt die Aussage nicht. Denn auch ein gewissenhafter Autor kann beim Korrigieren seines Textes falsch übernommene Jahres- oder Seitenzahlen kaum noch ausfindig machen.

Tipp

Manchmal ist es nicht möglich, eine z.B. in einem Lehrbuch oder Kommentar gefundene Fundstelle sofort zu prüfen. Dann kann man sie in seinen Text zunächst übernehmen und durch eine Raute „#“ kenntlich machen. Bei nächster Gelegenheit überprüft man dann die Fundstellen. Mit der Suchfunktion kann man den Platzhalter suchen und sich so alles anzeigen lassen, was man vorher nicht prüfen konnte.

Deshalb muss die Zitierweise in erste Linie dem Gebot der Klarheit entsprechen10. Sog. Blindzitate, also die ungeprüfte Übernahme von Nachweisen z.B. aus Kommentaren oder Lehrbüchern, sind unzulässig11. Sie fallen jedem routinierten Prüfer auf. Wer seine zunächst übernommenen Zitate prüft, wird feststellen, dass zahlreiche Nachweise bei genauer Betrachtung gar nicht so passen wie erwartet. Eine große Anzahl ist einfach falsch angegeben. Denn auch ein gewissenhafter Autor/Kommentator kann beim Korrigieren seines Textes falsch übernommene Jahres- oder Seitenzahlen kaum noch ausfindig machen12.

10 [...]

11 [...]

12 Zum Vorgehen ein Tipp: Manchmal ist es nicht möglich, eine z.B. in einem Lehrbuch oder Kommentar gefundene Fundstelle sofort zu prüfen. Dann kann man sie in seinen Text zunächst übernehmen und durch Fetten oder Unterstreichen kenntlich machen. Bei nächster Gelegenheit überprüft man dann die Fundstellen. Beim ausgedruckten Text sind sie optisch gut zu erkennen; innerhalb der Datei kann man das Format „Unterstrichen“ oder „Fett“ suchen und sich so alles anzeigen lassen, was man vorher nicht prüfen konnte.

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahmen ohne Kennzeichnung als Zitat. Die Fußnote des Originals wurde gekürzt in den Haupttext übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[101.] Jam/Fragment 152 05 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:56 KayH
Erstellt: 16. June 2012, 21:55 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Murphys Gesetz 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: 5-9
Quelle: Wikipedia_Murphys_Gesetz_2011
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
Dies folgt aus „Murphys Gesetz“, eine auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über das menschliche Versagen bzw. über die Fehlerquellen in komplexen Systemen macht. Murphys Gesetz heißt: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ Murphys Gesetz (engl. Murphy’s Law) ist eine auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy, jr. zurückgehende Lebensweisheit, die eine Aussage über das menschliche Versagen bzw. über die Fehlerquellen in komplexen Systemen macht. [...]

Murphys Gesetz heißt in der bekannten Form: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ [...]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe für diese kurze Übernahme

Sichter
(Hindemith), Qadosh

[102.] Jam/Fragment 053 14 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:55 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 22:20 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 14-17
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 2-6
Die „Lösung“ des Sachverhalts erfordert daher die Interpretation der geltenden Gesetze und die Darstellung ihrer systematischen Zusammenhänge. Das geltende Recht soll auf einen konkreten Sachverhalt angewandt und der Fall unter die Norm subsumiert werden. Rechtswissenschaftliches Arbeiten ist im kodifizierten Recht wie dem deutschen in erster Linie Interpretation der geltenden Gesetze und die Darstellung seiner systematischen Zusammenhänge1. An den Universitäten wird dieses Arbeiten mit Hilfe der Fallbearbeitung vermittelt: Das geltende Recht soll auf einen konkreten Sachverhalt angewandt, der Fall unter die Norm subsumiert werden.

1 Vgl. Schapp, Jura 2001, 217 (217).

Anmerkungen

Hier liegen Standardformulierungen vor. Interessant ist aber, dass Jam den exakten Wortlaut der im gesamten Werk ungenannt bleibenden später noch vielfach benutzten Vorlage trifft.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[103.] Jam/Fragment 131 26 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:47 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 13:57 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 26-35
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 18, Zeilen: 6-14
40 In den Fußnoten genügt für die Kurzbelegweise der Nachname des Autors, der - gemäß der Angabe „zit.:u im Literaturverzeichnis abgekürzte - Buchtitel und die konkrete Seitenzahl, die mit einem „S.“ gekennzeichnet wird. Bücher, die in Randnummern untergliedert sind, zitieren Sie nach diesen mit dem Zusatz „Rn.“. Manchmal beginnen Randnummern bei verschiedenen Abschnitten neu zu zählen. Dann müssen Sie auch die Nummer des Abschnitts in der im Buch gewählten Bezeichnung mit angeben. Zulässig ist es auch, nach den Gliederungsebenen des Werks zu zitieren. Vorzugswürdig ist die Zitierweise, die ein schnelles Auffinden ermöglicht. Ein Mehrfachnachweis, also nach Randnummer, Seite und gar auch noch Gliederungsnummer ist nicht erforderlich. In jedem Fall ist bei jedem Werk einheitlich zu verfahren. Bei Monografien genügt deshalb prinzipiell die Angabe des Autors und der konkreten Seitenzahl, welche mit einem „S.“ gekennzeichnet wird. Bücher, die in Randnummern untergliedert sind, werden nach diesen mit dem Zusatz „Rn.“ zitiert122. Manchmal beginnen Randnummern bei verschiedenen Abschnitten neu zu zählen. Dann ist auch die Nummer des Abschnitts in der im Buch gewählten Bezeichnung mit anzugeben. Zulässig ist es auch, nach den Gliederungsebenen des Werks zu zitieren123. Vorzugswürdig ist jeweils die Zitierweise, die ein schnelles Auffinden ermöglicht124. Ein Mehrfachnachweis, also nach Randnummer, Seite und gar auch noch Gliederungsnummer ist nicht erforderlich125. In jedem Fall ist bei jedem Werk wiederum einheitlich zu verfahren.

