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Diese Zusammenstellung basiert auf Befunden einer laufenden Plagiatsanalyse (Stand: 2017-09-06) – es handelt sich insofern nicht um einen abschließenden Bericht. Zur weiteren Meinungsbildung wird daher empfohlen, den jeweiligen Stand der Analyse auf der Seite http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Jba zum Vergleich heranzuziehen.

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dissertation von Dr. Jochen Baierlein: Gesundheitsstatus und Gesundheitssystem in Deutschland und Ungarn. Ungarn auf dem Weg in die Europäische Union

Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Medizinischen Fakultät der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität zu Würzburg. Tag der mündlichen Prüfung: 16. Dezember 2005. Referent: Prof. Dr. med. Fritz Schardt, Korreferent: Prof. Dr. med. Holger Höhn. Veröffentlicht: Würzburg 2005. → Nachweis Deutsche Nationalbibliothek, → Download UB Würzburg

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  • schwarz: bis zu 50 % Fremdtextanteil auf der Seite
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Weiße Seiten wurden entweder noch nicht untersucht oder es wurde nichts gefunden. Blaue Seiten umfassen Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis, Vakatseiten und evtl. Anhänge, die in die Berechnung nicht einbezogen werden.

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66 Seiten mit Plagiatstext

Seiten mit weniger als 50% Plagiatstext

5 Seiten: 067 069 080 083 088

Seiten mit 50%-75% Plagiatstext

5 Seiten: 002 005 042 077 085

Seiten mit mehr als 75% Plagiatstext

56 Seiten: 006 007 008 009 010 011 012 013 014 015 016 017 018 019 020 021 022 023 025 026 027 028 029 030 031 032 033 034 043 044 045 046 048 049 051 052 053 054 055 056 057 058 059 060 061 062 063 064 065 066 068 078 079 084 086 087

Kapitelübersicht

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 6. September 2017) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 2. PROBLEMSTELLUNG (S. 2-3): Seite 2
  • 4. ERGEBNISSE
Teil A. Deutschland
  • 4.1 Einleitung (S. 5-6): Seiten 5, 6 – [vollständig (Text)]
  • 4.2 Demographie (S. 6): Seite 6 – [vollständig (Text)]
  • 4.3 Gesundheitsstatus (S. 6-9): Seiten 6, 7, 8, 9 – [vollständig (Text)]
  • 4.3.1 Allgemeine Sterblichkeit und Lebenserwartung
  • 4.3.1.1 Entwicklung der Sterblichkeit (S. 10-11): Seiten 10, 11 – [vollständig]
  • 4.3.1.2 Entwicklung der Lebenserwartung (S. 11-13): Seiten 11, 12, 13 – [nahezu vollständig (exkl. erster und letzter Satz)]
  • 4.3.2 Haupttodesursachen [Anf.] (S. 13-14): Seiten 13, 14 – [vollständig]
  • 4.3.2.1 Aufstellung nach Altersgruppen (S. 14): Seite 14 – [vollständig (Text)]
  • 4.3.3 Herzkreislauferkrankungen (S. 15-17): Seiten 15, 16, 17 – [vollständig]
  • 4.3.4 Schlaganfall (S. 17): Seite 17 – [vollständig]
  • 4.3.5 PVK (=Periphere Verschlusskrankheit) (S. 17): Seite 17 – [vollständig]
  • 4.3.6 Malignome (S. 17-18): Seiten 17, 18 – [nahezu vollständig]
  • 4.3.7 Brustkrebs (S. 18-19): Seite 18, 19
  • 4.3.8 Lungenkarzinom [Anf.] (S. 19-20): Seiten 19, 20 – [vollständig (wörtlich) (Text)]
  • 4.3.8.1 Uterus-Carzinome (S. 21): Seite 21 – [vollständig (Text)]
  • 4.3.8.2 Prostatakrebs (S. 22): Seite 22 – [nahezu vollständig (exkl. erster und letzter Satz) (Text)]
  • 4.3.9 Tod und Verletzung durch externe Ursachen (S. 22-24): Seiten 22, 23 – [vollständig (Text)]
  • 4.3.10 Aids (S. 25-26): Seiten 25, 26 – [vollständig (Text)]
  • 4.3.11 Zusammenfassung des Gesundheitsstatus
  • 4.3.11.1 Positive Trends (S. 26): Seite 26 – [vollständig]
  • 4.3.11.2 Negative Trends (S. 26-27): Seiten 26, 27 – [vollständig]
  • [Überschrift für Kap 4.4 nicht vorhanden]
  • 4.4.1 Institutionen und Ressourcen (S. 27-29): Seiten 27, 28, 29 – [vollständig]
  • 4.4.2 Stationäre und ambulante Grundversorgung (S. 29): Seite 29 – [vollständig]
  • 4.4.2.1 Hausärzte (S. 30): Seite 30 – [vollständig]
  • 4.4.2.2 Pflege in der Grundversorgung (S. 30): Seite 30 – [vollständig]
  • 4.4.2.3 Apotheken (S. 30-31): Seiten 30, 31 – [vollständig]
  • 4.4.3 Krankenhaus (S. 31-32): Seiten 31, 32 – [vollständig]
  • 4.4.4 Privater Sektor (S. 32): Seite 32 – [vollständig]
  • 4.4.5 Gesundheitsausgaben (S. 32-35): Seiten 32, 33, 34 – [vollständig (Text)]
Teil B. Ungarn
  • 4.6 Demographie (S. 42-44): Seiten 42, 43, 44 – [nahezu vollständig (exkl. 1 Satz)]
  • 4.7 Gesundheitsstatus (S. 44-45): Seite 44 – [vollständig (Text)]
  • 4.7.1 Allgemeine Sterblichkeit und Lebenserwartung
  • 4.7.1.1 Entwicklung der Lebenserwartung (S. 45-47): Seiten 45, 46 – [vollständig (Text)]
  • 4.7.1.2 Haupttodesursachen (S. 48): Seite 48 – [vollständig]
  • 4.7.1.3 Herzkreislauferkrankungen (CVD) (S. 48-51): Seiten 48, 49 – [vollständig (Text)]
  • 4.7.2 Malignome (S. 51-52): Seiten 51, 52 – [vollständig (Text)]
  • 4.7.3 Andere natürliche Todesursachen (S. 53): Seite 53 – [vollständig]
  • 4.7.4 Tod und Verletzungen durch externe Ursache (S. 53-54): Seiten 53, 54 – [vollständig (Text)]
  • 4.7.5 Aids und andere Infektionskrankheiten (S. 55): Seite 55 – [vollständig (Text)]
  • 4.7.6 Zusammenfassung des Gesundheitsstatus (S. 56-57): Seiten 56, 57 – [vollständig]
  • 4.8 Gesundheitssystem [Anf.] (S. 57): Seite 57 – [vollständig]
  • 4.8.1 Gesundheitsreformen (S. 57-59): Seiten 57, 58, 59 – [vollständig (Text)]
  • 4.8.2 Organisationsstrukturen (S. 59): Seite 59 – [vollständig]
  • 4.8.3 Gesundheitsfinanzierung und Ausgaben (S. 60-61): Seiten 60, 61 – [vollständig (Text)]
  • 4.8.4 Grundversorgung (S. 61-62): Seiten 61, 62 – [vollständig]
  • 4.8.5 Sekundäre und tertiäre Versorgung (S. 62-64): Seiten 62, 63, 64 – [vollständig (Text)]
  • 4.8.6 Medikamente und Apotheken (S. 64-65): Seiten 64, 65 – [vollständig]
  • 4.8.7 Personalressourcen (S. 65-66): Seiten 65, 66 – [vollständig (Text)]
  • 4.8.8 Überblick über das Gesundheitssystem (S. 66): Seite 66 – [vollständig]
Teil C. Deutschland und Ungarn in einer Europäische Gemeinschaft
  • 4.9 Themenkreis Europa
  • 4.9.1 Exkursion: Das Konzept Europa und die Erweiterung (S. 67): Seite 67 – [nahezu vollständig (exkl. erster Satz)]
  • 4.9.3 Die Beurteilung der Erweiterung (S. 68-69): Seiten 68, 69 – [nahezu vollständig (exkl. 1 Satz)]
  • 5. DISKUSSION
  • 5.2 Gesundheitssystem
  • 5.2.1 Einteilung der Gesundheitssysteme (S. 77-78): Seiten 77, 78 – [vollständig]
  • 5.2.2 Gesundheitssystem in Deutschland (S. 78-80): Seiten 78, 79, 80 – [vollständig]
  • 5.3 Aussichten
  • 5.3.1 Was haben die reichen Länder, was die ärmeren nicht haben? (S. 83-86): Seiten 83, 84, 85, 86
  • 5.3.2 Führt wirtschaftliche Leistungskraft zu besserer Gesundheit? (S. 86-87): Seiten 86, 87 – [vollständig]
  • 6. ZUSAMMENFASSUNG (S. 88-90): Seite 88.

Herausragende Quellen

  • Die beiden englischsprachigen Online-Quellen HOH Germany 1999 und HOH Hungary 2000 dienen als Abschreibvorlage für 19 bzw. 24 Fragmente auf insgesamt 41 Seiten (bzw. 46 % der Seiten des Haupttexts).
    Dabei finden sich zwar für die daraus mitübernommenen zahlreichen Abbildungen jeweils Quellennachweise (insofern wäre statt der erfolgten Kategorisierung als Übersetzungsplagiat auch eine Zuordnung zur Kategorie Bauernopfer möglich), doch bleibt unausgewiesen, dass der Fließtext ebenfalls übernommen ist und lediglich übersetzt wurde. Eine darüber hinausgehende intellektuelle Eigenleistung des Verfassers ist nicht erkennbar.
  • In größerem Umfang (auf 11 Seiten) und großteils sehr wortlautnah bis -identisch ausgewertet ist auch der ebenfalls online verfügbare Gesundheitsbericht Deutschland des Statistischen Bundesamts von 1998; siehe GBE 1998.

Andere Beobachtungen

  • Von den bisher festgestellten 9 Übernahmequellen sind 7 nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt und 2 nirgends in der Arbeit erwähnt.
  • Auf der Seite 27 fehlt ein übergeordnetes Kap 4.4 für die nachfolgenden Unterkapitel; auf den Seiten 32 bzw. 36 findet sich Kap. 4.4.5 für zwei unterschiedliche Kapitelinhalte doppelt.
  • Das Literaturverzeichnis (182 Einträge) ist zum großen Teil aus den verwendeten Quellen übernommen:
  • 53 Einträge aus HOH Germany 1999: 6, 8, 9, 11, 20, 23, 24, 26, 30, 34, 35, 39, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 53, 54, 61, 63, 64, 65, 68, 70, 71, 76, 77, 78, 79, 83, 84, 87, 100, 102, 111, 112, 114, 117, 120, 128, 130, 131, 134, 138, 149, 151, 156, 157, 173
  • 47 Einträge aus WOH Gesundheitsbericht EU (diese Quelle wird weiter nicht verwendet): 2, 7, 17, 18, 27, 29, 31, 36, 37, 38, 40, 51, 56, 57, 66, 67, 80, 81, 85, 88, 90, 91, 93, 94, 95, 97, 98, 104, 108, 109, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 135, 136, 137, 155, 159, 161, 163, 171, 174, 175
  • 28 Einträge aus HOH Hungary 2000: 21, 22, 28, 32, 55, 59, 60, 72, 101, 103, 106, 118, 152, 153, 154, 158, 162, 166, 167, 168, 169, 170, 172, 178, 179, 180, 181, 182
  • 19 Einträge aus HiT Germany 2000: 3, 4, 5, 10, 12, 13, 14, 15, 16, 62, 69, 99, 113, 116, 119, 132, 133, 139, 140
  • 8 Einträge aus Kern Kupsch 2002: 19, 52, 96, 105, 107, 115, 160, 176
  • 1 Eintrag aus HSW 1999: 82 (Fußnote 20, Seite 11)
  • 3 Einträge beziehen sich auf tatsächlich verwendete Quellen: 58 (WHO Gesundheitsbericht EU, s.o.), 73 (HiT Germany 2000), 86 (Kern Kupsch 2002)
  • 23 Einträge unbekannter Bedeutung: 1, 25, 33, 49, 50, 74, 75, 89, 92, 110, 129, 141-148, 150, 164, 165, 177
  • Die zum Zeitpunkt der Abgabe der Dissertation gültige Promotionsordnung für die Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vom 29. März 1983 (→ PDF der geänderten Fassung vom 1.10.2001) enthält u.a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 4 Zulassung
    "(3) Der Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren ist unter Angabe des angestrebten Doktorgrades schriftlich beim Dekanat der Medizinischen Fakultät einzureichen. Ihm sind beizufügen: [...]
    3. die ehrenwörtliche Erklärung, dass der Bewerber die Dissertation selbständig angefertigt hat und keine anderen als die von ihm angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat [...]."
  • § 6 Dissertation
    "(1) Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Abhandlung, durch welche der Bewerber seine Fähigkeit nachweist, wissenschaftliche Probleme selbständig und methodisch einwandfrei zu bearbeiten. Sie sollte in der Regel nicht mehr als 40 Seiten umfassen. [...]"
  • § 11 Ungültigkeit von Promotionsleistungen
    "(2) Wird die Täuschung erst nach Aushändigung der Urkunde bekannt, so kann nachträglich die Doktorprüfung für Nichtbestanden erklärt werden. Die Entziehung des Doktorgrades erfolgt nach dem Gesetz über die Führung akademischer Grade vom 7. Juni 1939 (BayBSErgB S.115).
    (5) Im Übrigen richtet sich der Entzug des Doktorgrades nach den gesetzlichen Bestimmungen (Art. 48 und 49 BayVwVfG)."

Statistik

  • Es sind bislang 78 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 43 Fragmenten folgt der Text einem in einer anderen Sprache verfassten Quellentext in wörtlicher oder sinngemäßer Übersetzung („Übersetzungsplagiate“). Bei 25 weiteren Fragmenten handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 10 weiteren Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 90 Seiten im Hauptteil. Auf 66 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 73.3% entspricht.
    Die 90 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 24
0%-50% Plagiatsanteil 5
50%-75% Plagiatsanteil 5
75%-100% Plagiatsanteil 56
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 60% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


Illustration

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, blau=Übersetzungsplagiat, gelb=Bauernopfer)

Jba col

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 6. September 2017.

Definition von Plagiatkategorien

Die hier verwendeten Plagiatkategorien basieren auf den Ausarbeitungen von Wohnsdorf / Weber-Wulff: Strategien der Plagiatsbekämpfung, 2006. Eine vollständige Beschreibung der Kategorien findet sich im VroniPlag-Wiki. Die Plagiatkategorien sind im Einzelnen:

Übersetzungsplagiat

Ein Übersetzungsplagiat entsteht durch wörtliche Übersetzung aus einem fremdsprachlichen Text. Natürlich lässt hier die Qualität der Übersetzung einen mehr oder weniger großen Interpretationsspielraum. Fremdsprachen lassen sich zudem höchst selten mit mathematischer Präzision übersetzen, so dass jede Übersetzung eine eigene Interpretation darstellt. Zur Abgrenzung zwischen Paraphrase und Kopie bei Übersetzungen gibt es ein Diskussionsforum.

Komplettplagiat

Text, der wörtlich aus einer Quelle ohne Quellenangabe übernommen wurde.

Verschleierung

Text, der erkennbar aus fremder Quelle stammt, jedoch umformuliert und weder als Paraphrase noch als Zitat gekennzeichnet wurde.

Bauernopfer

Text, dessen Quelle ausgewiesen ist, der jedoch ohne Kenntlichmachung einer wörtlichen oder sinngemäßen Übernahme kopiert wurde.

Quellen nach Fragmentart

Die folgende Tabelle schlüsselt alle gesichteten Fragmente zeilenweise nach Quellen und spaltenweise nach Plagiatskategorien auf.

Tabelle: Jba: Quellen / Fragmente (dynamische Auszählung)
Quelle
Jahr ÜP
KP
VS
BO
KW
KeinP

ZuSichten
Unfertig
Europäische Kommission 2000 0 0 3 0 0 0 3 0 0
GBE 1998 0 3 8 1 0 0 12 0 0
GBEKurz 1998 0 0 1 2 0 0 3 0 0
HOH Germany 1999 19 0 0 0 0 0 19 0 0
HOH Hungary 2000 24 0 0 0 0 0 24 0 0
HSW 1999 0 0 1 3 0 0 4 0 0
HiT Germany 2000 0 0 5 2 0 0 7 2 0
Hofmarcher Riedel 1999 0 0 0 2 0 0 2 0 0
Kern Kupsch 2002 0 1 3 0 0 0 4 0 0
- 43 4 21 10 0 0 78 2 1

Fragmentübersicht

78 gesichtete, geschützte Fragmente

FragmentSeiteArbeitZeileArbeitQuelleSeiteQuelleZeileQuelleTypus
Jba/Fragment 002 0323-21Kern Kupsch 200217 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 005 0454-9HiT Germany 200015 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 006 0161-5HiT Germany 2000112 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 006 0767-16GBEKurz 199812, 1312: 18 ff.; 13: 1 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 006 17617-21HiT Germany 2000511 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 007 0171-26HiT Germany 20005, 6, 75: 16 ff.; 6: 23 ff.; 7: 1 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 007 27727-33HOH Germany 1999122 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 008 0181-18HOH Germany 199911, 1211: Abbildung; 12: l.Spalte: 10 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 009 0191-11HOH Germany 199912re. Sp. 13 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 010 01101 ff. (komplett)GBE 1998Kap. 3.2 (online)0Verschleierung
Jba/Fragment 011 04114-16GBE 1998online0BauernOpfer
Jba/Fragment 012 01121 ff. (komplett)GBE 1998online0Verschleierung
Jba/Fragment 013 02132-18GBE 1998Kap. 3.2 (online)0Verschleierung
Jba/Fragment 013 221322-32HOH Germany 1999131 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 014 01141 ff. (komplett)HOH Germany 199913, 1413: r. Spalte: 11 ff.; 14: l. Spalte: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 015 01151-3GBEKurz 1998271 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 016 01161 ff. (komplett)GBE 1998online-Verschleierung
Jba/Fragment 017 01171-20GBE 1998online0Verschleierung
Jba/Fragment 017 211722-31HOH Germany 199916, 1716: 15 ff. (je li. und re.), 17: 4 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 018 01181-2HOH Germany 1999176 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 018 101810-27HOH Germany 199917, 18, 1917: 4r ff.; 18: 1 ff; 19: 1 ffÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 018 231823-25GBE 1998Kap. 5.5, Abstract (online)-Verschleierung
Jba/Fragment 019 01191-3GBE 1998Kap. 5.5, Abstract (online)-KomplettPlagiat
Jba/Fragment 019 06196-15GBE 1998Kap. 5.6, Abstract (online)-KomplettPlagiat
Jba/Fragment 020 01201-2GBE 1998Kap. 5.6, Abstract (online)-KomplettPlagiat
Jba/Fragment 021 01211-14GBE 1998online-Verschleierung
Jba/Fragment 022 01221-12GBEKurz 199829, 30Ziffer 44BauernOpfer
Jba/Fragment 022 142214-20HOH Germany 199919, 2019: 6r ff.; 20: 1l f.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 023 01231 ff. (komplett)HOH Germany 1999202 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 025 01251-14GBE 1998Kap. 5.2.5, Abstract (online)-Verschleierung
Jba/Fragment 026 01261 ff. (komplett)HOH Germany 19993, 21, 223: 1 ff.; 21: r. Spalte: 1ff; 22: AbbildungÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 027 01271 ff. (komplett)HOH Germany 19993, 373: r. Spalte: 10ff; 37: l. Spalte: 1ffÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 028 01281 ff. (komplett)HOH Germany 199935, 37, 3837: l. Spalte: letzte Zeilen; 38: l. Spalte: 1ffÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 029 01291 ff. (komplett)HOH Germany 199938l. Spalte: 46 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 030 01301 ff. (komplett)HOH Germany 199938, 3938: r. Spalte, letzter Absatz; 39: l. Spalte, 1ffÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 031 01311 ff. (komplett)HOH Germany 199939l. Spalte: 39 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 032 01321 ff. (komplett)HOH Germany 199939, 4039: r. Spalte: 32 ff.; 40: l. Spalte: 1ffÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 033 01331 ff. (komplett)HOH Germany 19994018 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 034 01341 ff. (komplett)HOH Germany 19994010r ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 042 03423-10HOH Hungary 200051 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 043 01431 ff. (komplett)HOH Hungary 20001, 51: Fn. 1; 5: 8 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 044 01441 ff. (komplett)HOH Hungary 20005, 85r: 16 ff., 8: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 045 01451 ff. (komplett)HOH Hungary 200091 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 046 01461 ff. (komplett)HOH Hungary 200094r ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 048 01481 ff. (komplett)HOH Hungary 2000111 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 049 01491 ff. (komplett)HOH Hungary 200011, 1211: 16r ff.; 12: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 051 01511 ff. (komplett)HOH Hungary 2000149 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 052 01521 ff. (komplett)HOH Hungary 200014, 1514: 8r ff.; 15: 3 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 053 01531 ff. (komplett)HOH Hungary 200015, 1615: l. Spalte: 8 ff.; 16: r. Spalte: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 054 01541 ff. (komplett)HOH Hungary 20001618 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 055 01551 ff. (komplett)HOH Hungary 200017, 1817: r. Spalte: 4 ff.; 18: l. Spalte: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 056 01561 ff. (komplett)HOH Hungary 200011 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 057 01571 ff. (komplett)HOH Hungary 20001, 311: r. Spalte: 16ff.; 31: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 058 01581 ff. (komplett)HOH Hungary 20003122 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 059 01591 ff. (komplett)HOH Hungary 200032l. Spalte: 6 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 060 01601 ff. (komplett)HOH Hungary 200032, 3332: r. Spalte: 7 ff.; 33: l. Spalte: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 061 01611 ff. (komplett)HOH Hungary 200033l. Spalte: 15 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 062 01621 ff. (komplett)HOH Hungary 200033, 3433: r. Spalte: 20 ff.; 34: l. Spalte: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 063 01631-16HOH Hungary 200034r. Spalte: 32 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 063 226322-28HOH Hungary 20003417r ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 064 01641 ff. (komplett)HOH Hungary 200034, 3534: r. Spalte: 22 ff.; 35: r. Spalte: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 065 01651 ff. (komplett)HOH Hungary 200035, 3635: 21r ff.; 36: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 066 01661 ff. (komplett)HOH Hungary 200036, 236: 15 ff.; 2: 1 ff.ÜbersetzungsPlagiat
Jba/Fragment 067 06676-13Europäische Kommission 200034 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 068 01681-10, 11-17Europäische Kommission 20003, 43: 24 ff.; 4: 12 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 069 01691-3Europäische Kommission 2000425 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 077 167716-30Kern Kupsch 200282 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 078 01781-15Kern Kupsch 2002811 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 078 177817-31HiT Germany 2000131, 132131: 2 ff.; 132: 1 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 079 01791 ff. (komplett)HiT Germany 2000132, 133132: 11 ff.; 133: 12 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 080 01801-2HiT Germany 200013331 f.Verschleierung
Jba/Fragment 083 08838-10HSW 19992li. Sp. 9 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 084 01841-2 (komplett)HSW 1999113 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 085 01851-11HSW 1999115 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 086 01861-16HSW 199927 ff.Verschleierung
Jba/Fragment 086 218621-32Hofmarcher Riedel 1999(8)15 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 087 01871 ff. (komplett)Hofmarcher Riedel 19998, 98: letzte Zeile; 9: 1 ff.BauernOpfer
Jba/Fragment 088 02882-9Kern Kupsch 200291 ff.KomplettPlagiat

Textfragmente

Anmerkung zur Farbhinterlegung

Die Farbhinterlegung dient ausschließlich der leichteren Orientierung des Lesers im Text. Das Vorliegen einer wörtlichen, abgewandelten oder sinngemäßen Übernahme erschließt sich durch den Text.

Hinweis zur Zeilenzählung

Bei der Angabe einer Fundstelle wird alles, was Text enthält (außer Kopfzeile mit Seitenzahl), als Zeile gezählt, auch Überschriften. In der Regel werden aber Abbildungen, Tabellen, etc. inklusive deren Titel nicht mitgezählt. Die Zeilen der Fußnoten werden allerdings beginnend mit 101 durchnummeriert, z. B. 101 für die erste Fußnote der Seite.

78 gesichtete, geschützte Fragmente
[1.] Jba/Fragment 002 03

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 3-21
Quelle: Kern Kupsch 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 7 ff.
Trotz knapper Ressourcen will die Bevölkerung mit Gesundheitsgütern und –dienstleistungen versorgt sein. Knappheit ergibt sich allgemein aus der Diskrepanz zwischen den unbegrenzten Bedürfnissen und Wünschen des Menschen und den zu ihrer Befriedigung nur begrenzt vorhandenen Gütern und/oder finanziellen Mitteln. Die Knappheit der Mittel verlangt insbesondere im Bereich Gesundheit nach rationalem, d.h. wirtschaftlichem Handeln, da die Finanzierung in allen Ländern überwiegend oder zu großen Teilen aus öffentlichen Mitteln erfolgt.

Den Einsatz der knappen Mittel betreffend haben die Wirtschaftswissenschaften folgende Optimierungsstrategien entwickelt:

1. Es soll entweder mit den vorhandenen limitierten Mitteln ein Maximum an Nutzen (Maximalprinzip) erreicht werden oder
2. ein vorgegebenes Nutzenniveau mit minimalem Mitteleinsatz (Minimalprinzip) realisiert werden.

Sowohl das Minimal- als auch das Maximalprinzip beinhalten eine Prioritätensetzung und den Ausschluss unwirtschaftlicher Maßnahmen. Wirtschaftliches Handeln erfordert Prioritätensetzung und damit auch Rationierung. Würden die Gesundheitsleistungen rein marktorientiert zugeteilt und damit über den Preis gesteuert, so wären lediglich Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit der „Klienten“ von Bedeutung.

In jeder Gesellschaft gilt es stets, das Probleme zu lösen, die Bevölkerung mit Gesundheitsgütern und –dienstleistungen trotz knapper Ressourcen ausreichend zu versorgen. Knappheit ergibt sich allgemein aus der Diskrepanz zwischen den unbegrenzten Bedürfnissen und Wünschen des Menschen und den zu ihrer Befriedigung nur begrenzt vorhandenen Gütern und/oder finanziellen Mitteln. Die Knappheit der Mittel verlangt insbesondere im Bereich Gesundheit nach rationalem d.h. wirtschaftlichem Handeln, da die Finanzierung in allen Ländern überwiegend oder zu Teilen aus öffentlichen Mitteln erfolgt. Bezogen auf den Einsatz der knappen Mittel haben die Wirtschaftswissenschaften Optimierungsstrategien entwickelt: entweder mit den gegebenen knappen Mitteln ein Maximum an Nutzen (Maximalprinzip) oder ein vorgegebenes Nutzenniveau mit minimalem Mitteleinsatz (Minimalprinzip) zu erreichen. Sowohl Minimal- als auch Maximalprinzip beinhalten eine Prioritätensetzung und den Ausschluss unwirtschaftlicher Maßnahmen. Wirtschaftliches Handeln bedeutet somit immer Prioritätensetzung und damit auch Rationierung. Würden die Gesundheitsleistungen rein marktlich zugeteilt und damit über den Preis rationiert, so wären lediglich Zahlungsbereitschaft und Zahlungsfähigkeit der Individuen von Bedeutung.1

1 Dies würde jedoch dem Solidaritätsziel (equity im Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO)) entgegen stehen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[2.] Jba/Fragment 005 04

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 4-9
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 5 ff.
Die Bundesrepublik Deutschland hat eine Fläche von 356 978 km². Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 876 km, von West nach Ost 640 km. Die Gesamtbevölkerung beträgt 82 Millionen (40 Millionen Männer und 42 Millionen Frauen), die Bevölkerungsdichte 230 Einwohner pro km² (Zahlen von 1998). Diese Zahl schließt über 7 Millionen Ausländer ein, von denen knapp über 2 Millionen Türken sind. Die Bevölkerung ist regional ungleichmäßig verteilt. Im westlichen Teil leben deutlich mehr Menschen als im östlichen [Teil.] Die Bundesrepublik Deutschland hat eine Fläche von 356 978 km². Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 876 km, von West nach Ost 640 km. Die Gesamtbevölkerung beträgt 82 Millionen (40 Millionen Männer und 42 Millionen Frauen), die Bevölkerungsdichte 230 Einwohner pro km² (Zahlen für 1998). Diese Zahl schließt über 7 Millionen Ausländer ein, von denen knapp über 2 Millionen Türken sind. Die Bevölkerung ist ungleichmäßig verteilt. Im westlichen Teil leben deutlich mehr Menschen als im östlichen Teil.
Anmerkungen

Die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt ungekennzeichnet.

Fortsetzug auf Seite 6.

Man beachte, dass der Quellenverweis auf der Folgeseite auf die englischsprachige Version der Quelle verweist.


