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Damit's nicht untergeht:

Die Herren Holznagel und Schumacher haben kürzlich auch einen Aufsatz für die Fachzeitschrift "Funkkorrespondenz" geschrieben: Netzpolitik ist nicht Medienpolitik (PDF). Im Abschnitt "Jugendschutz" zeigten sie sich auch von einer anderen Veröffentlichung angetan:

"Auf die Einflussnahme der interessierten Erotikbranche bei der Standardsetzung hat kürzlich Holger Bleich in einer brillanten Analyse hingewiesen (siehe "c't", Ausgabe 4/12, S. 82 ff.)."

Dieser Artikel von Holger Bleich wurde von den Autoren zu einem ganzen Jugendschutz-Abschnitt verarbeitet:

Bleich:

Es macht deutlich, von welch überkommenem Anbieter- und Konsumentenbild der aus dem Rundfunk-Staatsvertrag abgeleitete JMStV ausgeht. Paragraf 5 schlägt dem Webmaster nämlich vor, die Sache anzugehen wie eine TV-Sendeanstalt.

Holznagel/Schumacher:

Insbesondere die Sendezeitenbegrenzung, wie sie derzeit noch in § 5 JMStV vorgesehen ist, macht deutlich, von welch überkommenem Anbieter- und Konsumentenbild der aus dem Rundfunkstaatsvertrag abgeleitete Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ausgeht.

Anschließend folgen einige inhaltlich an Bleich angelehnte Sätze.

(Das "überkommene Anbieter- und Konsumentenbild" wurde dann offensichtlich auch in in ihrem ZEIT-Beitrag wiederverwendet.)

Dann geht es gleich weiter:

Bleich:

Alterskennzeichnungen nur für inländische Webangebote, wie sie der JMStV vorsieht, sind schon deshalb für die Katz, weil die ungelabelten Websites nur einen Klick weiter auf ausländischen Servern zu finden sind. Und selbst wenn man die Kennzeichnungen weltweit einführen würde, wie es das freiwillige ICRA-Projekt einmal vorsah: US-amerikanische Einschätzungen derselben Inhalte würden sich von denen in Deutschland oder gar China deutlich unterscheiden. Daraus folgt, dass Insellösungen zum technischen Jugendmedienschutz im Internet genauso sinnfrei sind wie eine globale Filterliste.


Holznagel/Schumacher:

Ohnedies wird sich die Verbreitung von entwicklungsbeeinträchtigenden Angeboten via Internet kaum ganz unterbinden lassen. Alterskennzeichnungen nur für inländische Webangebote sind schon deshalb ungeeignet, weil die Seiten nur einen Klick weiter auf ausländischen Servern zu finden sind. Und selbst wenn man die Kennzeichnungen weltweit einführen würde: US-amerikanische Einschätzungen derselben Inhalte würden sich von denen in Deutschland oder gar China deutlich unterscheiden. Daraus folgt, dass Insellösungen zum technischen Jugendmedienschutz im Internet genauso unsinnig sind wie eine globale Filterliste.

Außerdem:

Bleich:

Vielleicht unterschätzt so mancher Politiker auch die Jugend. Die 16. Shell-Jugendstudie hat jüngst Überraschendes zu Tage gefördert: Jugendliche sind auch durch ihren nicht altersgemäßen Medienkonsum besser aufgeklärt als je zuvor. Die 14- bis 17-Jährigen haben deutlich später ihren ersten Sex, als gemeinhin angenommen. Die angebliche „Generation Porno“ schätzt mehrheitlich Treue, Vertrauen und Verhütung. Eine entwicklungsbeeinträchtigende Wirkung des Web auf Jugendliche konnten die Forscher nicht bestätigen. Vielleicht könnte dies ein Anlass sein, die Debatte um den richtigen Jugendmedienschutz etwas gelassener fortzuführen.


Holznagel/Schumacher:

Vielleicht unterschätzt so mancher Politiker auch die Jugend. Die neuste Shell-Jugendstudie hat ergeben, dass Jugendliche durch ihren "nicht altersgemäßen" Medienkonsum besser aufgeklärt sind als je zuvor. Die 14- bis 17-Jährigen haben auch deutlich später als gemeinhin angenommen ihren ersten Sex. Die angebliche "Generation Porno" schätzt mehrheitlich Treue, Vertrauen und Verhütung. Eine entwicklungsbeeinträchtigende Wirkung des Netzes auf Jugendliche konnten die Forscher nicht bestätigen. Vielleicht könnte dies ein Anlass sein, die Debatte um den richtigen Jugendmedienschutz etwas gelassener fortzuführen.

Auch das Buchkapitel Digitale Atlanten im Spannungsfeld multidimensionaler Verfassungsbeziehungen von Schumacher enthält Plagiate, u.a. aus einem ZEIT-Artikel. Nach einem Hinweis hat Nomos erstmal das komplette Buch (Hill/Schliesky (Hrsg.), Die Vermessung des virtuellen Raums, Nomos, 2012) aus dem Programm genommen.

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