122 Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 65. Einige Zeitschriften wählen die Abkürzung „Rn“ (also ohne Punkt), „Rdnr.“ oder auch „Rdn.“. Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961), schlägt gar „Rd“ vor. In seinem Beispiel geht es dann durcheinander, wovon in jedem Fall abzuraten ist. Der Duden, Dt. Rechtschreibung, sieht eine Abkürzung nicht vor. Kirchner/Butz, Abkürzungsverzeichnis, kürzen wie hier ab. Dem sollte man folgen.

123 Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961).

124 Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (961).

125 Anders Dietrich, Jura 1998, 142 (150).

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Graf Isolan)

[104.] Jam/Fragment 059 10 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:46 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 12:33 (Strafjurist)
Fragment, Gesichtet, Gruber 2006, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
strafjurist
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 10-15
Quelle: Gruber 2006
Seite(n): 11, Zeilen: 28-32
Schreiben Sie Ihre Gedanken in einer einfachen, klaren Sprache nieder. Die beliebten Schachtelsätze sind keinesfalls - wie viele Studierende wohl meinen - ein besonders „wissenschaftlicher“ Schreibstil. Gute wissenschaftliche Texte zeichnen sich vor allem durch kurze Sätze aus, die viele Verben enthalten, was den Text lebendiger macht. Bemühen Sie sich um gutes Deutsch und achten Sie darauf, dass Ihnen keine Rechtschreibfehler unterlaufen. Schreiben Sie Ihre Gedanken in einer einfachen, klaren Sprache nieder. Die beliebten Schachtelsätze sind keinesfalls - wie viele Klausurenschreiber wohl meinen - ein besonders „wissenschaftlicher“ Schreibstil. Gute wissenschaftliche Texte zeichnen sich vor allem durch kurze Sätze aus, die viele Verben enthalten, was den Text lebendiger macht. Bemühen Sie sich um gutes Deutsch und achten Sie darauf, dass Ihnen keine Rechtschreibfehler unterlaufen.
Anmerkungen

Ersetzt wurde nur ein Wort, ein Nachweis fehlt. Bei Jam ist dies eine komplette Rn. (§ 5 Rn. 23)

Sichter
(strafjurist), Agrippina1

[105.] Jam/Fragment 135 10 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:45 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 10:38 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: 10-18
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 20, Zeilen: 21-22, 23-28, 29-30
Bei Zitaten aus Loseblattsammlungen kann es unter Umständen sinnvoll sein, dass Sie in der Fußnote den Stand der konkreten Kommentierung angeben. Denn bei manchen Loseblattwerken sind die Kommentierungen seit Jahren, manchmal Jahrzehnten nicht aktualisiert worden. Beispielsweise enthält der Bonner Kommentar zum Grundgesetz noch immer die Kommentierung von v. Mutius zu Art. 19 Abs. 3 GG aus dem Jahr 1975. Die Angabe des Standes im Literaturverzeichnis hilft dann kaum weiter, wenn Sie auch aktuellere Bearbeitungen aus dem Kommentar zitiert haben. In solchen Fällen sollten Sie daher den Stand der einzelnen Kommentierung hinter die Artikel- bzw. Paragrafenbezeichnung setzen. (Noch) nicht allgemein üblich ist es, bei Zitaten aus Loseblatt-Kommentaren in der Fußnote den Stand der (konkreten) Kommentierung anzugeben. [...] Geck145 weißt nämlich zu Recht darauf hin, dass bei manchen Loseblattwerken die Kommentierungen seit Jahren, manchmal Jahrzehnten nicht aktualisiert worden sind. So enthält der Bonner Kommentar zum Grundgesetz noch die Kommentierung von von Mutius zu Art. 19 Abs. 3 GG aus dem April 1975. Die Angabe des Standes im Literaturverzeichnis hilft dann nicht weiter, wenn aus mehreren Kommentierungen desselben Werks zitiert wird. [...] Der Stand der einzelnen Kommentierung sollte hinter der Artikel- bzw. Paragrafenbezeichnung in eckige Klammern gesetzt werden146.

145 Geck, JZ 1987, 870 (870).

146 Vgl. Fn. 2–4 in Abb. 13.

Anmerkungen

Gekürzt und leicht überarbeitet aber zu dicht am Original, dass man es nicht als Zitat hätte kennzeichnen müssen. Das Beispiel wird unter Verzicht der Nennung sowohl der Primär- als auch der Sekundärquelle übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[106.] Jam/Fragment 191 01 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:43 KayH
Erstellt: 17. June 2012, 15:57 (Hindemith)
Bleuel 2000, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 191, Zeilen: 1-10
Quelle: Bleuel_2000
Seite(n): 38, Zeilen: 1-11
I. Veröffentlichung über Mailing-Listen

Eine Veröffentlichung im Internet kann sehr einfach über Mailing-Listen geschehen. Die Publikation wird per E-Mail an einen gewünschten Mailserver gesandt, der diese Liste unterhält [FN 25] und den Text an alle Teilnehmer der Gruppe weiterleitet. [FN 26] Mitglied der Diskussionsgruppe kann nur derjenige werden, der dies selbst wünscht und beantragt. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Diskussionsgruppen zu den verschiedensten Themengebieten. Es genügt, dass Autor und Leser über ein E-Mail-Konto verfügen. Eine Archivierungs-, Such- oder Abruffunktion kann von dem Mailserver mit entsprechenden Programmen zur Verfügung gestellt werden. Diese Art der Veröffentlichung ist allerdings nur für Publikationen geringen Umfangs und reine Textdaten geeignet.


[25] Ferner gibt es die einfache Möglichkeit, eine Mailing-Liste selbst ohne Mailserver zu verwalten. Dies kann aber bei einer großen Teilnehmerzahl recht arbeitsintensiv sein.

[26] Listen können auch moderiert werden, sodass E-Mails teilweise vom Moderator von der Weiterleitung ausgeschlossen werden.

3.2.3 Veröffentlichung über Mailing Listen mit E-Mail

Eine Veröffentlichung im Internet kann sehr einfach über Mailing Listen [FN 213] geschehen. Die Publikation wird per E-Mail an einen gewünschten Mailserver gesandt, der diese Liste unterhält [FN 214] und den Text an alle Teilnehmer der Gruppe weiterleitet [FN 215]. Mitglied der Diskussionsgruppe kann nur derjenige werden, der dies selbst wünscht und beantragt. [FN 216] Im Internet gibt es eine Vielzahl von Diskussionsgruppen zu den verschiedensten Themengebieten. [FN 217] Es genügt, daß Autor [FN 218] und Leser über einen E-Mail Anschluß verfügen.