[3.] Jba/Fragment 006 01

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-5
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 12 ff.
Von 19 Städten mit mehr als 300 000 Einwohnern befinden sich nur drei (einschließlich Berlin) im östlichen Teil Deutschlands. Die größte Stadt ist Berlin mit 3,5 Millionen Einwohnern. Weitere dichtbesiedelte Gebiete sind die Rhein-Ruhr-Region mit 11 Millionen Einwohnern und das Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt (Abb. 1). [HIT Germany] Von 19 Städten mit mehr als 300 000 Einwohnern befinden sich nur drei (einschließlich Berlin) im östlichen Teil Deutschlands. Die größte Stadt ist Berlin mit 3,5 Millionen Einwohnern. Weitere dichtbesiedelte Gebiete sind die Rhein-Ruhr-Region mit 11 Millionen Einwohnern und das Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt (Abb. 1).
Anmerkungen

Abb. 1 (eine Karte von Deutschland) ist keine Übernahme aus der Quelle, sondern zitiert aus "Spiegelonline 2002".

Man beachte, dass der Quellenverweis auf die englischsprachige Version der Quelle verweist.


[4.] Jba/Fragment 006 07

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 7-16
Quelle: GBEKurz 1998
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 18 ff.; 13: 1 ff.
[4.2 Demographie]

Die Bevölkerung wuchs zwischen 1950 und 1995 von 69,3 Mio. auf 81,8 Mio. Einwohner an. Es ist eine deutliche Zunahme des Anteils alter und hochbetagter Menschen zu beobachten. Als Gründe für diese Verschiebungen sind der Geburtenrückgang vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die zwanziger Jahre, die Opfer beider Weltkriege sowie die in den letzten 40 Jahren kontinuierlich gestiegene Lebenserwartung anzusehen. Nach Bevölkerungsprognosen wird im Jahr 2010 mit 83,4 Mio. und im Jahr 2040 mit nur noch 72,4 Mio. Einwohnern zu rechnen sein. Die Alterung der Gesellschaft wird weiter voranschreiten. Zugleich werden die Einpersonenhaushalte zunehmen. Hiermit verbunden ist ein Rückgang des Pflegepotentials in der Gesellschaft und eine Zunahme des Bedarfs an (professionellen) medizinischen und pflegerischen Leistungen. [GBE1998]

[Demographische und soziale Rahmenbedingungen]

4. Die Bevölkerung wuchs zwischen 1950 und 1995 von 69,3 auf 81,8 Mio. Es ist eine deutliche Zunahme des Anteils alter und hochbetagter Menschen zu beobachten. Als Gründe für diese Verschiebungen sind der Geburtenrückgang vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die zwanziger Jahre sowie die in den letzten 40 Jahren kontinuierlich gestiegene Lebenserwartung anzusehen. Nach Bevölkerungsprognosen wird im Jahr 2010 mit 83,4 Mio. und

[Seite 13]

im Jahr 2040 mit nur noch 72,4 Mio. Einwohnern zu rechnen sein. Die Alterung der Gesellschaft wird weiter voranschreiten. Zugleich werden die Einpersonenhaushalte zunehmen. Hiermit verbunden ist ein Rückgang des Pflegepotentials in der Gesellschaft und eine Zunahme des Bedarfs an (professionellen) medizinischen und pflegerischen Leistungen.

Anmerkungen

Die Quelle ist am Ende des Absatzes genannt, doch bleibt die Wörtlichkeit der Übernahme ungekennzeichnet.

Die Grafik aus der Quelle mit der Bevölkerungspyramide wurde nicht übernommen, sondern durch eine entsprechende aus HOH Germany 1999 ersetzt.


[5.] Jba/Fragment 006 17

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 17-21
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 5, Zeilen: 11 ff.
4.3 Gesundheitsstatus

Aussagefähige Morbiditätsdaten für die deutsche Bevölkerung zu erhalten gestaltet sich schwierig. Die wichtigste Informationsquelle ist der zweijährig erscheinende Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit und der Gesundheitsbericht des Statistischen Bundesamtes, der erstmals 1998 veröffentlicht wurde. Letztgenannter Report wird [regelmäßig aktualisiert und um spezielle zusätzliche Berichte ergänzt, ebenso die Krankenhaus-Diagnosenstatistik des Statistischen Bundesamtes.]

Gesundheitsstatus

Aussagefähige Morbiditätsdaten für die deutsche Bevölkerung zu erhalten, ist nicht einfach. Die wichtigste Informationsquelle ist der zweijährlich erscheinende Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit und der Gesundheitsbericht, der erstmals 1998 veröffentlicht wurde. Letzterer Report wird [regelmäßig aktualisiert und um spezielle zusätzliche Berichte ergänzt werden.]

Anmerkungen

Auf das vorhergehende Bauernopfer folgt eine verschleierte Übernahme. Diese Quelle wird im weiteren Text der Arbeit gar nicht mehr genannt.


[6.] Jba/Fragment 007 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-26
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 5, 6, 7, Zeilen: 5: 16 ff.; 6: 23 ff.; 7: 1 ff.
[Letztgenannter Report wird] regelmäßig aktualisiert und um spezielle zusätzliche Berichte ergänzt, ebenso die Krankenhaus-Diagnosenstatistik des Statistischen Bundesamtes.

Die Situation der Bevölkerungsgesundheit in Deutschland kann vor dem Hintergrund einer 40-jährigen politischen und geographischen Teilung als eine interessante Fallstudie für Änderungen im Gesundheitszustand durch politische, soziale und wirtschaftliche Faktoren in einer ansonsten homogenen Bevölkerung analysiert werden. Der offenkundigste Indikator für unterschiedliche Bevölkerungsgesundheit in den alten Bundesländern verglichen mit den neuen ist die Lebenserwartung bei Geburt. Dieser nahm initial in Ostdeutschland schneller zu (ausgehend von einem etwas höheren Ausgangswert), stagnierte aber in den 60er Jahren. In Westdeutschland nahm die Lebenserwartung bei Geburt seit den 60er Jahren kontinuierlich zu. Zwischen 1980 und 1990 vergrößerte sich der Unterschied in der Lebenserwartung besonders für Männer. Nach McKee et al. (1996) ist dies unter anderem auf unterschiedliche Ernährung, bessere Lebensbedingungen, unterschiedlichen Zugang zu hochtechnisierter Gesundheitsversorgung und bessere Gesundheitsversorgung auf allen Ebenen in Westdeutschland sowie eine selektive Abwanderung von Rentnern von Ost nach West zurückzuführen. Seit der Wiedervereinigung hat sich der Unterschied in der Lebenserwartung, insbesondere bei Frauen, zügig verringert. Es ist nicht wahrscheinlich, dass dies auf Entwicklungen vor 1990 zurückzuführen ist. Unter den Veränderungen nach 1990 könnten die folgenden Faktoren teilweise ursächlich für die Angleichung der Lebenserwartung in den neuen Bundesländern an diejenige in den alten Bundesländern sein:

  • die Übernahme des westdeutschen Sozialversicherungssystems,
  • die Übernahme des westdeutschen Gesundheitssystems (siehe folgende Abschnitte),
  • größere persönliche Freiheit (jedoch verbunden mit höherer Arbeitslosigkeit),
  • verbesserter Umweltschutz,
[Letzterer Report wird] regelmäßig aktualisiert und um spezielle zusätzliche Berichte ergänzt werden. Eine weitere Quelle ist die Krankenhaus-Diagnosenstatistik des

Statistischen Bundesamtes, [...]

[Seite 6, Z. 23 ff.]

Die Situation der Bevölkerungsgesundheit in Deutschland kann vor dem Hintergrund einer 40-jährigen politischen und geographischen Teilung als eine interessante Fallstudie für Änderungen im Gesundheitszustand durch politische, soziale und wirtschaftliche Faktoren in einer ansonsten homogenen Bevölkerung analysiert werden. Der offenkundigste Indikator unterschiedlicher Bevölkerungsgesundheit in den alten Bundesländern verglichen mit den neuen ist die Lebenserwartung bei Geburt. Diese nahm initial in Ostdeutschland schneller zu (ausgehend von einem etwas höheren Ausgangswert), stagnierte aber in den 1960er Jahren. In Westdeutschland nahm die Lebenserwartung bei Geburt seit den 1960er Jahren kontinuierlich zu. Zwischen 1980 und 1990 vergrößerte sich der Unterschied in der Lebenserwartung, besonders für Männer (siehe Tabelle 1). Nach McKee et al. (1996) ist dies unter anderem auf unterschiedliche Ernährung, bessere Lebensbedingungen in Westdeutschland, unterschiedlichen Zugang zu hochtechnisierter Gesundheitsversorgung und bessere Gesundheitsversorgung auf allen Ebenen in Westdeutschland sowie eine selektive Abwanderung von Rentnern von Ost nach West zurückzuführen.

[Seite 7, Z. 1 ff.]

Seit der Wiedervereinigung hat sich der Unterschied in der Lebenserwartung zügig verringert, insbesondere bei Frauen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass dies auf Entwicklungen vor 1990 zurückzuführen ist. Unter den Veränderungen nach 1990 könnten die folgenden Faktoren teilweise ursächlich für die Angleichung der Lebenserwartung in den neuen Bundesländern an diejenige in den alten Bundesländern sein:

  • die Übernahme des westdeutschen Sozialversicherungssystems
  • die Übernahme des westdeutschen Gesundheitssystems (siehe folgend Abschnitte)
  • größere persönliche Freiheit (jedoch verbunden mit höherer Arbeitslosigkeit)
  • verbesserter Umweltschutz.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[7.] Jba/Fragment 007 27

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 27-33
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 12, Zeilen: 2 ff.
* wesentliche Reduzierungen der Säuglings- und Mütter-Sterblichkeit,
  • beträchtliche Reduzierung der Sterblichkeitsraten von motorisierten Verkehrsunfällen, Fahrzeugverkehrsunfälle und besonders von Selbstmorden, obwohl sich Deutschlands Position unter den Referenzländer der Europäischen Union bezüglich Sterblichkeit durch äußere Ursache verschlechtert hat,
  • eine Verminderung der standardisierten Sterblichkeitsraten (SDRs) von Männern und Frauen zwischen 0 –und 64 Jahren sowohl für CVDs (Cardiovasculäre [Krankheiten) im Allgemeinen als auch für ischämischen Herzerkrankungen und cerebrovasculären Krankheiten]
* substantial reductions in infant and maternal mortality;
  • considerably reduced death rates from motor vehicle traffic accidents and especially from suicides, although Germany's position among the reference countries as to mortality from all external (accidental) causes has deteriorated;
  • a decrease in the standardized death rates (SDRs) in men and women aged 0-64 years for CVDs in general as well as for ischaemic heart disease and cerebrovascular disease.
Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[8.] Jba/Fragment 008 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-18
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: Abbildung; 12: l.Spalte: 10 ff.
[eine Verminderung der standardisierten Sterblichkeitsraten (SDRs) von Männern und Frauen zwischen 0 –und 64 Jahren sowohl für CVDs (Cardiovasculäre] Krankheiten) im Allgemeinen als auch für ischämischen Herzerkrankungen und cerebrovasculären Krankheiten. Trotz dieser Verminderungen hat sich Deutschlands Position, verglichen mit den Referenzländern, verschlechtert.
  • mehr oder weniger stabile Sterblichkeitsraten bei allgemeine Krebsformen in den Altersgruppen von 0 –bis 64 Jahren, eine starke Zunahme der Bronchialkarzinome (unter Frauen), leicht erhöhte Brustkrebshäufigkeit und eine geringe Verbesserung der Sterblichkeit durch Larynxkrebs. Weiter Daten siehe Abschnitt Malignome.

Jba 12a diss

Abbildung 3 verdeutlicht den jeweiligen Stand einzelner Parameter des Gesundheitszustandes: Die Richtskala reicht von 1 (best) bis 18 (worst). Verbesserungen bzw. Verschlechterung werden mit einem Smile-Gesicht deklariert. Quelle: HOH Germany 1999

Parameter, die sich auf die Gesundheit der Gesamtbevölkerung beziehen, verstecken oft wichtige Unterschiede zwischen Segmenten der entsprechenden Bevölkerungsschichten. Im Allgemeinen haben Frauen höhere Morbiditätsraten, aber niedrigere Sterblichkeitsraten als Männer. 1993 war die Lebenserwartung von Frauen in Deutschland (79,4 Jahre) 6,7 Jahre höher als die der Männer (72,7 Jahre).

Regionale Unterschiede können auch hier beobachtet werden. In den neuen Ländern zum Beispiel war die Lebenserwartung für Männer grob drei Jahre und für Frauen zwei Jahre niedriger als in den alten Bundesländern. Auch soziale Klassenunterschiede haben Einfluss auf die Gesundheitsergebnisse; so hat sich gezeigt, dass sich in der Gruppe der Menschen zwischen 30 und 59 Jahren die Sterblichkeitsrate von der niedrigsten bis zur höchsten Einkommensgruppe mehr als verdoppelt hat. [Mielck 1994]

Germany relative to 18 European countries in 1980 and latest available year (1991–1993)

Jba 12a source

[Seite 12]

  • a decrease in the standardized death rates (SDRs) in men and women aged 0–64 years for CVDs in general as well as for ischaemic heart disease and cerebrovascular disease. However, in spite of these decreases, Germany’s position worsened compared to the reference countries as to mortality from these causes;
  • more or less stable death rates for overall cancer mortality in people aged 0-64 years, a strong increase of the female SDR for cancer of the lung, some increase of female breast cancer, and some improvement as regards cervical cancer mortality in the same age group.

Measures relating to the health of the total population often hide important differences between segments of that population. In general, women have higher morbidity but lower death rates than men. As a result, in 1993 women's life expectancy at birth in Germany (79.4 years) was 6.7 years longer than men's (72.7 years). Differences can also be observed between regions. In the new Länder, for instance, life expectancy was roughly three years lower for men and two years lower for women in 1993. Social class differences have also been shown to have a major impact on health outcomes: in the group aged 30-59 years the death rate more than doubles from the highest to the lowest income groups (Mielck 1994).

Anmerkungen

Die Quelle wird lediglich für die Abb. 3 genannt; dass auch der Text davor und danach aus ihr übersetzt entnommen ist, bleibt dem Rezipienten verborgen.


[9.] Jba/Fragment 009 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-11
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 12, Zeilen: re. Sp. 13 ff.
In einer Studie aus den Jahren 1990 bis 1992 wurde gefragt: Wenn Sie Ihren gegenwärtiger Gesundheitszustand beschreiben müssten, wie sähe dieser aus? Darauf antworteten 15 % der 25- bis 69-Jährigen, ihre Gesundheit sei eher schlecht und 45 % beschrieben ihre Gesundheit als angemessen.

[Abb. 4]

Diese genannten 15% ist der höchste Prozentsatz unter den Ländern, in denen diese Informationen verfügbar waren. Dieses Ergebnis kann teilweise dadurch erklärt werden, dass die jüngste (und normalerweise auch die gesündeste) Bevölkerungsgruppe nicht erfasst wurde. In der Gruppe, die ihre Gesundheit als schlecht beurteilte, war der Anteil an Frauen ein wenig höher vertreten und nahm mit dem Alter zu. [Bundesministerium für Gesundheit 1994]

When asked in 1990-1992 how they would describe their current state of health, some 15% of the population aged 25-69 years reported their health as poor, and some 45% felt well or very well, the lowest percentage among the countries where this information is available. This result may be partly explained by the fact that the youngest (and usually the healthiest) group was not represented in the sample. The percentage of those who reported their health as poor was somewhat higher in women; as expected, it increased with age (Federal Ministry of Health 1994).
Anmerkungen

Die Quelle wird lediglich für die - hier ausgelassene - Abb. 4 genannt; dass auch der Text davor und danach aus ihr übersetzt entnommen ist, bleibt dem Rezipienten verborgen.


[10.] Jba/Fragment 010 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 3.2 (online), Zeilen: 0
4.3.1 Allgemeine Sterblichkeit und Lebenserwartung

4.3.1.1 Entwicklung der Sterblichkeit

Seit 1980 hat sich der Wert für Sterblichkeit im Westen bei Männern und Frauen jeweils um rund ein Viertel verringert. Im Osten war der Rückgang bei den Frauen weitaus stärker, bei den Männern hingegen schwächer ausgeprägt.

Eine wesentliche Ursache des geringeren Rückgangs bei den Männern im Osten dürfte der Anstieg der Sterblichkeit in den Jahren 1990 und 1991 sein (vgl. Abb. 5), der vor allem auf die Zunahme der Verkehrsunfälle zurückzuführen ist.

Jba-abb-5

Abbildung 5:
Entwicklung der Sterblichkeit. Die Sterbeziffern beziehen sich auf die neue Europastandardbevölkerung. Quelle: StBA, Todesursachenstatistik.

Zieht man nun den Vergleich mit der europäischen Bevölkerung, liegt die altersstandardisierte Sterblichkeit der Männer in Deutschland im Jahre 1995 um 67,6% über jener der Frauen. Im Osten ist dieser Unterschied mit 72,2% noch deutlicher ausgeprägt als im Westen mit 66,7%.

Die Entwicklung des standardisierten durchschnittlichen Sterbealters in Abb. 5 zeigt eine langsame und stetige Zunahme, d.h. das durchschnittliche Sterbealter tritt tendenziell eher bei Älteren auf. 1995 lag dieses Sterbealter im Westen für Männer bei 72,7 und für Frauen bei 74,9 Jahren. Die Werte im Osten lagen bis Anfang der neunziger Jahre über denen im Westen. 1990 sank das Sterbealter vor allem bei den Männern deutlich ab. Verantwortlich ist hierfür die hohe Zahl von Verkehrsunfällen mit Todesausgang.


[Abbildung 6 steht auf der Folgeseite 11]

Jba-abb-6

Abbildung 6:
Durchschnittliches Sterbealter. Quelle: StBA, Todesursachenstatistik. Das durchschnittliche Sterbealter ist auf die neue Europastandardbevölkerung bezogen.

3.2 Allgemeine Sterblichkeit und Lebenserwartung1

[...]

Seit 1980 hat die Sterblichkeit im Westen bei Männern und Frauen jeweils um rund ein Viertel abgenommen; im Osten war der Rückgang bei den Frauen weitaus stärker, bei den Männern hingegen schwächer ausgeprägt.

Eine wesentliche Ursache des geringeren Rückgangs bei den Männern im Osten dürfte der Anstieg der Sterblichkeit in den Jahren 1990 und 1991 sein (vgl. Abb. 3.2.1), der vor allem auf die Zunahme der Verkehrsunfälle zurückzuführen war.

Abb. 3.2.1: Entwicklung der Sterblichkeit

Gbe-1998-abb-3-2-1

Quelle: StBA, Todesursachenstatistik. Die Sterbeziffern sind auf die neue Europastandardbevölkerung standardisiert.

Bezogen auf die Europastandardbevölkerung liegt die altersstandardisierte Sterblichkeit der Männer in Deutschland 1995 um 67,6% über jener der Frauen. Im Osten ist dieser Unterschied mit 72,2% noch deutlicher ausgeprägt als im Westen mit 66,7%.

Die Entwicklung des standardisierten durchschnittlichen Sterbealters in Abb. 3.2.2 zeigt eine langsame und stetige Zunahme, d.h. der Schwerpunkt des Mortalitätsgeschehens verschiebt sich auf die Älteren. 1995 lag dieses Sterbealter im Westen für Männer bei 72,7 und für Frauen bei 74,9 Jahren. Die Werte im Osten lagen bis Anfang der neunziger Jahre über denen im Westen. 1990 sank das Sterbealter vor allem bei den Männern deutlich ab (vgl. Kapitel 4.18 Verkehrsunfälle).

Abb. 3.2.2: Durchschnittliches Sterbealter

Gbe-1998-abb-3-2-2

Quelle: StBA, Todesursachenstatistik.

Das durchschnittliche Sterbealter ist auf die neue Europastandardbevölkerung standardisiert.


1 [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Die Abbildungen wurden mit der Quellenangabe aus dem Original übernommen.

Link zur Quelle: [1]


[11.] Jba/Fragment 011 04

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 4-16
Quelle: GBE 1998
Seite(n): online, Zeilen: 0
[4.3.1.2 Entwicklung der Lebenserwartung

Mittlere Lebenserwartung

Um auch die Lebensbedingungen in den entwickelten Ländern beurteilen zu können, verwendet man den Parameter der mittleren Lebenserwartung.] Dieser gibt an, wie viele Lebensjahre ein Neugeborener beim derzeitigen Sterberisiko in der Bevölkerung in den einzelnen Altersgruppen "erwarten" kann. Man kann sagen, dass die mittlere Lebenserwartung im Laufe dieses Jahrhunderts in allen Industrienationen erheblich angestiegen ist. 1995 lag sie in Deutschland für Männer bei 73,3 und für Frauen bei 79,8 Jahren. Zu Beginn des Jahrhunderts hatte sie noch 44,8 bzw. 48,3 Jahre betragen. 1995 konnten 38,0% aller Männer und 60,2% aller Frauen ein Alter von 80 Jahren erwarten. Vor 90 Jahren waren es nur 9,0% bzw. 12,3%. Dies erklärt den steigenden Anteil älterer und hochbetagter Menschen, ein Prozess, der auch in Zukunft noch anhalten wird. [GBE 1998]

Ursachen für den Anstieg der Lebenserwartung sind:

  • große Leistungen des Gesundheitswesens,
  • Bekämpfung der Infektionskrankheiten,
  • Reduktion der Säuglingssterblichkeit.
[3.2 Allgemeine Sterblichkeit und Lebenserwartung]

Noch immer werden auch in entwickelten Ländern die Lebensbedingungen und die gesundheitliche Lage der Bevölkerung mit Kennziffern beurteilt, die an der Sterblichkeit anknüpfen. Am häufigsten wird hierfür die mittlere Lebenserwartung verwendet; sie sagt aus, wieviele Lebensjahre ein Neugeborener beim derzeitigen Sterberisiko der Bevölkerung in den einzelnen Altersgruppen "erwarten" kann.

Die mittlere Lebenserwartung ist im Laufe dieses Jahrhunderts in allen Industrienationen erheblich angestiegen. 1995 lag sie in Deutschland für Männer bei 73,3 und für Frauen bei 79,8 Jahren; zu Beginn des Jahrhunderts hatte sie erst 44,8 bzw. 48,3 Jahre betragen. 1995 konnten 38,0% aller Männer und 60,2% aller Frauen ein Alter von 80 Jahren erwarten. Vor 90 Jahren waren es nur 9,0% bzw. 12,3% gewesen. Dies erklärt den steigenden Anteil älterer und hochbetagter Menschen, ein Prozeß, der auch in Zukunft noch anhalten wird.

Der Gewinn an Lebenserwartung ist u.a. die Folge großer Leistungen des Gesundheitswesens. Die Bekämpfung der Infektionskrankheiten in der ersten Hälfte des Jahrhunderts und das Absenken der Säuglingssterblichkeit in den sechziger und siebziger Jahren sind wichtige Beispiele (vgl. auch Kapitel 3.4 Säuglingssterblichkeit).

Anmerkungen

Die Quelle ist genannt, aber die Wörtlichkeit der Übernahme (die sich auch nach der Quellennennung fortsetzt) bleibt ungekennzeichnet.

Link zum Quellen-Kap.: [2].


[12.] Jba/Fragment 012 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: GBE 1998
Seite(n): online, Zeilen: 0
Aus der nachfolgenden Grafik lassen sich folgende Werte zur Beurteilung heranziehen:

Jba-abb-7

Abbildung 7:
Mittlere Lebenserwartung.
Quelle: StBA,
Todesursachenstatistik.

  • Im Beobachtungszeitraum (1965-1995) hat die mittlere Lebenserwartung im Westen bei den Männern um 6,2 und bei den Frauen um 6,4 Jahre zugenommen. Im Osten waren es bei den Männer 3,2 bzw. bei den Frauen 5,6 Jahre.
  • Bis 1974 unterschieden sich die Werte für Frauen im Osten und Westen kaum (um höchstens 0,4 Jahre).
  • Vor 1976 hatten die Männer im Osten eine höhere Lebenserwartung als im Westen. 1971 lag der Unterschied bei mehr als einem Jahr.
  • Seit 1976 sind die Werte im Westen stärker angestiegen.


Exkurs: Unterschiede zwischen den einzelne Bundesländern

Mit der höchsten mittleren Lebenserwartung können Männer und Frauen in Baden-Württemberg rechnen (m/w 74,71/80,88 J.), die niedrigsten Werte weist die Statistik bei den Männern in Mecklenburg-Vorpommern und bei den Frauen Sachsen-Anhalt auf (m/w 70,62/78,01 J).

Lebenserwartung im Vergleich

Im EU-Vergleich liegt Deutschland bei der Lebenserwartung im Mittelfeld. 1995 führte bei den Männern Schweden mit 76,2 Jahren, bei den Frauen Frankreich mit 81,9. Der Abstand zur Lebenserwartung in Deutschland machte 2,9 bzw. 2,8 Jahre aus (siehe auch Teil B Abschnitt Ungarn). Innerhalb der sieben führenden Wirtschaftsmächte (G7) belegt Deutschland den vorletzten Platz vor den USA. Hier liegt Japan mit 76,4 bzw. 82,8 Jahren unangefochten an der Spitze, der Rückstand zu Deutschland beträgt 3,1 bzw. 3,8 Jahre.

Im Westen hat die mittlere Lebenserwartung von 1965 bis 1995 bei den Männern um 6,2 und bei den Frauen um 6,4 Jahre zugenommen, im Osten war es mit 3,2 bzw. 5,6 Jahren deutlich weniger (vgl. auch Abb. 3.2.5). Bis 1974 unterschieden sich die Werte für Frauen im Osten und Westen um höchstens 0,4 Jahre. Vor 1976 hatten die Männer im Osten eine höhere Lebenserwartung als im Westen; 1971 lag der Unterschied bei mehr als einem Jahr. Seitdem sind die Werte im Westen zügig angestiegen, während sie im Osten nur langsam wuchsen und Mitte der achtziger Jahre unverändert blieben (vgl.Abb. 3.2.5).

Abb. 3.2.5: Mittlere Lebenserwartung

Gbe-1998-abb-3-2-5

Quelle: StBA, Todesursachenstatistik.

[...]

Unterschiede zwischen den Ländern

Mit der höchsten mittleren Lebenserwartung können Männer und Frauen in Baden-Württemberg rechnen, die niedrigsten Werte weist bei den Männern Mecklenburg-Vorpommern und bei den Frauen Sachsen-Anhalt auf (vgl.Tab. 3.2.4). [...]

[...]

Lebenserwartung im Vergleich

Im EU-Vergleich liegt Deutschland bei der Lebenserwartung im Mittelfeld. 1995 führte bei den Männern Schweden mit 76,2 Jahren, bei den Frauen Frankreich mit 81,9; der Abstand zur Lebenserwartung in Deutschland machte 2,9 bzw. 2,8 Jahre aus. Innerhalb der sieben führenden Wirtschaftsmächte (G7) belegt Deutschland den vorletzten Platz vor den USA. Hier liegt Japan mit 76,4 bzw. 82,8 Jahren unangefochten an der Spitze, der Rückstand Deutschlands beträgt 3,1 bzw. 3,8 Jahre.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link zur Quelle: [3]


[13.] Jba/Fragment 013 02

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 2-18
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 3.2 (online), Zeilen: 0
[Exkurs: Internationale Diskussion zur Sterblichkeit und Lebenserwartung]

Die internationale Diskussion bzgl. Sterblichkeit und Lebenserwartung weist zwei thematische Schwerpunkte auf:

Kann die Lebenserwartung in den führenden Ländern weiter steigen oder erreicht sie eine biologische Grenze? Muss der Einzelne eine weiter steigende Lebenserwartung mit mehreren Jahren von Krankheit und Siechtum erkaufen oder kann er hoffen, mehrere Jahre in guter Gesundheit zu verbringen?

Bislang ist diese Diskussion noch nicht sehr weit fortgeschritten. Es gibt noch keine allgemein anerkannten Indikatoren, um eine "Lebenserwartung bei guter Gesundheit" zu messen. Jedoch zeigen sich vereinzelte Ansätze. Die Mitgliedsländer der OECD sind 1997 übereingekommen, diesen Fragen in den nächsten Jahren eine verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Nach ersten Untersuchungen für Deutschland für die Jahre 1986, 1992 und 1995 können Männer und Frauen davon ausgehen, dass sie mehr als 90% ihrer Lebenserwartung in einem Gesundheitszustand verbringen können, der sie in ihren täglichen Aktivitäten nicht einschränkt, und zwischen 80% und 85% in einem Gesundheitszustand, den sie selbst als zufrieden stellend oder besser einschätzen. [Brückner (1998)] Die deutschen Zahlen deuten darauf hin, dass sich Lebenserwartung und beschwerdefreie Lebenserwartung weitgehend parallel entwickeln werden.

Die internationale Diskussion zur Sterblichkeit und Lebenserwartung weist zwei thematische Schwerpunkte auf:
  • Kann die Lebenserwartung in den führenden Ländern weiter steigen oder erreicht sie eine biologische Grenze?
  • Muß der einzelne eine weiter steigende Lebenserwartung mit mehr Jahren von Krankheit und Siechtum erkaufen, oder kann er hoffen, mehr Jahre in guter Gesundheit zu verbringen?

