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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-29 10:22:57 Hindemith
Fragment, Gesichtet, HOH Germany 1999, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 3, 37, Zeilen: 3: r. Spalte: 10ff; 37: l. Spalte: 1ff
[Die allgemeine] Krebssterblichkeit liegt in der weiblichen Bevölkerung immer noch höher als der EU-Durchschnitt, während jene für Lungenkrebs in dieser Bevölkerungsgruppe verglichen mit den EU-Referenzländern (15 Länder plus Island, Norwegen und Schweiz) durchschnittlich lag.

Obwohl es beträchtliche Bemühungen gab, die Todesraten zu verringern, traten die Hauptrisikofaktoren (Hypertonie, erhöhtes Cholesterin, Fettleibigkeit) in den frühen 90ern für diese Krankheiten immer noch häufig auf. Essensgewohnheiten, besonders die hohe Einnahme von Tierfetten und Eiweiß, sowie relativ hoher Alkoholkonsum können diese Situation nur teilweise erklären.

4.4.1 Institutionen und Ressourcen

Die Grundlage des versicherungsbasierten Gesundheitssystems geht auf Bismarck im Jahre 1883 zurück. Diese Grundstruktur hat sich seither bis zur Wiedervereinigung Deutschlands wenig verändert. Im Kontrast hierzu übernahm die DDR nach dem Zweiten Weltkrieg das System der öffentlich finanzierten und gelieferten Dienste nach sowjetischem Vorbild. 1991, nach der Wiedervereinigung, folgte die Anpassung an das westliche System, wobei die Finanzierung des Gesundheitssystems und die Leistungserbringung der neuen Länder radikal reformiert wurden. Die Bundesregierung stellt die regulierenden Rahmenbedingungen und die Länder lieferten mit ihrer Verantwortlichkeit die Bereitstellung des Gesundheitssystems. Sie hält die großen Kapitalanlagen für Krankenhäuser bereit, sie hilft, medizinische Ausbildung und die Konstruktion von Krankenhäusern bereitzustellen, und ist bis heute einer der Haupteigentümer der Krankenhäuser (zusammen mit Gemeindeverwaltungen und wohltätigen Organisationen).

Die Kapitalträger für die Gesundheit und die Abnehmer (hauptsächlich die Krankenkassen) sind strikt getrennt. Abnehmer sind dezentral selbstverwaltete gemeinnützige Krankenkassen, welche sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern paritätisch finanzieren. Der Arbeitnehmerbeitrag ist ein fester Prozentsatz der Bruttosumme des Einkommens (1997 lag er durchschnittlich bei 13,3% und reichte von 9,0% bis zu 15,3%) und ist unabhängig vom Gesundheitsrisiko (wie Raucher, Nichtraucher, Betreiber von gefährlichen Sportarten etc.). Arbeitslose werden von einer obligatorischen Krankenversicherung versorgt, welche durch den Staat finanziert wird. 1994 wurde ein komplexes Finanzausgleichssystem erarbeitet, berechnet aus Alter, [Geschlecht und geographischen Faktoren der Versicherten.]

Overall cancer mortality in the female population aged 064 years, albeit decreasing, was still higher than the EU average, while that for lung cancer in this population group was just at the average, after one of the largest increases among the reference countries since 1980.

Although considerable efforts have been made to prevent CVDs, the main risk factors (hypertension, heightened cholesterol levels, obesity) for these diseases were still highly prevalent in the early 1990s. Nutritional habits, especially the high intake of animal fats and protein, and relatively high alcohol consumption, may at least partly explain this situation.

[Seite 37]

Institutional structures and resources

The foundations of insurance-based health care system in Germany were laid by Chancellor von Bismarck in 1883. The fundamental structure has remained more or less unchanged in the former territories of the Federal Republic until the 1990s. In contrast, the former GDR adopted publicly financed and provided services after World War II. In 1991, following unification, health services financing and delivery arrangements in the new Länder were radically reformed to match the arrangements in force in the other parts of the country.

The Federal Government provides the regulatory framework for health care, but the Länder are responsible for providing health care. They are major suppliers of running capital investment costs in hospitals, they help fund both medical education and hospital construction, and they are one of the major owners of the hospitals (along with local governments and charities).

The providers of health care services and purchasers (mainly the sickness funds) are strictly separated. The purchasers are decentralised, self-administered nonprofit sickness funds, which are financed by equal contributions from employers and employees. The employee's contribution is a fixed percentage of gross income (in 1997 averaged 13.3% and ranged from 9.0% to 15.3%) and independent of the health risk presented by the employee and of the employee's dependants. The unemployed are covered by a mandatory health insurance paid for by the state. In 1994, a financial compensation system a complex calculation based on age, gender and geographical factors of the insured

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.

Sichter
(marcusb), Hindemith


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