Eine Archivierungs-, Such- oder Abruffunktion kann von dem Mailserver mit entsprechenden Programmen zur Verfügung gestellt werden.

Diese Art der Veröffentlichung ist eher für Publikationen geringen Umfangs und reine Textdaten geeignet. [FN 219]


[214] Ferner gibt es die einfache Möglichkeit eine Mailing Liste selbst zu verwalten (ohne Mailserver). Dies kann aber bei einer großen Teilnehmerzahl recht arbeitsintensiv sein.

[215] Listen können auch moderiert werden, so daß E-Mails teilweise vom Listenverwalter (Moderator) von der Weiterleitung ausgeschlossen werden.

Anmerkungen

Das Kapitel "Veröffentlichung über Mailing-Listen" wird ohne Quellenverweis, aber mitsamt erklärenden Fußnoten aus einem erstmalig im Jahre 1995 veröffentlichten Buch abgeschrieben.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[107.] Jam/Fragment 124 14 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:32 WiseWoman
Erstellt: 14. June 2012, 23:41 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 14-25
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 2, Zeilen: 11-21
12 Hinzuweisen ist auch auf einen häufigen Fehler in der Fallbearbeitung: Die Schritte die vom konkreten Fall abhängig sind, also Obersatz, Subsumtion und Ergebnis können nicht durch ein Zitat belegt werden. Jede Fußnote an diesen Subsumtionselementen ist falsch. Weder die Rechtsprechung noch die Literatur wird sich nämlich mit dem konkreten Fall beschäftigt haben.8

Tipp

Jeden Satz daraufhin überprüfen, ob er fallbezogen ist oder die (abstrakte) Definition enthält. Wann immer Bezüge zum konkreten Fall bestehen und es nicht um die abstrakte Definition eines Gesetzesbegriffs geht, ist ein Zitat fehl am Platz. Die Verbindung von beiden Schritten in einem Satz ist zwar möglich, das richtige Zitieren dann aber schwierig und eine mögliche Fehlerquelle. Die Definition sollte deshalb zumindest in (Anfänger-)Hausarbeiten immer einen eigenen Satz bekommen.


8 Rollmann, JuS 1988, 42 (47); Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 66; Fahse/Hansen, Übungen für Anfänger, Kap. 9 Rn. 17; Dietrich, Jura 1998, 142 (148 f.).

Hinzuweisen ist noch auf einen häufigen Fehler in der Fallbearbeitung: Die Schritte, die vom konkreten Fall abhängig sind, also (1) Obersatz, (3) Untersatz und (4) Ergebnis können nicht durch ein Zitat belegt werden. Jede Fußnote an diesen Subsumtionselementen ist falsch! Weder die Rechtsprechung noch die Literatur wird sich nämlich mit dem konkreten Fall beschäftigt haben13.

Tipp: Jeden Satz daraufhin überprüfen, ob er fallbezogen ist oder die (abstrakte) Definition enthält. Wann immer Bezüge zum konkreten Fall bestehen und es nicht um die abstrakte Definition eines Gesetzesbegriffs geht, ist ein Zitat fehl am Platz. Die Verbindung von beiden Schritten in einem Satz ist zwar möglich, das richtige Zitieren dann aber schwierig und eine mögliche Fehlerquelle. Die Definition sollte deshalb zumindest in (Anfänger-)Hausarbeiten immer einen eigenen Satz bekommen14.


13 Rollmann, JuS 1988, 42 (47); Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 66; Fahse/Hansen, Übungen für Anfänger, Kap. 9 Rn. 17; Dietrich, Jura 1998, 142 (148 f.).

14 Ebenso Rollmann, JuS 1988, 42 (47).

Anmerkungen

Wortwörtliche Übernahme inklusive der Quellenangaben. Eine Kennzeichnung als Zitat unterbleibt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[108.] Jam/Fragment 089 18 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:23 KayH
Erstellt: 17. June 2012, 19:10 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Würzburg Rechtstheorie 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 089, Zeilen: 18-34
Quelle: Würzburg_Rechtstheorie_2010
Seite(n): 2, Zeilen: 3-20
Rücknahme unionsrechtswidriger Verwaltungsakte:
  • Die Rücknahme unionsrechtswidriger Verwaltungsakte richtet sich nach § 48 VwVfG. Demnach kann (Abs. 1 Satz 1) ein begünstigender Verwaltungsakt binnen eines Jahres (Abs. 4 Satz 1) zurückgenommen werden, sofern der Begünstigte nicht schutzwürdig auf den Bestand des begünstigenden Verwaltungsaktes vertraut (Abs. 2) hat.
  • Verstoßen Subventionen gegen Unionsrecht (Art. 107 AEUV: wg. Beeinträchtigung des innergemeinschaftlichen Wettbewerbs und Handels; Art. 108 AEUV: wg. fehlender Genehmigung der Kommission), gelten die oben genannten Einschränkungen der Rücknahme begünstigender Verwaltungsakte nicht.
  • Der EuGH (Alcan) [FN 40] und das BVerwG [FN 41] verschieben in ständiger Rechtsprechung im Sinne der Durchsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Wettbewerbsordnung und der Pflicht Deutschlands zur Erfüllung der Verträge das Gewicht: Das Vertrauensinteresse des Begünstigten steht hier regelmäßig (nicht schlechthin) zurück, das Rücknahmeermessen wird auf Null reduziert (aus „kann“ wird „muss“) und die Rücknahmefrist des § 48 Abs. 4 VwVfG für unbeachtlich erklärt.

[40] EuGH EuZW 1997, 276 ff.

[41] BVerwG NJW 1998, 3728 ff.