Bislang ist diese Diskussion noch nicht sehr weit fortgeschritten. Es gibt noch keine allgemein anerkannten Indikatoren, um eine "Lebenserwartung bei guter Gesundheit" zu messen, jedoch vereinzelte Ansätze. Die Mitgliedsländer der OECD sind 1997 übereingekommen, diesen Fragen in den nächsten Jahren eine verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Nach ersten Untersuchungen für Deutschland für die Jahre 1986, 1992 und 1995 können Männer und Frauen davon ausgehen, daß sie mehr als 90% ihrer Lebenserwartung in einem Gesundheitszustand verbringen können, der sie in ihren täglichen Aktivitäten nicht einschränkt, und zwischen 80% und 85% in einem Gesundheitszustand, den sie selbst als zufriedenstellend oder besser einschätzen (vgl. Brückner [1998]). Die deutschen Zahlen deuten darauf hin, daß sich Lebenserwartung und beschwerdefreie Lebenserwartung weitgehend parallel entwickeln werden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Der sowohl in der Quelle als auch in der Arbeit referenzierte Brückner kommt weder im weiteren Verlauf der Arbeit noch im Literaturverzeichnis vor.

Link zur Quelle: [4].


[14.] Jba/Fragment 013 22

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 22-32
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 13, Zeilen: 1 ff.
4.3.2 Haupttodesursachen

Krebs ist die häufigste Todesursache in der Altersgruppe unter 65 Jahren, gefolgt von Herzkreislauferkrankungen. Jedoch liegt über dieser Alterskategorie eine reverse Situation vor. Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen hier mehr Todesfälle als Krebs.

Mit zunehmendem Alter gewinnen folglich Kreislaufkrankheiten und Neubildungen an Bedeutung.

Eine nähere Analyse altersspezifischer Sterblichkeit hat ergeben, dass bis zu 80% aller Todesfälle in jeder Altersgruppe in drei Hauptkategorien erfasst werden können:

  • Verletzungen (Hauptkategorie bis zum Alter von 35 Jahren),
  • Malignome und
  • CVDs (Cardio-vaskuläre Erkrankungen).
Main causes of death

Cancers are the most frequent cause of death under the age of 65 years, followed by CVDs. However over all ages the situation is reversed and CVDs cause more deaths than cancers. A more detailed analysis of age-specific mortality patterns shows that the causes of up to 80% of all deaths in each age group can be classified in three main categories: external causes4 (by far the main causes until the age of 35 years), cancers and CVDs.


4: This category includes all mortality due to poisoning, suicide, homicide and all types of accidents.

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[15.] Jba/Fragment 014 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: r. Spalte: 11 ff.; 14: l. Spalte: 1 ff.
Ein Vergleich zwischen Ländern, die solche Sterblichkeitsraten verwenden, kann aufzeigen, inwieweit die betroffene Sterblichkeit reduziert werden könnte.

Fast alle Ursachen, die dem jeweiligen Tod zugrunde liegen, werden von kollektivem und einzelnem Verhalten beeinflusst, eine große Vielfalt an Gesundheitsförderung und Verhütungsmaßnahmen können hieraus spezifisch eingesetzt werden, um Änderungen zu bewirken.

4.3.2.1 Aufstellung nach Altersgruppen:

Hauptursache bei 1- bis 14-Jährigen sind Unfälle sowie Krankheiten des nervösen und sensorischen Systems, Malignome liegen innerhalb des EU-Durchschnitts. Die männliche Sterblichkeitsrate für angeborene Krankheiten liegt ebenfalls im EU-Durchschnitt, jedoch liegt die Rate für angeborene Krankheiten bei Frauen innerhalb der EU am höchsten.

Hauptursache bei 15- bis 34-Jährigen sind Verletzungen, wobei die der Männer um das 2,5-fache höher sind als bei den Frauen. Dieser Wert liegt im EU-Durchschnitt.

Als Hauptursache der 35- bis 64-Jährigen ist Folgendes zu nennen: die allgemeine Sterblichkeit bei Männern ist immer noch mehr als zweimal so hoch als bei Frauen. Für beide Geschlechter sind die Sterblichkeitsraten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen über den EU-Durchschnitt. Ebenso erhöht ist die Rate für Krankheiten des Verdauungssystems. Die Sterblichkeit an Krebs und externen Ursachen liegt für beide Geschlechter innerhalb des EU-Durchschnitts.

A comparison between countries of death rates related to these causes can indicate how far the observed mortality might be reduced. As almost all causes underlying these deaths are influenced by collective and individual behaviour, a wide variety of health promotion and prevention measures can be applied to bring about changes that will reduce health risks and thus diseases and premature deaths. [...]
  • At 1-14 years, SDRs for the main causes of death external causes (accidents), diseases of the nervous and sensory system and can-

[Seite 14]

cers are around the EU average. The male death rate for congenital anomalies is also about average, but the female rate is among the highest in the EU countries.

  • At 15-34 years, the male SDR for all causes of death is two and a half times higher than the female SDR. This is mainly due to mortality from external causes, which is slightly below the EU average for men and at this average for women.
  • At 35-64 years, overall mortality among men is still more than twice as high as among women. For both sexes, the death rates for CVDs are above the EU averages for the respective age and sex groups, and both have among the highest SDRs for diseases of the digestive system. Mortality from cancer and external causes is around the EU average for both sexes.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt hier. Er findet sich das nächste Mal auf der Folgeseite zur Referenzierung einer Abbildung.


[16.] Jba/Fragment 015 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-3
Quelle: GBEKurz 1998
Seite(n): 27, Zeilen: 1 ff.
4.3.3 Herzkreislauferkrankungen

1995 starben insgesamt 87.739 Personen (Frauenanteil 44%) an akutem Herzinfarkt. Im Osten lag die Sterblichkeit um über 30% höher als im Westen.

Herz- und Kreislauf-Erkrankungen

38. 1995 starben insgesamt 87 739 Personen (Frauenanteil 44%) an akutem Herzinfarkt. [...] Im Osten lag die Sterblichkeit um über 30% höher als im Westen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[17.] Jba/Fragment 016 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: GBE 1998
Seite(n): online, Zeilen: -
[Bekannte Faktoren, wie] Rauchen, Cholesterin, Hypertonie und Übergewicht stellen die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar, hier im Speziellen der Myokardinfarkt.
Prävalenz somatischer Risikofaktoren im Westen
Risikofaktor19851991
MännerFrauenMännerFrauen
in % der Befragten
Rauchen41,627,039,628,5
Erhöhtes Cholesterin31,235,235,535,6
Erhöhter Blutdruck20,414,118,415,4
Übergewicht65,749,566,051,6
Abbildung 9: In die Befragung sind Personen im Alter von 25-69 Jahren einbezogen. Die Angaben zum erhöhten Cholesterin beziehen sich auf einen Wert ab 250 mg/dl. Als erhöhter Blutdruck gelten systolische Werte ab 160 mm Hg und /oder diastolische Werte ab 95 mm Hg, als Übergewicht ein Body-Mass-Index ab 25 kg/m². Quelle: RKI, Gesundheitssurvey.

In den letzten Jahren ist ein Anstieg der Risikofaktorenbelastung bei Frauen zu beobachten.

Jba-abb-10

Abbildung 10: Sterblichkeit an akutem Myokardinfarkt. Quelle: StBA, Todesursachenstatistik.

Die Sterbeziffern sind auf die neue Europabevölkerung standardisiert. Bei den Angaben zum Osten wurde für die Jahre vor 1991 auf eine Darstellung verzichtet, da diese aufgrund eines anderen Codierverfahrens nicht vergleichbar ist.

Somatische koronare Risikofaktoren sind Rauchen (vgl. Kapitel 4.4 Konsum von Tabak), Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Übergewicht.
Tab. 5.2.1: Prävalenz somatischer Risikofaktoren im Westen
Risikofaktor19851991
MännerFrauenMännerFrauen
in % der Befragten
Rauchen41,627,039,628,5
erhöhtes Cholesterin31,235,235,535,6
erhöhter Blutdruck20,414,118,415,4
Übergewicht65,749,566,051,6
Quelle: RKI, Gesundheitssurvey. In die Befragung sind Personen im Alter von 25 bis 69 Jahren einbezogen. Die Angaben zum erhöhten Cholesterin beziehen sich auf einen Wert ab 250 mg/dl. Als erhöhter Blutdruck gelten systolische Werte ab 160 mm Hg und /oder diastolische Werte ab 95 mm Hg, als Übergewicht ein Body-Mass-Index ab 25 kg/m².

[...]

[...] In den letzten Jahren ist ein Anstieg der Risikofaktorenbelastung bei Frauen zu beobachten (vgl. Tab. 5.2.1).

[...]

Abb. 5.2.2: Sterblichkeit an akutem Myokardinfarkt

Gbe-1998-abb-5-2-2

Quelle: StBA, Todesursachenstatistik.

Die Sterbeziffern sind auf die neue Europastandardbevölkerung standardisiert Bei den Angaben zum Osten wurde für die Jahre vor 1991 auf eine Darstellung verzichtet, da diese aufgrund eines anderen Codierverfahrens nicht vergleichbar sind.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link zum Quellen-Kap.: [5].


[18.] Jba/Fragment 017 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-20
Quelle: GBE 1998
Seite(n): online, Zeilen: 0
Für den Rückgang der Sterblichkeit im Westen seit 1980 gibt es vermutlich eine Vielzahl

von Gründen: Hierzu zählen ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung und eine bessere Grundversorgung in der Bekämpfung von Risikofaktoren (Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte). Ebenso sind Verbesserungen der Notfall- und Intensivmedizin sowie Fortschritte der Kardiochirugie und invasiven Kardiologie zu nennen.

4.3.4 Schlaganfall

Jährlich erleiden ca. 500.000 Menschen einen Schlaganfall, etwa 100.000 Personen starben 1995 daran. Aufgrund der höheren Lebenserwartung erkranken daran mehr Frauen als Männer. Seit den sechziger Jahren ist die Sterblichkeit rückläufig. Im Osten lag sie 1995 um über 40% höher als im Westen.

Risikofaktoren sind Bluthochdruck, starker Tabak- und Alkoholkonsum sowie Diabetes mellitus.

4.3.5 PVK (=Periphere Verschlusskrankheit)

Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit sind in rund 90% der Fälle die Beine betroffen. Ein typisches Beispiel dieser Krankheit ist das „Raucherbein“. Die periphere Verschlusskrankheit ist in erster Linie eine Alterskrankheit. Mit der prognostizierten Zunahme der älteren Bevölkerung ist mit einem weiteren Anstieg dieser Krankheit zu rechnen. Ungefähr. 3,3 Mio. Menschen sind betroffen (4% der Bevölkerung), etwa 60% der Betroffenen sind Männer. Die wesentlichen Risikofaktoren sind Diabetes mellitus, Rauchen, sowie Übergewicht und Bluthochdruck.

[5.2 Akuter Myokardinfarkt]

Für den Rückgang der Sterblichkeit im Westen seit 1980 gibt es vermutlich eine Vielzahl von Gründen. Hierzu zählen ein gestiegenes Gesundheitsbewußtsein der Bevölkerung und eine bessere Grundversorgung in der Bekämpfung von Risikofaktoren (Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte). Ebenso sind Verbesserungen der Notfall- und Intensivmedizin sowie Fortschritte der Kardiochirugie und invasiven Kardiologie zu nennen.

[Kapitel 5.3 - Krankheiten des zerebrovaskulären Systems - Abstract]

Jährlich erleiden ca. 500.000 Menschen einen Schlaganfall, etwa 100.000 Personen starben 1995 daran. Wegen der höheren Lebenserwartung erkranken mehr Frauen als Männer. Seit den sechziger Jahren ist die Sterblichkeit rückläufig. Im Osten lag sie 1995 um über 40% höher als im Westen. Risikofaktoren sind Bluthochdruck, starker Tabak- und Alkoholkonsum sowie Diabetes mellitus. [...]

[Kapitel 5.4 - Periphere arterielle Verschlußkrankheit - Abstract]

Bei der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit sind in rund 90% der Fälle die Beine betroffen. Ein typisches Beispiel dieser Krankheit ist das "Raucherbein". Die periphere Verschlußkrankheit ist in erster Linie eine Alterskrankheit. Mit der prognostizierten Zunahme der älteren Bevölkerung ist mit einem weiteren Anstieg dieser Krankheit zu rechnen. Ca. 3,3 Mio. Menschen sind betroffen (4% der Bevölkerung). Etwa 60% der Betroffenen sind Männer. Die wesentlichen Risikofaktoren sind Diabetes mellitus, Rauchen sowie Übergewicht und Bluthochdruck.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link zum Quellen-Kap. 5.2: [6].

Abstract von Kap. 5.3: [7]

Abstract von Kap. 5.4.: [8]

Angesichts des Übereinstimungsgrads wäre auch eine Kategorisierung als "Komplettplagiat" möglich.


[19.] Jba/Fragment 017 21

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 22-31
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 15 ff. (je li. und re.), 17: 4 ff.
4.3.6 Malignome

In den frühen 90ern lag die allgemeine Krebssterblichkeit (für beide Geschlechter unter 64 Jahren) innerhalb des europäischen Durchschnitts. Während in den vergangenen zwei Jahrzehnten die standardisierte Sterblichkeitsrate s.o. in den alten Bundesländern besonders für Männer konstant höher war als in den neuen Ländern, folgte ein ähnlicher Trend Anfang 1990. Die SDR in den neuen Ländern fiel anfangs, um sich dann nach wiederum starkem Anstieg erneut zu stabilisieren. Ursachen fand man hierzu in der Ost- West-Migration sowie in einer Änderung der praktischen Verschlüsselung. [Highlights on health in Germany]

Bei insgesamter Betrachtung fiel die SDR (der Frauen) um 6% im gleichen Zug wie auch der EU-Trend während der letzten zehn Jahre. Die Situation der Männer zeichnet sich [durch einen moderaten Anstieg aus.]

[Seite 16 r, Z. 15 ff.]

Cancer

In the early 1990s, overall cancer mortality for men and women aged 0-64 years in Germany was around the European average. While over the previous two decades the SDRs particularly for men were consistently higher in the former GDR than in the previous territorial boundaries of the Federal Republic, they followed a similar trend until the very beginning of the 1990s, when in the new Länder they dropped and rose sharply before stabilizing.

[Seite 16, Z. 15 ff.]

Changes in the population due to migration and in the coding practices of the underlying cause of death are probably part of the reason for the sudden increase in CVD and cancer mortality in the new Länder in 1990.

[Seite 17, Z. 4 ff.]

On the whole, female SDRs fell by 6%, in line with decreasing EU trend during the previous ten years. The male rates showed an opposite, slightly increasing trend, [...]

Anmerkungen

Gewagt: "coding practices" -> "praktischen Verschlüsselung"

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[20.] Jba/Fragment 018 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-2
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 17, Zeilen: 6 ff.
[Die Situation der Männer zeichnet sich] durch einen moderaten Anstieg aus. Die SDR für beide Geschlechter in der DDR war niedriger als in der BRD. The male rates showed an opposite, slightly increasing trend [...]

[...] SDRs for both sexes were consistently lower in the former GDR than in the previous territories of the Federal Republic.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[21.] Jba/Fragment 018 10

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 10-27
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 17: 4r ff.; 18: 1 ff; 19: 1 ff
Die Situation bezüglich Lungenkrebssterblichkeit unter 65 Jahren ist komplexer. Männer aus der früheren DDR zeigten eine höhere, Frauen eine niedrigere Sterblichkeit, als ihre Pendants in den alten Ländern der Bundesrepublik. 1993 war die SDRs für beide Geschlechter in Deutschland unterhalb des EU-Durchschnitts. Zwischen 1983 und 1993 gab es in der Gruppe der Frauen einen der höchsten Anstiege in der EU (48% gegen einen EU-Durchschnitt von 14%). Während derselben Zeit verhielt sich der Trend für Männer in Deutschland fast stabil. Das Mainzer Kinderkrebsregister mit einer Abdeckung von etwa 95% (alte Länder) zeigte ein standardisiertes Auftreten bei Kindern unter 15 Jahren - von 14 pro 100.000 (zwischen 1985 und 1989). Die Zahlen waren bei den Jungen höher (14,7) als bei den Mädchen (12,1) [Bundesministerium für Gesundheit 1994].

Daten aus dem Krebsregister wurden herangezogen, um einen vertikalen Vergleich zu erstellen, sowie die Daten aus den neuen Ländern mit denen der alten Länder (z.B. Saarland) vergleichen.

Resultat: Das Auftreten von Magenkrebs, Gebärmutterhals- und Gebärmutterkrebs wie auch Hodgkin Lymphome nahmen in den frühen 90ern verglichen mit dem vorhergehenden Jahrzehnt ab. Im gleichen Zeitraum nahmen die Inzidenz von Leber-, Blasen-, Lungen- und Brustkrebs wie auch vom bösartigen Melanom zu [Bundesgesundheitsministerium 1997].

The situation regarding lung cancer mortality in people aged under 65 years is more complex.
  • Men from the former GDR consistently showed higher, and women lower, mortality rates than their counterparts in the previous territories of the Federal Republic.

[Seite 18]

  • In 1993, SDRs for both sexes in Germany as a whole were below the EU average.
  • Between 1983 and 1993 women experienced one of the highest increases among the reference countries (48% against an EU average of 14%).
  • During the same period the trend for men in the whole of Germany was almost stable, mainly due to the fact that in the former GDR male death rates from lung cancer fell in line with the general trend in the EU whereas they went up slightly in the previous territories of the Federal Republic where a declining trend only emerged after 1990.
  • The Mainz Children's Cancer Register, with a coverage of about 95% in the former territorities of the Federal Republic, showed a standardized incidence rate among children aged under 15 years of 14 per 100 000 between 1985 and 1989. The rate was higher among boys (14.7) than girls (12.1) (Federal Ministry of Health 1994).

[Seite 19]

A longitudinal comparison of the data from the Cancer Register of the former GDR and one of the Länder (Saarland) showed that the incidences of cancer of stomach, cervix and uterus as well as Hodgkin's lymphomas decreased in the early 1990s compared to the previous decade. Over the same period the incidence of liver, bladder, lung and female breast cancer as well as malignant melanoma increased (Federal Ministry of Health 1997a).

Anmerkungen

Die eigentliche Quelle bleibt ungenannt.


[22.] Jba/Fragment 018 23

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 23-25
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 5.5, Abstract (online), Zeilen: -
4.3.7 Brustkrebs

Brustkrebs ist mit 4% die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. Die 1-Jahres-Überlebensrate liegt bei 91%, die 5-Jahres-Überlebensrate bei 69%.

Kapitel 5. 5 - Mammakarzinom - Abstract

Brustkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Frauen. 1995 verstarben 18.674 Frauen an dieser Krankheit (4% aller weiblichen Sterbefälle). Es wird pro Jahr von ca. 43.000 Neuerkrankungen ausgegangen. Die 1-Jahres-Überlebensrate liegt bei 91%, die 5-Jahres-Überlebensrate bei 69%.

Anmerkungen

Link für den Abstract: [9].

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Fragment 019 01.


[23.] Jba/Fragment 019 01

KomplettPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-3
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 5.5, Abstract (online), Zeilen: -
[Neben genetischer] Veranlagung gelten Kinderlosigkeit, hohe Gewebedichte der Brust, regelmäßig erhöhter Alkoholkonsum sowie Umweltbelastungen (Polychlorierte Biphenyle [PCB], ionisierende Strahlen) als risikoerhöhende Faktoren. Neben genetischer Veranlagung gelten Kinderlosigkeit, hohe Gewebedichte der Brust, regelmäßig erhöhter Alkoholkonsum sowie Umweltbelastungen (Polychlorierte Biphenyle [PCB], ionisierende Strahlen) als risikoerhöhende Faktoren.
Anmerkungen

Link für den Abstract: [10].

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Fragment 018 23.


[24.] Jba/Fragment 019 06

KomplettPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 6-15
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 5.6, Abstract (online), Zeilen: -
4.3.8 Lungenkarzinom

Die Lebenserwartung eines an Lungenkrebs erkrankten Patienten ist gering (1-Jahres-Überlebensrate: 27%, 5-Jahres-Überlebensrate: 7%). Es versterben nach wie vor mehr Männer als Frauen, wenngleich die Sterblichkeit bei Männern zurückgeht und bei Frauen stetig ansteigt. Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Männern und mittlerweile die dritthäufigste bei Frauen. Lungenkrebs tritt in den meisten Fällen ab dem 50. Lebensjahr auf. Bei Rauchern ist allgemein von einem 10fach, bei starken Rauchern (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) sogar von einem 20fach erhöhten Risiko gegenüber Nichtrauchern auszugehen. Auch Passivrauchen gilt mittlerweile als gesicherter Risikofaktor. 85% aller Lungenkrebsfälle werden auf das Rauchen zurückgeführt.

Die Lebenserwartung eines an Lungenkrebs erkrankten Menschen ist gering (1-Jahres-Überlebensrate: 27%, 5-Jahres-Überlebensrate: 7%). Es versterben nach wie vor mehr Männer als Frauen, wenngleich die Sterblichkeit bei Männern zurückgeht und bei Frauen stetig ansteigt. Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache bei Männern und die mittlerweile dritthäufigste bei Frauen. Lungenkrebs tritt in den meisten Fällen ab dem 50. Lebensjahr auf. Es ist jährlich von ca. 30.000 Neuerkrankungen bei Männern und 8.300 bei Frauen auszugehen. Bei Rauchern ist allgemein von einem 10fach, bei starken Rauchern (mehr als 20 Zigaretten pro Tag) sogar von einem 20fach erhöhten Risiko gegenüber Nichtrauchern auszugehen. Auch Passivrauchen gilt mittlerweile als gesicherter Risikofaktor. 85% aller Lungenkrebsfälle werden auf das Rauchen zurückgeführt.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link für den Abstract: [11].

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[25.] Jba/Fragment 020 01

KomplettPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-2
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 5.6, Abstract (online), Zeilen: -
[Ferner] werden berufsbedingte Risiken (Schadstoffe: Asbest, Nickel, Chrom, Cadmium oder Radon), Luftschadstoffe und einseitige Ernährung als mögliche Risiken diskutiert. Ferner werden berufsbedingte Risiken (Schadstoffe: Asbest, Nickel, Chrom, Cadmium oder Radon), Luftschadstoffe und einseitige Ernährung als mögliche Risiken diskutiert.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link für den Abstract: [12].

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite: Fragment 019 06.


[26.] Jba/Fragment 021 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1-14
Quelle: GBE 1998
Seite(n): online, Zeilen: -
4.3.8.1 Uterus-Carzinome

2% aller Krebserkrankungen sind auf Gebärmutterkrebs sowie Gebärmutterhalskrebs zurückzuführen. Somit ist dies die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Sterblichkeit ist stark abhängig vom Alter. Zwischen 50 und 74 Jahren ist die Sterblichkeit doppelt so hoch wie in jüngeren Jahren. Im Anfangsstadium liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei 85%, im fortgeschrittenen Stadium bei 70%. Risikofaktoren sind:

  • Humanes-Papilloma-Virus,
  • Frauen mit erstem Geschlechtsverkehr vor dem 16. Lebensjahr,
  • häufig wechselnde Sexualpartner oder
  • mehr als vier Geburten.

Dem heutigen Stand der Medizin ist die kontinuierliche und konsequente Umsetzung der Früherkennungsprogramme und somit eine bedeutende Verbesserung der Sterblichkeit zu verdanken.

Kapitel 5. 7 - Zervixkarzinom - Abstract [Gesundheitsbericht für Deutschland, 1998]

Weltweit ist Gebärmutterkrebs (Krebs der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses) die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. 1995 verstarben 2.207 Frauen am Gebärmutterkrebs. Dies entsprach rund 2% aller Krebssterbefälle bei Frauen. Die Sterblichkeit nimmt mit dem Alter zu und ist zwischen 50 und 74 Jahren doppelt so hoch wie in jüngeren Jahren. Im Anfangsstadium liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei 85%, im fortgeschrittenen Stadium bei 70%. Es wird geschätzt, daß ca. 6.200 Frauen jährlich an Gebärmutterkrebs erkranken. Als Risikofaktor gilt der Humane-Papillom-Virus. Frauen mit erstem Geschlechtsverkehr vor dem 16. Lebensjahr, mit vielen Sexualpartnern oder aber mit mehr als vier Geburten tragen ein erhöhtes Risiko. Studien zeigen, daß durch die Einführung der Früherkennungsprogramme und die daraus resultierende frühere Diagnose die Sterblichkeit an Gebärmutterkrebs erheblich gesenkt werden konnte.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link zum Abstract: [13].


[27.] Jba/Fragment 022 01

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-12
Quelle: GBEKurz 1998
Seite(n): 29, 30, Zeilen: Ziffer 44
4.3.8.2 Prostatakrebs

Diese Krebsform ist bei Männern mit 11% aller Krebsformen die zweithäufigste Krebserkrankung. Bei mehr als 30% aller Männer über 70 Jahren wird ein latenter Prostatakrebs vermutet. Mit einem Erkrankungsgipfel bei 60 Jahren treten die meisten Erkrankung symptomhaft auf.

Als Risikofaktoren sind bekannt:

  • genetische Disposition,
  • erhöhte sexuelle Aktivität,
  • fettreiche Ernährung.

[Abb. 17]

Ab dem 45. Lebensjahr ist die regelmäßige Teilnahme an der Früherkennungsuntersuchung anzuraten. Bei einer rechtzeitigen Diagnose ist mit guten Überlebenschancen zu rechnen.

44. Bei 30% aller Männer über 70 Jahren wird ein latenter Prostatakrebs vermutet. 1995 verstarben 11 868 Männer an Prostatakrebs. Mit 11% an allen Krebssterbefällen war der Prostatakrebs nach Lungenkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern. Prostatakrebs tritt in den meisten Fällen ab dem 60. Lebensjahr auf. Es werden 25 000 Neuerkrankungen pro Jahr geschätzt. Als Risikofaktoren werden genetische Disposition, erhöhte sexuelle Aktivität und fett-

[Seite 30]

reiche Ernährung diskutiert. Ab dem 45. Lebensjahr ist die regelmäßige Teilnahme an der Früherkennungsuntersuchung angeraten. Bei einer rechtzeitigen Diagnose ist mit guten Überlebenschancen zu rechnen.

Anmerkungen

Die Quelle ist lediglich für Abb. 17 benannt; dass aber auch der Textinhalt aus ihr übernommen wird, bleibt Rezipienten mangels Kennzeichnung verborgen.


[28.] Jba/Fragment 022 14

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 14-20
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 6r ff.; 20: 1l f.
4.3.9 Tod und Verletzung durch externe Ursachen

Diese Kategorie umfasst alle Tode, die nicht somatische Mängel als Ursache haben, vielmehr sind darin enthalten:

  • Krankheit hauptsächlich durch Unfälle,
  • (versehentliche) Vergiftung,
  • Gewalttaten (Morde) und
  • Selbstmorde.
External causes of death and injury

This category covers all deaths that are not due to somatic deficiencies such as illness but mainly to accidents, (accidental) poisoning, violent acts (homicides) and suicides.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[29.] Jba/Fragment 023 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 20, Zeilen: 2 ff.
Die Trends innerhalb der EU für Sterblichkeit durch äußere Ursachen und besonders durch Verkehrsunfälle sind seit 1970 stagnierend. Wie man aus den entsprechenden Graphen ersehen kann, liegen hierzu nur die Daten aus den alten Ländern vor, während es über die frühere DDR keine verlässlichen und repräsentativen Daten gibt, um gesicherte Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Auf der einen Seite werden viele Variationen beobachteten, so dass als mögliche Ursache Probleme in der Verschlüsselung in Betracht gezogen werden muss. Andererseits ist es wahrscheinlich, dass Unfälle im Straßenverkehr seit 1990 auf eine starke Zunahme des Gebrauchs schneller Verkehrsmittel nach der Wende zurückzuführen ist. Ebenso nahm der Kraftfahrzeugverkehr zu, während sich die Straßenverhältnisse langsamer verbesserten.

1993 zeigte die Sterblichkeit durch äußere Ursache und durch Verkehrsunfälle höhere Werte im Osten als im Westen Deutschlands. Während der vorangegangenen zehn Jahre waren die SDRs für beide Geschlechter unterhalb der Referenzländer.

Das Risiko, in einem Straßenverkehrsunfall in Deutschland zu sterben, gleicht dem EU- Durchschnitt (13 tödliche Unfälle pro 100.000 Einwohner). 1992 gab es 641 Unfallverletzte pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert liegt weit über dem EU-Durchschnitt von 477 pro 100.000 Einwohner [Eurostat 1995a].

Sowie die Sterblichkeitsraten von Straßenverkehrsunfällen seit 1980 abgenommen haben, so haben sich auch die Verletzungsraten nach unten entwickelt. Dieser Sachverhalt zeigt die Verknüpfung zwischen Unfall und Verletzung auf, sodass diese Reduzierung auf eine Zunahme der Straßenverkehrssicherheit zurückzuführen ist.

