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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 062 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 14:38:11 Schumann
Fragment, Gesichtet, HOH Hungary 2000, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 33, 34, Zeilen: 33: r. Spalte: 20 ff.; 34: l. Spalte: 1 ff.
Die Folge dieser Reformen war, dass die gesamte Bevölkerung lückenlos mit Hausärzten abgedeckt wurde. Seit 1992 hat die Bevölkerung freie Arztwahl. Bis 1996 haben hieraus fast alle Bürger einen Vorteil gezogen. Die Finanzierungsanordnung sah einen Anreiz für Hausärzte vor, als private Unternehmer zu arbeiten. Hieraus folgte, dass der Anteil von Ärzten als private Anbieter von 10% rasch auf etwa vier Fünftel aller Ärzte zwischen 1992 und 1997 zunahm. Von 1992 an wurde die postgraduierte Ausbildung für Allgemeinärzte obligatorisch gemacht und die Integration der Familien- und Allgemeinmedizin in den Universitätslehrplan weiter vorangetrieben.

Das Grundversorgungssystem beinhaltet auch ein Netz von spezialisierten Krankenschwestern für maternale und pädiatrische Medizin sowie die Bereitstellung von Schwestern der Zahnmedizin (Zahnarzthelfer/-in).

Ein großes Problem innerhalb der Primärversorgung ist die ungleiche Verteilung in Bezug auf Quantität als auch Qualität. Die Hauptziele auf dem Weg der Entwicklung von primärer Versorgung sind Verhütung und Rehabilitation, genauso wie auch die "Hauspflege" (seit 1995) [Gesundheitsministerium, 1997a; Vogler & Habl, 1999] Es gibt desweiteren die Möglichkeit, die Finanzierung der praktischen Ärzte im Wesentlichen auf die Anzahl von angemeldeten Patienten umzulegen. Dies beinhaltet jedoch keinen Anreiz für die Ärzte, die Patienten im primären Sektor zu behandeln, vielmehr würde so die Überweisung in ein Krankenhaus vorgezogen, was dann wiederum zu inadäquaten Krankenhausaufenthalten führen würde. [Staatliche Ungarische Verordnung, 1999]

4.8.5 Sekundäre und tertiäre Versorgung

Von den 60ern an, als man in Ungarn den Fokus auf die Entwicklungen richtete, den Bestand an Gebäuden und Krankenhausbetten zu steigern, geriet der medizinische Standard an Ausrüstung ernsthaft in Rückstand. Erst also im Zuge der Liberalisierung in den frühen 90ern der Zutritt zur Gesundheitsversorgung für private Anbieter erlaubt wurde kam es zur Aufrüstung im Bereich der modernen Diagnostik und Therapie.

Es gibt etwa 250 Polikliniken (etwa 150 Polikliniken im Verbund mit Krankenhäusern und etwa 100 unabhängige Polikliniken). Ein wichtiger Bereich sind die ambulanten und "tageschirurgischen" Einrichtungen (non-invasive und micro-invasive Verfahren), die teuere und aufwendige stationäre Aufenthalte ersetzen können. Es wurden zentrale Verbesserungsprogramme und Änderungen der Finanzierung nach und nach eingeführt, [um Spezialisten für ambulante Versorgung zu unterstützen.]

Following these reforms, the entire population is covered by family practitioners. Since 1992 people have been able to freely choose their family practitioners. Until 1996, practically all citizens took advantage of the possibility to choose their primary health care physician. The financing arrangements do provide incentives to family practitioners to work as private entrepreneurs, and the proportion of practitioners with private practice therefore increased rapidly from 10% to about four fifths of all practitioners between 1992 and 1997.

From 1992, postgraduate training for general practitioners was made compulsory, and undergraduate training for family physicians was introduced in medical universities.

The primary health care system also includes a network of nurses for maternal and child care and a network for dental care. The latter is privately financed, and the private sector plays a greater and more important role in dental care than does the public sector. However, each citizen has access to primary dental care. A defined set of dental care services can be accessed at a reduced rate, and regular dental check-ups are provided.

The major problem within primary care is the unequal distribution of care, in terms of both

[Seite 34]

quantity and quality. The main objectives in developing primary health care are prevention and rehabilitation as well as the home nursing services, which have been operating since 1995 (Ministry of Welfare, 1997a; Vogler & Habl, 1999). There is also the possibility that the funding of general practitioners based largely on the number of patients registered does not provide any incentive for them to treat patients within primary care and may lead to inappropriate hospital referrals (Hungarian Governmental Decree, 1999).

Secondary and tertiary care

As developments in Hungary since the 1960s focused on increasing the volume of buildings and hospital beds, the standards of medical equipment fell seriously behind. Modern diagnostic and therapeutic equipment first appeared in considerable quantities with economic liberalization in the early 1990s, when private investors were allowed into the health care market.

There are about 250 polyclinics (about 150 polyclinics affiliated with hospitals and about 100 independent polyclinics), which provide diagnostics and therapeutic support to primary health care. An important and developing area is ambulatory care and day surgery (noninvasive and micro-invasive procedures) which can replace inpatient care and surgery. Central development programmes and changes in financing are being implemented to promote outpatient specialist services in polyclinics and hospitals so that they can replace more expensive forms of health care and improve the quality and efficiency of patient care.

Anmerkungen

Der Halbsatz "sowie die Bereitstellung von Schwestern der Zahnmedizin (Zahnarzthelfer/-in)" weicht vom Original signifikant ab.

Sichter
(marcusb), Hindemith


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