* Rücknahme gemeinschaftsrechtswidriger Verwaltungsakte
  • Die Rücknahme (gemeinschafts-)rechtswidriger Verwaltungsakte richtet sich nach § 48 VwVfG. Demnach kann (Abs. 1 S. 1) ein begünstigender Verwaltungsakt binnen eines Jahres (Abs. 4 S. 1) zurückgenommen werden, sofern der Begünstigte nicht schutzwürdig auf den Bestand des begünstigenden Verwaltungsaktes vertraut (Abs. 2) hat.
  • Verstoßen Subventionen gegen Gemeinschaftsrecht (Art. 107 AEUV: wg. Beeinträchtigung des innergemeinschaftlichen Wettbewerbs und Handels; Art. 108 AEUV: wg. fehlender Genehmigung der Kommission), gelten die oben genannten Einschränkungen der Rücknahme begünstigender Verwaltungsakte nicht.
  • Der EuGH (Alcan) und das BVerwG verschieben in ständiger Rechtsprechung im Sinne der Durchsetzung der gemeinschaftsrechtlichen Wettbewerbsordnung und der Pflicht der Deutschlands zur Erfüllung der Verträge das Gewicht: das Vertrauensinteresse des Begünstigten wird hier regelmäßig (nicht schlechthin) überwogen, das Rücknahmeermessen auf Null reduziert (aus „kann“ wird „muß“) und die Rücknahmefrist des § 48 Abs. 4 VwVfG für unbeachtlich erklärt.
Anmerkungen

Ohne Quellenangabe. Es ist durchaus denkbar, dass noch eine andere Quelle für diese Passage existiert, angegeben ist sie aber auch nicht.

Übernahme beginnt schon mit Jam/Fragment 089 08

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[109.] Jam/Fragment 108 17 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:22 KayH
Erstellt: 16. June 2012, 20:52 (SleepyHollow02)
Dinn 2008, Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 17-32
Quelle: Dinn 2008
Seite(n): 11, Zeilen: 4-16, 18-27
[Bsp.: Reiten im Walde [FN 72] ]
  • In einem Waldgebiet werden besondere Wege angelegt, die ausschließlich für Reiter sind. Sie werden explizit gekennzeichnet und gestatten den Reitern uneingeschränktes Reitvergnügen. Gleichzeitig wird die Benutzung der anderen Wege für die Reiter verboten und deutlich durch Schilder gekennzeichnet. Dadurch sollen die üblichen Wanderer geschützt werden. Die Reiter fühlen sich indes in ihrer Handlungsfreiheit beeinträchtigt. Das Ziel ist klar definiert; es sollen die Wanderer geschützt werden. Das Mittel ist hier die Begrenzung der Reiter auf spezielle Wege. In Folge dessen werden die Reiter nicht mehr mit Wanderern auf gleichen Wegen unterwegs sein, das gewählte Mittel ist somit geeignet.
  • Ein Mittel, das ungeeignet wäre, das angestrebte Ziel zu erreichen, wäre dieser Fall: Wir befinden uns wieder in dem obigen Waldgebiet. Es sind noch keine speziellen Reitwege eingerichtet worden und aufgrund von leeren Staatskassen werden auch keine errichtet. Der Schutz für die Wanderer ist jedoch noch immer das Ziel und um eben dieses Ziel zu erreichen werden im gesamten Waldgebiet neue Sitzbänke errichtet. Das Mittel in diesem Falle, die Errichtung von Sitzbänken, ist nicht geeignet, das Ziel zu erreichen.

[72] Angelehnt an BVerfGE 80, 137.

In einem Waldgebiet werden besondere Wege angelegt, die ausschließlich für Reiter sind. Sie werden explizit gekennzeichnet und gestatten den Reitern uneingeschränktes Reitvergnügen. Gleichzeitig wird die Benutzung der andern Wege für die Reiter verboten und deutlich durch Schilder gekennzeichnet. Dadurch sollen die üblichen Wanderer geschützt werden. Die Reiter fühlen sich indes in ihrer

Handlungsfreiheit beeinträchtigt. Das Ziel ist klar definiert, es sollen die Wanderer geschützt werden. Das Mittel ist hier die Begrenzung der Reiter auf spezielle Wege. In Folge dessen werden die Reiter nicht mehr mit Wanderern auf gleichen Wegen unterwegs sein, das gewählte Mittel ist somit geeignet.

[...]

• Ein Mittel, das ungeeignet wäre das angestrebte Ziel zu erreichen, wäre dieser Fall:

Wir befinden uns wieder in dem obigen Waldgebiet. Es sind noch keine speziellen Reitwege eingerichtet worden und auf Grund von leeren Staatskassen werden auch keine errichtet. Der Schutz für die Wanderer ist jedoch noch immer das Ziel und um eben dieses Ziel zu erreichen werden im gesamten Waldgebiet neue Sitzbänke errichtet.

Das Mittel in diesem Falle, die Errichtung von Sitzbänken, ist nicht geeignet das Ziel zu erreichen.

Anmerkungen

wortlautidentisch, die Quelle ist nicht angegeben. Die Fußnote 72 verweist auf eine andere Quelle mit "Angelehnt an", eine wörtliche Übernahme ist also in jedem Fall ausgeschlossen.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[110.] Jam/Fragment 146 15 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:20 KayH
Erstellt: 16. June 2012, 00:36 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jam, Merkblatt Internet 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 15-22
Quelle: Merkblatt Internet 2011
Seite(n): 8, Zeilen: 3-11
7. Wikipedia

Die nicht kommerziell ausgerichtete Online-Enzyklopädie Wikipedia finden Sie unter http://www.wikipedia.de/. Wikipedia (Mischwort aus wikiwiki - hawaiianisch für schnell und Encyclopedia) baut auf dem Wissen der Gemeinschaft freiwilliger Internetnutzer auf. Während bei traditionellen Buchenzyklopädien Fachexperten Artikel zu ausgewählten Themen schreiben, die redaktionell auf ihre Qualität überprüft werden, kann jeder Wikipedia kostenlos nutzen sowie Artikel bearbeiten, teilweise neue Artikel aufschalten und Einträge löschen.

4. Wikipedia

[...]

Die nicht kommerziell ausgerichtete Online-Enzyklopädie Wikipedia (Mischwort aus wikiwiki = hawaiianisch für schnell und Encyclopedia) baut auf dem Wissen der Gemeinschaft freiwilliger Internetuser auf. Während bei traditionellen Buchenzyklopädien Fachexperten Artikel zu ausgewählten Themen schreiben, die redaktionell auf ihre Qualität überprüft werden, kann jeder Wikipedia kostenlos nutzen sowie Artikel bearbeiten, teilweise neue Artikel aufschalten und Einträge löschen.