The trends within the EU for mortality from these factors, and in particular from road traffic accidents, have been going down since 1970. As can be seen from the corresponding graphs, this general trend was followed in the previous territories of the Federal Republic of Germany for both men and women, while in the former GDR it is actually very difficult to draw any conclusions from the information available. On the one hand, the sharp variations observed suggest possible problems in the coding procedures. On the other hand, it is likely that mortality from road traffic accidents in the new Länder did in fact rise after 1990, as faster cars became more widely available, motor vehicle traffic increased considerably and the road conditions did not immediately improve.

In 1993, mortality from both external causes in general and motor vehicle accidents in particular was higher in the new Länder than in the other parts of Germany. Nevertheless, during the previous ten years the SDRs for both sexes fell by more than in most of the reference countries and in 1993 were somewhat below the EU average.

The risk of dying in a road traffic accident in Germany equals the EU average (13 per 100 000 people), but the risk of being injured in such an accident is high: 641 per 100 000 population in 1992, well above the EU average of 477 per 100 000 (Eurostat 1995a). As the death rates from road traffic accidents have decreased since 1980, so have the rates of injury.

This drop is particularly obvious if the increase in traffic over that period is taken into consideration, which indicates that there was some evidence of real progress in road safety.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[30.] Jba/Fragment 025 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-14
Quelle: GBE 1998
Seite(n): Kap. 5.2.5, Abstract (online), Zeilen: -
4.3.10 Aids

AIDS ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Krankheitssymptomen, die charakteristisch für das Endstadium der chronisch verlaufenden Infektion mit dem HIV-Virus ist.

Als Folge der fortschreitenden Zerstörung des Immunsystems können im Verlauf der Erkrankung eine Reihe von Krankheiten, wie z.B. Lungenentzündungen, entzündlicher Befall der Speiseröhre durch Hefepilze, Abszesse im Gehirn, das Kaposi-Sarkom usw., auftreten. Derzeit wird bei rund 2.000 Patienten jährlich erstmals die Diagnose AIDS gestellt. Über die Hälfte aller an AIDS Erkrankten lebt in den großstädtischen Ballungsräumen. 80% sind zum Zeitpunkt der Diagnose 25 bis 49 Jahre alt. Hauptübertragungswege sind ungeschützter Geschlechtsverkehr oder der Mehrfachgebrauch von Spritzen bei Drogenabhängigen. Auch heute wird AIDS durch die Erkrankungsfälle der homo- bzw. bisexuellen Männer und der intravenös Drogenabhängigen bestimmt. 1996 waren 17% der Infizierten Frauen. Die Behandlungskosten eines AIDS-Patienten können bis zu 60.000€ im Jahr betragen.

Als AIDS wird eine Gruppe von Krankheiten bezeichnet, die charakteristisch für das Endstadium der chronisch verlaufenden Infektion mit dem HIV-Virus ist. Als Folge der fortschreitenden Zerstörung des Immunsystems können im Verlauf der AIDS-Erkrankung eine Reihe von Krankheiten, wie z.B. Lungenentzündungen, entzündlicher Befall der Speiseröhre durch Hefepilze, Abszesse im Gehirn, das Kaposi-Sarkom oder Bluterkrankungen auftreten. 1982 bis 1996 wurden 15.682 AIDS-Fälle gemeldet, davon waren knapp 65% als bereits verstorben bekannt. Jährlich wird derzeit bei rund 2.000 Patienten erstmals die Diagnose AIDS gestellt. Über die Hälfte aller an AIDS Erkrankten lebt in den großstädtischen Ballungsräumen. 80% sind zum Zeitpunkt der Diagnose 25 bis 49 Jahre alt.

Hauptübertragungswege sind ungeschützter Geschlechtsverkehr bzw. der Mehrfachgebrauch von Spritzen bei Drogenabhängigen. Auch heute wird AIDS durch die Erkrankungsfälle der homo- bzw. bisexuellen Männer und der intravenös Drogenabhängigen bestimmt. 1996 waren 17% der Infizierten Frauen. Die Behandlungskosten eines AIDS-Patienten sind sehr unterschiedlich und können bis zu 120.000 DM pro Jahr betragen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Link für den Abstract: [14].


[31.] Jba/Fragment 026 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 3, 21, 22, Zeilen: 3: 1 ff.; 21: r. Spalte: 1ff; 22: Abbildung
Jba-abb-23

Abbildung 23:

Zu beachten gilt hierbei, dass bei Erstdiagnose HIV bis zur klinischen symptomhaften AIDS Erkrankung ein Zeitfenster von 10 und mehr Jahren zu erwarten ist. Inzidenzrate für AIDS zwischen 1987 und 1994.

Quelle : European Centre for the epidemolgical monitoring of AIDS 1995

4.3.11 Zusammenfassung des Gesundheitsstatus

4.3.11.1 Positive Trends

Die Verbesserung der Gesundheit in Deutschland liegt in der konstanten Erhöhung der Lebenserwartung. Als Ursache dafür kann die Reduzierung der häufigsten Todesursachen angeführt werden.

Der Anstieg der Lebenserwartung ist durch eine Verbesserung bei der Vermeidung von vorzeitigem Tod der männlichen Bevölkerung im Alter um die 65 Jahre begründet. Kinder- und Müttersterblichkeit haben sich seit 1980 signifikant reduziert. In den frühen 90er Jahren waren beide unter dem EU Durchschnitt.

Sterblichkeit durch äußere Ursachen (wie Unfälle, einschließlich Vergiftungen und Gewaltverbrechen) haben seit 1980 eine große Reduzierung erfahren. Die Verringerung der Standardisierten Sterblichkeitsrate (SDRs), im Speziellen bei Straßenverkehrsunfällen und Selbstmorden, ist bei beiden Geschlechtern hervorzuheben.

4.3.11.2 Negative Trends

Im Jahre 1993 lag die Lebenserwartung trotz einer überdurchschnittlichen Zunahme während der 80er Jahre immer noch beträchtlich unterhalb des EU-Durchschnitts.

Die Standardisierte Sterblichkeitsrate für Männer wie auch für Frauen blieb trotz ebenfalls beträchtlichen Reduktionen seit 1980 über den EU-Durchschnitten für Kardiovaskuläre Krankheiten (CVDs) und ischämisch bedingte Herzkrankheit.

[Seite 3]

AN OVERVIEW OF THE HEALTH SITUATION

Positive trends

The improvement in the health of the German population is illustrated by a steady increase in life expectancy at birth as a result of a reduction in death rates for most of the main causes of mortality. As this trend has either been less pronounced or delayed in the Länder of the former German Democratic Republic (GDR), the situation in this part of Germany is less favourable, as reflected in markedly lower life expectancy.

The rise in life expectancy is due in particular to success in avoiding premature male mortality, i.e. deaths before the age of 65 years.

Infant and maternal mortality has decreased substantially since 1980. In the early 1990s both were below the EU averages.

Mortality from all external causes (mainly deaths due to accidents, including poisoning and violent deaths) has seen a large reduction since 1980. The decrease in standardized death rates (SDRs) for road traffic accidents and suicide was particularly marked in both sexes.

Negative trends

In 1993, life expectancy at age 65 was still considerably below the EU average, despite an above average increase during the 1980s.

The SDRs for men and women aged 064 years remained above the EU averages for all cardiovascular diseases (CVDs) and ischaemic heart disease, despite considerable reductions since 1980.

[Seite 21]

There is a delay of about 10 years or more between initial infection with the human immunodeficiency virus (HIV) and development of the clinical illness of AIDS.

[Seite 22]

Hoh-22-1

Anmerkungen

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[32.] Jba/Fragment 027 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 3, 37, Zeilen: 3: r. Spalte: 10ff; 37: l. Spalte: 1ff
[Die allgemeine] Krebssterblichkeit liegt in der weiblichen Bevölkerung immer noch höher als der EU-Durchschnitt, während jene für Lungenkrebs in dieser Bevölkerungsgruppe verglichen mit den EU-Referenzländern (15 Länder plus Island, Norwegen und Schweiz) durchschnittlich lag.

Obwohl es beträchtliche Bemühungen gab, die Todesraten zu verringern, traten die Hauptrisikofaktoren (Hypertonie, erhöhtes Cholesterin, Fettleibigkeit) in den frühen 90ern für diese Krankheiten immer noch häufig auf. Essensgewohnheiten, besonders die hohe Einnahme von Tierfetten und Eiweiß, sowie relativ hoher Alkoholkonsum können diese Situation nur teilweise erklären.

4.4.1 Institutionen und Ressourcen

Die Grundlage des versicherungsbasierten Gesundheitssystems geht auf Bismarck im Jahre 1883 zurück. Diese Grundstruktur hat sich seither bis zur Wiedervereinigung Deutschlands wenig verändert. Im Kontrast hierzu übernahm die DDR nach dem Zweiten Weltkrieg das System der öffentlich finanzierten und gelieferten Dienste nach sowjetischem Vorbild. 1991, nach der Wiedervereinigung, folgte die Anpassung an das westliche System, wobei die Finanzierung des Gesundheitssystems und die Leistungserbringung der neuen Länder radikal reformiert wurden. Die Bundesregierung stellt die regulierenden Rahmenbedingungen und die Länder lieferten mit ihrer Verantwortlichkeit die Bereitstellung des Gesundheitssystems. Sie hält die großen Kapitalanlagen für Krankenhäuser bereit, sie hilft, medizinische Ausbildung und die Konstruktion von Krankenhäusern bereitzustellen, und ist bis heute einer der Haupteigentümer der Krankenhäuser (zusammen mit Gemeindeverwaltungen und wohltätigen Organisationen).

Die Kapitalträger für die Gesundheit und die Abnehmer (hauptsächlich die Krankenkassen) sind strikt getrennt. Abnehmer sind dezentral selbstverwaltete gemeinnützige Krankenkassen, welche sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern paritätisch finanzieren. Der Arbeitnehmerbeitrag ist ein fester Prozentsatz der Bruttosumme des Einkommens (1997 lag er durchschnittlich bei 13,3% und reichte von 9,0% bis zu 15,3%) und ist unabhängig vom Gesundheitsrisiko (wie Raucher, Nichtraucher, Betreiber von gefährlichen Sportarten etc.). Arbeitslose werden von einer obligatorischen Krankenversicherung versorgt, welche durch den Staat finanziert wird. 1994 wurde ein komplexes Finanzausgleichssystem erarbeitet, berechnet aus Alter, [Geschlecht und geographischen Faktoren der Versicherten.]

Overall cancer mortality in the female population aged 064 years, albeit decreasing, was still higher than the EU average, while that for lung cancer in this population group was just at the average, after one of the largest increases among the reference countries since 1980.

Although considerable efforts have been made to prevent CVDs, the main risk factors (hypertension, heightened cholesterol levels, obesity) for these diseases were still highly prevalent in the early 1990s. Nutritional habits, especially the high intake of animal fats and protein, and relatively high alcohol consumption, may at least partly explain this situation.

[Seite 37]

Institutional structures and resources

The foundations of insurance-based health care system in Germany were laid by Chancellor von Bismarck in 1883. The fundamental structure has remained more or less unchanged in the former territories of the Federal Republic until the 1990s. In contrast, the former GDR adopted publicly financed and provided services after World War II. In 1991, following unification, health services financing and delivery arrangements in the new Länder were radically reformed to match the arrangements in force in the other parts of the country.

The Federal Government provides the regulatory framework for health care, but the Länder are responsible for providing health care. They are major suppliers of running capital investment costs in hospitals, they help fund both medical education and hospital construction, and they are one of the major owners of the hospitals (along with local governments and charities).

The providers of health care services and purchasers (mainly the sickness funds) are strictly separated. The purchasers are decentralised, self-administered nonprofit sickness funds, which are financed by equal contributions from employers and employees. The employee's contribution is a fixed percentage of gross income (in 1997 averaged 13.3% and ranged from 9.0% to 15.3%) and independent of the health risk presented by the employee and of the employee's dependants. The unemployed are covered by a mandatory health insurance paid for by the state. In 1994, a financial compensation system a complex calculation based on age, gender and geographical factors of the insured

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.


[33.] Jba/Fragment 028 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 35, 37, 38, Zeilen: 37: l. Spalte: letzte Zeilen; 38: l. Spalte: 1ff
Seit 1990 hat sich die Anzahl der Krankenkassen von 1300 auf 600 reduziert, von denen weniger als 10 % private Kassen sind. [Schulenberg 1994, Bundesministerium für Gesundheit 1997a und 1997b, Europäisches Parlament 1998]

Jba-abb-24

Abbildung 24: Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwester/-pfleger pro 1000 Einwohner im Zeitraum 1980 und 1992.

1997 haben 75% der deutschen Bevölkerung eine gesetzliche Krankenversicherung abgeschlossen. Ihr Einkommen lag unter der Pflichtversicherungsgrenze bzw. waren sie arbeitslos. 13 % sind freiwillig in die gesetzliche Krankenkasse eingetreten, 10 % - hauptsächlich Staatsbedienstete - wurden von ihrem Arbeitgeber finanziert. Die Mehrzahl der verbleibenden Populationen hat einen privaten Gesundheitsschutz abgeschlossen. Weniger als 0,5 % waren nicht versichert. Seit 1995/96 sind die Versicherten frei in ihrer Versicherungswahl, können somit von einer GKV (gesetzlichen Krankenversicherung) zur anderen wechseln (vierteljährliche Beschränkung). Am Anfang hatte diese Kassenwahlfreiheit in der Praxis keine Auswirkung, da alle relevanten Parameter, z.B. Prämien-Berechnungen oder Leistungen und Preise für alle Kassen gleich waren. Seit Mitte der 90er Jahre hat ein Wettbewerb unter den Kassen begonnen. [Bundministerium der Gesundheit 1997b, Europäisches Parlament 1998]

Deutschland verzeichnet einen Mangel an Pflege und Fachkräften in allen Bereichen des Gesundheitswesens, obwohl ihre Zahl sich in der ersten Hälfte der 90er Jahre erhöhte. Neu qualifizierte Fachkräfte in der Pflege und in der medizinischen Versorgung haben damit begonnen, in privaten Unternehmen private Hauspflege zu betreiben. [Moran 1992 Europäisches Parlament 1998] Die Zahl der Krankenschwestern pro 100 Ärzte ist eine der niedrigsten in der EU. Nur in den mediterranen Ländern gibt es noch niedrigere Zahlen.

Since 1990, the number of sickness funds has been gradually reduced from 1300 to 600, of which less than 10% are run by private insurance companies (Schulenburg 1994, Federal Ministry of Health 1997a and 1997b, European Parliament 1998).

Hoh-23

[...]

In 1997, some 75% of the population had a mandatory

[Seite 38]

health insurance, because their income fell below a fixed level or because they were unemployed. Some 13% voluntarily joined the statutory sickness funds and 10%, mainly civil servants, were covered by their employers. Most of the remaining population mainly high-income earners had private health insurance. Less than 0.5% of the population were uninsured. Since 1995/1996 insured persons have been free to choose their sickness fund and to change from one to another. In the beginning this did not have a major effect in practice, since all relevant parameters e.g. premium calculation, benefits and prices were regulated and uniform for all funds. Since the mid-1990s, competition between sick funds has been promoted (Federal Ministry of Health 1997b, European Parliament 1998).

[...]

Germany has experienced a severe shortage of nurses in all parts of the hospital system, even though their number increased remarkably in the first half of the 1990s. Newly qualified nurses tend to join private nursing companies specialising in home care (Moran 1992, European Parliament 1998). The ratio of nurses per 100 physicians is one of the lowest in the EU; only the Mediterranean countries have lower ratios.

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.


[34.] Jba/Fragment 029 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 38, Zeilen: l. Spalte: 46 ff.
Die medizinische Ausbildung in Deutschland wird sich einer Reform unterziehen müssen.

Nach dieser Reform werden wahrscheinlich einige Medizinische Hochschulen ihren Lehrplan ändern müssen, um eine Steigerung der Effizienz und der Qualität der Bildung zu erreichen und gleichteitig die Gesamtkosten zu verringern. [Cooper-Mahkorn 1999] Ein weiteres Problem stellt die hohe Anzahl der Fachärzte im Vergleich zu den Allgemeinärzten dar. [Europäisches Parlament 1998]

4.4.2 Stationäre und ambulante Grundversorgung

Die Organisation der Grundversorgung ist in Deutschland viel komplexer als in anderen Ländern, teils wegen der traditionellen scharfen Trennung zwischen Krankenhaus und ambulanter Behandlung, teils weil die ambulante Behandlung von Hausärzten und Fachärzten geliefert wird.

Im Allgemeinen behandeln Hausärzte keine Patienten im Krankenhaus und ebenso umgekehrt: Krankenhäuser betreiben keine "outpatient clinic" (ambulante Versorgung). Dies führt zur Vervielfältigung technischer Ausrüstung und Wiederholung von diagnostischen Tests. Das 1993 eingeführte Strukturreformgesetz sollte für dieses Problem eine Verbesserung herbeiführen. Seither ist es Hausärzten und Fachärzten erlaubt, auch krankenhausabhängige Behandlungen durchzuführen, z.B. Operationen. So kommt auch im Gegenzug der Aspekt „ambulante Behandlung“ in die stationären Krankenhäuser. Durch diese Reform kann zumindest das große finanzielle Problem der technischen Ausnützung angegangen werden. [Schulenburg 1994, Europäisches Parlament 1998]

Lokale öffentliche Gesundheitseinrichtungen liefern soziale und psychiatrische Dienste, Familiendienste, Mutter und Kindersorge, Beratungsstellen wie z.B. Aufklärung bei HIV, Schwangerschaftsabbruch bis hin zu Schulproblemen bei Kindern. Der Zugang wird für jede Person ohne Rücksicht auf ihren Versicherungsstatus gewährleistet und von der Regierung finanziert.

Die Verbindung und Kommunikation zwischen den gesundheitserbringenden Einrichtungen und dem Gesundheitssystem muss als gering angesehen werden. [OECD 1992] So kommt es auch, dass diesen Diensten im öffentlichen Gesundheitswesen eine geringe Priorität zugeordnet wird.

The German medical education is, however, to undergo a reform after the recent approval of changes to regulations on medical registration. After this reform several medical schools may change their curriculum to increase the efficiency and the quality of education and to decrease the total costs (Cooper-Mahkorn 1999). Another particular problem is the high proportion of specialists compared to general practitioners (European Parliament 1998).

Primary health care

The organization of primary health care in Germany is much more complex than in other countries, partly because of the traditional sharp separation between hospital and ambulatory care, and partly because the latter is provided by both general practitioners and specialists, with freedom of access and referrals between them. In general, primary health care physicians have not been able to treat patients in hospitals and hospitals have not provided outpatient surgery and services, which are provided by general practitioners, specialists or dentists. Since this led to long referral chains, duplication of technical equipment and repetition of diagnostic tests, the 1993 Health Care Structure Act was introduced to improve some aspects of this separation. Now independent general practitioners and specialists are allowed to gain access to a certain number of hospital beds to perform hospital-dependent treatment, e.g. surgery, and there is more possibilities for increased participation of ambulatory services in inpatient care and for joint acquisition of high-cost technical equipment (Schulenburg 1994, European Parliament 1998).

Local public health offices provide services such as social and psychiatric services, family services, mother and baby care and school health services free to everybody regardless of their insurance status. All levels of government finance these services. The interrelationship of public health services to other health care has been described as poor (OECD 1992), and in general public health has been said to have a low priority and the effectiveness of preventive care has been questioned (Iglehart 1991b).

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.


[35.] Jba/Fragment 030 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 38, 39, Zeilen: 38: r. Spalte, letzter Absatz; 39: l. Spalte, 1ff
4.4.2.1 Hausärzte

Es gibt keine Begrenzung in der Beanspruchung von ambulanter Leistung. Zudem ist ein Großteil der Leistungen kostenfrei. Weiterhin sind die Versicherten frei in der Arztwahl, jedoch können sie nur einen Allgemeinarzt pro Quartal beanspruchen. Nach einem jedem Quartal können sie den Allgemeinarzt wechseln. [Iglehart 1991a] Versicherte über 35 Jahren können alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check-up beanspruchen, hauptsächlich um CVD, Nierenkrankheiten und Diabetes zu erkennen. [Bundesministerium 1997a]

Allgemein- und Fachärzte dürfen Grundversorgung betreiben. 1995 waren 60% der Ärzte, die Grundversorgung betrieben, in einem Fach spezialisiert. Es gibt eine Dominanz selbstständiger Ärzte in privaten Einzelpraxen, obwohl die Gemeinschaftspraxen seither zunehmen. Um versicherte Patienten behandeln zu dürfen, muss eine Kassenzulassung des jeweiligen Arztes bestehen. Die Zulassung wird von regionalen Verbänden vergeben und überwacht (Kassenärztliche Vereinigung). Diese Verbände sind im engeren Sinn die bezahlende Institution an die Ärzte. Sie verfolgen die Abrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse. Allgemein haben die Hausärzte die Kontrolle über die Einweisung in das nächst gelegene Krankenhaus. Jedoch haben sie keine direkte Kontrolle als „Gate-Keeper“, da die Patienten jederzeit auch einen Facharzt aufsuchen können. [OECD 1992, Moran 1992 Bundesministerium für Gesundheit 1997b]

Primär werden Allgemeinärzte durch eine leistungsorientierte Bezahlung finanziert, wobei dieses System sich an einer „gleichwertigen Wertscala“ misst. Diese Scala wurde von den jeweiligen Ländern nach einer komplexen Berechnung aufgestellt. Es gab in diesem Zuge jedoch auch kontroverse Diskussionen über die Einführung einer kopfgerechten Kostenverteilung, d.h. die Einführung eines fixen Betrages pro Person. [OECD 1992, Schulenburg 1994]

4.4.2.2 Pflege in der Grundversorgung:

Pflege wird von sozialen Institutionen bereitgestellt. Diese werden hauptsächlich von öffentlichen Versicherungsgesellschaften und religiösen Organisationen betrieben. Andere medizinische Kräfte sind oftmals bei den Ärzten selbst angestellt.

4.4.2.3 Apotheken:

Es gibt keine Beschränkung der Apothekenzahl in Deutschland. Vielmehr wurde versucht, den Gebrauch von Medikamenten zu kontrollieren und einen effektiven Gebrauch zu [garantieren.]

General practitioners

There are no limits for the use of ambulatory care services, and most of them are free at the point of delivery. Furthermore, insured people can choose their physicians, but they have to use the services of one general practitioner at least for three months. After this period (and every such quarter), a new physician

[Seite 39]

can be chosen (Iglehart 1991a). Insured persons aged 35 years or more can have a health check-up carried out every two years, primarily in order to detect CVDs, kidney diseases and diabetes (Federal Ministry of Health 1997a).

Both generalists and specialists carry out primary care. In 1995, some 60% of the primary health care physicians were specialists. There is a predominance of self-employed doctors in private single practices, although associations between two doctors are becoming more common. In order to treat members of the sickness funds, doctors must belong to the local regional association of ambulatory care doctors, which acts as paymasters for them. In general, primary health care physicians control access to hospital care, and sickness fund patients are normally refereed to the nearest hospital. However, the general practitioners do not have a strict role as a gatekeeper, since patients can also go directly to specialists (OECD 1992, Moran 1992, Federal Ministry of Health 1997b).

Primary care physicians are paid on a fee-forservices basis, where the fees are adjusted to prenegotiated regional budgets using a complex calculation according to a uniform value scale on region by region basis. There have been discussions to change the system to be based on capitation, i.e. fixed amount per person (OECD 1992, Schulenburg 1994).

Primary health care nurses

Nursing care is provided by social stations funded by the public insurance companies and often run by religious organizations. Other health professionals are often involved as employees of the physicians.

Community pharmacists

There are no limitations on the total number of pharmacies. Like other countries, Germany has tried to control the use of medicine and to ensure their effective use.

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.


[36.] Jba/Fragment 031 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 39, Zeilen: l. Spalte: 39 ff.
Bis Mitte der 90er Jahre galten Preisrichtlinien für Medikamente der gleichen Gruppe. Im Jahre 1996 wurde eine Liste von Medikamenten vorgestellt, die nicht Rückerstattungsberechtigt waren. Zusätzlich gab es Restriktionen für die Erhöhung des Budgets der verschiedenen Medikamente, 1997 verwarf man dieses Budgetmodell jedoch zusammen mit dem Budget für ambulante Ausgaben. Es gibt Pläne für die Erstellung einer Positivliste, die verschreibungspflichtige Medikamente zusammenfasst.

4.4.3 Krankenhaus

Früher war die ambulante Krankenversorgung von der stationären Versorgung (Krankenhaus) strikt getrennt. Daher wurden Krankenhäuser in Deutschland von Patienten nur für stationäre Behandlungen benutzt. Seit Mitte der 90er Jahre haben Krankenhäuser die Möglichkeit, auch ambulante Behandlungen sowie Operationen durchzuführen. Die Aufnahme in ein Krankenhaus setzt eine Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt voraus.

Die Behandlung ist für Kinder und Rentner kostenlos. Andere Patienten müssen kleine Beiträge leisten, welche sich in den letzten Jahren im Sinne der allgemeinen Kostensteigerung im Gesundheitswesen erhöht haben. [OECD 1992, Europäisches Parlament 1998] Früher wurden Krankenhäuser im Einverständnis mit dem Krankenhaus, den Krankenkassen und dem Land per Tagessatz bezahlt. Diese Struktur zusammen mit der Trennung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung wird als Ursache für verlängerte Krankenhausaufenthalte vermutet. Die Aufenthalte liegen für Deutschland in der EU an der oberen Spitze. Hieraus entstanden enorme sich multiplizierende Kosten. Deshalb wurde 1994 eine Serie von Reformen gestartet. Krankenhäuser erhalten jetzt eine Vergütung, die aus drei Teilen besteht: eine allgemeine Kostendeckung pro Tag für Verpflegung und Unterkunft, einen stationsspezifischen Zuschlag für entsprechende qualifizierte Stationseinrichtungen und –arbeiten (z.B. Intensivmedizin vs. Allgemeine Chirurgie) sowie einen Pauschalbetrag für standardisierte Behandlungsabläufe. [Europäisches Parlament 1998]

Im Vergleich mit anderen EU-Ländern gab es in Deutschland keine signifikante Reduktion von Krankenhausbetten. In der Mitte der 90er Jahre hatte Deutschland immer noch die höchste Anzahl von Intensivbetten pro 1000 Einwohner in der EU. [OECD 1995b] Hierbei bestehen große regionale Unterschiede bestehen, z.B. wurden 1992 6,5 Betten pro 1000 [Einwohner in Schleswig-Holstein belegt, aber 10,6 Betten in Bremen sowie 11,0 in Berlin. [Statistisches Jahresbuch 1994] ]

Until the mid-1990s there were reference prices for drugs in the same therapeutical equivalence groups, and in 1996 a list of drugs, which are not entitled to reimbursement, was introduced. In addition, there used to be restrictions on the increase of the budget for prescribed drugs, but in 1997 this budget was abolished along with the budget for ambulatory expenditures. There are plans to introduce a positive list of reimbursable pharmaceuticals (Schulenburg 1994, European Parliament 1998).

Hospital care

Since ambulatory services and hospital care used to be separated, and hospitals did not run outpatient clinics, patients used hospitals almost exclusively for inpatient care. Since the mid-1990s, however, hospitals have been able to perform day surgery on an outpatient basis. Hospital care is dependent upon referral by a general practitioner or a specialist. The care is free for children and pensioners. Other patients have to make a minor contribution, which has been increasing in recent years (OECD 1992, European Parliament 1998).

Historically hospitals were paid on the basis of a per diem agreed between the hospitals, sickness funds and the Länder. This scheme, along with the separation between ambulatory and hospital care, is thought to have been responsible for the longer hospital stays in Germany than elsewhere in the EU and increasing costs for hospital care. Therefore, a series of reforms were started in 1994. Hospitals now receive a remuneration, which consists of three parts: a general per diem typically covering food and lodging, a wardspecific compensation for additional resources spent in a given hospital department (e.g. in intensive care), and lump-sum remuneration for standardized treatment procedures (European Parliament 1998)

Compared to other EU countries Germany has not been very successful in reducing the number of hospital beds, and in the mid-1990s Germany still had the highest numbers of acute beds per 1000 population in the EU (OECD 1995b). Wide regional disparities persist, e.g. in 1992 there were 6.5 beds per 1000 population in Schleswig-Holstein, but 10.6 in Bremen and 11.0 in Berlin (Statistisches Jahrbuch 1994).

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme auf der folgenden Seite.


