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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-29 11:39:36 Schumann
Fragment, Gesichtet, HOH Germany 1999, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 38, 39, Zeilen: 38: r. Spalte, letzter Absatz; 39: l. Spalte, 1ff
4.4.2.1 Hausärzte

Es gibt keine Begrenzung in der Beanspruchung von ambulanter Leistung. Zudem ist ein Großteil der Leistungen kostenfrei. Weiterhin sind die Versicherten frei in der Arztwahl, jedoch können sie nur einen Allgemeinarzt pro Quartal beanspruchen. Nach einem jedem Quartal können sie den Allgemeinarzt wechseln. [Iglehart 1991a] Versicherte über 35 Jahren können alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check-up beanspruchen, hauptsächlich um CVD, Nierenkrankheiten und Diabetes zu erkennen. [Bundesministerium 1997a]

Allgemein- und Fachärzte dürfen Grundversorgung betreiben. 1995 waren 60% der Ärzte, die Grundversorgung betrieben, in einem Fach spezialisiert. Es gibt eine Dominanz selbstständiger Ärzte in privaten Einzelpraxen, obwohl die Gemeinschaftspraxen seither zunehmen. Um versicherte Patienten behandeln zu dürfen, muss eine Kassenzulassung des jeweiligen Arztes bestehen. Die Zulassung wird von regionalen Verbänden vergeben und überwacht (Kassenärztliche Vereinigung). Diese Verbände sind im engeren Sinn die bezahlende Institution an die Ärzte. Sie verfolgen die Abrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse. Allgemein haben die Hausärzte die Kontrolle über die Einweisung in das nächst gelegene Krankenhaus. Jedoch haben sie keine direkte Kontrolle als „Gate-Keeper“, da die Patienten jederzeit auch einen Facharzt aufsuchen können. [OECD 1992, Moran 1992 Bundesministerium für Gesundheit 1997b]

Primär werden Allgemeinärzte durch eine leistungsorientierte Bezahlung finanziert, wobei dieses System sich an einer „gleichwertigen Wertscala“ misst. Diese Scala wurde von den jeweiligen Ländern nach einer komplexen Berechnung aufgestellt. Es gab in diesem Zuge jedoch auch kontroverse Diskussionen über die Einführung einer kopfgerechten Kostenverteilung, d.h. die Einführung eines fixen Betrages pro Person. [OECD 1992, Schulenburg 1994]

4.4.2.2 Pflege in der Grundversorgung:

Pflege wird von sozialen Institutionen bereitgestellt. Diese werden hauptsächlich von öffentlichen Versicherungsgesellschaften und religiösen Organisationen betrieben. Andere medizinische Kräfte sind oftmals bei den Ärzten selbst angestellt.

4.4.2.3 Apotheken:

Es gibt keine Beschränkung der Apothekenzahl in Deutschland. Vielmehr wurde versucht, den Gebrauch von Medikamenten zu kontrollieren und einen effektiven Gebrauch zu [garantieren.]

General practitioners

There are no limits for the use of ambulatory care services, and most of them are free at the point of delivery. Furthermore, insured people can choose their physicians, but they have to use the services of one general practitioner at least for three months. After this period (and every such quarter), a new physician

[Seite 39]

can be chosen (Iglehart 1991a). Insured persons aged 35 years or more can have a health check-up carried out every two years, primarily in order to detect CVDs, kidney diseases and diabetes (Federal Ministry of Health 1997a).

Both generalists and specialists carry out primary care. In 1995, some 60% of the primary health care physicians were specialists. There is a predominance of self-employed doctors in private single practices, although associations between two doctors are becoming more common. In order to treat members of the sickness funds, doctors must belong to the local regional association of ambulatory care doctors, which acts as paymasters for them. In general, primary health care physicians control access to hospital care, and sickness fund patients are normally refereed to the nearest hospital. However, the general practitioners do not have a strict role as a gatekeeper, since patients can also go directly to specialists (OECD 1992, Moran 1992, Federal Ministry of Health 1997b).

Primary care physicians are paid on a fee-forservices basis, where the fees are adjusted to prenegotiated regional budgets using a complex calculation according to a uniform value scale on region by region basis. There have been discussions to change the system to be based on capitation, i.e. fixed amount per person (OECD 1992, Schulenburg 1994).

Primary health care nurses

Nursing care is provided by social stations funded by the public insurance companies and often run by religious organizations. Other health professionals are often involved as employees of the physicians.

Community pharmacists

There are no limitations on the total number of pharmacies. Like other countries, Germany has tried to control the use of medicine and to ensure their effective use.

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.

Sichter
(marcusb), Hindemith


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