Anmerkungen

Im Wesentlichen identisch, ein Quellenverweis fehlt aber.

Sichter
Agrippina1

[111.] Jam/Fragment 131 03 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:18 KayH
Erstellt: 15. June 2012, 14:11 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 3-13, 101-102
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 6-7, Zeilen: S.6, 22-26 - S.7, 1-2.16-18.101.113
Existiert von einem Buch nur eine Auflage, so entfällt die Angabe der Auflage (also nicht: „1. Aufl.“). Die Auflage ist ohne Zusätze wie „neubearbeitet“, „erweitert“ usw. anzugeben. Grundsätzlich ist von einem Werk die neueste Auflage zu verwenden. Werden mehrere Auflagen desselben Werks zitiert, z.B. weil der Autor in unterschiedlichen Auflagen abweichende Auffassungen vertreten hat, müssen beide Auflagen gesondert in der bereits für Bände beschriebenen Weise angegeben werden.15

38 Den Verlag, in dem das zitierte Werk erschienen ist, müssen Sie im Literaturverzeichnis nicht angeben,16 ebenso nicht die Schriftenreihe, in der das Werk erschienen ist. Bei Büchern müssen Sie aber den Erscheinungsort nennen, um das Auffinden des Werks zu erleichtern.


15 Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 62; Garcia-Scholz, JA 2000 956 (958).

16 Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74).

[Seite 6]

Existiert von einem Buch nur eine Auflage, so entfällt die Angabe der Auflage (also nicht: „1. Aufl.“). Die Auflage ist ohne Zusätze wie „neubearbeitet“, „erweitert“ usw. anzugeben49, kann aber entsprechend dem Duden abgekürzt werden50. Grundsätzlich ist von einem Werk die neueste Auflage zu verwenden. Werden mehrere Auflagen desselben Werks zitiert, z.B. weil der Autor in unterschiedlichen Auflagen abweichende Auffassungen vertreten hat, müs-

[Seite 7]

sen beide Auflagen gesondert in der bereits für Bände beschriebenen Weise angegeben werden51. [...] Verlage sind nicht anzugeben59, ebenso nicht die Schriftenreihe, in der das Werk erschienen ist60. Der Erscheinungsort wurde früher angegeben, um das Auffinden des Werks zu erleichtern.


51 Schoch, Übungen im Öffentlichen Recht II, S. 62; Garcia-Scholz, JA 2000, 956 (958). Vgl. unter Ule/Laubinger in Abb. 1 bzw. 2.

[...]

59 Wagner, JuS 1995, L 73 (L 74).

Anmerkungen

Keine Kennzeichnung als Zitat, keine Angabe der Quelle. Fußnotenapparat wurde reduziert.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[112.] Jam/Fragment 126 28 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:15 WiseWoman
Erstellt: 15. June 2012, 19:34 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stüber 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 28-36
Quelle: Stüber 2010
Seite(n): 24, Zeilen: 11-18
22 Eine Besonderheit gibt es bei Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes. Diese werden ebenfalls vornehmlich aus der amtlichen Sammlung zitiert, in die - abweichend von den deutschen Gepflogenheiten - alle Entscheidungen aufgenommen werden. Da diese zwei Teile hat, muss auch der Teil angegeben werden. Hier hat es sich eingebürgert, die amtliche Zitierweise zu übernehmen, die vor der Seitenzahl den Band durch eine römische Zahl anzeigt und beides durch einen (kurzen) Trennstrich verbindet („I-1“). Die amtliche Sammlung wird „Slg.“ abgekürzt und nach Jahren und nicht nach Bänden zitiert. Die Entscheidungen des EuGH weisen darüber hinaus Randzahlen auf, die häufig „Teilziffern“ genannt werden. Entscheidungen des EuGH werden ebenfalls vornehmlich aus der amtlichen Sammlung zitiert, in die abweichend von den deutschen Gepflogenheiten alle Entscheidungen aufgenommen werden. Da diese zwei Teile hat, muss auch der Teil angegeben werden. Hier hat es sich eingebürgert, die amtliche Zitierweise zu übernehmen, die vor der Seitenzahl den Band durch eine römische Zahl anzeigt und beides durch einen (kurzen) Trennstrich verbindet („I-1“). Die amtliche Sammlung wird „Slg.“ abgekürzt und nach Jahren und nicht nach Bänden zitiert173. Die Entscheidungen des EuGH weisen darüber hinaus Randzahlen auf, die häufig „Teilziffern“ genannt werden.

173 [...]

Anmerkungen

Wörtliche Übereinstimmung aber keine Kennzeichnung als Zitat und auch keine Nennung der Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), Qadosh

[113.] Jam/Fragment 058 04 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:13 WiseWoman
Erstellt: 17. June 2012, 20:43 (SleepyHollow02)
Dus 2008, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 058, Zeilen: 4-10
Quelle: Dus 2008
Seite(n): 22, Zeilen: 31-39
Wissenschaftlich angemessen ist eine Erörterung, die die zum jeweiligen Problem vertretenen Meinungspositionen im Schrifttum und in der Rechtsprechung aufgreift, würdigt und mit einer eigenen Stellungnahme zu einer Entscheidung führt. Aus dieser Wesensbeschreibung ergeben sich zumindest drei Anforderungen an ein gelungenes Gutachten. Das Gutachten hat die gestellten Fragen anhand des jeweiligen gesetzlichen Tatbestandes vollständig, knapp und in angemessen gewichteter wissenschaftlicher Vertiefung zu bearbeiten. Wissenschaftlich angemessen ist eine Erörterung, die die zum jeweiligen Problem vertretenen Meinungspositionen im Schrifttum und in der Rechtsprechung aufgreift, würdigt und mit einer eigenen Stellungnahme zu einer Entscheidung führt. Aus dieser Wesensbeschreibung ergeben sich zumindest drei Anforderungen an ein gelungenes zivilrechtliches Gutachten: Das Gutachten hat die gestellten Fragen anhand des jeweiligen gesetzlichen Tatbestandes zum Ersten vollständig, zum Zweiten knapp und zum Dritten in angemessen gewichteter wissenschaftlicher Vertiefung zu bearbeiten.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis.