[37.] Jba/Fragment 032 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 39, 40, Zeilen: 39: r. Spalte: 32 ff.; 40: l. Spalte: 1ff
[Hierbei bestehen große regionale Unterschiede bestehen, z.B. wurden 1992 6,5 Betten pro 1000] Einwohner in Schleswig-Holstein belegt, aber 10,6 Betten in Bremen sowie 11,0 in Berlin. [Statistisches Jahresbuch 1994]

Aufgrund der hohen Bettenzahl in den Krankenhäusern wurden kurzzeitig auch Patienten aufgenommen, die nicht unbedingt stationär behandelt werden mussten. Um diese Situation zu korrigieren, wurde ein neues Gesetz eingeführt (1995). Die Regelung sah vor, dass eine bedarfsgerechte Finanzierung bei Selbstversorgung durch Familie und Angehörige bereitgestellt werden sollte. [Bundesministerium der Gesundheit 1997a]

Seit April 1995 wurden Leistungen für Eigenversorgung ermöglicht. Die Einführung von halbinstitutionellen und kurzen Aufenthalten wurde somit im Juli 1996 ermöglicht. Dieses Schema ist separat finanziert, entweder durch die gesetzliche oder private Versicherung. [Gesundheitsministerium 1997b]

4.4.4 Privater Sektor

Es gibt wenig Unterschiede zwischen dem öffentlichen und privaten Bereich hinsichtlich der sekundären Versorgung. Die meisten Krankenhäuser sind staatlich. 15% der Krankenhäuser liegen in privater Hand, diese stellen jedoch mit weniger als 7 % einen kleinen Teil der gesamten Krankenhausbetten dar. [Iglehart 1991b, Europäisches Parlament 1998]

4.4.5 Gesundheitsausgaben

Internationale Vergleiche der Gesundheitssysteme sind sehr schwer anzustellen, da sich die Definitionen der Gesundheitsstatistiken in einzelnen Abrechnungsverfahren unterscheiden. Eine verständliche Studie [Schneider et. al 1995] versuchte, die Vergleichbarkeit durch die Präsentation eines Sets von Indikatoren basierend auf angepassten staatlichen Daten zu verbessern. Deutschland ist eines der EU-Länder mit dem größten Anteil am BIP, der für das Gesundheitswesen ausgegeben wird (10,3% 1994).

Wide regional disparities persist, e.g. in 1992 there were 6.5 beds per 1000 population in Schleswig-Holstein, but 10.6 in Bremen and 11.0 in Berlin (Statistisches Jahrbuch 1994).

Historically long-term care was only available in hospitals. Therefore at times people were admitted not only for medical reasons. To rectify this situation a new law was introduced in 1995 providing for longterm care insurance to support care at home by the family members or neighbours (Federal Ministry of Health 1997a). Since April 1995, benefits for homenursing care have been granted and benefits for semiinstitutional nursing care and short-term hospital care were introduced in July 1996. This scheme is financed separately either by a statutory or a private insurance (Federal Ministry of Health 1997b).

[Seite 40]

Private sector

There is little difference between the public and private sectors concerning secondary care. Most hospitals are publicly owned and 15% of hospitals, but less than 7% of all hospital beds are in the private for profit sector (Iglehart 1991b, European Parliament 1998).

Health expenditure

International comparisons of health care indicators are extremely difficult because the definitions underlying health statistics as well as accounting practices vary from one country to another. A comprehensive study (Schneider et al. 1995) tried to improve comparability by presenting a set of indicators based on adjusted national data. Germany is one of the EU countries with the largest share of its GDP spent on health (10.3% in 1994).

Anmerkungen

Hier wurde relativ frei
"Historically long-term care was only available in hospitals. Therefore at times people were admitted not only for medical reasons."
mit
"Aufgrund der hohen Bettenzahl in den Krankenhäusern wurden kurzzeitig auch Patienten aufgenommen, die nicht unbedingt stationär behandelt werden mussten."
übersetzt.


[38.] Jba/Fragment 033 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 40, Zeilen: 18 ff.
Bis 1990 stiegen die Gesundheitsausgaben fast linear mit dem Anstieg des jährlichen Wirtschaftswachstums. In den letzten zehn Jahren hat das Wachstum der Gesundheitsausgaben verglichen mit dem BIP jedoch stärker zugenommen. Die Kosten der Wiedervereinigung, die älter werdende Bevölkerung und die neuen Technologien können als Hintergrund für diesen Anstieg genannt werden. [Iglehart 1991b, Europäisches Parlament 1998] 1992 war die Position der BIP-Verwendung für ambulante Behandlungen und Medikamente der drittgrößte innerhalb der EU. Allerdings lagen die Ausgaben der Pflege trotz eines markanten Anstiegs seit 1980 knapp unter dem EU-Durchschnitt. Until 1990 the growth of health expenditure approximated the growth in the economy, but during the last ten years the growth in health expenditure has become greater. The costs of unification, the aging population and the introduction of new technologies have been listed as some of the possible reasons behind this increase (Iglehart 1991b, European Parliament 1998).

In 1992, the shares of GDP spent on ambulatory medical care and medication were third highest in the EU, but spending on nursing care was just below the EU average despite a marked increase since 1980.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die eigentliche Quelle.


[39.] Jba/Fragment 034 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Germany 1999
Seite(n): 40, Zeilen: 10r ff.
Teilt man das deutsche Gesundheitssystem hinsichtlich Leistungen in einzelne Bereiche auf, so zeigt sich, dass Deutschland im Verhältnis zum EU-Durchschnitt einen überdurchschnittlichen Betrag für zahnärztliche Versorgung ausgibt. Der Anteil an Medikamenten, ambulanter medizinischer Versorgung und Pflege gleicht in etwa dem des EU-Durchschnittes. A breakdown of total health expenditure by different type of goods and service reveals that Germany seems to dedicate a comparatively large proportion of its total health budget to dental care, although this proportion is decreasing. The proportions spent on medication, ambulatory medical care and nursing are about the average.
Anmerkungen

Die Quelle wird nur für die Abb. 27 auf der gleichen Seite genannt; dass auch der Fließtextinhalt daraus übersetzt übernommen wurde, bleibt unausgewiesen.


[40.] Jba/Fragment 042 03

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 3-10
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 5, Zeilen: 1 ff.
4.6 Demographie

Anhand einer Alterspyramide kann gezeigt werden, wie sich der demographische Wechsel in Zeitraum verändert hat. Beeinflusst wird die Form der „Pyramide“ durch Faktoren wie Fruchtbarkeit, Sterblichkeit und Bevölkerungswanderung.

Demography

The shape of an age pyramid shows the stage of the demographic transition of a population. The overall changes in population structure, caused by changes in fertility, mortality and migration, can be easily seen when the age pyramids for two different years are compared (Fig. 1).

Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird nur für die Abb. 30 auf der gleichen Seite genannt; dass auch der Fließtextinhalt daraus übersetzt übernommen wurde, bleibt unausgewiesen.


[41.] Jba/Fragment 043 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 1, 5, Zeilen: 1: Fn. 1; 5: 8 ff.
Als Referenzländer gelten für die nachfolgenden Betrachtungen die MOEL (Mittel- und Osteuropäische Länder). Der Begriff wurde im Zusammenhang der fünften EU-Erweiterung häufig verwendet und umfasst folgende Länder: Bulgarien, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien

Die Länder der EU haben im Allgemeinen eine „fortschrittliche Stufe“ der demographischen Entwicklung erreicht: eine Verringerung der jüngeren Gruppen im Vergleich zu der mittleren und älteren Gesellschaftsschicht.

Ungarn hat im Vergleich mit seinen Referenzländern eine kleine Schicht mit jüngeren Altersgruppen von 0-19 Jahren und von 30-39 Jahren (1998). Die älteren Kohorten (Altersgruppen 50-59 Jahre und 65 Jahre oder mehr) waren stärker vertreten. Die natürliche Wachstumsrate lag für Ungarn unterhalb des EU-Schnittes und es war das erste Land, das unter den östlichen EU-Vertretern eine negative Wachstumsentwicklung aufwies (seit 1987).

1998 lag die ungarische Bevölkerungswachstumsrate (-4,3 pro 1000 Bewohner) im Vergleich zu den Referenzländern (MOEL) am niedrigsten, weit abgeschieden unterhalb des Durchschnitts (-1,4 pro 1000). Der Durchschnittswert für die bestehende EU liegt bei +0,8 pro 1000 Bewohner.

Vergleicht man die Geburtenziffer und die Sterblichkeitsraten mit dem Durchschnitt, so kommt man zu dem Ergebnis, dass zwar die reine Geburtenrate im Durchschnitt liegt, jedoch die Säuglingssterblichkeitsrate stark erhöht (ja sogar konstant hoch) ist. Das ist der Grund für den frühen und markanten Rückgang der Bevölkerungsentwicklung.

Die Fruchtbarkeitsrate hat sich in den gesamten Referenzländern verringert, für Ungarn auf 1,3 (Kinder pro Familienpaar) (1998). Ebenso verhielten sich die MOE-Länder mit einer Bandbreite von 1,1 bis 1,5.

[Seite 1, Fn. 1]

1 The following ten candidate countries for accession to the European Union were used as reference countries: Bulgaria, Czech Republic, Estonia, Hungary, Latvia, Lithuania, Poland, Romania, Slovakia and Slovenia.

[Seite 5, Zeile 8 ff.]

The countries of the EU have generally reached an advanced stage of demographic transition, with the younger age groups becoming smaller in relation to the middle and, at times, older age groups. The reference countries are, in general, developing a similar population structure.

In Hungary the age groups 0–19 years (especially 10–14 years) and 30–39 years were proportionally smaller in 1998 than in the reference countries on average. The older cohorts (age groups 50–59 years and 65 years or more) were larger.

The natural growth rate has been below the EU average since 1979, and Hungary was the first of the reference countries to have a negative rate (since 1981). In 1998 the Hungarian natural growth rate (–4.3 per 1000 population) was one of the lowest among the reference countries, well below the average for the reference countries (–1.4 per 1000) and the EU average (+0.8 per 1000) (Fig. 2). The crude birth rate has equalled the average for the reference countries, so the low natural growth has been caused by the high crude death rate. Mortality has constantly been the highest among the reference countries.

The fertility rate has fallen under the replacement level in Hungary (1.3 in 1998), similar to the other reference countries (range from 1.1 to 1.5).

Anmerkungen

Die Quelle ist lediglich für die Abb. 31 genannt; dass aber auch der Textinhalt aus ihr übernommen wird, bleibt Rezipienten verborgen.


[42.] Jba/Fragment 044 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 5, 8, Zeilen: 5r: 16 ff., 8: 1 ff.
[Im Rahmen einer nationalen Umfrage wurde] 1991 herausgefunden, dass die jung verheirateten Paare sich einen Nachwuchs von durchschnittlich 2,1 (Kinder pro Familie) wünschten. [Ungarisches Zentrales Statistisches Amt 1996]

4.7 Gesundheitsstatus

Eine Zusammenfassung der neuesten Veränderungen in Ungarns Gesundheitsposition zeigt der Vergleich mit den Referenzländern:

  • Allgemein war Ungarns Position im Verglich mit den anderen Referenzländern schlecht (1985/1998).
  • Obwohl die relative Position für die meisten Indikatoren den Anschein hat, sich zu verbessern, ist dies hauptsächlich verursacht durch eine gesundheitliche Verschlechterung einiger anderer Referenzländer (besonders die der Baltischen Staaten).
  • Ungarn hat im Vergleich zu den Referenzländern bei weitem die höchste vorzeitige Sterblichkeitsrate bei Lungen- und Brustkrebs und bei allgemeinen Krebserkrankungen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich diese Situation in absehbarer Zeit verbessern wird, da sich die zugrunde liegenden Faktoren bisher nicht geändert haben und auch diesbezüglich keine Besserung in Sicht ist.
  • Der Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Lebenserwartung hat sich in der letzen Zeit erhöht.
This is significantly below the average number of children desired (2.1 among young married couples) as estimated according to a national representative survey performed in 1991 (Hungarian Central Statistical Office, 1996a).

[Seite 8]

HEALTH STATUS

A summary of recent changes in Hungary’s health position compared to the reference countries (Fig. 3) shows:

  • In general, Hungary’s position relative to the other reference countries was poor both in 1985 and in 1998.
  • Although the relative position for most indicators appears to have improved, this been largely due to a deterioration in the health of certain other reference countries (especially the Baltic states), rather than any marked improvement in health in Hungary.
  • Hungary has by far the highest premature mortality rates among the reference countries for lung and breast cancers, as well as cancers overall, and it’s relative position has also worsened on these indicators. This situation is unlikely to improve in the medium term for lung cancer and all cancers, as Hungarian mortality rates from these causes are still increasing (see pages 14 and 23), as are adult female and teenage smoking rates (see page 22).
  • The difference between male and female life expectancy has increased over this period, and this is reflected in the deterioration in Hungary’s position relative to the other reference countries.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[43.] Jba/Fragment 045 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 9, Zeilen: 1 ff.
4.7.1 Allgemeine Sterblichkeit und Lebenserwartung

4.7.1.1 Entwicklung der Lebenserwartung

Die Lebenserwartung betrug 1998 66,2 Jahre für Männer und 57,3 Jahre für Frauen. Diese Ergebnisse liegen beide deutlich unterhalb des Durchschnitts.

Zum Vergleich: 1970 lag die Lebenserwartung in etwa 2 Jahre unter dem EU-Durchschnitt (für Männer und Frauen). 1989 waren es schon 6 Jahre für Frauen und etwa 8 Jahre für Männer. Wie in den meisten Referenzländern hat sich auch die geschlechtliche Differenz der Lebenserwartung in Ungarn weiter vergrößert: von 8,1 Jahren (1985) auf 9,2 Jahre (1989). Der EU-Durchschnitt lag im Bemessungszeitraum 1989 bei 6,6 Jahren.

Regionale Unterschiede zeigen sich in Ungarn in einem Ost-West Gefälle. Während in der Hauptstadt Budapest eine höhere Lebenserwartung von 67,6 Jahren bestand, lag die der [Landbevölkerung bei 64,6.]

Life expectancy

Life expectancy at birth was 66.2 years for men and 75.3 years for women in 1998, both well below the average for the reference countries. Except for a brief period between 1984 and 1988, when levels rose almost to the level in 1970, male life expectancy fell between 1970 and 1994. It increased from 1993 to 1997 and declined in 1998. Life expectancy among women increased steadily from 1970 to 1988 and then stagnated until 1993. It then increased steadily until 1997, levelling off in 1998. Because life expectancy in Hungary has not improved, life expectancy was about 2 years less than the EU average among both males and females in 1970, and this increased to almost 6 years for women and about 8 years for men in 1998 (Fig. 4–6).

As in most of the reference countries, the gender difference in life expectancy at birth has increased in Hungary, from 8.1 years more for females in 1985 to 9.2 years in 1998. This difference was greater than the average difference in the reference countries in 1998 (8.4 years) and more than 2.5 years greater than the EU average in 1998 (6.6 years).

Life expectancy differs substantially between urban and rural communities for men (Budapest 67.6 years, other cities 66.8 years and rural area 64.6 years), [...]

Anmerkungen

Auf der Seite findet sich oben als Abschluss des vorstehenden Kapitels zwar ein Hinweis auf die Quelle, doch bezieht sich diese Angabe nur auf die Abb. 32 und lässt nicht erkennen, dass der Fließtext übersetzt daraus ebenfalls übernommen wurde.


[44.] Jba/Fragment 046 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 9, Zeilen: 4r ff.
Jedoch gilt dieser markante Unterschied nicht so stark für die weibliche Bevölkerung. In Budapest galt für die Frauen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 75,2 Jahren und bei der Landbevölkerung von 74,2 Jahren . Ebenso lässt sich dieser Geschlechterspezifische Unterschied“ im Vergleich zwischen Norden und Süden feststellen. Die Männer erreichten im Mittleren Westen 67,3 Jahre im Vergleich zu 65,2 Jahre im Nord-Osten Ungarns. Für Frauen liegt die gleiche Tendenz jedoch mit geringer Bandbreite von 0,9 Jahren zugrunde (75,4 Jahre im Süden und 74,5 Jahre im Norden Ungarns) [Ungarisches Zentrales Statistisches Amt 1998a]

Unter der Bevölkerung über dem 30. Lebensjahr ist die momentane Wahrscheinlichkeit zu sterben größer als in den 60er Jahren! Der Mangel an langfristiger Verbesserung der Sterblichkeitsrate ist besonders stark ausgeprägt unter der Bevölkerung mittleren Alters. Für die Männer in der Altersgruppe von 35-65 Jahren ist die Sterblichkeit genau so hoch wie im Jahre 1920. [Ungarisches Zentrales Statistisches Amt 1998a]

[...] but not for women (75.2, 75.1 and 74.2, respectively). There is also marked geographical variation, larger for men (variation from 67.3 years in Western Transdanubia to 65.2 years in Northern Hungary) than for women (variation from 75.4 years in Southern Transdanubia to 74.5 years in the Northern Great Plain) (Hungarian Central Statistical Office, 1998a).

Among people over 30 years old, the current probability of dying is higher than in the mid-1960s. The lack of long-term improvement in mortality is particularly pronounced among the middle-aged population. For men aged 35–65 years mortality is almost as high now as it was in the early 1920s (Hungarian Central Statistical Office, 1998a).

Anmerkungen

Auf der Seite findet sich unten zwar ein Hinweis auf die Quelle, doch bezieht sich diese Angabe nur auf die Abb. 33 und 34 und lässt sie nicht erkennen, dass der Fließtext übersetzt daraus ebenfalls übernommen wurde.


[45.] Jba/Fragment 048 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 11, Zeilen: 1 ff.
4.7.1.2 Haupttodesursachen

Der Vergleich „Sterblichkeitsraten durch Haupttodesursachen“ zwischen den Länder kann zeigen, inwieweit die entsprechenden Sterblichkeiten reduziert werden sollten (bzw. könnten).

So muss gesagt werden, dass fast jede Todesursache (wie Herz-Kreislauferkrankungen (CVDs), Krebs und Unfälle) vom Kollektiv und der Person selbst durch spezielle Gewohnheiten und deren Lebensumstände beeinflusst werden. Eine große Vielfalt von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen zur Verhütung können eine Reduzierung der Gesundheitsrisiken bewirken, um so Krankheiten und vorzeitigen Tod zu minimieren.

Die Sterblichkeit in Ungarn für die Altersgruppe von 35 bis 64 Jahren ist verglichen mit den Referenzländern und der EU besonders hoch. Einzelne Todesursachen sollen in dem nachfolgenden Kapiteln näher betrachtet werden.

4.7.1.3 Herzkreislauferkrankungen (CVD)

Die Todesrate, aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen zu versterben, lag 1970 um den Durchschnitt der EU und dem der Referenzländer. Seit dieser Zeit hat der Wert für alle Referenzländer zugenommen, während in der EU in derselben Zeit dieser Wert stetig abnahm. Zwischen 1970 und 1980 lag Ungarns Wert an der Spitze der Referenzländer und war im Vergleich mit dem EU-Durchschnitt dreimal so hoch. Danach reduzierte sich der Wert, besonders nach dem Jahre 1993. Auch für Frauen war die Todesrate bei Herz- Kreislauferkrankungen in den Referenzländern sehr hoch und hat nach 1990 ebenso eine Reduktion erfahren.

Main causes of death

Comparing the death rates from main causes between countries can indicate how far the observed mortality might be reduced. As almost all the causes underlying the deaths attributed to cardiovascular diseases, cancer and accidents are influenced by collective and individual habits and behaviour, a wide variety of health promotion and prevention measures can bring about changes to reduce health risks and thus disease and premature deaths.

Mortality in Hungary for the age group 35–64 is particularly high relative to the reference countries and the EU, with mortality due to cancers and cardiovascular disease contributing a high proportion of this excess (Fig. 7). In addition, the SDR for diseases of the digestive system is also especially high in the age group 35–64 years.

Cardiovascular diseases

The SDRs for cardiovascular diseases among males aged 0–64 years were close to the EU average for most reference countries in 1970. Since then, the SDRs for males have increased in nearly all reference countries, including Hungary, whereas they have declined in the EU. In the 1970s and 1980s, Hungary’s SDR was the highest among the reference countries; although it decreased in the 1990s, especially after 1993, it was still higher than the average for the reference countries and three times the EU average in 1998 (Fig. 8, 9).

The SDR for cardiovascular diseases among females aged 0–64 years was the highest among the reference countries from 1970 to the 1990s (along with Romania) and showed little sign of decline. Mortality started to decrease in the early 1990s, as in most of the reference countries. In 1998, however, the SDR was still one of the highest among the reference countries and, similar to males, three times the EU average (Fig. 10, 11).

Anmerkungen

Die beiden letzten Absätze der Quelle sind in der Arbeit geschlechtsneutral zusammengefasst.

Die Quelle ist lediglich auf der folgenden Seite für die Abb. 36 genannt; dass aber auch der Textinhalt aus ihr übernommen wird, bleibt Rezipienten verborgen.


[46.] Jba/Fragment 049 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 16r ff.; 12: 1 ff.
Die Sterblichkeitsrate bei Herzinfarkten lag bis 1970 im EU-Schnitt, stieg danach stark an und verblieb bis 1993 auf hohem Niveau. Insgesamt jedoch war der Wert immer noch höher als der Schnitt der Referenzländer, zusammen mit den Ländern Estland, Lettland und Litauen.

Die Sterblichkeit bzgl. Schlaganfällen hat den Durchschnitt der Referenzländer seit 1970 überschritten. Die Werte stiegen zwischen 1975 und 1980 signifikant für beide Geschlechter an und reduzierten sich nach 1985, wobei für Männer der Wert zwischen 1980 und 1993 konstant blieb. Die jährliche Rate für beide Geschlechter lag um das Vierfache über dem EU-Schnitt zwischen 1996 und 1998.

The SDR for ischaemic heart disease among males aged 0–64 years was close to the EU average in 1970 but rose rapidly in the late 1970s, remained relatively constant until 1993 and has declined slightly since then. It has, however, remained above the average for the reference countries during the whole period, and has been one of the highest rates, excluding Estonia, Latvia and Lithuania. The rate for females has been the highest for most of the period, excluding Estonia, Latvia and Lithuania (Fig. 12, 13).

[Seite 12]

The SDRs for cerebrovascular diseases in the age group 0–64 years have exceeded the averages of the reference countries for males and females since 1970. The rates increased significantly between 1975 and 1980 among both males and females, remained almost constant until 1985 among females and then started to decrease, whereas men remained nearly constant from 1980 to 1993 before declining. The annual rate for both sexes combined was almost four times the EU average from 1996 to 1998 (Fig. 14, 15).

Anmerkungen

Die Quelle ist lediglich für die vorstehende Abb. 36 benannt; dass aber auch der Textinhalt aus ihr übernommen wird, bleibt Rezipienten mangels Kennzeichnung verborgen.


[47.] Jba/Fragment 051 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 14, Zeilen: 9 ff.
4.7.2 Malignome:

Die Sterblichkeitsraten für Krebs der Männer ähnelten dem des EU-Durchschnittes. Dies traf auch für die Referenzländer zu (1970). Seitdem nahm der EU-Schnitt ab und der Schnitt der meisten Referenzländer zu, während für Ungarn dieser Anstieg sehr hoch ausfiel. Seit 1990 liegt der Wert verglichen mit den Referenzländern beträchtlich höher; wobei viele der Länder eine Reduzierung der Krebssterblichkeit aufweisen. Eine Verlangsamung der Zunahme zeichnet sich ab, bezogen auf einen Vergleich der Referenzländer hat dies jedoch immer noch eine Vergrößerung des Abstands der Länder untereinander zur Folge. Der Grund liegt darin, dass Länder mit geringem [Krebsvorkommen und geringer Sterblichkeit diesen Wert auch noch in Zukunft weiter verbessern werden.]

Cancer

[...]

The SDR for cancer among males aged 0–64 years equalled the EU average and the average for the reference countries in the early 1970s. Since then, whereas the EU average has decreased, the rates in most reference countries have increased, with the increase in Hungary being the sharpest. Since 1990, the SDR has been considerably higher than in any other reference country, many of which have had declining rates. The increase in the SDR shows little sign of slowing down, and the differences from rates in other reference countries and from that in the EU have continued to increase because of the declining trend in these countries.

Anmerkungen

Die Quelle ist lediglich für die auf der folgenden Seite anschließenden Abb. 40 und 41 benannt (sowie für die vorstehende Abb. 39, mit der das vorangehende Kapitel endet); dass aber auch der Textinhalt aus ihr übernommen wird, bleibt Rezipienten mangels Kennzeichnung verborgen.


[48.] Jba/Fragment 052 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 8r ff.; 15: 3 ff.
[Der Grund liegt darin, dass Länder mit geringem] Krebsvorkommen und geringer Sterblichkeit diesen Wert auch noch in Zukunft weiter verbessern werden.

[Abb. 40-41]

Zusammenfassend kann man feststellen:

  • Die Sterblichkeitsrate bei Krebs in Ungarn lag 1998 zweimal so hoch wie in der EU 1996.
  • Für Frauen ist der Wert heute noch 55% höher als der EU-Schnitt.
The increase in the SDR shows little sign of slowing down, and the differences from rates in other reference countries and from that in the EU have continued to increase because of the declining trend in these countries. The rate in Hungary in 1998 was more than twice the EU average in 1996 (Fig. 16, 17).

[Seite 15, Zeile 3 ff.]

In recent years, the SDR has not increased further, although it is still 55% higher than the EU average, which has been declining constantly since 1970 (Fig. 18, 19).

Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird nur für die Abb. 40 und 41 auf der gleichen Seite genannt; dass auch der Fließtextinhalt daraus übersetzt übernommen wurde, bleibt unausgewiesen.


[49.] Jba/Fragment 053 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: l. Spalte: 8 ff.; 16: r. Spalte: 1 ff.
4.7.3 Andere natürliche Todesursachen

Die Sterblichkeitsrate für Infektionen und parasitäre Erkrankungen nahm in den Jahren 1970 bis zu den frühen 80ern stark ab. Diesen Trend wiesen alle Länder inkl. der EU auf. Viele Länder haben diesen Wert stabilisiert, während Ungarn eine weitere Verminderung aufweisen konnte.

Für Lungenkrankheiten lag die Sterblichkeitsrate 1970 unterhalb des EU- und des Referenzländer-Durchschnittes, in den nachfolgenden zwei Jahrzehnten näherten sich die Werte dem Schnitt an.

Die Sterblichkeitsraten für Krankheiten des Verdauungstraktes waren weit unter dem EU- Schnitt und nahe am Wert der Referenzländer (1970). Danach nahm der EU-Schnitt ab und der Wert der Referenzländer zu. Diese Zunahme war wiederum verstärkt in Ungarn zu finden, besonders hoch war der Anstieg unter der männlichen Bevölkerung. Es war der höchste in den vergleichbaren Ländern. Ein großer Anteil an den Krankheiten des Verdauungstraktes kann unter den chronischen Leberkrankheiten und der Leberzirrhose gefunden werden.

„Ab 1990 vollzog sich eine starke Abnahme, welches wohl auf die Einführung des ICD-10 (10. Ausgabe der internationalen Klassifikation für Krankheiten) Standards zurückzuführen ist.“ [Highlights on health, Hungary, 2000]

4.7.4 Tod und Verletzungen durch externe Ursache

Diese Gruppe von Todesursachen setzt sich zusammen aus allen Unfällen, Verletzungen, Vergiftungen und anderen Umständen unserer Umgebung oder Gewaltverbrechen wie Mord und Selbstmord.

Die Sterblichkeitsrate hierfür war in Ungarn die höchste in den Referenzländern, Estland, Lettland und Litauen ausgenommen. Nach den letzten Zahlen hat sich seit 1990 eine Verbesserung gezeigt. Für Ungarn ist dieser Wert jedoch immer noch als hoch einzustufen. Die Sterblichkeit durch Verkehrsunfälle blieb bis spät in die 80er Jahre stabil. Danach zeichnete sich eine Zunahme um 60% ab: von 15 auf 25 Verkehrstode pro 100 000. Nach 1991 nahm dieser Wert ab; in Ungarn schmolz er besonders stark, wobei es nun unter den Ländern mit der geringsten Sterblichkeit im Straßenverkehr liegt. Ungarn liegt jedoch noch immer um 20% höher als der EU- Schnitt. Unfallstatistiken haben aber die Verbesserung der Verkehrssicherheit bestätigt.

Other natural causes of death

The SDR for infectious and parasitic diseases dropped very sharply in the reference countries and in the EU during the 1970s and the early 1980s. After that, the decrease stabilized for most of the countries, but continued in Hungary, and Hungary’s rate has almost reached the EU average.

The SDR for diseases of the respiratory system was below the average for the reference countries and that of the EU in the 1970s. In the following two decades, the SDRs for Hungary, the average for the reference countries and the average for the EU have become approximately the same.

The SDR for diseases of digestive system was well below the EU average and close to the average for the reference countries in the early 1970s. Since then, the EU average has decreased, but the SDR in the reference countries has increased. The increase has been remarkable in Hungary, particularly for men, and its rate has been the highest among the reference countries during the last two decades. A major component of mortality from diseases of the digestive system is mortality from chronic liver diseases and cirrhosis, which has similar trends and is discussed in more detail in the section on alcohol. The significant increase in the SDR for diseases of the digestive system for Hungary in the early 1990s was followed by a sharp decline. One reason for this may be the introduction of the tenth edition of the International Classification of Diseases (ICD-10) in Hungary in 1996 (Hungarian Central Statistical Office, 1998b) (Fig. 20, 21).

External causes of death and injuries

External causes of death and injuries covers all deaths caused by accidents, injuries, poisoning and other environmental circumstances or events such as violent acts (homicide) and suicide.

The SDR for external causes among men has been the highest of the reference countries, excluding Estonia, Latvia and Lithuania. Since 1990, however, the rate has declined, but it is still high compared with the other reference countries and more than twice the EU average according to the latest figures (Fig. 22).

