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Management des Stadtumbaus unter Berücksichtigung der städtebaurechtlichen Rahmenbedingungen

von Jürgen Goldschmidt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jg/Fragment 001 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:25:21 Kybot
Fragment, Gesichtet, Jg, Raab 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plagin Hood, Schuju, Klicken, Cassiopeia30
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 001, Zeilen: 03-37
Quelle: Raab 2006
Seite(n): 559, 551,552, Zeilen: 03ff; 25ff.;01ff.
Ausgangspunkt für den sich vollziehenden Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung sind einschneidende demografische und gesellschaftliche Veränderungsprozesse, die aus städtebaulicher Sicht zuerst zu einer stark rückläufigen Wohnungsnachfrage, Leerständen, Werteverfall von Immobilien und einer geringen Infrastrukturauslastung führen. Auf Grund dieses Phänomens ergeben sich völlig neue Aufgaben für die Gemeinden, die auf Anpassungsleistungen städtischer Bau-, Raum- und Infrastrukturen, verbunden mit der Gestaltung von sozialen und wirtschaftlichen Umbrüchen, zielen. Im Gegensatz zu punktuellen Eingriffen, reinen Angebotsplanungen oder Maßnahmen unter Wachstumsbedingungen sind hier strategische und interdisziplinäre Konzepte mit einer langfristigen Ausrichtung gefordert, die städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und infrastrukturelle Zusammenhänge abdecken und dazu beitragen, dass die unterschiedliche Akteure der Stadtentwicklung aktiviert und befähigt werden. Symptomatisch für den Stadtumbau ist, dass bauliche Anlagen, und in besonderer Weise Wohngebäude, aufgrund der Veränderungsprozesse dauerhafte Funktionsverluste erfahren. Die Folge von Gebäudeleerständen sind i. d. R. auch Überangebote an öffentlicher Infrastruktur. Diese notwendigen Kapazitätsanpassungen gilt es zu steuern. Eine zentrale Herausforderung ist dabei die Anpassung an veränderte Nachfrage- bzw. Bedarfsstrukturen und die Abkehr von der reinen Angebotsplanung. Seit Jahrzehnten wurde unter baulicher Entwicklung in den Gemeinden in erster Linie Wachstum, mit einer Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie dem Ausbau von Daseinsvorsorge- und Infrastruktureinrichtungen verstanden. Dieses Entwicklungsbild und die darauf aufbauenden angebotsorientierten Stadtentwicklungsstrategien sind in vielen Gemeinden aber nicht mehr realisierbar. Die Stadtentwicklungspolitik muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren, nachdem es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zukünftig immer weniger einen Automatismus zwischen Angebot und Nachfrage geben wird. Das Modell einer angebotsorientierten Bodenpolitik, mit der Ausweisung von Bauland auf der grünen Wiese, hat vielfach ausgedient [Fn 1]. Eine ungebremste Ausweitung von Bauland hat insbesondere im Rahmen von Schrumpfungsprozessen neben ökologischen und sozialen auch erhebliche ökonomische Folgewirkungen. Diese kumulieren sich in einer negativen Entwicklungsspirale, in der mit geringeren Einnahmen weiterhin Infrastrukturanlagen finanziert werden müssen, die nicht im gleichen Maße rückgebaut werden können, wie Bevölkerungsverluste eintreten. Auch Gemeinden, die weniger von Bevölkerungsverlusten betroffen sind, müssen höhere finanzielle Aufwendungen für neue Infrastruktur im Außenbereich aufwenden, als dies bei Nutzung bzw. auch Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur im Innenbereich erforderlich wäre.

[Fn 1] Dirnberger, Planungshoheit und Flächensparen, Bayerische Gemeindetagszeitung, 6/2005, S. 245

[S. 559, Z. 03-10]

Ausgangspunkt für den Stadtumbau sind soziale und wirtschaftliche Veränderungs- und insbesondere Schrumpfungsprozesse, die zu einer stark rückläufigen Wohnungsnachfrage, Leerständen und einer geringen Infrastrukturauslastung führen. Dabei ergeben sich völlig neue Aufgaben, die auf Anpassungsleistungen städtischer Bau-, Raum- und Infrastrukturen zielen. Im Gegensatz zu punktuellen Eingriffen sind strategische Konzepte mit einer langfristigen Ausrichtung gefordert, die städtebauliche, soziale, wirtschaftliche und infrastrukturelle Zusammenhänge abdecken. [...]