Die Quelle ist im Internet einsehbar und durch die PDF File Eigenschaften klar datiert, allerdings ist nicht offensichtlich, um welche Art von Publikation es sich handelt: sieht aus wie eine polnische linguistische Diplomarbeit/Dissertation auf Deutsch.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

[114.] Jam/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:13 KayH
Erstellt: 14. June 2012, 19:08 (KayH)
Bonnekoh 2007, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-10
Quelle: Bonnekoh 2007
Seite(n): 26, Zeilen: -
Bei der Kommunikation in Computernetzen unterscheidet man zwischen verschiedenen Beteiligten, den „Nutzern“ und „Betreibern“. Nutzer (auch „User“ genannt) sind Personen, die im Internet angebotene Dienste nachfragen. Bei den Betreibern ist zu differenzieren. Die sog. Network-Provider betreiben Leitungsverbindungen, die sie anderen Personen zur Verfügung stellen.11 Der wohl bekannteste Network-Provider in Deutschland ist die Deutsche Telekom. Access-Provider hingegen ermöglichen den Zugang zu Computernetzen. Betreiber hingegen, die keinen Zugang zum Internet vermitteln, sondern fremde Inhalte auf einem eigenen Server zur Verfügung stellen, bezeichnet man als Host-Provider. Werden schließlich eigene Inhalte auf dem Server bereitgestellt, spricht man von Content-Providern.12

11 Ebd., Rn. 17.

12 Ebd.

Bei der Kommunikation in Computernetzen unterscheidet man zwischen verschiedenen Beteiligten, den „Nutzern“ und „Betreibern“. Nutzer (auch „User“ genannt) sind Personen, die die im Internet angebotenen Dienste nachfragen. Bei den Betreibern ist wiederum zu differenzieren: Die sog. Network-Provider betreiben Leitungsverbindungen, die sie anderen Personen zur Verfügung stellen.84 Der wohl bekannteste Network-Provider ist die Deutsche Telekom AG. Access-Provider hingegen ermöglichen den Zugang zu Computernetzen. Diejenigen Betreiber, die keinen Zugang zum Internet vermitteln, sondern fremde Inhalte auf einem eigenen

Server zur Verfügung stellen, bezeichnet man als Host-Service-Provider. Werden hingegen eigene Inhalte auf dem Server bereitgestellt, spricht man Content-Providern.85


84 Sieber, in: Hoeren/Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, a. a. O., Teil 1 Rn. 17.

85 Sieber, in: Hoeren/Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, a. a. O., Teil 1 Rn. 17.

Anmerkungen

Nahezu wörtliche Übernahme einschließlich der Fußnoten.

Sichter
Agrippina1

[115.] Jam/Fragment 081 02 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:11 WiseWoman
Erstellt: 15. June 2012, 18:01 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 2-18
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: -
R möchte im Wald umherreiten. Das wird ihm durch die zuständige Behörde aufgrund einer ordnungsgemäßen Ermächtigungsgrundlage untersagt. Ist er in seinem Grundrecht aus Art.2 Abs.1 GG verletzt?

Der Normtext lautet: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […]." Das Umherreiten im Wald betrifft nicht den Kern der Persönlichkeit, R wäre demnach nicht in seinem Grundrecht verletzt. Das Bundesverfassungsgericht hat aber anders entschieden. Der Verfassungsgeber wollte dem Grundrecht ursprünglich den Wortlaut geben „Jeder kann tun und lassen, was er will […]“, wählte dann aber die sprachlich elegantere Formulierung des Art. 2 Abs. 1 GG. Inhaltlich wollte er aber dadurch nichts anderes aussagen. Also schützt das Grundrecht nicht den Kern der Persönlichkeit, sondern die Allgemeine Handlungsfreiheit, die immer eingreift, sofern kein spezielleres Grundrecht einschlägig ist. Also schützt das Grundrecht auch das Reiten im Wald. R war in seiner Grundrechtsausübung zwar beeinträchtigt, dieser Eingriff war aber verfassungsrechtlich gerechtfertigt, da es für das Verbot eine gesetzliche und verfassungsgemäße Grundlage im nordrhein-westfälischen Landschaftsschutzgesetz gab.

Beispiel: Reiter R möchte im Wald umherreiten. Das wird ihm untersagt. Ist er in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG verletzt? Der Normtext lautet: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […].“ Nach dem Wortlaut könnte man vertreten, nur der Kern der Persönlichkeit sei geschützt („Persönlichkeitskerntheorie“). Das Umherreiten im Wald betrifft nicht den Kern der Persönlichkeit, R wäre demnach nicht in seinem Grundrecht verletzt. Das Bundesverfassungsgericht hat aber anders entschieden. Der Verfassungsgeber wollte dem Grundrecht ursprünglich den Wortlaut geben „Jeder kann tun und lassen, was er will […]“, wählte dann aber die sprachlich elegantere Formulierung des Art. 2 Abs. 1 GG. Inhaltlich wollte er aber dadurch nichts anderes aussagen. Also schützt das Grundrecht nicht den Kern der Persönlichkeit, sondern die Allgemeine Handlungsfreiheit, die immer eingreift, sofern kein spezielleres Grundrecht einschlägig ist. Also schützt das Grundrecht auch das Reiten im Wald. R war in seiner Grundrechtsausübung zwar beeinträchtigt, dieser Eingriff war aber verfassungsrechtlich gerechtfertigt, da es für das Verbot eine gesetzliche und verfassungsgemäße Grundlage im nordrhein-westfälischen Landschaftsschutzgesetz gab.
Anmerkungen

Große Textpassagen wurden unwesentlich verändert übernommen, ohne einen Hinweis auf die Herkunft anzugeben.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[116.] Jam/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:11 KayH
Erstellt: 14. June 2012, 16:36 (KayH)
Bonnekoh 2007, Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-3
Quelle: Bonnekoh 2007
Seite(n): 7, Zeilen: -
B. Kurzer historischer Überblick

Das Internet hat seinen Ursprung in dem 1969 vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichteten ARPAnet.8 Dieses vernetzte Computer in den Bereichen von [Wissenschaft und Militärtechnik.]