The SDR from external causes among women has been the highest of the reference countries during the 1970s and the 1980s. However, the SDRs in Estonia, Latvia and Lithuania exceeded it in the 1990s. Hungary’s decrease since 1990 in the SDR for external causes

[Seite 16]

among females has been one of the largest among the reference countries (excluding Estonia, Latvia and Lithuania), but the rate in 1998 was still one of the highest among the reference countries and more than twice the EU average (Fig. 23).

The mortality from motor vehicle traffic accidents in Hungary was stable until the late 1980s. After this, it increased more than 60% from 15 to 25 per 100 000 population in 1990 but started to decrease in 1991. The decrease between 1991 and 1998 was the largest among the reference countries, leaving Hungary with one of the lowest rates among the reference countries, although 20% higher than the EU average.

Accident statistics confirm the improvement in road safety.

Anmerkungen

Die Absätze über Männer und Frauen wurden zusammengefasst.


[50.] Jba/Fragment 054 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 16, Zeilen: 18 ff.
Die Anzahl von registrierten Verkehrsunfällen hat um mehr als ein Viertel zwischen 1992 und 1996 abgenommen [Sozialministerium 1997 B] und die Anzahl der Personen, die in Verkehrsunfälle verletzt wurden hat sich zwischen 1990 und 1995 um ein Drittel reduziert [Nationales Institut für Public Health, 1997].

Die Häufigkeit von Morden und Selbstmorden veränderte sich sehr langsam. Heute hat sich die Anzahl oberhalb des EU- und des Referenzländer-Schnitts eingependelt, wobei der Wert unterhalb dessen in Estland, Lettland und Litauen liegt.

The number of recorded road accidents decreased by more than one quarter between 1992 and 1996 (Ministry of Welfare, 1997b) and the number of people injured in road accidents declined by one third between 1990 and 1995 (National Institute of Public Health, 1997).

The SDR for homicide and purposeful injury increased slowly until 1993 but decreased after that. It still remains above the EU average and the average for the reference counties, although it is much lower than in Estonia, Latvia and Lithuania.

Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird nur für die Abb. 42 auf der gleichen Seite genannt; dass auch der Fließtextinhalt daraus übersetzt übernommen wurde, bleibt unausgewiesen.


[51.] Jba/Fragment 055 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: r. Spalte: 4 ff.; 18: l. Spalte: 1 ff.
4.7.5 Aids und andere Infektionskrankheiten

Die Infektionskrankheit AIDS wird von dem menschlichen Immunschwächevirus verursacht. Der zugrunde liegende Virus (HIV) kann auf drei Arten übertragen werden: sexuelle Übertragung, infiziertes Blut oder infizierte Blutprodukte, Verwendung nicht steriler Spritzenausrüstung oder von Mutter zu Kind.

Die registrierte Anzahl von AIDS Fällen in Ost- und Zentraleuropa ist im steigt ständig an. Ungarn hat eine der höchsten Inzidenzraten für AIDS unter den Referenzländern (0,3 pro 100.000 Menschen im Jahr 1998), dies ist jedoch im Vergleich zum EU-Durchschnitt (3,3 pro 100 000) noch sehr gering. In Ungarn haben sich die meisten Infizierten durch homo- und bisexuellen Geschlechtsverkehr angesteckt (72%), 12% durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr und 8% durch Blutprodukte. [Europäisches Zentrum für epidemiologische Überwachung AIDS, 1998]

Die Inzidenz für Tuberkulose nahm bis 1990 ab, hat aber seitdem wieder zugenommen. Das Auftreten in den 1990ern war ein wenig höher als der Durchschnitt für die Referenzländer, mehr als zweimal so hoch wie der EU-Durchschnitt.

Die Inzidenz für Syphilis ist unter den Referenzländern die niedrigste seit den frühen 80er Jahren. Die Verminderung ist weiter fortgeschritten, wobei einige Referenzländer über größere Epidemien in den 90er Jahren berichten mussten.

Die Inzidenz von Gonokokken-Infektionen hat abgenommen von einem relativ hohen Niveau herab, im gleichen Trend wie die vergleichbaren Länder. Ungarn wies ein relativ hohes Auftreten von Mumps in den frühen 90er Jahren auf, aber seit der Einführung von obligatorischen Impfungen im Jahre 1991 hat die Inzidenz im Vergleich zu den Referenzländern auf fast den niedrigsten Stand abgenommen. Die Inzidenz von Virushepatitis, Diphtherie, Masern, Pertussis und Malaria sind alle unter den niedrigsten der Referenzländer zu finden.

Infectious diseases

AIDS is caused by the human immunodeficiency virus (HIV), which can be transmitted in three ways: sexual transmission; transfusing infected blood or blood products or using nonsterile injection equipment; or from mother to child. The incubation period between initial HIV infection and developing AIDS is about 10 years or more. The number of notified cases of AIDS is rising in central and eastern Europe, although more people have been diagnosed with AIDS in western and northern Europe.

Hungary has one of the highest incidence rates for AIDS among the reference countries (0.3 per 100 000 population in 1998), but this is still much lower than the EU average (3.3 per 100 000) (Fig. 26). The largest transmission groups in Hungary are homo- and bisexual contacts (72%), heterosexual contacts (12%) and blood products (8%). There is some transmission from mother to child (3%), but very few cases of transmission from injected drugs (0.3%) have been reported (European Centre for the Epidemiological Monitoring of AIDS, 1998).

[Seite 18]

The incidence of tuberculosis decreased until 1990 but has increased since then. The incidence in the 1990s was somewhat higher than the average for the reference countries but more than twice the EU average.

The incidence rate for syphilis has been among the lowest in the reference countries since the early 1980s. The decrease has continued, whereas several reference countries have reported major epidemics of syphilis in the 1990s (Fig. 27). The incidence of gonococcal infections has declined from relatively high levels in the early 1980s in accordance with the trends for other reference countries.

Hungary had a relatively high incidence of mumps in the early 1990s, but since the introduction of compulsory vaccination in 1991 this has decreased since 1993 to one of the lowest among the reference countries. The incidence rates of viral hepatitis, diphtheria, measles, pertussis and malaria are all among the lowest rates in the reference countries.

Anmerkungen

Eine Abbildung auf der Seite 55 wurde auch aus der Quelle übernommen, in der Bildunterschrift ist die Quelle aber referenziert.


[52.] Jba/Fragment 056 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 1 ff.
4.7.6 Zusammenfassung des Gesundheitsstatus

Das Bevölkerungswachstum in Ungarn fiel im Jahre 1981 unter 0, viel früher als in irgendeinem anderen Referenzland der EU-Beitrittskandidaten. Ursachen sind zu finden in dem Rückgang der Geburtenziffer und der relativ hohen Sterblichkeitsrate.

Ungarns Bevölkerung leidet an einer geringen Lebenserwartung. Diese war in der Zeit zwischen 1970 und 1998 am niedrigsten. Die Lebenserwartung der Männer hat sich im Allgemeinen verringert (1970 bis 1993) und stieg 1997 wieder auf das Niveau von 1970 an. Die Lebenserwartung der Frauen nahm konstant zu (1970 bis 1988), stagnierte bis zum Jahre 1993 und stieg dann weiter an. 1970 lag für beide Geschlechter die Lebenserwartung etwa 2 Jahre unter dem EU-Durchschnitt. Bis 1998 hatte sich diese Lücke auf 6 Jahre für Frauen und 8 Jahre für Männer erweitert. Die Sterblichkeitsraten unter den Männern zwischen 35 und 65 Jahren waren Mitte der 90er Jahre fast so hoch wie in den frühen 20ern.

In den 70ern und 80ern lag die Todesrate (SDR= standardized death rate) für Herz-Kreislauferkrankungen (CVD= Cardiovascular disease) unter den höchsten in den Referenzländern. Statistisch blieb diese Situation bis 1990 erhalten. Seitdem haben die Parameter für beide Geschlechter abgenommen und erreichen nunmehr den Durchschnitt der Referenzländer.

Die Todesraten durch Krebs lagen 1970 nahe am EU-Durchschnitt, nahmen dann allerdings im Zuge der Demokratisierung wieder stark zu, um auf dem höchsten Niveau seinen jetzigen Wert zu finden. Während der 1990er haben die Parameter nun weiter zugenommen; es sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Parameter für die meisten anderen Referenzländer gefallen sind.

1998 hatte Ungarn die am höchsten gelegene Krebssterblichkeit und das nicht nur im Vergleich zu den Referenzländern, sondern auch im Vergleich mit der gesamten Europäischen Union. Ungarns Sterblichkeitsrate durch äußere Ursachen ist neben der Estischen, der Lettischen und der Rate Litauens die höchste. Ebenso war die Todesrate durch Selbstmord in Ungarn die höchste (1970 bis 1980). Danach hat dieser Wert merklich abgenommen. Trotz der Verbesserung ist auch die Todesrate durch Selbstmord neben Estland, Lettland und Litauen noch sehr hoch. Die Ursachen der Todesfälle, die noch nicht erwähnt worden sind, liegen in Ungarn im oberen Viertel. Am stärksten ist hier noch die Gruppe der Todesfälle durch Krankheiten des Verdauungssystems und der chronischen Leberkrankheit/Zirrhose vertreten. Das Auftreten von AIDS ist erhöht zum MOE-Länderschnitt, jedoch im Vergleich viel niedriger als in der bestehenden EU.

AN OVERVIEW

The natural population growth in Hungary fell below zero in 1981, much earlier than in any of the reference countries.[1] This was caused by a decline in the birth rate and relatively high mortality rates.

Hungary’s life expectancy at birth was among the lowest in the reference countries between 1970 and 1998. Life expectancy among males generally decreased from 1970 to 1993 and then rose by 1997 to the same level as in 1970. Female life expectancy increased steadily from 1970 to 1988, stagnated until 1993, and rose thereafter. For both sexes, life expectancy in Hungary was about 2 years less than the EU average in 1970. By 1998, this gap had widened to 6 years for women and 8 years for men. The mortality rates among men aged 35–65 years were almost as high in the mid-1990s as they were in the early 1920s.

In the 1970s and 1980s, the standardized death rate (SDR) for cardiovascular diseases in the age group 0–64 years was among the highest in the reference countries, remaining static until the early 1990s. Since then the rates for both sexes have declined and are approaching the average for the reference countries.

The SDR for cancer in the age group 0–64 years was close to the EU average in 1970, but rose rapidly to be the highest among the reference countries. During the 1990s, Hungary’s rate has continued to rise, whereas the rates in most of the other reference countries have fallen. In 1998, Hungary had by far the highest cancer mortality among people 0–64 years old of any country in the WHO European Region.

Hungary’s SDR for external causes for all ages is the highest of the reference countries excluding Estonia, Latvia and Lithuania, although there has been a slight decrease in the 1990s. Hungary had the highest SDR for suicide in the 1970s and the 1980s, but the rate has decreased markedly since the mid-1980s. Despite this improvement, the rate is still the highest among the reference countries excluding Estonia, Latvia and Lithuania.

Among causes of mortality other than those mentioned above, the SDR for diseases of the digestive system for all ages is the highest among the reference countries, as is its main component – mortality from chronic liver disease and cirrhosis.

The incidence of AIDS is higher than the median of the reference countries but much lower than the EU average.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.


[53.] Jba/Fragment 057 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 1, 31, Zeilen: 1: r. Spalte: 16ff.; 31: 1 ff.
[Die] Häufigkeit des Auftretens von Syphilis, Mumps und Pertussis ist in Ungarn am niedrigsten. Die Säuglingssterblichkeitsrate hat einen beeindruckenden Rüchkgang erfahren. In Anbetracht der Situation von 1980, als die Säuglingssterblichkeitsrate noch enorm hoch war, hat sich auch dieser Wert wieder normalisiert.

Rauchgewohnheit und Zigarettenkonsum sind in Ungarn hochgradig und besonders unter Jungendlichen weit verbreitet. Dementsprechend verwundert es nicht, dass die Todesrate bei Lungenkrebs unter den Krebskrankheiten in Ungarn sehr hoch liegt und sogar den höchsten Wert der gesamten EU darstellt. Die dramatische Zunahme Ungarns SDR ist besonders besorgniserregend. Seit 1970 lag dieser Wert unterhalb des EU-Durchschnitts und 1998 war er bereits oberhalb und um das doppelte des EU-Durchschnittes gestiegen.

Obwohl der Alkoholkonsum in den 90ern abgenommen hat, lag der jährliche Verbrauch pro Kopf bei 9,5 Litern für das Jahr 1996 (war jedoch immer noch der höchste unter den Referenzländern). Der hohe Verbrauch von Alkohol spiegelt sich im steigenden Trend der SDR für chronische Leberkrankung und Leberzirrhose wieder.

4.8 Gesundheitssystem

Ungarn hat eine Tradition im Gesundheitswesen zu verzeichnen, die bis auf das elfte Jahrhundert zurückgeht. Die ersten öffentlichen Gesundheitsgesetze wurden 1876 verabschiedet. Soziale Sicherheits- und Arbeitslosenversicherungssysteme haben eine lange Geschichte in Ungarn. Seit 1948 wurde das gemischte Wirtschafts-Gesundheitssystem zu einem zentralisierten Staatsmodell umstrukturiert, im gleichen Zuge mit anderen Sektoren der Wirtschaft. In den Gesundheitsgesetzen von 1972 wurde vorgesehen, dass der Zugang zu Gesundheit und deren Versorgung ein Recht ist, das mit der Staatsbürgerschaft verknüpft ist. Eine Nutzung muss jederzeit deckend und kostenfrei bereitgestellt werden können. Seit jedoch das System unterfinanziert war, wurde es nicht mehr möglich, dem Anforderungsniveau zu entsprechen. Eine Folge dessen war, dass "informelle Zahlungen" (Dankbarkeitszahlungen) gebräuchlich wurden.

4.8.1 Gesundheitsreformen

Der Ruf nach Gesundheitsreformen wurde in den 80ern laut. Die betreffende Regierung betrachtete eine Gesundheitsreform als wesentliche Aufgabe ihrer Politik.

The incidence rates of syphilis, mumps and pertussis are among the lowest in the reference countries.

The infant mortality rate has shown an impressive decrease. From being among the highest of the reference countries in the mid-1980s, it has decreased to below the average for the reference countries in 1998.

The prevalence of smoking is the highest among the reference countries, with smoking rates among teenagers being particularly high. The SDR for lung cancer in the age group 0–64 years is the highest in the WHO European Region. The dramatic increase in Hungary’s SDR is of particular concern, since it was below the EU average in the 1970s but twice the EU average by 1998.

Even though the consumption of alcohol has decreased in the 1990s, the annual consumption per person of 9.5 litres in 1996 equals the EU average and is one of the highest among the reference countries. The high consumption of alcohol is also reflected in the trend in the SDR for chronic liver disease and cirrhosis.

[Seite 31]

HEALTH CARE SYSTEM5

Hungary has a tradition of health services dating back to the eleventh century. The first public health act was passed in 1876, and social security and social insurance systems have a long history in Hungary. From 1948, the mixed-economy health care system was restructured to a centralized state model, in line with other sectors of the economy. The health care legislation adopted in 1972 confirmed that access to health services was a right linked to citizenship and promised comprehensive coverage free of charge at the point of use. However, since the system was underfunded it was unable to meet the level of demand. One consequence of this was that informal payments (gratitude payments) were common.

Health care reform

The need for health care reform became apparent in the 1980s, earlier than in the other reference countries. The governments regarded health care reform as essential [...]


5 This section is largely based on Health care systems in transition. Hungary (WHO Regional Office for Europe, 1999a).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.


[54.] Jba/Fragment 058 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 31, Zeilen: 22 ff.
[Hauptgrund war] sicherlich eine signifikante Verschlechterung des Gesundheitsstatus der Bevölkerung. Das Gesundheitssystem war als ineffizient und unwirksam anzusehen. Mit Gesundheitsversorgung durch Angestellte, hauptsächlich Ärzte, die einer niedrige Einkommensstufen, geringen sozialen Status und schlechte Arbeitsbedingungen haben, sowie unter Patienten, die einen Mangel an Wahlmöglichkeiten und den geringen Stand der Versorgung erfuhren, wuchs die allgemeine Unzufriedenheit über das Gesundheitswesen. [WHO, Regionales Büro für Europa, 1999, a]

Den Anfangsreformen von 1987 folgten weitere in den Jahren 1990 bis 1994: Dezentralisierung, Einführung von leistungsorientierten Systemen, öffentliche Gesundheitsreform und neue Prioritäten in der Grundversorgung.

Zwischen 1990 und 1994 wurde die Teilung der Verantwortung zwischen dem Staat und der Gemeindeverwaltung neu definiert. Der Staat behielt direktes Eigentum an Gesundheitseinrichtungen für Fachabteilungen, Universitätskrankenhäuser und Militärkrankenhäuser. Die Verantwortung und Verwaltung der Grundversorgung, der ambulanten Patientenversorgung und der Krankenhäuser wurde auf die lokalen Regierungsstrukturen übertragen. Diese jeweilige Trennung beinhaltete auch die notwendige Instandhaltung und Investition in diesen Bereichen.

[Abb. 44]

Die Grundversorgung sollte gestärkt werden und Gesundheitsförderung sowie Krankheitsverhütung unterstrichen werden.

1995 wurde ein Gesetz geschaffen, welches das Minimum an Ausrüstung und Personal festlegt, um eine Lizenz als Anbieter von Gesundheitsleistung zu bekommen.

[...] because the population’s health status was deteriorating; health care costs were high because of hospital-centred services; the health care system was inefficient and ineffective, with health care professionals that had low income levels, low social status and poor working conditions; and consumers were not satisfied with the lack of choice and the poor standard of care (WHO Regional Office for Europe, 1999a).

The initial reforms from 1987 were followed up in 1990–1994 with more major reforms – decentralization, introduction of performancebased methods of paying providers, public health reform and giving priority to primary care. In 1991 the National Public Health and Medical Officer Service was established. It was based on the Network of Hygiene and Epidemiological Offices. After this, health care reform slowed because of the fiscal crisis and the economic stabilization programme.

Between 1990 and 1994, the division of responsibilities between the state and local government was redefined. The state retained direct ownership of health care facilities for specialist services, University hospitals, national institutes and army hospitals, only. The ownership of the primary care surgeries, outpatient clinics and hospitals was transferred to local governments, which also became responsible for maintenance and investment.

[Table 3]

[Seite 32]

Primary health care was to be strengthened, emphasising health promotion and disease prevention.

Since 1995, legislation has defined the minimum requirements in terms of equipment and personnel institutions need to get a licence.

Anmerkungen

Die Abbildung 44 stammt auch aus der Quelle. In der Bildunterschrift ist aber die Quelle referenziert.


[55.] Jba/Fragment 059 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 32, Zeilen: l. Spalte: 6 ff.
Weiterführend wurde ein nationales System der Krankenhausakkreditierung geplant.

[Gesundheitsministerium, 1997a; Vogler & Habl, 1999]

Die Ziele von zukünftigen Reformen beinhalten:

  • weitere Dezentralisierung der Finanzierung und Leistungserbringung von Gesundheitsdienstleistungen,
  • Reduzierung des allgemeinen Arbeitslosenversicherungsbeitrages,
  • Reformierung des Versicherungssammelsystems und weitere Privatisierung der Hausärztepraxen. [WHO, regionales Amt für Europa, 1999a]

Im Jahr 2000 erklärte das Parlament die Unabhängigkeit der medizinischen Praxis.

4.8.2 Organisationsstrukturen

Das reformierte ungarische Gesundheitswesen umfasst drei Grundschichten:

  • Nationale Ebene: Das Ministerium für Gesundheit und angeschlossene relevante Ministerien, außerdem ein großes Spektrum an spezialisierten Institutionen wie der Nationale Rettungsdienst, das Public Health- und Gesundheitsamt sowie professionelle Organisationen und Gemeinschaften.
  • Regionale Ebene: Bezirke und Kommunen, die Gesundheitseinrichtungen verwalten, Geschäftsstellen der Versicherungen und lokale Ämter des öffentlichen Gesundheitswesen.
  • Private Versorgung: wie private Krankenhäuser und Apotheken.

Diese Struktur zeigt, dass die nationale Ebene mit der Einflussnahme in Politik und Planung stark betraut ist. Die subnationale Regierungsebene verwaltet Gesundheitseinrichtungen und Verträge für die Grundversorgung mit unabhängigen Bereitstellern. Der Bezirk und die kommunalen Ämter des öffentlichen Gesundheitswesens überwachen die Gesundheit und vertreten ihre Interessen. Die Bezirksgeschäftsstellen der Versicherung schließen Verträge mit privaten und staatseigenen Leistungserbringern. Der private Zweig ist mit Dienstleistern beauftragt.

A national system of hospital accreditation has been planned (Ministry of Welfare, 1997a; Vogler & Habl, 1999). In 2000, the Parliament declared an Act on independent medical practice.

The objectives of future reforms include: further decentralizing the financing and delivery of health care services, reducing the overall social insurance contribution, reforming the insurance collection system and further privatization of the family physician’s practice (WHO Regional Office for Europe, 1999a).

Organizational structure

The reformed Hungarian health services comprise three basic tiers:

  • National, including the Ministry of Health, other relevant ministries, the National Health Insurance Fund Administration, and a range of other specialist national bodies such as the National Ambulance Service, the National Public Health and Medical Officer Service, and a range of professional organizations and unions.
  • Sub-national, including county and municipal governments managing health care facilities, branches of the insurance fund administration, and local offices of the public health service.
  • Private providers of care, such as private hospitals and pharmacies.

Broadly speaking, the national level is concerned with regulation, policy and planning. The sub-national government level manages health care facilities, and contracts for primary health care with independent primary care providers. The county and municipal offices of the public health service monitor the public health and address public health concerns. The county branches of the insurance fund contract with private and state owned health care providers. The private sector is concerned with service provision.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.


[56.] Jba/Fragment 060 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 32, 33, Zeilen: 32: r. Spalte: 7 ff.; 33: l. Spalte: 1 ff.
4.8.3 Gesundheitsfinanzierung und Ausgaben

Das Finanzierungssystem ist dahingehend geändert worden, dass eine Finanzierung auf Versicherungsbasis erfolgte. Aber das längerfristige Ziel, die Konkurrenz zwischen den Versicherungen, wurde nicht erreicht. Die Finanzierung wurde getrennt nach den Kosten, die der Staat bzw. die Gemeindeverwaltung zu tragen hatte. Die wiederkehrenden Kosten der direkten Gesundheitsvorsorge, wurden durch den Sozialversicherungsfond getragen. 1992 wurde die Arbeitslosenversicherung in eine Kranken- und eine Rentenversicherung geteilt. Im folgenden Jahr erhielten sie ihre Eigenverantwortlichkeit. 1998 wurden die Kranken- und Rentenversicherung wiederum verstaatlicht und dem Staatsministerium für Finanzen untergeordnet.

Die obligatorische Arbeitslosenversicherung deckt die ganze Bevölkerung ab und liefert ein volles Spektrum von Dienstleistungen mit einem geringfügigen Anteil an Zusatzversicherung. Die Regierung kontrolliert und beaufsichtigt die Gesundheitssystemleistung, die aber unterschiedlich gewichtet an lokale/kommunale und staatliche Einrichtungen fließen. [Gesundheitsministerium, 1997a; WHO Regionales Amt für Europa, 1999a].

Die Arbeitslosenversicherung wird vom Arbeitgeber- und Arbeitnehmer getragen. Für die Krankenversicherung bezahlt der Arbeitgeber 11% des Gesamteinkommens plus eine monatliche Pauschalsummenzahlung von 3900HUF (ca. 15€, entspricht etwa 5,7% des durchschnittlichen Bruttogehalts), die Zahlungen des Angestellten/Arbeiter betragen 3% des Gesamteinkommens. Selbständige zahlen eine ähnliche Summe von ihrem Gesamteinkommen, die Beiträge der Arbeitslosen werden von den öffentlichen Bereichen getragen. Die Krankenversicherung deckt alle Kosten, die durch Gesundheitsuntersuchungen der primären, sekundären und tertiären Versorgung verursact werden. Pharmaka, medizinische Hilfsleistung, Zahnversorgung und Rehabilitation wurden auch in die Versicherung mit einbezogen. Dennoch sind „aus der Tasche Zahlungen = Steckgeld (Parasolvencia)" immer noch üblich und erforderlich. Ausgleichzahlungen werden wegen Krankheit, Mutterschaft, Berufskrankheiten oder Unfall gezahlt. [Vogler & Habl, 1999]

Trotz zusätzlicher Verbesserungen bezüglich des Finanzierungssystems gibt es immer noch Anreize, weitere Korrekturen vorzunehmen. Zum Beispiel tendierten die Leute dazu, sich eher in fachärztliche und stationäre Therapie zu begeben, als ambulant behandelt zu werden. Internationale Vergleiche von Gesundheitsausgaben sind äußerst schwierig, weil [Definitionen der Gesundheitsstatistik und Bilanzierungspraktiken von Land zu Land variieren.]

Health care finance and expenditure

The financing system has been changed to be based on insurance, but the longer-term option of competition between insurance schemes was left open. Funding was separated, with investment costs coming from state and local government resources, and the recurrent costs of direct health services funded through the Social Insurance Fund. In 1992, the Social Insurance Fund was divided into a Health Insurance Fund and a Pension Insurance Fund, which became self-governing the following year. It was nationalised again in 1998, and is supervised by a secretary of state of the Ministry of Finance.

The compulsory social insurance system covers the whole population and provides practically a full range of services with a marginal role for supplementary insurance. The government controls and supervises the health care delivery system, but ownership is mixed, with dominance of local municipality and state ownership. (Ministry of Welfare, 1997a; WHO Regional Office for Europe, 1999a).

The social insurance schemes are financed by employers’ and employees’ payments. For the health insurance system in 1998, the employer’s payment was 11% of the total income plus a monthly lump-sum payment of Ft 3900 (approximately 5.7% of average gross salary), and the employee’s payment was 3% of the total income. Self-employed people pay a similar overall proportion of their total income, and the public sector covers the payments for unemployed people. Health insurance covers all costs related to health check-ups, primary, secondary and tertiary care, deliveries, emergency medicine and blood transfusions. Pharmaceuticals, medical aids, dental care and rehabilitation are also included in the insurance scheme, but out-of-pocket payments are always required. Compensation is paid in case of leave

[Seite 33]

because of sickness, maternity or occupational disease, or accident (Vogler & Habl, 1999).

[...] Despite some additional improvements in the financing system, there were still incentives to over-provision: for example, people tended to continue being referred to inpatient and specialist care rather than being treated in outpatient and primary care settings.

International comparisons of health care expenditure are extremely difficult because the definitions underlying health statistics as well as accounting practices vary from one country to another.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.


[57.] Jba/Fragment 061 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 61, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 33, Zeilen: l. Spalte: 15 ff.
[Internationale Vergleiche von Gesundheitsausgaben sind äußerst schwierig, weil] Definitionen der Gesundheitsstatistik und Bilanzierungspraktiken von Land zu Land variieren.

Die folgenden Daten über Gesundheitsausgaben müssen deshalb mit Vorsicht verwendet werden:

Der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP lag in Ungarn im Jahre 1997 bei 6,5%. Das entspricht einem Wert, der oberhalb des Durchschnittes der Referenzländer (5,1%), jedoch unterhalb des EU-Schnittes (8,5%) liegt (siehe Abb.). Werte für Gesundheitsausgaben (angepasst an Kaufkraftparität (PPP)) lediglich nur für Referenzländer die sind vier der verfügbar. Hierzu kann gesagt werden, dass die Gesundheitsausgaben/(PPP) in der Tschechischen Republik (US$ 904 im Jahr 1996) und Slowenien (US$ 743 im Jahr 1994) am höchsten waren, während Ungarn (US-$ 602 im Jahr 1996) und Polen (US-$ 371 im Jahr 1996) viel niedrigere Ausgaben zu verzeichnen hatten.

4.8.4 Grundversorgung

Als ein System von Hausärzten gebildet wurde, begann die praktische Transformation des Leistungserbringungssystems (1990). Die Maßgabe war eine fortlaufende persönliche und umfassende Gesundheitsversorgung mit großer Betonung auf Prävention zu liefern. Zuvor waren die damals genannten Familienärzte eine öffentliche Branche mit der Verpflichtung, den Einwohnern in dem jeweiligen Bezirk Grundversorgung bereitzustellen.

International comparisons of health care expenditure are extremely difficult because the definitions underlying health statistics as well as accounting practices vary from one country to another. The following data on health care expenditure should therefore be used with caution, as the boundaries of what constitutes health care can vary substantially between countries.

In 1997, health expenditure as a proportion of GDP for Hungary was 6.5%, above the average for the reference countries (5.1%) but below the EU average of 8.5% (Fig. 41).

Data on health care expenditure adjusted for purchasing power parity (PPP) are only available for four of the reference countries. According to these data, the health expenditure in PPP per person was highest in the Czech Republic (US $904 in 1996), Slovenia (US $743 in 1994), while Hungary (US $602 in 1996) and Poland (US $371 in 1996) had much lower expenditure.

