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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 056 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-07-29 11:23:20 Hindemith
Fragment, Gesichtet, HOH Hungary 2000, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 1 ff.
4.7.6 Zusammenfassung des Gesundheitsstatus

Das Bevölkerungswachstum in Ungarn fiel im Jahre 1981 unter 0, viel früher als in irgendeinem anderen Referenzland der EU-Beitrittskandidaten. Ursachen sind zu finden in dem Rückgang der Geburtenziffer und der relativ hohen Sterblichkeitsrate.

Ungarns Bevölkerung leidet an einer geringen Lebenserwartung. Diese war in der Zeit zwischen 1970 und 1998 am niedrigsten. Die Lebenserwartung der Männer hat sich im Allgemeinen verringert (1970 bis 1993) und stieg 1997 wieder auf das Niveau von 1970 an. Die Lebenserwartung der Frauen nahm konstant zu (1970 bis 1988), stagnierte bis zum Jahre 1993 und stieg dann weiter an. 1970 lag für beide Geschlechter die Lebenserwartung etwa 2 Jahre unter dem EU-Durchschnitt. Bis 1998 hatte sich diese Lücke auf 6 Jahre für Frauen und 8 Jahre für Männer erweitert. Die Sterblichkeitsraten unter den Männern zwischen 35 und 65 Jahren waren Mitte der 90er Jahre fast so hoch wie in den frühen 20ern.

In den 70ern und 80ern lag die Todesrate (SDR= standardized death rate) für Herz-Kreislauferkrankungen (CVD= Cardiovascular disease) unter den höchsten in den Referenzländern. Statistisch blieb diese Situation bis 1990 erhalten. Seitdem haben die Parameter für beide Geschlechter abgenommen und erreichen nunmehr den Durchschnitt der Referenzländer.

Die Todesraten durch Krebs lagen 1970 nahe am EU-Durchschnitt, nahmen dann allerdings im Zuge der Demokratisierung wieder stark zu, um auf dem höchsten Niveau seinen jetzigen Wert zu finden. Während der 1990er haben die Parameter nun weiter zugenommen; es sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Parameter für die meisten anderen Referenzländer gefallen sind.

1998 hatte Ungarn die am höchsten gelegene Krebssterblichkeit und das nicht nur im Vergleich zu den Referenzländern, sondern auch im Vergleich mit der gesamten Europäischen Union. Ungarns Sterblichkeitsrate durch äußere Ursachen ist neben der Estischen, der Lettischen und der Rate Litauens die höchste. Ebenso war die Todesrate durch Selbstmord in Ungarn die höchste (1970 bis 1980). Danach hat dieser Wert merklich abgenommen. Trotz der Verbesserung ist auch die Todesrate durch Selbstmord neben Estland, Lettland und Litauen noch sehr hoch. Die Ursachen der Todesfälle, die noch nicht erwähnt worden sind, liegen in Ungarn im oberen Viertel. Am stärksten ist hier noch die Gruppe der Todesfälle durch Krankheiten des Verdauungssystems und der chronischen Leberkrankheit/Zirrhose vertreten. Das Auftreten von AIDS ist erhöht zum MOE-Länderschnitt, jedoch im Vergleich viel niedriger als in der bestehenden EU.

AN OVERVIEW

The natural population growth in Hungary fell below zero in 1981, much earlier than in any of the reference countries.[1] This was caused by a decline in the birth rate and relatively high mortality rates.

Hungary’s life expectancy at birth was among the lowest in the reference countries between 1970 and 1998. Life expectancy among males generally decreased from 1970 to 1993 and then rose by 1997 to the same level as in 1970. Female life expectancy increased steadily from 1970 to 1988, stagnated until 1993, and rose thereafter. For both sexes, life expectancy in Hungary was about 2 years less than the EU average in 1970. By 1998, this gap had widened to 6 years for women and 8 years for men. The mortality rates among men aged 35–65 years were almost as high in the mid-1990s as they were in the early 1920s.

In the 1970s and 1980s, the standardized death rate (SDR) for cardiovascular diseases in the age group 0–64 years was among the highest in the reference countries, remaining static until the early 1990s. Since then the rates for both sexes have declined and are approaching the average for the reference countries.

The SDR for cancer in the age group 0–64 years was close to the EU average in 1970, but rose rapidly to be the highest among the reference countries. During the 1990s, Hungary’s rate has continued to rise, whereas the rates in most of the other reference countries have fallen. In 1998, Hungary had by far the highest cancer mortality among people 0–64 years old of any country in the WHO European Region.

Hungary’s SDR for external causes for all ages is the highest of the reference countries excluding Estonia, Latvia and Lithuania, although there has been a slight decrease in the 1990s. Hungary had the highest SDR for suicide in the 1970s and the 1980s, but the rate has decreased markedly since the mid-1980s. Despite this improvement, the rate is still the highest among the reference countries excluding Estonia, Latvia and Lithuania.

Among causes of mortality other than those mentioned above, the SDR for diseases of the digestive system for all ages is the highest among the reference countries, as is its main component – mortality from chronic liver disease and cirrhosis.

The incidence of AIDS is higher than the median of the reference countries but much lower than the EU average.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(marcusb), Hindemith


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