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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 064 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-04 14:38:59 Schumann
Fragment, Gesichtet, HOH Hungary 2000, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34: r. Spalte: 22 ff.; 35: r. Spalte: 1 ff.
Als Folge des regionalen Konsenses wurde eine Verringerung 18.000 Krankenhausbetten erreicht. Dies entspricht einem Fünftel aller Krankenhausbetten in Ungarn. In diesem Zuge wurden Kompromisse geschlossen, eher Betten zu reduzieren als ganze Krankenhäuser zu schließen. Die entstehenden Einsparungen waren jedoch kleiner als erwartet und die bestehend hohe Anzahl der Einweisungen in Krankenhäuser blieb weiter auf einem hohen Niveau.

Die Anzahl stationäre Einweisungen variierte unter den Referenzländern erheblich. In Ungarn nahm diese um 15% von 1986 bis 1998 zu. Der neueste Wert (23,6 pro 100 Einwohner von 1998) ist ein unter den Referenzländern am höchsten gelegener (durchschnittlich 17,1 pro 100 Einwohner in 1998) und somit beträchtlich höher liegend als jener der EU (19,0 pro 100 Einwohner von 1996) (siehe Abb.47) Die durchschnittliche Länge des Krankenhausaufenthalts hat in allen Referenzländern seit 1980 abgenommen.

Der Durchschnitt für Ungarn lag bei 13,6 Tagen (1985), hat aber 1998 auf 9,1 Tage abgenommen. Die gemeldete Anzahl von ambulanten Patienten variiert mit 4,6 bis 15,1 Kontakte pro Person pro Jahr (1998). Die Gesamtzahl der ambulanten Patienten hat um 25% seit 1985 zugenommen und liegt nun bei 13,7(1998). [Highlights on Health, Hungary 2000]

[Abb. 48]

4.8.6 Medikamente und Apotheken

Die pharmazeutische Herstellung von Medikamenten bildet ein wichtiges Element sowohl für Industrie als auch für Apotheken. Die staatseigenen pharmazeutischen Unternehmen wurden zwischen 1991 und 1996 privatisiert. Vor 1990 bestritten allein diese Unternehmen den Markt. [Gesundheitsministerium, 1997a]

In Ungarn sind nur amtlich eingetragene Medikamente verfügbar. Vor 1990 war eine Eigenbeteiligung zu leisten. Seit der Aufstellung eines neuen Versicherungssystems wird die Beteiligung von Krankenversicherungen und der Bevölkerung geteilt.

However, as a result of regional consensus, a total of 18 000 hospital beds were closed, one fifth of all beds. In this process, compromises were made to close beds rather than entire hospitals, and no incentives were introduced to reduce referrals. Consequently, the resulting savings were smaller than expected, and the high hospitalization rates have continued.

Inpatient admission rates vary significantly among the reference countries. Hungary’s rate increased by 15% from 1986 to 1998, and the most recent rate (23.6 per 100 in 1998) is one of the highest among the reference countries (average 17.1 per 100 in 1998) and was considerably higher than the EU average (19.0 per 100 in 1996) (Fig. 43).

The average length of hospital stay has decreased in all reference countries since the 1980s. The average for Hungary was 13.6 days in 1985 but decreased to 9.1 in 1998. [...]

The reported number of outpatient contacts also varies greatly among the reference countries: from 4.6 to 15.1 annual contacts per person in 1998. The number of outpatient contacts

[Seite 35]

in Hungary has increased by 25% since 1985, and the figure in 1998 (13.7) is one of the highest among reference countries.

Pharmaceuticals and pharmacies

Pharmaceutical manufacturing constitutes an important element of both industry and health care services. The state-owned pharmaceutical companies were privatized between 1991 and 1996. The wholesale trade of pharmaceuticals was owned by the state prior to 1990 and has now been privatized. In 1997, more than 90% of the retail pharmacies were privately owned (Ministry of Welfare, 1997a).

In Hungary, only registered drugs are available on the market. Prior to 1990, people were required to make a nominal contribution to the price of drugs, as they were entitled to pharmaceuticals within the universal social security coverage. Since the establishment of a new insurance system, the health insurance scheme and the population share the burden, [...]

Anmerkungen

Am Ende des Abschnitts 4.8.5. ist die Quelle genannt, es wird aber nicht deutlich, dass die gesamte Seite aus der Quelle übersetzt wurde.

Es gibt auf der Seite auch eine Abbildung, die aus der Quelle übernommen wurde. Diese ist aber korrekt referenziert.

Sichter
(marcusb), Hindemith


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