Primary health care

The practical transformation of the health care delivery system started when a system of family practitioners was established in the early 1990s. This was done to deliver continuous, personal and comprehensive health care, with greater emphasis on prevention, close to where people live. Previously, the family physicians were public sector employees with an obligation to provide primary care to the inhabitants of the area assigned to them.

Anmerkungen

Auf der Seite 61 gibt es auch eine aus der Quelle übernommene Abbildung. Diese ist jedoch korrekt referenziert.


[58.] Jba/Fragment 062 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 62, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 33, 34, Zeilen: 33: r. Spalte: 20 ff.; 34: l. Spalte: 1 ff.
Die Folge dieser Reformen war, dass die gesamte Bevölkerung lückenlos mit Hausärzten abgedeckt wurde. Seit 1992 hat die Bevölkerung freie Arztwahl. Bis 1996 haben hieraus fast alle Bürger einen Vorteil gezogen. Die Finanzierungsanordnung sah einen Anreiz für Hausärzte vor, als private Unternehmer zu arbeiten. Hieraus folgte, dass der Anteil von Ärzten als private Anbieter von 10% rasch auf etwa vier Fünftel aller Ärzte zwischen 1992 und 1997 zunahm. Von 1992 an wurde die postgraduierte Ausbildung für Allgemeinärzte obligatorisch gemacht und die Integration der Familien- und Allgemeinmedizin in den Universitätslehrplan weiter vorangetrieben.

Das Grundversorgungssystem beinhaltet auch ein Netz von spezialisierten Krankenschwestern für maternale und pädiatrische Medizin sowie die Bereitstellung von Schwestern der Zahnmedizin (Zahnarzthelfer/-in).

Ein großes Problem innerhalb der Primärversorgung ist die ungleiche Verteilung in Bezug auf Quantität als auch Qualität. Die Hauptziele auf dem Weg der Entwicklung von primärer Versorgung sind Verhütung und Rehabilitation, genauso wie auch die "Hauspflege" (seit 1995) [Gesundheitsministerium, 1997a; Vogler & Habl, 1999] Es gibt desweiteren die Möglichkeit, die Finanzierung der praktischen Ärzte im Wesentlichen auf die Anzahl von angemeldeten Patienten umzulegen. Dies beinhaltet jedoch keinen Anreiz für die Ärzte, die Patienten im primären Sektor zu behandeln, vielmehr würde so die Überweisung in ein Krankenhaus vorgezogen, was dann wiederum zu inadäquaten Krankenhausaufenthalten führen würde. [Staatliche Ungarische Verordnung, 1999]

4.8.5 Sekundäre und tertiäre Versorgung

Von den 60ern an, als man in Ungarn den Fokus auf die Entwicklungen richtete, den Bestand an Gebäuden und Krankenhausbetten zu steigern, geriet der medizinische Standard an Ausrüstung ernsthaft in Rückstand. Erst also im Zuge der Liberalisierung in den frühen 90ern der Zutritt zur Gesundheitsversorgung für private Anbieter erlaubt wurde kam es zur Aufrüstung im Bereich der modernen Diagnostik und Therapie.

Es gibt etwa 250 Polikliniken (etwa 150 Polikliniken im Verbund mit Krankenhäusern und etwa 100 unabhängige Polikliniken). Ein wichtiger Bereich sind die ambulanten und "tageschirurgischen" Einrichtungen (non-invasive und micro-invasive Verfahren), die teuere und aufwendige stationäre Aufenthalte ersetzen können. Es wurden zentrale Verbesserungsprogramme und Änderungen der Finanzierung nach und nach eingeführt, [um Spezialisten für ambulante Versorgung zu unterstützen.]

Following these reforms, the entire population is covered by family practitioners. Since 1992 people have been able to freely choose their family practitioners. Until 1996, practically all citizens took advantage of the possibility to choose their primary health care physician. The financing arrangements do provide incentives to family practitioners to work as private entrepreneurs, and the proportion of practitioners with private practice therefore increased rapidly from 10% to about four fifths of all practitioners between 1992 and 1997.

From 1992, postgraduate training for general practitioners was made compulsory, and undergraduate training for family physicians was introduced in medical universities.

The primary health care system also includes a network of nurses for maternal and child care and a network for dental care. The latter is privately financed, and the private sector plays a greater and more important role in dental care than does the public sector. However, each citizen has access to primary dental care. A defined set of dental care services can be accessed at a reduced rate, and regular dental check-ups are provided.

The major problem within primary care is the unequal distribution of care, in terms of both

[Seite 34]

quantity and quality. The main objectives in developing primary health care are prevention and rehabilitation as well as the home nursing services, which have been operating since 1995 (Ministry of Welfare, 1997a; Vogler & Habl, 1999). There is also the possibility that the funding of general practitioners based largely on the number of patients registered does not provide any incentive for them to treat patients within primary care and may lead to inappropriate hospital referrals (Hungarian Governmental Decree, 1999).

Secondary and tertiary care

As developments in Hungary since the 1960s focused on increasing the volume of buildings and hospital beds, the standards of medical equipment fell seriously behind. Modern diagnostic and therapeutic equipment first appeared in considerable quantities with economic liberalization in the early 1990s, when private investors were allowed into the health care market.

There are about 250 polyclinics (about 150 polyclinics affiliated with hospitals and about 100 independent polyclinics), which provide diagnostics and therapeutic support to primary health care. An important and developing area is ambulatory care and day surgery (noninvasive and micro-invasive procedures) which can replace inpatient care and surgery. Central development programmes and changes in financing are being implemented to promote outpatient specialist services in polyclinics and hospitals so that they can replace more expensive forms of health care and improve the quality and efficiency of patient care.

Anmerkungen

Der Halbsatz "sowie die Bereitstellung von Schwestern der Zahnmedizin (Zahnarzthelfer/-in)" weicht vom Original signifikant ab.


[59.] Jba/Fragment 063 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 1-16
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 34, Zeilen: r. Spalte: 32 ff.
Dies hatte eine kosteneffektive und qualitätsorientierte Versorgung zum Ziel.

Das Krankenhaussystem war gut entwickelt, jedoch gefährdeten seine Größe und die hohe Kosten den Betrieb des gesamten Gesundheitssystems. Deshalb wurde die radikale und koordinierte Modernisierung von Struktur, Finanzierung und Leitung der Krankenhausbranche unvermeidlich. Die Zahl der Krankenhausbetten für Intensivmedizin, chronische Krankheiten und Rehabilitation wurde jedoch als zu niedrig erachtet.

Die Anzahl der Krankenhausbetten pro 100.000 Einwohner hat in fast allen Referenzländern seit 1985 abgenommen. Die Verminderung in Ungarn (-13%) war geringer als die Abnahme in der EU (-21%) und die Anzahl in Ungarn (833 pro 100.000 Im Jahr 1998) blieb höher als der EU-Durchschnitt (687 pro 100.000 im Jahr 1997) und der Schnitt der Referenzländer (739 pro 100.000 in 1998) (siehe Abb. 46).

[...] so that they can replace more expensive forms of health care and improve the quality and efficiency of patient care.

[...]

The hospital system was well developed, but its size and high costs endangered the operation of the entire health care system. Therefore, the radical and coordinated modernization of structure, financing and management within the hospital sector become inevitable. The number of hospital beds in intensive care, in chronic care and in rehabilitation has been considered to be too low.

The number of hospital beds per 100 000 population has decreased in almost all reference countries since 1985. The decrease in Hungary (–13%) was smaller than the decrease in the EU in general (–21%), and the rate in Hungary (833 per 100 000 in 1998) remained higher than both the EU average (687 per 100 000 in 1997) and the average for the reference countries (739 per 100 000 in 1998) (Fig. 42).

Anmerkungen

Auf der Seite gibt es auch zwei aus der Quelle übernommene Abbildungen. Diese sind allerdings korrekt referenziert.


[60.] Jba/Fragment 063 22

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 22-28
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 34, Zeilen: 17r ff.
1996 wurde ein Gesetz verabschiedet, um die Verteilung von medizinischer Versorgung in jeder Region Ungarns zu garantieren. Das Ziel war nicht nur, die Krankenhauskapazitäten zu reduzieren, sondern vielmehr regionale Unterschiede auszugleichen. [Gesundheitsministerium, 1997b] In 1996, a law was passed intended to fit the distribution of medical services to the health needs of each specific region. The aim was not merely to reduce hospital capacity but also to reduce regional inequalities (Ministry of Welfare, 1997b).
Anmerkungen

Die eigentliche Quelle wird nur für die Abb. 46 und 47 auf der gleichen Seite genannt; dass auch der Fließtextinhalt daraus übersetzt übernommen wurde, bleibt unausgewiesen.


[61.] Jba/Fragment 064 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34: r. Spalte: 22 ff.; 35: r. Spalte: 1 ff.
Als Folge des regionalen Konsenses wurde eine Verringerung 18.000 Krankenhausbetten erreicht. Dies entspricht einem Fünftel aller Krankenhausbetten in Ungarn. In diesem Zuge wurden Kompromisse geschlossen, eher Betten zu reduzieren als ganze Krankenhäuser zu schließen. Die entstehenden Einsparungen waren jedoch kleiner als erwartet und die bestehend hohe Anzahl der Einweisungen in Krankenhäuser blieb weiter auf einem hohen Niveau.

Die Anzahl stationäre Einweisungen variierte unter den Referenzländern erheblich. In Ungarn nahm diese um 15% von 1986 bis 1998 zu. Der neueste Wert (23,6 pro 100 Einwohner von 1998) ist ein unter den Referenzländern am höchsten gelegener (durchschnittlich 17,1 pro 100 Einwohner in 1998) und somit beträchtlich höher liegend als jener der EU (19,0 pro 100 Einwohner von 1996) (siehe Abb.47) Die durchschnittliche Länge des Krankenhausaufenthalts hat in allen Referenzländern seit 1980 abgenommen.

Der Durchschnitt für Ungarn lag bei 13,6 Tagen (1985), hat aber 1998 auf 9,1 Tage abgenommen. Die gemeldete Anzahl von ambulanten Patienten variiert mit 4,6 bis 15,1 Kontakte pro Person pro Jahr (1998). Die Gesamtzahl der ambulanten Patienten hat um 25% seit 1985 zugenommen und liegt nun bei 13,7(1998). [Highlights on Health, Hungary 2000]

[Abb. 48]

4.8.6 Medikamente und Apotheken

Die pharmazeutische Herstellung von Medikamenten bildet ein wichtiges Element sowohl für Industrie als auch für Apotheken. Die staatseigenen pharmazeutischen Unternehmen wurden zwischen 1991 und 1996 privatisiert. Vor 1990 bestritten allein diese Unternehmen den Markt. [Gesundheitsministerium, 1997a]

In Ungarn sind nur amtlich eingetragene Medikamente verfügbar. Vor 1990 war eine Eigenbeteiligung zu leisten. Seit der Aufstellung eines neuen Versicherungssystems wird die Beteiligung von Krankenversicherungen und der Bevölkerung geteilt.

However, as a result of regional consensus, a total of 18 000 hospital beds were closed, one fifth of all beds. In this process, compromises were made to close beds rather than entire hospitals, and no incentives were introduced to reduce referrals. Consequently, the resulting savings were smaller than expected, and the high hospitalization rates have continued.

Inpatient admission rates vary significantly among the reference countries. Hungary’s rate increased by 15% from 1986 to 1998, and the most recent rate (23.6 per 100 in 1998) is one of the highest among the reference countries (average 17.1 per 100 in 1998) and was considerably higher than the EU average (19.0 per 100 in 1996) (Fig. 43).

The average length of hospital stay has decreased in all reference countries since the 1980s. The average for Hungary was 13.6 days in 1985 but decreased to 9.1 in 1998. [...]

The reported number of outpatient contacts also varies greatly among the reference countries: from 4.6 to 15.1 annual contacts per person in 1998. The number of outpatient contacts

[Seite 35]

in Hungary has increased by 25% since 1985, and the figure in 1998 (13.7) is one of the highest among reference countries.

Pharmaceuticals and pharmacies

Pharmaceutical manufacturing constitutes an important element of both industry and health care services. The state-owned pharmaceutical companies were privatized between 1991 and 1996. The wholesale trade of pharmaceuticals was owned by the state prior to 1990 and has now been privatized. In 1997, more than 90% of the retail pharmacies were privately owned (Ministry of Welfare, 1997a).

In Hungary, only registered drugs are available on the market. Prior to 1990, people were required to make a nominal contribution to the price of drugs, as they were entitled to pharmaceuticals within the universal social security coverage. Since the establishment of a new insurance system, the health insurance scheme and the population share the burden, [...]

Anmerkungen

Am Ende des Abschnitts 4.8.5. ist die Quelle genannt, es wird aber nicht deutlich, dass die gesamte Seite aus der Quelle übersetzt wurde.

Es gibt auf der Seite auch eine Abbildung, die aus der Quelle übernommen wurde. Diese ist aber korrekt referenziert.


[62.] Jba/Fragment 065 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 35, 36, Zeilen: 35: 21r ff.; 36: 1 ff.
[Seit Einführung] nahm die Belastung für die Bevölkerung durch steigende Medikamentenbeteilungung stetig zu. 1995 wurde ein System zur Subventionierung von Medikamenten erstellt und es gibt eine Liste von wesentlichen Medikamenten, die bei der Behandlung von allgemeinen chronischen Krankheiten verwendet werden. Diese werden von der Versicherung zu 90 bis 100% getragen. Sind Medikamente nicht auf der Liste, erfolgt ein Zuschuss von 50% bis 70%. Die Verwendung von Pharmaka ist hoch, was aus einem vergleichsweie hohen Prozentsatz (30%) der totalen Gesundheitskosten resultiert. Die Krankenversicherungen sind bestrebt seit 1998 die Medikamentenausgaben weiter zu limitieren. [Vogler & Habl, 1999]

4.8.7 Personalressourcen

Die Anzahl von Ärzten in Ungarn (357 Ärzte pro 100.000 Einwohner im Jahr 1998) fiel größer aus als der Durchschnitt für die EU (349 Ärzte pro 100.000 Einwohner in den Jahren 1997 und1998) (siehe Fig.45.). Seit 1985 liegt Ungarn an der Spitze der Referenzländer (265 Ärzte pro 100.000 Einwohner und mit 24% eine der höchsten Zunahmen). 1998 hatte Ungarn 42,4 Zahnärzte pro 100.000 Einwohner, etwas weniger als der Durchschnitt für die Referenzländer (44,5 pro 100.000 in 1998) und lag damit niedriger als der EU-Durchschnitt (67,7 pro 100.000 von 1996).

Seit 1985 hat die Anzahl an Apothekern in Ungarn stetig zugenommen. Im Jahre 1998 waren es 47,4 pro 100.000 Einwohner. Dies war höher als der Durchschnitt für die Referenzländer (37,5 pro 100.000/ 1998), aber signifikant geringer als in der EU, (77,6 pro 100.000/ 1996).

[...] with the population paying a continuously increasing proportion of the expenditure.

In 1995, a drug subsidy system based on a drug formulary was introduced in Hungary. There is a list of essential drugs, which includes preparations used in the treatment of the most common chronic conditions. These are dispensed with a social insurance subsidy of 90% to 100%, whereas drugs not on the list are subsidized at 50% to 70%, with a steady increase in the proportion of drugs not subsidized at all.

The use of pharmaceuticals is high, resulting in a high percentage (30%) of total health care costs spent on pharmaceuticals. Though not a problem limited or specific to Hungary, there are still many pharmaceuticals of unproven benefit on the market. The Health Insurance Fund now intends to limit drug spending (Vogler & Habl, 1999).

Human resources

The number of physicians in Hungary (357 per 100 000 in 1998) is greater than the average for the EU (349 per 100 000 in 1997) and the 100 000 in 1998) (Fig. 45). Since 1985, the average for the reference countries (265 per [Quelle ist hier unvollständig]

[Seite 36]

number has increased by 24%, one of the highest increases among the reference countries.

In 1998 Hungary had 42.4 dentists per 100 000 population, slightly lower than the average for the reference countries (44.5 per 100 000 in 1998), and much lower than the EU average (67.7 per 100 000 in 1996).

Since 1985, the number of pharmacists per 100 000 population has increased in Hungary; 47.4 per 100 000 population in 1998. This was higher than the average for the reference countries (37.5 per 100 000 in 1998), but much lower than the EU average (77.6 per 100 000 in 1996).

Anmerkungen

Die Quelle ist lediglich für die Abb. 49 am Ende der Seite benannt; dass aber auch der Textinhalt aus ihr übernommen wird, bleibt Rezipienten mangels Kennzeichnung verborgen.


[63.] Jba/Fragment 066 01

ÜbersetzungsPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HOH Hungary 2000
Seite(n): 36, 2, Zeilen: 36: 15 ff.; 2: 1 ff.
Die Anzahl an Krankenschwestern in Ungarn 1998 betrug 392 pro 100.000 Einwohner und war damit die niedrigste unter den Referenzländern, obwohl diese Zahl seit 1985 um ein Drittel gestiegen ist. Die Anzahl an Hebammen war in fast allen Ländern höher (durchschnittlich 49,5 Hebammen pro 100.000 Einwohner 1998) als in der EU (Schnitt von 29,6 pro 100.000 1996). Dagegen war Ungarn das einzige Land mit weniger Hebammen (18,6 pro 100.000 1998) als der EU-Durchschnitt.

4.8.8 Überblick über das Gesundheitssystem

Der Hauptpunkt der strukturellen Reorganisation des Gesundheitsversorgungssystems während der Jahre 1990 waren die Errichtung einer nationalen Krankenversicherung, die dezentrale Finanzierung und die Möglichkeit für Familienärzte, sich aus öffentlichen sowie privaten Quellen zu finanzieren.

Die Zahl der Krankenhausbetten pro 100.000 Personen liegt oberhalb des EU-Durchschnittes, jedoch die ärztliche Versorgungsdichte (Ärzte pro 100.000 Einwohner) unterhalb des EU-Durchschnittes.

[Seite 36]

The number of nurses in Hungary – 392 per 100 000 population in 1998 – was the lowest among the reference countries, even though this number has increased by one third since 1985. The number of midwives was higher in almost all reference countries (average 49.5 per 100 000 in 1998) than in the EU (average 29.6 per 100 000 in 1996), but Hungary was the only country with fewer midwives (18.6 per 100 000 in 1998) than the EU average.

[Seite 2]

The major phases in the structural reorganization of the health care system during the 1990s have included the establishment of a national health insurance fund, decentralized financing and delivery of health services and the possibility for family physicians to be funded by public and private sources.

The number of hospital beds per 100 000 population is higher in Hungary than in the reference countries or in the EU, as is the number of physicians per 100 000 population.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[64.] Jba/Fragment 067 06

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 6-13
Quelle: Europäische Kommission 2000
Seite(n): 3, Zeilen: 4 ff.
Diese bewirkte, dass sich die Europäische Gemeinschaft, aus der inzwischen die Europäische Union wurde, während der meisten Zeit ihres Bestehens in einem Prozess der Erweiterung befunden hat. 1993 gab der Europäische Rat in Kopenhagen das historische Versprechen, dass die assoziierten mittel- und osteuropäischen Länder, die eine Aufnahme wünschen, Mitglieder der Europäischen Union werden können. Ein Beitritt kann erfolgen, sobald ein assoziiertes Land in der Lage ist, den mit einer Mitgliedschaft verbundenen Verpflichtungen nachzukommen und die erforderlichen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen zu erfüllen. Unser Integrationsmodell hatte eine solche Anziehungskraft, dass sich die Europäische Gemeinschaft, aus der inzwischen die Europäische Union wurde, während der meisten Zeit ihres Bestehens in einem Prozess der Erweiterung befindet.

1993 gab der Europäische Rat in Kopenhagen das historische Versprechen ab, dass "die assoziierten mittel- und osteuropäischen Länder, die dies wünschen, Mitglieder der Europäischen Union werden können. Ein Beitritt kann erfolgen, sobald ein assoziiertes Land in der Lage ist, den mit einer Mitgliedschaft verbundenen Verpflichtungen nachzukommen und die erforderlichen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen zu erfüllen".

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle, die in der Arbeit an keiner Stelle genannt ist.

Das wörtliche Zitat ist in der Quelle noch als solches gekennzeichnet.


[65.] Jba/Fragment 068 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 1-10, 11-17
Quelle: Europäische Kommission 2000
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: 24 ff.; 4: 12 ff.
4.9.3 Die Beurteilung der Erweiterung

Diese Erweiterung wird das Gesicht Europas verändern und sich auf alle Institutionen und Politikbereiche der Gemeinschaft auswirken. Das Ziel ist es, die beiden grundlegenden strategischen Ziele, nämlich die Projektion von politischer Stabilität und die Stärkung Europas als Wirtschaftsmacht, zu erreichen.

Diese Erweiterung kann den seltenen Fall einer Win-Win-Situation auf allen Seiten darstellen. Die derzeitigen Mitgliedstaaten der EU und die potenziellen Mitglieder profitieren in gleicher Weise von der politischen Stabilität. Die Krisenanfälligkeit geht zurück, Ursachen für Konflikte wie Minderheitenfragen und Grenzprobleme werden entschärft, insgesamt verdrängt die Integration Konfliktpotential. [...] Stabile politische Rahmenbedingungen sind nicht nur Voraussetzung für dauerhaften Frieden und gutnachbarliches Zusammenleben, sie sind auch Voraussetzung für wirtschaftlichen Aufschwung.

Für die Bewerberländer bedeutet dies, dass sie an das allgemeine Wohlstandsniveau in Europa Anschluss finden und sie im weltweiten Wettbewerb wesentlich bessere Chancen haben werden. Die Vorteile für die Mitgliedstaaten sind schon heute messbar. Sie erreichen [mit den Bewerberländern in Ost- und Mitteleuropa hohe Exportüberschüsse, die sich in mehr Arbeitsplätzen, höheren Steuereinnahmen und höheren Beiträgen für die Systeme der sozialen Sicherung niederschlagen.]

1. Die Vorteile der Erweiterung

Diese Erweiterung wird das Gesicht Europas verändern und sich auf alle Institutionen und Politikbereiche der Gemeinschaft auswirken. Es sieht so aus, als könnten die beiden grundlegenden strategischen Ziele, nämlich die Projektion von politischer Stabilität und die Stärkung Europas als Wirtschaftsmacht, erreicht werden.

[Seite 4]

Offenbar ist die Erweiterung der seltene Fall einer Win-Win-Situation auf allen Seiten.

Die derzeitigen Mitgliedstaaten der EU und die potenziellen Mitglieder profitieren in gleicher Weise von der politischen Stabilität. Die Krisenanfälligkeit geht zurück, Ursachen für Konflikte wie Minderheitenfragen und Grenzprobleme werden entschärft, insgesamt verdrängt die Integration Konfliktpotential. Stabile politische Rahmenbedingungen sind nicht nur Voraussetzung für dauerhaften Frieden und gutnachbarliches Zusammenleben, sie sind auch Voraussetzung für wirtschaftlichen Aufschwung. [...]

Für die Bewerberländer bedeutet das, dass sie Anschluss finden werden an das allgemeine Wohlstandsniveau in Europa und dass sie im weltweiten Wettbewerb wesentlich bessere Chancen haben. Die Vorteile für die Mitgliedstaaten sind schon heute messbar. Sie erreichen mit den Bewerberländern in Ost- und Mitteleuropa hohe Exportüberschüsse, die sich niederschlagen in mehr Arbeitsplätzen, höheren Steuereinnahmen und höheren Beiträgen für die Systeme der sozialen Sicherung.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle (die in der Arbeit an keiner Stelle genannt ist).


[66.] Jba/Fragment 069 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 1-3
Quelle: Europäische Kommission 2000
Seite(n): 4, Zeilen: 25 ff.
[Sie erreichen] mit den Bewerberländern in Ost- und Mitteleuropa hohe Exportüberschüsse, die sich in mehr Arbeitsplätzen, höheren Steuereinnahmen und höheren Beiträgen für die Systeme der sozialen Sicherung niederschlagen. Sie erreichen mit den Bewerberländern in Ost- und Mitteleuropa hohe Exportüberschüsse, die sich niederschlagen in mehr Arbeitsplätzen, höheren Steuereinnahmen und höheren Beiträgen für die Systeme der sozialen Sicherung.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle (die in der Arbeit an keiner Stelle genannt ist).


[67.] Jba/Fragment 077 16

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 16-30
Quelle: Kern Kupsch 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 2 ff.
Gesundheitssysteme werden im Wesentlichen in folgenden drei Gesundheitssystemmodellen eingeordnet:

Beveridge-Modell: Dieses Modell eines Nationalen Gesundheitsdienstes ist ein Modell mit überwiegend staatlicher Finanzierung und häufig staatlicher Produktion/Bereitstellung von Gesundheitsleistungen (staatliche Bereitstellung bedeutet, dass die Leistungserbringer wie Ärzte und Apotheker sowie medizinische Hilfsberufe in einem Beschäftigungsverhältnis mit Arbeitgebern der öffentlichen Hand stehen). Das Beveridge-Modell findet sich z. B. in Dänemark, Großbritannien, Irland, Spanien, Portugal, Finnland, Schweden, Norwegen und Italien. Länder Mittel- und Osteuropas haben ihre Wurzeln zumeist in einem staatlichen Gesundheitssystem des Semashko-Typs (N. A. Semashko war der erste Gesundheitsminister der Sowjetunion) mit vollständiger staatlicher Lenkung, Finanzierung und Organisation.

Bismarck-Modell: Hierbei handelt es sich um das Modell eines Sozialversicherungssystems, das weitgehend durch einkommensabhängige Pflichtbeiträge von Arbeitnehmern und/oder Arbeitgebern finanziert wird, und durch [Gesundheitsleistungen, die unter staatlicher Aufsicht meist privat erbracht werden (z. B. Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan).]

Gesundheitssysteme werden im wesentlichen folgenden Gesundheitssystemmodellen zugeordnet:

Beveridge-Modell eines Nationalen Gesundheitsdienstes, überwiegend staatiche Finanzierung und häufig staatliche Produktion/ Bereitstellung4 von Gesundheitsleistungen (z.B. Dänemark, Großbritannien, Irland, Spanien, Portugal, Finnland, Schweden, Norwegen, Italien). Länder Mittel- und Osteuropas hatten ihre Wurzeln zumeist in einem staatlichen Gesundheitssystem des Semashko5-Typs mit vollständiger staatlicher Lenkung, Finanzierung und Organisation.

Bismarck-Modell eines Sozialversicherungssystems, das weitgehend durch einkommensabhängige Pflichtbeiträge von Arbeitnehmern und/oder Arbeitgebern6 finanziert wird und dessen Gesundheitsleistungen unter staatlicher Aufsicht meist privat erbracht werden (z.B. Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan).


4 Staatliche Bereitstellung bedeutet, dass die Leistungserbringer wie Ärzte und Apotheker sowie medizinische Hilfsberufe in einem Beschäftigungsverhältnis mit Arbeitgebern der öffentlichen Hand stehen.

5 N. A. Semashko war der erste Gesundheitsminister der Sowjetunion.

6 Die Unterscheidung der Finanzierung nach Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen ist im volkswirtschaftlichen Sinn wenig zielführend, da Arbeitnehmer auch den Arbeitgeberanteil durch ihre Leistung miterwirtschaften müssen.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[68.] Jba/Fragment 078 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 1-15
Quelle: Kern Kupsch 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 11 ff.
Gesundheitsleistungen, die unter staatlicher Aufsicht meist privat erbracht werden (z. B. Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan).

Markt-Modell. Dieses Modell ist geprägt durch überwiegend private Finanzierung und private Bereitstellung von Gesundheitsleistungen sowie relativ wenigen staatlichen Eingriffen oder Kontrollen (Vereinigte Staaten von Amerika).

Alle Gesundheitssysteme werden demnach in traditioneller Sichtweise zwischen einem "privaten" oder "marktorientierten " System wie z.B. in den USA und einem "öffentlichen" oder "staatlichen" System wie im Vereinigten Königreich eingeordnet.

Allen Systemen ist gemeinsam, dass sie in unterschiedlichem Maß Gerechtigkeit herstellen. Marktorientierte, nicht budgetierte Systeme verlieren möglicherweise eher die Kontrolle über die Ausgaben. Patientenorientierung lässt vielleicht besonders in staatlich gesteuerten Systemen zu Wünschen übrig. Die Effizienz der Produktion und Bereitstellung von Leistungen kann wohl in allen Systemen verbessert werden. Im Sinne der Solidarität wird in keinem industrialisierten Land die Gesundheitsversorgung vollständig dem Markt überlassen.

Bismarck-Modell eines Sozialversicherungssystems, das weitgehend durch einkommensabhängige Pflichtbeiträge von Arbeitnehmern und/oder Arbeitgebern6 finanziert wird und dessen Gesundheitsleistungen unter staatlicher Aufsicht meist privat erbracht werden (z.B. Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan).

Markt-Modell mit überwiegend privater Finanzierung und privater Bereitstellung von Gesundheitsleistungen und relativ wenigen staatlichen Eingriffen oder Kontrollen (Vereinigte Staaten von Amerika).

