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Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

von Dr. Jochen Baierlein

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[1.] Jba/Fragment 086 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-06-27 15:47:40 Schumann
Fragment, Gesichtet, HSW 1999, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
marcusb
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 1-16
Quelle: HSW 1999
Seite(n): 2, Zeilen: 7 ff.
Das Bruttoinlandsprodukt und die Gesundheitsausgaben pro Kopf – bereinigt um Kaufkraftunterschiede auf Dollarbasis – waren für die Jahre 1991, 1994, 1996 und 1997 signifikant assoziiert. Der Anstieg der Geraden in den obigen drei Abbildungen veranschaulicht die Elastizität, die die Wachstumsraten der Gesundheitsausgaben pro Kopf relativ zu den Wachstumsraten der Pro-Kopf-Einkommen widerspiegelt. Die vorhergehende Abbildung fasst diese Entwicklung zusammen. Darüber hinaus wurden Ländergruppen gebildet. Dabei zeigte sich, dass sich – global betrachtet – die Einkommenselastizität der Gesundheitsausgaben zwischen 1991 und 1997 um 25% verringerte und 1997 1,15 betrug. Die Verringerung zwischen 1991 und 1994 betrug 16%, zwischen 1994 und 1997 betrug sie 8%. 1997 wurde im Vergleich zu den Jahren 1991 und 1994 entweder relativ wenig für das Gesundheitswesen ausgegeben oder andere, durch die Beziehung zwischen Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben nicht erfassten Einflussgrößen sind relativ stärker geworden. Der “Luxusgutcharakter” der Leistungen des Gesundheitswesens relativiert sich somit bzw. andere Faktoren wie Strukturumstellung und/oder neue institutionelle Regelungen bzw. neue “Marktformen” wurden zunehmend dominanter. Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben pro Kopf – bereinigt um Kaufkraftunterschiede auf Dollarbasis – waren für die Jahre 1991, 1994, 1996 und 1997 signifikant assoziiert. Der Anstieg der Geraden in den Abbildungen 2 bis 4 veranschaulicht die Elastizität, die die Wachstumsraten der Gesundheitsausgaben pro Kopf relativ zu den Wachstumsraten der Pro-Kopf-Einkommen widerspiegelt. Tabelle 1 faßt die in den Abbildungen 2 bis 4 dargestellten Einkommenselastizitäten der Gesundheitsausgaben zusammen. Darüber hinaus wurden Ländergruppen gebildet. Dabei zeigte sich, daß sich – global betrachtet – die Einkommenselastizität der Gesundheitsausgaben zwischen 1991 und 1997 um 25 Prozent verringerte und 1997 1,15 betrug. Die Verringerung zwischen 1991 und 1994 betrug -16 Prozent, jene zwischen 1994 und 1997 betrug 8 Prozent. 1997 wurde im Vergleich zu den Jahren 1991 und 1994 entweder relativ weniger für das Gesundheitswesen ausgegeben, oder andere, durch die Beziehung zwischen Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben nicht erfaßten Einflußgrößen sind relativ stärker geworden. Der “Luxusgutcharakter” der

Leistungen des Gesundheitswesens relativiert sich somit oder andere Faktoren, wie Struktur-umstellung [sic] und/oder neue institutionelle Regelungen bzw. neue “Marktformen” wurden zunehmend dominanter.

Anmerkungen

Hier kein Hinweis auf die Quelle (die zuletzt auf der Vorseite oben zur Abb. 55 genannt wurde).

Sichter
(marcusb) Schumann

[2.] Jba/Fragment 086 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-06-27 15:48:41 Schumann
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hofmarcher Riedel 1999, Jba, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 21-32
Quelle: Hofmarcher Riedel 1999
Seite(n): (8), Zeilen: 15 ff.
5.3.2 Führt wirtschaftliche Leistungskraft zu besserer Gesundheit?

Der Zusammenhang zwischen größerem Reichtum und besserem Gesundheitszustand ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Er gilt sowohl auf der Makroebene, wie Untersuchungen über zumeist westliche Industrieländer dokumentieren, aber auch auf der Mikroebene. Außerdem gibt es Belege dafür, dass nicht nur höheres Einkommen, sondern auch gleichmäßiger verteiltes Einkommen mit besserem Gesundheitszustand einhergeht. Dieser Zusammenhang wurde sowohl in Ländervergleichen als auch auf der Ebene von Einzelpersonen festgestellt. Wird das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Maß für Reichtum und die Lebenserwartung bei Geburt als Näherungswert für den Gesundheitszustand akzeptiert, lässt sich der angesprochene Zusammenhang auf internationaler Ebene wie in der nachfolgenden Abbildung darstellen. Je nach Modellspezifikation erklären allein Unterschiede in der Höhe des BIP pro Kopf bis zu drei Viertel der Abweichungen der [durchschnittlichen Lebenserwartung.]

Führt wirtschaftliche Leistungskraft zu besserer Gesundheit …

Der Zusammenhang zwischen größerem Reichtum und besserem Gesundheitszustand ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Er gilt sowohl auf der Makroebene, wie Untersuchungen über zumeist westliche Industrieländer dokumentieren11, aber auch auf der Mikroebene. Außerdem gibt es Belege dafür, daß nicht nur höheres Einkommen, sondern auch gleichmäßiger verteiltes Einkommen mit besserem Gesundheitszustand einhergehen. Auch dieser Zusammenhang wurde sowohl in Ländervergleichen12 als auch auf der Ebene von Einzelpersonen13 festgestellt. Wird das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Maß für Reichtum und die Lebenserwartung bei Geburt als Näherungswert für den Gesundheitszustand akzeptiert, läßt sich der angesprochene Zusammenhang auf internationaler Ebene wie in Abbildung 3 darstellen. Je nach Modellspezifikation erklären allein Unterschiede in der Höhe des BIP pro Kopf bis zu drei Viertel der Abweichungen der durchschnittlichen Lebenserwartung.


12 Eddy van Doorslaer et al., Income-related inequalities in health: some international comparisons. Journal of Health Economics 16, 1997, 93-112

13 Z. B. Wolfson, Michael, George Kaplan, John Lynch, Nancy Ross, Eric Backlund (1999): Relation between income inequality and mortality: empirical demonstration. British Medical Journal 319, 953-957; Chiang, Tung-Liang (1999): Economic transition and changing relation between income inequality and mortality in Taiwan: regression analysis. British Medical Journal 319, 1162-1165.

Anmerkungen

Die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt ungekennzeichnet.

Die Quelle wird auf der Vorseite für ein wörtliches Zitat unspezifisch genannt, daher Einstufung als Bauernopfer.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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