[S. 559, Z. 16-20] Der Stadtumbau ist dadurch gekennzeichnet, dass bauliche Anlagen und insbesondere Wohngebäude aufgrund von Veränderungsprozessen dauerhafte Funktionsverluste erfahren. Die Folge von Gebäudeleerstand ist in der Regel auch ein Überangebot an öffentlicher Infrastruktur. Diese notwendigen Kapazitätsanpassungen gilt es, durch langfristige Strategien zu steuern. [Stadtumbaustrategien zur Stadt- und Immobilienentwicklung können demzufolge sein (GOLDSCHMIDT 2005):]


[S. 559, Z. 10-12] Eine zentrale Herausforderung stellt sich bei der Anpassung von Kapazitäten an veränderte Nachfrage- bzw. Bedarfsstrukturen (GOLDSCHMIDT 2005).

[S. 551, Z. 25-30] Seit Jahrzehnten wurde unter baulicher Entwicklung in bayerischen Gemeinden in erster Linie Wachstum, mit einer Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie dem Ausbau von Daseinsvorsorge- und Infrastruktureinrichtungen verstanden. Dieses Entwicklungsbild – teils verträglich und teils weniger verträglich – erscheint in Zukunft in vielen ländlichen Gebieten und Gemeinden nicht mehr realisierbar. [...]

[S. 551, Z. 35-36] Kommunale Bodenpolitik muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren, nachdem es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung zukünftig immer weniger

[S. 552 01-13] einen Automatismus zwischen Angebot und Nachfrage geben wird. Das Modell einer angebotsorientierten Bodenpolitik, mit der Ausweisung von Bauland auf der grünen Wiese, hat vielfach ausgedient (DIRNBERGER 2005). Eine ungebremste Ausweitung von Bauland hat insbesondere im Rahmen von Schrumpfungsprozessen neben ökologischen und sozialen auch erhebliche ökonomische Folgewirkungen. Diese kumulieren sich in einer negativen Entwicklungsspirale, in der mit geringeren Einnahmen weiterhin Infrastrukturanlagen finanziert werden müssen, die nicht im gleichen Maße rückgebaut werden können, wie Bevölkerungsverluste eintreten. Auch Gemeinden, die weniger von Bevölkerungsverlusten betroffen sind, müssen höhere finanzielle Aufwendungen für neue Infrastruktur im Außenbereich aufwenden, als dies bei Nutzung bzw. auch Erweiterung der vorhandenen Infrastruktur im Innenbereich erforderlich wäre.

DIRNBERGER, F. (2005): Planungshoheit und Flächensparen. In: Bayerische Gemeindetagzeitung, Heft 6/2005, München.

GOLDSCHMIDT, J. (2005): Management des Stadtumbaus; in: Zeitschrift für Flächenmanagement und Bodenordnung (FuB), 3/2005.

Anmerkungen

Die ersten Sätze werden teilweise sinnverändernd umformuliert. Weiter unten im Text wird das Wort "bayerischen" ausgelassen. (Im Gegensatz zu Jg bezieht sich Raab nur auf Bayern). Auf der Folgeseite befinden sich weitere Textübereinstimmungen mit derselben Quelle. Bemerkenswert ist auch, dass der o.g. Text mehrfach verwendet wird, siehe z.B. Jg/Fragment 228 03, Kapitel II. Einleitung, Seite III. Raab bezieht sich ab S.559f. auf eine frühere Publikation von Jg (GOLDSCHMIDT 2005), zuvor jedoch nicht. Entweder hat Raab hier Goldschmidt zitiert und Jg hat Raabs Paraphrase seines eigenen Aufsatzes kopiert, oder Jg hat sich selbst kopiert, ohne das zu kennzeichnen (womit zusätzlich Raab Goldschmidt kopiert hätte, ohne das korrekt zu kennzeichnen). Auf jeden Fall beginnt die Dissertation auf der ersten Seite mit 100% Fremd- und/oder Selbstplagiat. Was für ein Einstieg.

Sichter
Schuju


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