8 ARPA ist die Abkürzung für „advanced research projects agency“.

a) Kurzer historischer Überblick

Das Internet hat seinen Ursprung in dem 1969 vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichteten ARPAnet.16 Dieses vernetzte Computer in den Bereichen von Wissenschaft und Militärtechnik.


16 ARPA ist die Abk. für engl. advanced research projects agency.

Anmerkungen

Übernahme inkl. Fußnote. Fortsetzung auf der folgenden Seite

Sichter
(KayH), Agrippina1

[117.] Jam/Fragment 014 13 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:10 KayH
Erstellt: 14. June 2012, 16:11 (KayH)
Bonnekoh 2007, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
strafjurist, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 9-13
Quelle: Bonnekoh 2007
Seite(n): 7, Zeilen: -
Das Internet ist ein weltweites dezentrales Netz von miteinander verbundenen Computernetzen, das dem Austausch digitaler Daten dient. Es verbindet auf physischer Ebene bestimmte Glasfaserkabel- und Satellitennetze, Teile des öffentlichen Telefonnetzes und eine Vielzahl anderer Netzinfrastrukturen miteinander.7 Man nennt es daher auch das „Netz der Netze“.

7 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, S. 34.

Das Internet ist ein weltweites dezentrales Netz von miteinander verbundenen Computernetzen, das dem Austausch digitaler Daten dient. Es verbindet auf physikalischer Ebene bestimmte Glasfaserkabel- und Satellitennetze, Teile des öffentlichen Telefonnetzes und eine Vielzahl anderer Netzinfrastrukturen miteinander.15 Man nennt es daher auch das „Netz der Netze“.

15 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, a. a. O., S. 34.

Anmerkungen

Übernahme inkl. Fußnote.

Sichter
Agrippina1

[118.] Jam/Fragment 016 11 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 22:09 WiseWoman
Erstellt: 14. June 2012, 18:35 (KayH)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Internet 2011

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 10-33
Quelle: Wikipedia Internet 2011
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Infrastruktur

Physisch besteht das Internet im Kernbereich hauptsächlich aus Glasfaserkabeln, die durch Router zu einem Netz verbunden sind. Auch Satelliten und Richtfunkstrecken sind in die globale Internet-Struktur eingebunden, haben jedoch einen geringen Anteil.

Auf der sog. „letzten Meile“, also bei den Hausanschlüssen, werden die Daten oft auf Kupferleitungen von Telefon- oder Fernsehanschlüssen und vermehrt auch über Funk, mittels WLAN oder UMTS übertragen. Glasfasern bis zum Haus (FTTH) sind in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet.

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist als hierarchisch höchste Organisation zuständig für die Vergabe von IP-Adressen, die Koordination des Domain Name Systems (DNS) und der dafür nötigen Root-Nameserver-Infrastruktur sowie die Festlegung anderer Parameter der Internetprotokollfamilie, welche weltweite Eindeutigkeit verlangen.

II. Internetprotokoll und Domain Name System
Das Internet basiert auf Protokollen, welche die Adressierung und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Computern und Netzwerken in Form von offenen Standards regeln. Das Protokoll, in welchem die weltweit eindeutige Adressierung von angebundenen Rechnern festgelegt und benutzt wird, heißt Internetprotokoll (IP). Die Kommunikation damit geschieht nicht verbindungsorientiert wie ein Telefonat, sondern paketorientiert. Das heißt, dass die zu übertragenden Daten in IP-Paketen einer Größe von bis zu ca. 65.000 Byte, meist aber nur 1500 Byte, übermittelt werden, welche jeweils IP-Adressen als Absende- und Zielinformation beinhalten. Der Empfänger setzt die Daten aus den Paketinhalten, auch Nutzdaten genannt, in festgelegter Reihenfolge wieder zusammen.

Infrastruktur

[...] Physikalisch besteht das Internet im Kernbereich [...] hauptsächlich aus Glasfaserkabeln, die durch Router zu einem Netz verbunden sind. [...] Auch Satelliten und Richtfunkstrecken sind in die globale Internet-Struktur eingebunden, haben jedoch einen geringen Anteil.

Auf der sogenannten letzten Meile, also bei den Hausanschlüssen, werden die Daten oft auf Kupferleitungen von Telefon- oder Fernsehanschlüssen und vermehrt auch über Funk, mittels WLAN oder UMTS, übertragen. Glasfasern bis zum Haus (FTTH) sind in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet. [...]

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), ist die hierarchisch höchste Organisation zuständig für die Vergabe von IP-Adressen, die Koordination des Domain Name Systems (DNS) und der dafür nötigen Root-Nameserver-Infrastruktur, sowie die Festlegung anderer Parameter der Internetprotokollfamilie, welche weltweite Eindeutigkeit verlangen. [...]

Das Internetprotokoll
Das Internet basiert auf der Internetprotokollfamilie, welche die Adressierung und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Computern und Netzwerken in Form von offenen Standards regelt. Das Protokoll, in welchem die weltweit eindeutige Adressierung von angebundenen Rechnern festgelegt und benutzt wird, heißt Internetprotokoll (IP). Die Kommunikation damit geschieht nicht verbindungsorientiert, wie ein Telefonat, sondern paketorientiert. Das heißt, dass die zu übertragenden Daten in IP-Paketen einer Größe von bis zu ca. 65.000 Byte, meist aber nur 1500 Byte, übermittelt werden, welche jeweils IP-Adressen als Absende- und Zielinformation beinhalten. Der Empfänger setzt die Daten aus den Paketinhalten, auch Nutzdaten genannt, in festgelegter Reihenfolge wieder zusammen.

Anmerkungen

Mit sehr wenigen Anpassungen aus der Wikipedia kopiert.

