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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 031 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-29 11:42:00 Schumann
Fragment, Gesichtet, HOH Germany 1999, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 39, Zeilen: l. Spalte: 39 ff.
Bis Mitte der 90er Jahre galten Preisrichtlinien für Medikamente der gleichen Gruppe. Im Jahre 1996 wurde eine Liste von Medikamenten vorgestellt, die nicht Rückerstattungsberechtigt waren. Zusätzlich gab es Restriktionen für die Erhöhung des Budgets der verschiedenen Medikamente, 1997 verwarf man dieses Budgetmodell jedoch zusammen mit dem Budget für ambulante Ausgaben. Es gibt Pläne für die Erstellung einer Positivliste, die verschreibungspflichtige Medikamente zusammenfasst.

4.4.3 Krankenhaus

Früher war die ambulante Krankenversorgung von der stationären Versorgung (Krankenhaus) strikt getrennt. Daher wurden Krankenhäuser in Deutschland von Patienten nur für stationäre Behandlungen benutzt. Seit Mitte der 90er Jahre haben Krankenhäuser die Möglichkeit, auch ambulante Behandlungen sowie Operationen durchzuführen. Die Aufnahme in ein Krankenhaus setzt eine Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt voraus.

Die Behandlung ist für Kinder und Rentner kostenlos. Andere Patienten müssen kleine Beiträge leisten, welche sich in den letzten Jahren im Sinne der allgemeinen Kostensteigerung im Gesundheitswesen erhöht haben. [OECD 1992, Europäisches Parlament 1998] Früher wurden Krankenhäuser im Einverständnis mit dem Krankenhaus, den Krankenkassen und dem Land per Tagessatz bezahlt. Diese Struktur zusammen mit der Trennung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung wird als Ursache für verlängerte Krankenhausaufenthalte vermutet. Die Aufenthalte liegen für Deutschland in der EU an der oberen Spitze. Hieraus entstanden enorme sich multiplizierende Kosten. Deshalb wurde 1994 eine Serie von Reformen gestartet. Krankenhäuser erhalten jetzt eine Vergütung, die aus drei Teilen besteht: eine allgemeine Kostendeckung pro Tag für Verpflegung und Unterkunft, einen stationsspezifischen Zuschlag für entsprechende qualifizierte Stationseinrichtungen und –arbeiten (z.B. Intensivmedizin vs. Allgemeine Chirurgie) sowie einen Pauschalbetrag für standardisierte Behandlungsabläufe. [Europäisches Parlament 1998]

Im Vergleich mit anderen EU-Ländern gab es in Deutschland keine signifikante Reduktion von Krankenhausbetten. In der Mitte der 90er Jahre hatte Deutschland immer noch die höchste Anzahl von Intensivbetten pro 1000 Einwohner in der EU. [OECD 1995b] Hierbei bestehen große regionale Unterschiede bestehen, z.B. wurden 1992 6,5 Betten pro 1000 [Einwohner in Schleswig-Holstein belegt, aber 10,6 Betten in Bremen sowie 11,0 in Berlin. [Statistisches Jahresbuch 1994] ]

Until the mid-1990s there were reference prices for drugs in the same therapeutical equivalence groups, and in 1996 a list of drugs, which are not entitled to reimbursement, was introduced. In addition, there used to be restrictions on the increase of the budget for prescribed drugs, but in 1997 this budget was abolished along with the budget for ambulatory expenditures. There are plans to introduce a positive list of reimbursable pharmaceuticals (Schulenburg 1994, European Parliament 1998).

Hospital care

Since ambulatory services and hospital care used to be separated, and hospitals did not run outpatient clinics, patients used hospitals almost exclusively for inpatient care. Since the mid-1990s, however, hospitals have been able to perform day surgery on an outpatient basis. Hospital care is dependent upon referral by a general practitioner or a specialist. The care is free for children and pensioners. Other patients have to make a minor contribution, which has been increasing in recent years (OECD 1992, European Parliament 1998).

Historically hospitals were paid on the basis of a per diem agreed between the hospitals, sickness funds and the Länder. This scheme, along with the separation between ambulatory and hospital care, is thought to have been responsible for the longer hospital stays in Germany than elsewhere in the EU and increasing costs for hospital care. Therefore, a series of reforms were started in 1994. Hospitals now receive a remuneration, which consists of three parts: a general per diem typically covering food and lodging, a wardspecific compensation for additional resources spent in a given hospital department (e.g. in intensive care), and lump-sum remuneration for standardized treatment procedures (European Parliament 1998)

Compared to other EU countries Germany has not been very successful in reducing the number of hospital beds, and in the mid-1990s Germany still had the highest numbers of acute beds per 1000 population in the EU (OECD 1995b). Wide regional disparities persist, e.g. in 1992 there were 6.5 beds per 1000 population in Schleswig-Holstein, but 10.6 in Bremen and 11.0 in Berlin (Statistisches Jahrbuch 1994).

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.

Sichter
(marcusb), Hindemith


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