Alle Gesundheitssysteme werden demnach in traditioneller Sichtweise auf dem Kontinuum zwischen einem “privaten” oder “marktlichen” System wie in den USA und einem “öffentlichen” oder “staatlichen” System wie im Vereinigten Königreich eingeordnet (Cullies und West, 1991). Allen Systemen ist gemeinsam, dass sie, wenn auch quantitativ unterschiedlich, unzureichend Gerechtigkeit herstellen. Marktorientierten Systeme verlieren möglicherweise eher die Kontrolle über die Ausgaben. Die Patientenorientierung kann vielleicht insbesondere in staatlich gesteuerten Systemen vernachlässigt werden, da individuelle Präferenzen bei kollektiven Regelungen nur unvollständig abgebildet werden. Die Effizienz der Produktion und Bereitstellung von Leistungen kann wohl in allen Systemen als verbesserungsfähig betrachtet werden. Im Sinne der Solidarität wird in keinem industrialisierten Land die Gesundheitsversorgung vollständig dem Markt überlassen. 7


6 [...]

7 [...]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[69.] Jba/Fragment 078 17

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 17-31
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 131, 132, Zeilen: 131: 2 ff.; 132: 1 ff.
[5.2.2 Gesundheitssystem in Deutschland]

Das deutsche Gesundheitssystem legt den Schwerpunkt eher auf allgemeine Zugänglichkeit sowie auf eine hohes Niveau an Leistungserbringern und technische Ausstattung als auf Kosteneffektivität oder Kostenbegrenzung (trotz aller gesetzgeberischen Bemühungen um Kostendämpfung). Diese Prioritätensetzung wird von der Öffentlichkeit unterstützt. Nach diesen Kriterien beurteilt funktioniert das deutsche Gesundheitssystem gut. Wartelisten und explizite Rationierung sind praktisch unbekannt.

Obwohl die Gesundheitsausgaben seit 1970 absolut um das Fünffache stiegen, blieb ihr Anteil am BIP relativ stabil – zumindest bis zur Wiedervereinigung.

Inzwischen wird eher von einer Finanzierungskrise als von einer Ausgabenkrise oder Kostenexplosion ausgegangen.

Zwei Faktoren sind in dieser Hinsicht von besonderer Bedeutung:

  • einerseits schmälert die hohe Arbeitslosenquote die Finanzierungsbasis des

Sozialversicherungssystems.

  • andererseits ist Arbeit für einen zusehends kleineren Teil des nationalen Einkommens verantwortlich, während der Kapitalanteil weiter wächst.
[Schlussbemerkungen]

Das deutsche Gesundheitssystem legt den Schwerpunkt eher auf allgemeine Zugänglichkeit sowie eine hohes Niveau an Leistungserbringern und technischer Ausstattung als auf Kosteneffektivität oder Kostenbegrenzung (trotz aller gesetzgeberischer Bemühungen um Kostendämpfung). Diese Prioritätensetzung wird von der Öffentlichkeit unterstützt und nach diesen Kriterien beurteilt arbeitet das deutsche Gesundheitssystem gut. Wartelisten und explizite Rationierung sind praktisch unbekannt.

[...]

Obwohl die Gesundheitsausgaben seit 1970

[Seite 132, Z. 1 ff.]

absolut um das Fünffache stiegen, blieb ihr Anteil am BIP relativ stabil – zumindest bis zur Wiedervereinigung. [...] Inzwischen wird eher von einer Finanzierungskrise als von einer Ausgabenkrise oder Kostenexplosion ausgegangen.

Zwei Faktoren sind in dieser Hinsicht von besonderer Bedeutung. Einerseits schmälert die hohe Arbeitslosenquote die Finanzierungsbasis des Sozialversicherungssystems. Andererseits ist Arbeit für einen zusehends kleineren Teil des nationalen Einkommens verantwortlich, während der Kapitalanteil weiter wächst.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[70.] Jba/Fragment 079 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 132, 133, Zeilen: 132: 11 ff.; 133: 12 ff.
Diese Faktoren führen zu einer relativen Abnahme des Mittelflusses in das Sozialversicherungssystem, dessen Beiträge lediglich auf Erwerbstätigkeit basieren. Durch die Wiedervereinigung sind die Gesundheitsausgaben als Prozentanteil am BIP jedoch stark gestiegen (und auf einem hohen Niveau geblieben), da die Pro-Kopf-Ausgaben in den alten und neuen Bundesländern annähernd gleich sind, das BIP jedoch nicht. Kostendämpfung wird daher weiterhin einen Spitzenplatz auf der politischen Agenda behalten und Budgets werden in absehbarer Zukunft bestehen bleiben. Einen weiteren Fokus wird es auf die Änderung derjenigen Vergütungsmechanismen geben, die gegenwärtig unnötige und übermäßige Behandlungen fördern, wie beispielsweise Tagespflegesätze in Krankenhäusern, die ab 2003 durch ein umfassendes diagnosebezogenes Pauschalensystem ersetzt werden.

In Deutschland gibt es hinsichtlich Regulierung des Leistungskataloges und Steuerung der Verbreitung von Technologien in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems bemerkenswerte Inkonsistenzen. Grundsätzlich ist der ambulante Sektor den Leistungskatalog sowie Verbreitung und Nutzung von Technologien betreffend wesentlich stärker als der Krankenhausbereich reguliert.. [sic]

Eine deutliche Schwäche des deutschen Systems in Hinblick auf die Rehabilitation ist seine Aufgliederung, insbesondere einerseits zwischen GKV und Sozialer Rentenversicherung, (die den Großteil der rehabilitativen Versorgung abdeckt) und zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auf der anderen Seite. Hinzu kommt die Spaltung der stationären und rehabilitativen Versorgung von der Langzeitpflege, die eine lange Tradition hat und eine Reihe von Akteuren umfasst. Der tatsächliche Umfang der Duplizität von Leistungen und der Zahl unangemessener Überweisungen, die entweder zu früh (durch sektorale Budgets) oder zu spät (durch Kommunikationsprobleme) erfolgen, ist nicht exakt quantifizierbar. Es gibt aber einen breiten Konsens über die zumindest potentiell negativen Auswirkungen für Patienten und Kostenentwicklung.

Der sektoralen Aufspaltung zugehörig ist die schwache Rolle der Primärversorgung und die fehlende Primärarztsystem-Funktion der Hausärzte. Die GKV Gesundheitsreform 2000 hat den Trennungsaspekt berücksichtigt, indem es zum Einen direkte Verträge zwischen Krankenkassen und „intersektoralen“ Gruppen von Leistungserbringern erlaubt und zum [Zweiten den Krankenkassen zugestanden wird, Gatekeeping auf freiwilliger Basis einzuführen.]

Diese Faktoren führen zu einer relativen Abnahme des Mittelflusses in das Sozialversicherungssystem, dessen Beiträge lediglich auf Erwerbstätigkeit basieren.

Durch die Wiedervereinigung sind die Gesundheitsausgaben als Prozentanteil am BIP jedoch stark gestiegen (und auf einem hohen Niveau geblieben), da die Pro-Kopf-Ausgaben in den alten und neuen Bundesländern annähernd gleich sind, das BIP jedoch nicht. Kostendämpfung wird daher weiterhin einen Spitzenplatz auf der politischen Agenda behalten und Budgets werden in absehbarer Zukunft bestehen bleiben. Ein weiterer Fokus wird die Änderung derjenigen Vergütungsmechanismen sein, die gegenwärtig unnötige und übermäßige Behandlungen fördern, wie beispielsweise Tagespflegesätze in Krankenhäusern, die ab 2003 durch ein umfassendes diagnosebezogenes Pauschalensystem ersetzt werden.

Technologiebewertung: In Deutschland gibt es hinsichtlich Regulierung, Zulassung, Aufnahme in den Leistungskatalog und Steuerung der Verbreitung von Technologien in verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems bemerkenswerte Inkonsistenzen. Grundsätzlich ist der ambulante Sektor wesentlich stärker als der Krankenhausbereich reguliert, was den Leistungskatalog sowie Verbreitung und Nutzung von Technologien betrifft.

[Seite 133, Z. 12 ff.]

Trennung der Sektoren: Eine deutliche Schwäche des deutschen Systems ist seine Aufgliederung, insbesondere zwischen GKV und Sozialer Rentenversicherung (welche den Großteil der rehabilitativen Versorgung abdeckt) auf der einen Seite und zwischen ambulanter und stationärer Versorgung auf der anderen Seite. Zusätzlich gibt es die Spaltung der stationären und rehabilitativen Versorgung von der Langzeitpflege, die eine lange Tradition hat und eine Reihe von Akteuren umfasst. Der tatsächliche Umfang der Duplizität von Leistungen und der Zahl unangemessener Überweisungen, die entweder zu früh (durch sektorale Budgets) oder zu spät (durch Kommunikationsprobleme) erfolgen, ist nicht exakt quantifizierbar. Es gibt aber einen breiten Konsens, dass dies zumindest potentiell negative Auswirkungen für Patienten hat. Der sektoralen Aufspaltung zugehörig ist die schwache Rolle der Primärversorgung und die fehlende „Gatekeeper“-Funktion der Hausärzte. [...] Die GKV Gesundheitsreform 2000 hat den Trennungsaspekt dadurch berücksichtigt, dass es erstens direkte Verträge zwischen Krankenkassen und „intersektoralen“ Gruppen von Leistungserbringern erlaubt, und zweitens [den Krankenkassen zugestanden wird, Gatekeeping auf freiwilliger Basis einzuführen.]

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[71.] Jba/Fragment 080 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 1-2
Quelle: HiT Germany 2000
Seite(n): 133, Zeilen: 31 f.
[Die GKV Gesundheitsreform 2000 hat den Trennungsaspekt berücksichtigt, indem es zum Einen direkte Verträge zwischen Krankenkassen und „intersektoralen“ Gruppen von Leistungserbringern erlaubt und zum] Zweiten den Krankenkassen zugestanden wird, Gatekeeping auf freiwilliger Basis einzuführen. [Die GKV-Gesundheitsreform 2000 hat den Trennungsaspekt dadurch berücksichtigt, dass es erstens direkte Verträge zwischen Krankenkassen und „intersektoralen“ Gruppen von Leistungserbringern erlaubt, und] zweitens den Krankenkassen zugestanden wird, Gatekeeping auf freiwilliger Basis einzuführen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.


[72.] Jba/Fragment 083 08

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 8-10
Quelle: HSW 1999
Seite(n): 2, Zeilen: li. Sp. 9 ff.
[Internationaler Vergleich]

[Abb. 52]

[...] Dies weist darauf hin, dass ab einem bestimmten Wohlstandsniveau die Einkommenszuwächse offensichtlich von überproportionalen Ausgabenzuwächsen begleitet sind.

[INTERNATIONALER VERGLEICH]

[...], sondern daß ab einem bestimmten Wohlstandsniveau die Einkommenszuwächse offensichtlich von überproportionalen Ausgabenzuwächsen begleitet sind.

Anmerkungen

Ein Versuch, die Abbildung in eigenen Worten zu beschreiben, geht in eine Textübernahme über.


[73.] Jba/Fragment 084 01

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 1-2 (komplett)
Quelle: HSW 1999
Seite(n): 1, Zeilen: 13 ff.
Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sind die Gesundheitsausgaben in Polen relativ zum EU-Durchschnitt niedriger. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sind die Gesundheitsausgaben in Polen relativ zum EU-Durchschnitt niedriger.
Anmerkungen

Fortsetzung von Seite 83.

Die Quelle ist für die Abb. 53 und 54 auf der gleichen Seite genannt, dass aber auch der (wenn auch kurze) Text wörtlich daraus übernommen wurde, bleibt Rezipienten verborgen.


[74.] Jba/Fragment 085 01

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 85, Zeilen: 1-11
Quelle: HSW 1999
Seite(n): 1, Zeilen: 15 ff.
Dies gilt auch für Slowenien/Ungarn, ebenso für Griechenland. In den reichen Ländern wie in Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Niederlanden, in der Schweiz und in den USA sind die Gesundheitsausgaben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt höher.

[Abb. 55]

Im Folgenden werden der Zusammenhang zwischen den beiden Aggregaten Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben näher untersucht und Elastizitäten geschätzt. Die Beziehung zwischen den Ausgaben und dem gesamtwirtschaftlichen Einkommen wird für diesen Zweck in einer Linie dargestellt und die Steigung der Linie im Länderquerschnitt geschätzt. Die prozentuelle Veränderung der Gesundheitsausgaben, basierend auf der prozentuellen Veränderung des gesamtwirtschaftlichen Einkommens, ist ein nützliches und übliches Maß, um zu erkennen, welchen Einfluss unterschiedliches Einkommen in Hinblick auf die Höhe der Gesundheitsausgaben hat.

Dies gilt auch für Slowenien, aber ebenso für Griechenland. In den reichen Ländern wie in Österreich, in Belgien, in Frankreich, in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz und in den USA sind die Gesundheitsausgaben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt höher. Im folgenden werden der Zusammenhang zwischen den beiden Aggregaten Bruttoinlandsprodukt

und Gesundheitsausgaben näher untersucht und Elastizitäten geschätzt1. Die Beziehung zwischen den Ausgaben und dem gesamtwirtschaftlichen Einkommen wird für diesen Zweck in einer Linie dargestellt und die Steigung der Linie im Länderquerschnitt geschätzt2. Die prozentuelle Veränderung der Gesundheitsausgaben, basierend auf der prozentuellen Veränderung des gesamtwirtschaftlichen Einkommens, ist ein nützliches und übliches Maß, um zu erkennen, wie unterschiedliches Einkommen in Unterschiede hinsichtlich der Höhe der Gesundheitsausgaben übertragen wird3.


1 [...]

2 [...]

3 [...]

Anmerkungen

Die Quelle wird am Ende des folgenden Absatzes genannt, die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt jedoch ungekennzeichnet.


[75.] Jba/Fragment 086 01

Verschleierung
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 1-16
Quelle: HSW 1999
Seite(n): 2, Zeilen: 7 ff.
Das Bruttoinlandsprodukt und die Gesundheitsausgaben pro Kopf – bereinigt um Kaufkraftunterschiede auf Dollarbasis – waren für die Jahre 1991, 1994, 1996 und 1997 signifikant assoziiert. Der Anstieg der Geraden in den obigen drei Abbildungen veranschaulicht die Elastizität, die die Wachstumsraten der Gesundheitsausgaben pro Kopf relativ zu den Wachstumsraten der Pro-Kopf-Einkommen widerspiegelt. Die vorhergehende Abbildung fasst diese Entwicklung zusammen. Darüber hinaus wurden Ländergruppen gebildet. Dabei zeigte sich, dass sich – global betrachtet – die Einkommenselastizität der Gesundheitsausgaben zwischen 1991 und 1997 um 25% verringerte und 1997 1,15 betrug. Die Verringerung zwischen 1991 und 1994 betrug 16%, zwischen 1994 und 1997 betrug sie 8%. 1997 wurde im Vergleich zu den Jahren 1991 und 1994 entweder relativ wenig für das Gesundheitswesen ausgegeben oder andere, durch die Beziehung zwischen Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben nicht erfassten Einflussgrößen sind relativ stärker geworden. Der “Luxusgutcharakter” der Leistungen des Gesundheitswesens relativiert sich somit bzw. andere Faktoren wie Strukturumstellung und/oder neue institutionelle Regelungen bzw. neue “Marktformen” wurden zunehmend dominanter. Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben pro Kopf – bereinigt um Kaufkraftunterschiede auf Dollarbasis – waren für die Jahre 1991, 1994, 1996 und 1997 signifikant assoziiert. Der Anstieg der Geraden in den Abbildungen 2 bis 4 veranschaulicht die Elastizität, die die Wachstumsraten der Gesundheitsausgaben pro Kopf relativ zu den Wachstumsraten der Pro-Kopf-Einkommen widerspiegelt. Tabelle 1 faßt die in den Abbildungen 2 bis 4 dargestellten Einkommenselastizitäten der Gesundheitsausgaben zusammen. Darüber hinaus wurden Ländergruppen gebildet. Dabei zeigte sich, daß sich – global betrachtet – die Einkommenselastizität der Gesundheitsausgaben zwischen 1991 und 1997 um 25 Prozent verringerte und 1997 1,15 betrug. Die Verringerung zwischen 1991 und 1994 betrug -16 Prozent, jene zwischen 1994 und 1997 betrug 8 Prozent. 1997 wurde im Vergleich zu den Jahren 1991 und 1994 entweder relativ weniger für das Gesundheitswesen ausgegeben, oder andere, durch die Beziehung zwischen Bruttoinlandsprodukt und Gesundheitsausgaben nicht erfaßten Einflußgrößen sind relativ stärker geworden. Der “Luxusgutcharakter” der

Leistungen des Gesundheitswesens relativiert sich somit oder andere Faktoren, wie Struktur-umstellung [sic] und/oder neue institutionelle Regelungen bzw. neue “Marktformen” wurden zunehmend dominanter.

Anmerkungen

Hier kein Hinweis auf die Quelle (die zuletzt auf der Vorseite oben zur Abb. 55 genannt wurde).


[76.] Jba/Fragment 086 21

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 21-32
Quelle: Hofmarcher Riedel 1999
Seite(n): (8), Zeilen: 15 ff.
5.3.2 Führt wirtschaftliche Leistungskraft zu besserer Gesundheit?

Der Zusammenhang zwischen größerem Reichtum und besserem Gesundheitszustand ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Er gilt sowohl auf der Makroebene, wie Untersuchungen über zumeist westliche Industrieländer dokumentieren, aber auch auf der Mikroebene. Außerdem gibt es Belege dafür, dass nicht nur höheres Einkommen, sondern auch gleichmäßiger verteiltes Einkommen mit besserem Gesundheitszustand einhergeht. Dieser Zusammenhang wurde sowohl in Ländervergleichen als auch auf der Ebene von Einzelpersonen festgestellt. Wird das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Maß für Reichtum und die Lebenserwartung bei Geburt als Näherungswert für den Gesundheitszustand akzeptiert, lässt sich der angesprochene Zusammenhang auf internationaler Ebene wie in der nachfolgenden Abbildung darstellen. Je nach Modellspezifikation erklären allein Unterschiede in der Höhe des BIP pro Kopf bis zu drei Viertel der Abweichungen der [durchschnittlichen Lebenserwartung.]

Führt wirtschaftliche Leistungskraft zu besserer Gesundheit …

Der Zusammenhang zwischen größerem Reichtum und besserem Gesundheitszustand ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Er gilt sowohl auf der Makroebene, wie Untersuchungen über zumeist westliche Industrieländer dokumentieren11, aber auch auf der Mikroebene. Außerdem gibt es Belege dafür, daß nicht nur höheres Einkommen, sondern auch gleichmäßiger verteiltes Einkommen mit besserem Gesundheitszustand einhergehen. Auch dieser Zusammenhang wurde sowohl in Ländervergleichen12 als auch auf der Ebene von Einzelpersonen13 festgestellt. Wird das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Maß für Reichtum und die Lebenserwartung bei Geburt als Näherungswert für den Gesundheitszustand akzeptiert, läßt sich der angesprochene Zusammenhang auf internationaler Ebene wie in Abbildung 3 darstellen. Je nach Modellspezifikation erklären allein Unterschiede in der Höhe des BIP pro Kopf bis zu drei Viertel der Abweichungen der durchschnittlichen Lebenserwartung.


12 Eddy van Doorslaer et al., Income-related inequalities in health: some international comparisons. Journal of Health Economics 16, 1997, 93-112

13 Z. B. Wolfson, Michael, George Kaplan, John Lynch, Nancy Ross, Eric Backlund (1999): Relation between income inequality and mortality: empirical demonstration. British Medical Journal 319, 953-957; Chiang, Tung-Liang (1999): Economic transition and changing relation between income inequality and mortality in Taiwan: regression analysis. British Medical Journal 319, 1162-1165.

Anmerkungen

Die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt ungekennzeichnet.

Die Quelle wird auf der Vorseite für ein wörtliches Zitat unspezifisch genannt, daher Einstufung als Bauernopfer.

Fortsetzung auf der folgenden Seite.


[77.] Jba/Fragment 087 01

BauernOpfer
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Hofmarcher Riedel 1999
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: letzte Zeile; 9: 1 ff.
Die nächste Abbildung bildet die Werte für europäische Länder und die Nachfolgestaaten der Sowjetunion ab. Es lassen sich einzelne Cluster ausmachen: Die EU-Länder verbinden ein hohes pro Kopf Einkommen mit einer ebenfalls hohen Lebenserwartung; die vergleichsweise armen Nachfolgestaaten der Sowjetunion verzeichnen eine deutlich niedrigere Lebenserwartung. Einige südliche EU-Länder und Beitrittskandidaten der EU liegen zwischen diesen beiden Gruppen. Die Grafik verdeutlicht, dass Steigerungen des Pro-Kopf-Einkommens bei niedrigem Ausgangsniveau mit deutlich höheren Gewinnen an Lebenserwartung einhergehen als bei höherem Ausgangsniveau.

[Abb. 56]

Abbildung 56: Lebenserwartung und Einkommen pro Kopf in US$ zu Kaufkraftparitäten (1995). Quelle: WHO Health for All 1999, IHS-HealthEcon 1999

Wird die Untersuchung auf homogenere Ländergruppen wie z. B. auf die EU-Länder eingeschränkt, geht der Erklärungswert des Einkommens für die zu erwartende Lebenslänge zum größten Teil verloren. Bei ähnlich hohem Lebensstandard sind andere Faktoren für den Gesundheitszustand offenbar wesentlich einflussreicher als die genaue Einkommenshöhe. Zu diesen Faktoren könnten der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP gehören, der Zugang zu Einrichtungen des Gesundheitswesens, aber auch nicht unmittelbar dem Gesundheitsbereich zurechenbare Faktoren wie Lebensstil, Kriminalität oder Verkehrssicherheit.

Abbildung 3 bildet die Werte für europäische Länder und die

[Seite 9]

Nachfolgestaaten der Sowjetunion ab. Es lassen sich einzelne Cluster ausmachen: Die EU-Länder verbinden ein hohes Einkommen pro Kopf mit einer ebenfalls hohen Lebenserwartung, die vergleichsweise armen Nachfolgestaaten der Sowjetunion verzeichnen eine deutlich niedrigere Lebenserwartung. Einige südliche EU-Länder und Beitrittswerber zur EU liegen zwischen diesen beiden Gruppen. Die Grafik verdeutlicht, daß Steigerungen des Pro-Kopf-Einkommens bei niedrigem Ausgangsniveau mit deutlich höheren Gewinnen an Lebenserwartung einhergehen als bei höherem Ausgangsniveau.

Abbildung 3: Lebenserwartung und Einkommen pro Kopf in US$ zu Kaufkraftparitäten (1995)

[Abb.]

Quelle: WHO Health for All 1999, IHS-HealthEcon 1999.

Wird die Untersuchung auf homogenere Ländergruppen, wie z. B. die EU-Länder eingeschränkt, geht der Erklärungswert des Einkommens für die zu erwartende Lebenslänge zum größten Teil verloren; bei ähnlich hohem Lebensstandard sind andere Faktoren offenbar wesentlicher für den Gesundheitszustand als die genaue Einkommenshöhe. Zu diesen Faktoren könnten der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP gehören, der Zugang zu Einrichtungen des Gesundheitswesens, aber auch nicht unmittelbar dem Gesundheitsbereich zurechenbare Faktoren wie Lebensstil, Kriminalität oder Verkehrssicherheit.

Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite.

Die Wörtlichkeit der Übernahme bleibt weiterhin ungekennzeichnet.

Die Quelle ist zwei Seiten zuvor für ein wörtliches Zitat unspezifisch genannt, insofern wäre auch eine Kategorisierung unter "Verschleierung" begründet (und möglicherweise plausibler als die unter "Bauernopfer").


[78.] Jba/Fragment 088 02

KomplettPlagiat
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 2-9
Quelle: Kern Kupsch 2002
Seite(n): 9, Zeilen: 1 ff.
6. Zusammenfassung

Gesundheitssysteme existieren, seit Menschen versuchen, ihre Gesundheit zu schützen und Krankheiten zu behandeln. Organisierte Gesundheitssysteme im modernen Sinn, die der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen, gibt es jedoch erst seit rund einhundert Jahren und flächendeckend überwiegend nur in industrialisierten Ländern. Länder mit einer Bevölkerung, die der unteren und der mittleren Einkommensklasse zuzurechnen sind, tragen nur zu 18 Prozent des weltweiten Einkommens und nur zu 11 Prozent der globalen Gesundheitsausgaben bei. Demgegenüber leben 84 Prozent der weltweiten Bevölkerung in diesen Ländern und tragen 94 Prozent der globalen Krankheitslast. [WHO, Health Report 2000]

6. Bedeutung von Gesundheitssystemen

Gesundheitssysteme existieren, seitdem Menschen versuchen, ihre Gesundheit zu schützen und Krankheiten zu behandeln. [...] Organisierte Gesundheitssysteme im modernen Sinn, die der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen, gibt es jedoch erst seit rund einhundert Jahren und flächendeckend überwiegend nur in industrialisierten Ländern. Länder mit einer Bevölkerung, die der unteren und der mittleren Einkommensklasse zuzurechnen sind, tragen nur zu 18 Prozent des weltweiten Einkommens und nur zu 11 Prozent der globalen Gesundheitsausgaben bei. Demgegenüber leben 84 Prozent der weltweiten Bevölkerung in diesen Ländern und tragen 94 Prozent der globalen Krankheitslast (WHO, 2000).

Anmerkungen

In der Zusammenfassung ist der Kern der wissenschaftlichen Leistung nicht zu erwarten; so gesehen: 'harmlos'. Aber: wörtlich.

Lt. WHO - http://www.who.int/whr/2000/media_centre/en/ - ist deren "World Health Report" von 2000 nur "[a]vailable in English, French, Spanish, Russian, Arabic and Chinese", kann also diesen deutschen Wortlaut nicht enthalten.


Quellen

[1.] Quelle:Jba/Europäische Kommission 2000

Autor     Europäische Kommission
Titel    Strategiepapier zur Erweiterung. Bericht über die Fortschritte jedes Bewerberlandes auf dem Weg zum Beitritt
Ort    Luxemburg
Verlag    Amt für Amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften
Jahr    2000
URL    http://www.gfe.de/projects/Baltic/Strategiepapier.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein

[2.] Quelle:Jba/GBEKurz 1998

Titel    Gesundheitsbericht Deutschland (Kurzfassung)
Herausgeber    Statistisches Bundesamt
Ort    Wiesbaden
Jahr    1998
Anmerkung    Kurzfassung von Quelle:Jba/GBE_1998
URL    http://www.gbe-bund.de/pdf/GBFD98KD.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja

[3.] Quelle:Jba/GBE 1998

Titel    Gesundheitsbericht Deutschland
Herausgeber    Statistisches Bundesamt
Ort    Stuttgart
Verlag    Metzler-Poeschel
Jahr    1998
Anmerkung    Siehe auch Quelle:Jba/GBEKurz_1998
ISBN    3-8246-0569-4
URL    http://www.gbe-bund.de/gbe10/trecherche.prc_them_rech?tk=220&tk2=260&p_uid=gast&p_aid=0&p_sprache=D&cnt_ut=0&ut=260

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja

[4.] Quelle:Jba/HOH Germany 1999

Autor     World Health Organization
Titel    Highlights on health in Germany
Herausgeber    Regional Office for Europe European Commission
Ort    Kopenhagen
Jahr    1999
URL    http://apps.who.int/iris/handle/10665/108657

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja

[5.] Quelle:Jba/HOH Hungary 2000

Autor     World Health Organization
Titel    Highlights on health in Hungary
Herausgeber    Regional Office for Europe European Commission
Ort    Kopenhagen
Jahr    2000
URL    http://apps.who.int/iris/handle/10665/108672

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja

[6.] Quelle:Jba/HSW 1999

Autor     Maria M. Hofmarcher
Titel    Gesundheitsausgaben im Internationalen Vergleich mit Schwerpunkt Österreich
Herausgeber    Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Jahr    1999
URL    http://irihs.ihs.ac.at/3191/1/hsw99_1d.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein

[7.] Quelle:Jba/HiT Germany 2000

Autor     Europäisches Observatorium für Gesundheitssysteme
Titel    Gesundheitssysteme im Wandel. Deutschland
Ort    Kopenhagen
Verlag    WHO Regional Office for Europe
Jahr    2000
URL    http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0011/80777/E68952G.pdf?ua=1

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja

[8.] Quelle:Jba/Hofmarcher Riedel 1999

Autor     Maria M. Hofmarcher / Monika Riedel
Titel    Returns on Health Investment-Gesundheitszustand in der EU. Schwerpunktthema: Gesundheit 21 – Österreichische Ziele
Jahr    1999
URL    http://irihs.ihs.ac.at/3188/1/hsw99_4d.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja

[9.] Quelle:Jba/Kern Kupsch 2002

Autor     Axel Olaf Kern / Stephan Dieter Kupsch
Titel    Internationale Vergleiche von Gesundheitssystemen und die Neubestimmung des Leistungskatalogs in der gesetzlichen Krankenversicherung. Was bringt ein Blick über die Grenzen?
Ort    Augsburg
Jahr    2002
URL    http://www.wiwi.uni-augsburg.de/vwl/institut/paper/217.pdf

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    nein

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