Sichter
(KayH), Qadosh

[119.] Jam/Fragment 078 32 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 21:35 WiseWoman
Erstellt: 14. June 2012, 15:45 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Auslegung (Recht) 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 11-37
Quelle: Wikipedia Auslegung (Recht) 2010
Seite(n): 1 (internetversion), Zeilen: "Grammatische Auslegung"
71 Eine besondere Rolle kommt der Wortlautauslegung im Strafrecht zu. Hier ist es verfassungsrechtlich gem. Art. 103 Abs. 2 GG unzulässig, den Anwendungsbereich einer Norm über ihren eigentlichen Wortsinn zu Lasten des Täters auszudehnen (Verbot strafbegründender und strafschärfender Analogie). Gleiches gilt, wenn der Gesetzgeber durch eine enumerative Aufzählung zu erkennen gegeben hat, dass er eine Ausdehnung des Anwendungsbereichs auf ähnliche, nicht genannte Fälle nicht zulässt ("enumeratio ergo limitatio").

enumeratio ergo limitatio

T schlägt den O mit der Faust in das Gesicht. Dies stellt eine einfache Körperverletzung, § 223 StGB, dar. Darüber hinaus hätte er auch den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung, § 224 StGB, erfüllt, wenn er die Körperverletzung mittels eines „gefährlichen Werkzeugs“ begangen hätte. Dazu müsste die Faust ein Werkzeug sein. Unter „Werkzeug“ versteht man aber nach allgemeinem Sprachgebrauch einen beweglichen Gegenstand, den ein Mensch verwendet, nicht jedoch einen Teil dieses Menschen. Demnach spricht die grammatische Auslegung dagegen, die Faust als Werkzeug anzusehen. Vertritt man darüber hinaus die Ansicht, die Faust werde selbst bei extensivster Auslegung des Wortes „Werkzeug“ nicht mehr erfasst, so bleibt wegen des strafrechtlichen Analogieverbotes kein Raum mehr für die Anwendung anderer Auslegungsmethoden. Demnach hätte T nur eine einfache, aber keine Gefährliche Körperverletzung begangen.

bb) Historische Auslegung (Entstehungsgeschichte)

72 Die historische Auslegung der Norm legt den Gesetzgebungsprozess zugrunde. Nach der dogmengeschichtlichen Auslegung werden dabei übergeordnete Gedanken von Vorläufer-Normen und andere Normtexte berücksichtigt und Entwicklungslinien der bisherigen Regelungen nachgezeichnet. Die Grenze markiert dabei das Inkrafttreten der anzuwendenden Norm. "Neue" Normen dürfen ebenso wenig berücksichtigt werden, wie die spätere Anwendungspraxis durch die Normadressaten.

Eine besondere Rolle kommt der grammatikalischen Auslegung im Strafrecht zu. Hier ist es verfassungsrechtlich (vgl. Art. 103 Abs. 2 GG) unzulässig, den Anwendungsbereich einer Norm über ihren eigentlichen Wortsinn zu Lasten des Täters auszudehnen (Verbot strafbegründender und strafschärfender Analogie – kurz, aber ungenau: Analogieverbot). Gleiches gilt, wenn der Gesetzgeber durch eine enumerative Aufzählung zu erkennen gegeben hat, dass er eine Ausdehnung des Anwendungsbereichs auf ähnliche, nicht genannte Fälle nicht zulässt (enumeratio ergo limitatio).

Beispiel: T schlägt den O mit der Faust in das Gesicht. Dies stellt eine einfache Körperverletzung, § 223 StGB, dar. Darüber hinaus hätte er auch den Tatbestand der Gefährlichen Körperverletzung, § 224 StGB, erfüllt, wenn er die Körperverletzung mittels eines „gefährlichen Werkzeugs“ begangen hätte. Dazu müsste die Faust ein Werkzeug sein. Unter „Werkzeug“ versteht man aber nach allgemeinem Sprachgebrauch einen beweglichen Gegenstand, den ein Mensch verwendet, nicht jedoch einen Teil dieses Menschen. Demnach spricht die grammatische Auslegung dagegen, die Faust als Werkzeug anzusehen. Vertritt man darüber hinaus die Ansicht, die Faust werde selbst bei extensivster Auslegung des Wortes „Werkzeug“ nicht mehr erfasst, so bleibt wegen des strafrechtlichen Analogieverbotes kein Raum mehr für die Anwendung anderer Auslegungsmethoden. Demnach hätte T nur eine einfache, aber keine Gefährliche Körperverletzung begangen.

[...]

Nach der dogmengeschichtlichen Auslegung werden bei der Sinnfestsetzung übergeordnete Gedanken von Vorläufernormen und andere Normtexte berücksichtigt und Entwicklungslinien der bisherigen Regelungen nachgezeichnet. Die Grenze markiert dabei das Inkrafttreten der anzuwendenden Norm. „Neue“ Normen dürfen ebenso wenig berücksichtigt werden, wie die spätere Anwendungspraxis durch die Normadressaten.

Anmerkungen

Der Text wurde so aus Wikipedia entnommen und nur geringfügig modifiziert. Bemerkenswert: das Komma beim Vergleich im letzten Satz findet sich sowohl in WP als auch in Jam.

Sichter
(SleepyHollow02), Qadosh

[120.] Jam/Fragment 053 24 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 21:30 WiseWoman
Erstellt: 14. June 2012, 14:58 (SleepyHollow02)
Fragment, Gesichtet, Jam, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wittreck 2007

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 24-28
Quelle: Wittreck 2007
Seite(n): 1, Zeilen: 23-27
1. Perspektive

Das Gutachten soll die abschließende Entscheidung des Falles durch einen anderen vorbereiten, ist also "von unten" formuliert und lediglich Zwischenprodukt im Lösungsprozess. Die Autorität seines Lösungsvorschlags beruht allein auf der Überzeugungskraft seiner Argumente.

I. Perspektive

Das Gutachten soll die abschließende Entscheidung des Falles durch einen anderen vorbereiten. Es ist "von unten" formuliert und in der Praxis lediglich Zwischenprodukt im Lösungsprozess. Die Autorität seines Lösungsvorschlags beruht allein auf der Überzeugungskraft seiner Argumente.

Anmerkungen

Quellenverweis fehlt

Sichter
(SleepyHollow02), Agrippina1, Hindemith

[121.] Jam/Fragment 190 29 - Diskussion
Bearbeitet: 18. June 2012, 21:10 WiseWoman
Erstellt: 17. June 2012, 16:44 (Hindemith)
Bleuel 2000, Fragment, Gesichtet, Jam, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 190, Zeilen: 29-34
Quelle: Bleuel_2000
Seite(n): 37, Zeilen: 13-17
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Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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